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Option - epaper ⋅ Ausgabe 22/2019 vom 14.10.2019

AKTUELLE UND KÜNFTIGE ENTWICKLUNGEN


#KONSUM

Die Zukunft der Kleidung: Was wir schon in 20 Jahren tragen werden

Mit Freunden chatten und dabei ein mobiles Gerät in der Hand halten: Dieses gewohnte Bild könnte schon bald aus unserem Alltag verschwinden. Digitale Tools werden in Zukunft kaum wahrnehmbar mit den Dingen des täglichen Lebens verschmelzen, auch mit unserer Kleidung. Zu diesem Schluss kommt die QVC-Zukunftsstudie „Living 2038“. „Knapp jeder dritte Deutsche aus der Generation Z kann sich laut Umfrage vorstellen, künftig Kleidung zu tragen, die wie ein Smartphone funktioniert“, sagt Mathias Bork von ...

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Bildquelle: Option, Ausgabe 22/2019

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Mit Freunden chatten und dabei ein mobiles Gerät in der Hand halten: Dieses gewohnte Bild könnte schon bald aus unserem Alltag verschwinden. Digitale Tools werden in Zukunft kaum wahrnehmbar mit den Dingen des täglichen Lebens verschmelzen, auch mit unserer Kleidung. Zu diesem Schluss kommt die QVC-Zukunftsstudie „Living 2038“. „Knapp jeder dritte Deutsche aus der Generation Z kann sich laut Umfrage vorstellen, künftig Kleidung zu tragen, die wie ein Smartphone funktioniert“, sagt Mathias Bork von QVC. „In 20 Jahren will niemand mehr umständlich Nachrichten tippen.“
Jeanshersteller Levis präsentierte bereits eine Jacke, die durch Tap auf den Arm Telefonate ermöglicht. Auch Accessoires enthalten künftig neue Technologien. Smarte Gürtel und Schmuckstücke sammeln über Sen- soren Gesundheitsdaten und warnen, wenn diese aus dem Lot geraten. Der US-Hersteller Wearable X stellte die Yogahose Nadi X vor: Sie zeigt per Vibration an, wenn eine Haltung falsch ausgeführt wurde. Natürlich verbindet sie sich auch mit dem Smartphone und gibt Feedback zu den Übungen.

#WIRTSCHAFT

BIP veraltet: Wohlstand statt Leistung messen

Das Bennett Institute for Public Policy an der University of Cambridge hat unter der Leitung von Diane Coyle einen ersten Bericht über die Verbesserung der Wirtschaftsmessung für die Steuerung einer effektiven Wirtschaftspolitik veröffentlicht. Demnach soll nicht mehr alleine das BIP herangezogen werden. Coyle: „Der Fortschritt des 21. Jahrhunderts lässt sich nicht mit den Statistiken des 20. Jahrhunderts messen. Wir haben uns auf die Wohlstandswirtschaft konzentriert, um festzustellen, ob es einen Anstieg des Wohlstands gibt oder nicht, da sie die langfristige Fähigkeit einer Volkswirtschaft misst, nachhaltiges Wachstum und einen verbesserten Lebensstandard zu erzielen. Ohne die Messung der Veränderungen dieser Vermögenswerte besteht wenig Aussicht auf Nachhaltigkeit, sowohl in Bezug auf Wirtschaft und Gesellschaft als auch auf die natürliche Umwelt.” Der Bericht empfiehlt, sich auf einen alternativen Messrahmen zu konzentrieren, der auf der „Wohlstandswirtschaft” beruht. Dimitri Zenghelis, Projektleiter Wealth Economy: „Statistiken sind die Linse, durch die wir die Wirtschaft beobachten: Politiker, Unternehmen und Einzelpersonen ändern ihr Verhalten als Reaktion auf das Bild, das sie durch diese Linse sehen. Unsere statistischen Instrumente müssen dafür geeignet sein, Werte in einer ungewissen und sich rasch wandelnden Welt zu schaffen, in der die Entscheidungen von heute bestimmen, ob wir in der Zukunft die Fähigkeit haben, Wohlstand zu schaffen.”

#RESSOURCEN

OECD-Studie über den Materialverbrauch 2060

Die OECD hat die Studie „Global Material Resources Outlook to 2060“ veröffentlicht. Darin wird die Entwicklung des globalen, sektoralen und regionalen Materialverbrauchs quantitativ analysiert und eine Analyse der zu erwartenden Umweltauswirkungen vorgenommen. Das Ergebnis: Wenn es so weiter geht wie bisher, wird der Materialkonsum pro Kopf bis 2060 um etwa 44 Prozent steigen. Auch künftig werden nicht-metallische Mineralstoffe den größten Anteil verzeichnen. Diese dienen als Baustoffe. Die Baubranche weist den größten Materialkonsum auf. Das in Paris ausgehandelte Ziel wird laut OECD ohne politische Veränderungen nicht erreicht werden. „Der Bericht macht die Notwendigkeit von drastischen politischen Änderungen also mehr als deutlich“, so das Re-Use- und Reparatur- Netzwerk RepaNet. „Das Grundproblem ist der lineare Durchfluss von Materialien durch ein Wirtschaftssystem – vom Abbau bis zur Rückgabe an die Natur. Um diesen erfolgreich zu minimieren und trotzdem weiterhin innerhalb des Systems genügend Produkte zur Verfügung zu stellen, müssen Re-Use und Reparatur verstärkt praktiziert werden. Wirksame Mittel dafür sind öffentliche Förderungen und Beschaffung.“


BILD: DENIS RONIN

BILD: SFIO CRACHO