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TRANSPORTER UNTER STROM


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electricar - epaper ⋅ Ausgabe 4/2022 vom 23.07.2022

Das war selbst für die Routiniers aus dem Hause Opel kein Termin wie jeder andere. Spürbar elektrisiert und mit einer gehörigen Portion Stolz haben die Konzernstrategen in Rüsselsheim ihr neuestes Modell auf dem Weg in die Zukunft vorgestellt: den Transporter Vivaro-e in der Brennstoffzellenversion. Opel zielt damit auf Fahrzeugflotten mit speziellem Nutzerverhalten. „Es sind Kunden, die häufig weitere Strecken fahren, schnell tanken müssen und trotzdem mit null Emissionen unterwegs sein wollen“, sagte Peter Thiesen, der Projektleiter. „Rüsselsheim wird damit zum Kompetenzzentrum Wasserstoff und Brennstoffzelle.“ In diesem Fall wird der batteriegetriebene Vivaro-e, der seit zwei Jahren auf dem Markt ist, in dem hessischen Werk einfach in den entsprechenden Fahrzeugbereichen auf die neue Antriebstechnik umgebaut.

Es ist eine weitere Pointe in dem boomenden Segment der Elektrotransporter. Nahezu ...

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Bildquelle: electricar, Ausgabe 4/2022

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... sämtliche Produzenten der leichten Lieferwagen, die sich speziell für die sogenannte „letzte Meile“ in den Innenstädten anbieten, sind mittlerweile auf dem Markt präsent. Sie reagieren damit auf verschärfte Umweltauflagen im Geschäftsbetrieb und die Einfahrverbote, die den Lastwagen mit Verbrennermotoren in den Städten drohen.

OPEL VIVARO-E HYDROGEN

WEBSEITE www.opel.de

Das neue Konzept von Opel hat es in sich: Der Vivaro-e Hydrogen ist ein Brennstoffzellentransporter, unterstützt von einer extern aufladbaren Batterie – im Prinzip also ein Plugin-Hybrid der allerneuesten Bauart. Das hat einen eminent wichtigen Vorteil: Ist keine Wasserstofftankstelle in der Nähe, kann batteriegetrieben auch etwas weiter gefahren werden.

Der Opel Vivaro-e Hydrogen basiert auf dem vollelektrischen Modell Vivaro-e. Unter der Fronthaube ist hier jedoch eine PEM-Brennstoffzelle eingebaut – und im Unterboden befinden sich statt der Akkus in diesem Modell drei Hochdrucktanks, die zusammen rund 4,4 Kilogramm Wasserstoff aufnehmen können. Diese Menge ist laut Angaben des Herstellers und nach WLTP-Standard für eine Reichweite von rund 350 Kilometern ausreichend. Die Batterie, 10,5 Kilowattstunden stark und unter der Sitzbank angebracht, garantiert weitere 50 Kilometer an Reichweite.

Diese Angaben sind im Bezug auf dieses Wasserstoffmodell jedoch relativ, denn im Vergleich zu den batteriegetriebenen Transportern besticht der Vivaro-e Hydrogen mit seinen stark verkürzten Tankstopps. In nur drei Minuten sind die Wasserstoffbehälter aufgefüllt, ein Zeitgewinn, der sich für Gewerbetreibende auszahlt. Die Batterie kann mit maximal 11 Kilowatt in rund 90 Minuten voll aufgeladen werden, frische Energie erhält sie zudem über die Rekuperation während der Bremsvorgänge. Wichtig für die Kunden: Das volle Ladevolumen von bis zu 6,1 Kubikmetern und ist auch im Vivaro-e Hydrogen vorhanden, genauso wie das Zuladung und die Anhängelast von jeweils 1000 Kilogramm.

In seinem Fahrverhalten gleicht die Wasserstoffvariante dem akkubetriebenen Vivaro-e eins zu eins. Das heißt: im Antritt ziemlich flott, hinten hinaus eher entspannend. 110 Stundenkilometer in der Spitze sind seinen Einsatzbereichen angemessen. Abgesehen von den massiven Fahrzeugdimensionen: Dieser E-Transporter fährt sich fast wie ein elektrischer SUV. Er liegt stabil auf der Straße, lenkt sich gut, reagiert – zumindest mit leichter Fracht – spontan und griffig. Ja, und wer eine der knapp 100 deutschen Wasserstofftankstellen in der Nähe hat, kriegt hier ein Erlebnis mit Wow-Effekt präsentiert. Nur drei Minuten anhalten und – schwupps – gleitet der Stromer schon wieder weiter.

Derzeit wird der Vivaro-e Hydrogen in Rüsselsheim noch per Hand umgebaut. Ein konventioneller Vivaro-e kommt vom Band, wird in Opels Stammwerk entkernt und mit der neuen Antriebstechnik versehen – rund 1000 Exemplare pro Jahr, inklusive der Schwestermodelle von Citroën und Peugeot. Spätestens 2025 soll die zehnfache Menge im Stellantis-Konzern produziert und abgesetzt werden.

Flottenkunden können den Vivaro-e Hydrogen derzeit für 700 Euro pro Monat leasen, Kaufpreis hat Opel bislang noch keinen kommuniziert. Das Konzept des wasserstoffbetriebenen E-Transporters klingt in jedem Fall aufregend und vielversprechend. Zwei Energiequellen, schnelles Tanken, kein Lärm und null Emissionen in der City – so sieht zweifellos der Stadtverkehr der Zukunft aus.

RENAULT MASTER E

WEBSEITE renault.de

Pünktlich zum Start in die Sommersaison hat der Kleintransporter Renault Master E-Tech ein neues Akkupaket und damit eine größere Reichweite bekommen. Von 33 auf nunmehr 52 Kilowattstunden erhöht sich die Speicherkapazität der Lithium-Ionen-Batterien. Die Reichweite des Lieferfahrzeugs steigt damit von 120 auf 180 Kilometer laut WLTP-Standard. Dank seiner Schnellladefunktion kann das Fahrzeug in nur zwei Stunden auf 80 Prozent und in drei Stunden vollständig aufgeladen werden.

Der Master E-Tech ist in drei Modellvarianten erhältlich: Transporter, Fahrgestell oder Plattform-Fahrgestell. Er fährt mit der Leistung 57 Kilowatt (78 PS) und dem maximalen Drehmoment von 225 Newtonmetern. Seine Höchstgeschwindigkeit liegt bei 100 Stundenkilometern. Das Fahrgestell kommt mit einer Garantie von zwei Jahren und bis zu 100.000 Kilometern, die Batterie erhält die Gewährleistung von acht Jahren und 160.000 Kilometern.

Wie die Dieselvariante, so wird auch der E-Tech unter dem Motto „Red Edition“ mit speziellen Extras vermarktet. Renault bietet seinen Kunden damit die Garantie für einen auf die Bedürfnisse der Transportprofis abgestimmten Service: fachkundige Techniker für Wartung und Reparaturen, schnelle Dienste zu an den Terminplan des Fahrers angepassten Zeiten und einen Pannendienst rund um die Uhr.

FORD E-TRANSIT

WEBSEITE ford.de

Der Marktführer dieses Segments fährt mit Vollgas in das Zeitalter der Elektromobilität. Ford hat jetzt auch den Transit, diese legendäre Baureihe, komplett unter Strom gesetzt. E-Transit, so heißt die vollelektrische Alternative des Klassikers, die selbstverständlich in diversen Karosserievarianten auf den Markt kommt, um den Bedürfnissen der zahlreichen Kunden in jeder Hinsicht gerecht werden zu können.

Was die Schubkraft betrifft, kann unter zwei Antrieben gewählt werden: 135 oder 198 Kilowatt, die jeweils über Motoren an der Hinterachse auf die Straße gebracht werden. Die Energie kommt aus einer Batterie mit der Kapazität von bis zu 77 Kilowattstunden, die eine Reichweite von bis zu 317 Kilometern bringen soll. Bei 430 Newtonmetern liegt das maximale Drehmoment. Laut Preisliste startet der E-Transit bei 66.456 Euro. Derzeit ist der Transporter über Rabattaktionen bis zu 20.000 Euro unter dem Normaltarif erhältlich.

Interessierten wird empfohlen, sich vorab intensiv mit der Konfiguration zu beschäftigen. Welche Leistung sollen die Akkus liefern? Welche Fahrzeughöhe? Welcher Radstand? Welches Maximalgewicht? 3,5, 3,9 oder 4,25 Tonnen? Nur wer seine Ansprüche an den Transporter klar definiert, bekommt das Gesamtpaket und den Preis, den er für angemessen hält. Der E-Transit verspricht in allen Qualitätsmerkmalen die Klasse, mit der bereits seine Ahnen punkteten.

FIAT E-DUCATO

WEBSEITE fiatprofessional.com

Seit gut einem Jahr hat der italienische Hersteller seine elektrischen Transporter auf der Straße. Der Fiat E-Ducato ist mit einer kleineren 47-kWh-Batterie für 235 Kilometer nach WLTP-Standard erhältlich – und mit der 79-kWh-Variante, die den Lieferwagen 371 Kilometer weit bringt. Im City-Zyklus verspricht er deutlich größere Reichweiten, auch weil er speziell im Stadtverkehr hochgradig rekuperiert.

Interessant: Der E-Ducato lässt sich nur bei geschlossenen Türen, angelegten Sicherheitsgurten und getretener Bremse bewegen. Er bietet ein Ladevolumen von bis zu 13 Kubikmeter. Bis das zulässige Gesamtgewicht von 3.500 Kilogramm erreicht ist, können maximal 985 Kilogramm zugeladen werden. Die LED-Beleuchtung im Lastabteil kommt ab Werk.

Als Grundpreis für den E-Ducato 35 L4H2 Kastenwagen verlangt Fiat 57.100 Euro – netto. Wer die größere Batterie eingebaut haben möchte, muss 16.600 Euro drauflegen. Für weitere 2.790 Euro gibt es Rückfahrkamera, Totwinkel-Assistent und Querverkehrwarner, USB-Ladeanschluss, akustisches Warnsignal für Fußgänger, elektrisch verstellund beheizbare Außenspiegel, das 7-Zoll-Infotainment mit Touchscreen, DAB und Navigation sowie den Multifunktionstasten am Lenkrad. Viel Geld, dürfte mancher Handwerker denken. Dafür fallen, wie bei allen E-Transportern, die Wartungskosten moderater als bei den Verbrennermodellen aus.

MERCEDES eSPRINTER

WEBSEITE mercedes-benz.de

Der eSprinter, bereits seit zwei Jahren auf dem Markt, basiert in seinen Grundzügen auf der Verbrennerversion dieser höchst erfolgreichen Modellreihe. Geneigte Kundinnen und Kunden können bei dem als Kastenwagen mit dem zulässigen Gesamtgewicht von 3.500 Kilogramm erhältlichen Stromer zwischen zwei Akkugrößen wählen: die Kapazität von 41 Kilowattstunden für 120 Kilometer Reichweite – oder 55 kWh für 158 Kilometer. Auch die Höchstgeschwindigkeit kann nach Belieben auf 80, 100 oder 120 Stundenkilometer konfiguriert werden. Grundpreis: 64.367 Euro.

Dank der Schnellladefunktion ist es möglich, die Batterie in rund 25 Minuten von zehn auf 80 Prozent zu laden. Im Gegensatz zum konventionell angetriebenen Kastenwagen werden beim eSprinter ausschließlich die Vorderräder mit Kraft versorgt. Der Elektromotor leistet 85 Kilowatt mit einem Drehmoment von maximal 295 Newtonmeter. Über die Schalthebel am Lenkrad kann zwischen vier verschiedenen Stufen der Rekuperation gewählt werden – auf dem Level D- ist das vorausschauende Fahren nur mit dem Strompedal möglich.

Dank dieses nachhaltigen Rekuperationskonzepts wird der Lebenszyklus der Batterie verlängert. Mittelfristig sollen die Transporterflotten von Mercedes ihre Dienste über die gesamte Laufzeit klimaneutral verrichten.

MAXUS eDELIVER 9

WEBSEITE maxusmotors.de

Der Transporter made in China ist in zwei Radständen und derzeit nur einer Dachhöhe erhältlich. In jeder Variante bietet das Cockpit Platz für drei Personen. Der Maxus eDeliver 9 kommt stets als Gesamtpaket – mit schlüssellosem Zugangs- und Startsystem, Parksensoren, Rückfahrkamera, 10-Zoll-Touchscreen, Tempomat und Klimaanlage. In das Sicherheitssystem sind neben sechs Airbags auch Totwinkel- und Spurwarner sowie ein Notfallbremsassistent integriert. Es gibt keine weiteren Extras, die konfiguriert werden könnten.

Vorne quer unter der Haube sitzt die Antriebseinheit, bestehend aus Elektromaschine und Getriebe. 150 Kilowatt und das Drehmoment von 310 Newtonmetern stehen als direkte Schubkraft über die Vorderradachse bereit. Die Rekuperation des E-Motors kann in drei Stufen geregelt werden, in der höchsten ist das Fahren allein über das Strompedal fast durchgehend möglich.

Der eDeliver 9 verfügt über einen CCS/Typ2-Stecker, der unter dem Firmenlogo an der Front installiert ist. Er kann per Wechselstrom mit einer maximalen Leistung von 11 Kilowatt aufgeladen werden, im Gleichstrommodus sind bis 72 kW möglich. Der Hersteller verspricht 100 Kilometer Reichweite in etwas mehr als zehn Minuten – und die zu 80 Prozent gefüllten Akkus in nur 30 Minuten.

CITROËN ë-BERLINGO

WEBSEITE citroen.de

Der ë-Berlingo Kastenwagen ist Citroëns rein elektrisch angetriebene Version des höchst populären Kleintransporters. Optisch unterscheidet sich der Stromkastenwagen nur durch den Ladeanschluss hinten links und dem eigens entwickelten ë-Logo, das hinten links an der Tür strahlt, von den Verbrennerbrüder des Hauses.

Die Leistung des flotten Lieferwagens beträgt 100 Kilowatt (136 PS), das maximale Drehmoment 260 Newtonmeter. Es gibt drei Fahrmodi – Eco, Normal und Power. Die Höchstgeschwindigkeit liegt jeweils bei 130 Stundenkilometern. Zum Aufladen der 50 kWh-Batterie gibt es diverse Optionen: An einer Schnellladestation kann sich der ë-Berlingo Kastenwagen in knapp 30 Minuten sich zu 80 Prozent vollsaugen. Bis zu sieben Stunden dauert es, wenn er eine private oder öffentliche Wallbox mit 3,7 oder 22 Kilowatt geladen wird. Citroën bietet in Kooperation mit dem Partnerunternehmen inno2grid die Installation einer Ladestation für zuhause oder am Arbeitsplatz an.

Die elektrische Version des Kastenwagens übernimmt nahezu alle Vorteile des bewährten Verbrenners: kompakte Maße, zahlreiche Ablagefächer und viel Platz im Laderaum. Die Nutzlast von bis zu 800 Kilogramm und die maximale Anhängelast von 750 Kilogramm wirken ideal für ein Fahrzeug dieser Klasse.

PEUGEOT e-BOXER

WEBSEITE peugeot.de

Die elektrische Variante des Kastenwagens hat Peugeot seit Jahresbeginn im Programm. Dieser e-Boxer ist in zwei Batterieversionen erhältlich: mit dem 37-kWh-Akkupaket für 116 Kilometer Reichweite nach WLTP sowie mit dem 70-kWh-Akku für 247 Kilometer. Das Grundmodell steht mit 57.990 Euro in der Preisliste.

Mit bis zu 1.890 Kilogramm liefert der e-Boxer die gleiche Nutzlast wie die Modelle mit Verbrennermotoren. Weil die Akkus im Unterboden verbaut sind, ist auch das Ladevolumen mit acht bis 17 Kubikmetern adäquat. Der Antrieb sorgt für ein Drehmoment von 260 Newtonmetern bei einer maximalen Leistung von 90 Kilowatt. Für die Vier-Tonnen-Variante liegt die Höchstgeschwindigkeit bei 90 Stundenkilometern, sonst bei 100. Über die Aufpreisliste kann der Lieferwagen unter anderem mit Rückfahrkamera, Notbremsassistent, Fernlichtautomatik oder Geschwindigkeitsregler aufgerüstet werden.

Im Fahrzeuginnern wartet der Peugeot e-Boxer mit einer ganze Reihe von Neuerungen auf. Anstatt des Schalthebels finden sich nun drei Knöpfe, über die der Fahrmodus ausgewählt wird. Höchst innovativ ist auch der Innenspiegel, in dem wertvolle Informationen wie der Ladezustand der Batterie, die verbleibende Reichweite, die Spannung, die Stromstärke und der Fahrmodus abgebildet werden.

TOYOTA PROACE E

WEBSEITE toyota.de

Noch bevor Toyota eigene Elektroautos entwickelte, hatte der japanische Gigant bereits den ersten rein batteriegetriebenen Transporter auf Basis flexibler Plattformen des Wettbewerbers Stellantis produziert: den Proace Electric und in der Kleinbusvariante den Proace Verso Electric. Der Transporter, der in der Grundversion 41.947,50 Euro kostet, kann knapp 1,3 Tonnen Nutzlast fahren, dafür bietet der 58.520 Euro teure Bus genügend Platz für bis zu neun Personen.

Für den Antrieb des Frontmotors stehen zwei unterschiedlich große Lithium-Batterie zur Wahl. Das kleinere Akkupaket speichert 50 Kilowattstunden für eine Reichweite von 230 Kilometern nach WLTP-Norm, das größere nimmt 75 kWh auf und ermöglicht damit 330 Kilometer. Toyota gibt auf die Traktionsbatterie eine Garantie von acht Jahren oder 160.000 Kilometern.

Das starke Sicherheitspaket „Toyota Safety Sense“ umfasst beim Proace Electric aktive und passive Technologien wie das Pre-Collision System mit Fußgängererkennung. Dazu gibt es optionale Assistenten für die Erkennung von Verkehrsschildern, Fahrspuren und Fernlicht sowie Parksensoren. Der Geschwindigkeitsbegrenzer, ein Toter-Winkel-Assistent sowie ein digitaler Innenspiegel, der das Geschehen hinter dem Fahrzeug im 180-Grad-Spektrum abbildet, runden das attraktive Angebot ab.