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TREFFEN DER BRANCHEN- PRIMUSSE


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electricar - epaper ⋅ Ausgabe 4/2021 vom 22.10.2021

Artikelbild für den Artikel "TREFFEN DER BRANCHEN- PRIMUSSE" aus der Ausgabe 4/2021 von electricar. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: electricar, Ausgabe 4/2021

Die Corona-Situation hat sich in den letzten Monaten dank Impfung und sommerlichen Temperaturen deutlich verbessert, sodass auch wieder zahlreiche Messen und Fachtagungen stattfinden konnten. Diesen Umstand nahmen sich auch die Organisatoren der beiden Fachmessen Hypermotion und Automechanika zunutze und ließen beide Events zeitgleich in der zweiten Septemberwoche über die Bühne gehen. Für die Automechanika war es ohnehin der reguläre Termin, während die Hypermotion, eigentlich ein November-Event, vorgezogen wurde. Wohl vorsorglich ob eines möglicherweise dynamischeren Infektionsgeschehens gegen Jahresende. Im vergangenen Jahr mussten beide Events abgesagt werden, die Hypermotion fand allerdings zumindest als Online-Event statt.

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In diesem Jahr wurde die Veranstaltung als hybride Version durchgeführt, was sich, soviel dürfen wir bereits vorwegnehmen, als voller Erfolg erwiesen hat. Einer ...

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... Aussendung zufolge beteiligten sich nicht weniger als 388 Aussteller an der Doppelveranstaltung, 53 Prozent davon live vor Ort, der Rest war in den unterschiedlichsten Formen online präsent.

Unter dem Schlagwort „Digital Plus“ bot in diesem Jahr die internationale Fachmesse für Ausrüstung, Teile, Zubehör, Management und Services allen Teilnehmern neben einer physischen Ausstellung auch eine digitale Bühne, um sich zu präsentieren und zu vernetzen. Unser Kollege Johannes war vor Ort und konnte sich in vielen spannenden Gesprächen, Vorträgen und Präsentationen von der Dynamik und der Zukunftsorientiertheit der Branche überzeugen.

Hyperloop

Wohl jeder Mobilitätsinteressierte hat schon einmal das Wort Hyperloop gehört. Elon Musks Idee eines Hochgeschwindigkeitstransportsystems soll die Welt revolutionieren und die Art, wie wir unterwegs sind, verändern. Was nach einem kühnen und abgehobenen Plan klingt, ist in Wahrheit schon weit über den Status einer bloßen Idee hinaus. In Frankfurt fand im Zuge der Hypermotion erstmals die internationale Hyperloop Conference statt, an der sich zahlreiche Partner und Akteure aus dem Hyperloop-Universum beteiligten. Anbieter für Vakuumtechnik, Verkehrsunternehmen und diverse Start-ups tauschten sich über ihre jeweiligen Erfahrungen aus. Dabei wurde auch über die erste Hyperloop- Testfahrt durch die Wüste von Las Vegas vom vergangenen November ausführlich debattiert.

HYPE RMOTION 2022

Wann: 15. -17. N ovember 2022

Vorab-Informationen abrufbar unter: hyperm otion-frankfurt.messefrankfurt.com

Hypermotion- Newsletter anfordern: news.hypermotion-frankfurt.com

AUTOMECHANIKA 2022

Wann: 13. – 17. September 2022

Vorab-Informationen abrufbar unter: automechanika.messefrankfurt.com

Automechanika- Newsletter anfordern: automechanika.com/newsletter

Die hybride Kombination aus Onund Offline-Messe hat sich in diesen Zeiten als ideale Alternative erwiesen.

HYPERLOOP

FLINK UND WENDIG

Wallboxen Schumacher

Egal ob Batterien, Wallboxen oder externe Ladegeräte. Im Prinzip einfach alles an Zubehör, was mit Akkus und E-Autos zu tun hat, führt die Firma Schumacher in ihrem Sortiment. Produkte zum Aufladen eines Akkus, für etwaige Starthilfe oder zum Testen der Batterie, Schumachers Line-up ist sehr umfangreich. Das Unternehmen hat in Texas seinen Sitz, expandiert allerdings auch nach Europa und in viele weitere Länder der Welt. Auf der Messe wurden diverse Lademöglichkeiten aus dem Sortiment ausgestellt, die unser Kollege auch ausführlich in Augenschein genommen hat. Dabei entstand auch das nicht ganz ernst gemeinte Bild auf der linken Seite.

ONO

Am Stand von ONOMOTION konnten wir erfahren, wie eine bloße Vision zu einer klaren Mobilitätslösung für die Zukunft mutieren kann. Die in Berlin beheimatete Firma entwickelte ein E-Cargo-Bike namens ONO, welches zunächst in erster Linie dem KEP-Markt (steht für Kurier-, Express-, Paketdienste) dienen soll. Eben dort, wo es sehr auf Rentabilität und Effizienz ankommt. Mittelfristig möchte ONOMOTION große Teile der City-Logistik abdecken. Diese geht weit über den KEP-Markt hinaus, umfasst auch Service- und Dienstleistungsverkehr, Geschäfts- und Dienstverkehr sowie Entsorgungsfahrten. Auf lange Sicht, so wurde uns mitgeteilt, spielt auch der Personen-

transport eine nicht unwesentliche Rolle in der Firmenphilosophie.

Die Mission ist klar. Das E-Cargo-Bike ONO soll den Warenwirtschaftsverkehr im urbanen Gebiet nachhaltiger und umweltfreundlicher machen. Der Hybride aus Elektrofahrrad und Auto ermöglicht eine schnellere und effizientere Fortbewegung, spart dabei Platz und schont so die Umwelt und im Endeffekt auch Ressourcen.

Tropos ABLE

Bereits in unserer letzten Ausgabe haben wir über den Tropos ABLE berichtet, daher freuten wir uns besonders über das Wiedersehen in Frankfurt. Beim ABLE handelt es sich um einen flinken Zeitgenossen für die letzten Meile in der Stadt, vereinfacht gesagt kann man ihn als kompaktes Lastenfahrzeug mit Elektromotor bezeichnen. Aufgrund der geringen Größe eignet sich der ABLE perfekt für den Einsatz in Städten, er kann dabei bis zu 700 Kilogramm zuladen, je nach Aufbau entspricht dies bis zu 4,5 Kubikmeter. Das Topmodell aus dem Hause Tropos ist das Modell XT 2, es schafft eine Reichweite von bis zu 260 Kilometer mit einer Akkuladung. Bauartbedingt reicht es für eine Höchstgeschwindigkeit von 61 Stundenkilometer. Beim Wenden braucht das Gefährt nicht einmal vier Meter Platz, trotzdem bringt es zwei Personen sowie zwei Europaletten unter.

GH Systems

Als Handels- und Technologieunternehmen in der Logistik tätig ist die GH System GmbH, die sich ebenfalls in Frankfurt ein Stelldichein gegeben hat. Gemeinsam mit innovativen Logistik-Experten erforscht und bündelt sie umweltschonende Lösungen für eine Logistik der Zukunft. Dabei stehen unter anderem weltweit alternative städtische Verkehrskonzepte, umweltverträgliche Transportmittel, neue Verkehrswege, multifunktionale Beladesysteme und eine hochtechnologische Vernetzung von autonomen und automatisierten Verkehrskonzepten auf der Agenda.

In der Frankfurter Messehalle konnten wir uns von den ambitionierten Plänen und den Herausforderungen der Transportbranche in den kommenden Jahren überzeugen. Außerdem gewährte uns GH einen Einblick in die Logistik der Zukunft.

Varaneo

Das bayrische Unternehmen Varaneo präsentierte auf der Messe ein im wahrsten Sinne des Wortes buntes Line-up seiner E-Scooter. Gleich mehrere Ausführungen, die sich in unterschiedlichen Preisregionen bewegen, wurden unter freiem Himmel ausgestellt und begeisterten die Messebesucher. Aber Varaneo stellt nicht nur E-Motorräder vor, sondern hat mit Bikes und Microcars auch kleinere und größere Geschwister der flotten Scooter im Repertoire. Unser Kollege Johannes zeigte sich ganz angetan von den flinken Flitzern, was an der Abbildung auf der rechten Seite deutlich wird.

Brekr

Wer es in Sachen Scooter und Bikes eher etwas rustikaler will, der ist bei den smarten und elektrischen Modellen von Brekr richtig aufgehoben. Der in den Niederlanden beheimatete Hersteller stellte auf der Hypermotion unter anderem sein Model B aus, das wir auch interessiert in Augenschein genommen haben. Das Gefährt lässt sich individuell konfigurieren, dazu steht auf der Webseite ein einfach zu bedienender Editor Interessierten zur Verfügung. Der smarte Aspekt wird von Brekr dadurch unterstrichen, dass sich das E-Motorrad mit einer App connecten und dadurch verwaltet werden kann. Im ersten Jahr ist die Nutzung kostenfrei, danach wird ein geringer monatlicher Obolus fällig.

Manta5 Hydrofoil

Ein spannender Hybride soll unsere Berichterstattung von der Hypermotion-Automechanika-Doppelveranstaltung abschließen. Der Manta5 Hydrofoil lässt sich am einfachsten als E-Bike für das Wasser bezeichnen. Wir hatten zwar nicht die Gelegenheit, auf dem nahegelegenen Main ein paar Runden zu drehen, allerdings wurden uns mittels diverser Informationsmaterialien anschaulich nahegebracht, wozu das Gefährt in der Lage ist. Es kann nämlich auf dem Wasser fahren, getreten wird wie bei einem herkömmlichen Fahrrad. Einzig das Aufsatteln stellen wir uns etwas schwierig vor, da muss wohl zwingend ein Steg am Ufer sein, damit die Fahrt zum Erlebnis werden kann.

Auf ein Wiedersehen

Zwei spannende Tage auf der Doppelveranstaltung mit vielen spannenden Gesprächen, interessanten Ausstellern und unzähligen kleinen und großen Neuheiten gingen für electricar zu Ende. Im kommenden Jahr, wenn hoffentlich das Wort Corona nur noch ein Fall für die Geschichtsbücher ist, freuen wir uns auf ein Wiedersehen.

INDIVIDUALISIERBAR

BUNTES TREIBEN

FÄLLT NICHT INS WASSER

CORONA-KONFORM