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TROUBLESHOOTING: Netz geflickt!


PC Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 12/2018 vom 02.11.2018

In jedem Haushalt stehen diverse internetfähige Geräte, die in einem Netz verbunden sind. So konfigurieren Sie Windows richtig dafür und nutzen das Netz zum privaten Teilen von Daten und Ressourcen.


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Bildquelle: PC Magazin, Ausgabe 12/2018

Das eigene Netzwerk kann verwendet werden, um Dateien zwischen Geräten zu übertragen oder Drucker gemeinsam zu nutzen. Microsoft hatte dazu mit Windows 7 Heimnetzgruppen eingeführt, um es Nutzern privater Netzwerke leichter zu machen, Dateien und Drucker anderen Computern zur Verfügung zu stellen. Im Windows April Update 2018 sind die Heimnetzgruppen ohne große Ankündigung einfach wieder verschwunden, was bei ...

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Das eigene Netzwerk kann verwendet werden, um Dateien zwischen Geräten zu übertragen oder Drucker gemeinsam zu nutzen. Microsoft hatte dazu mit Windows 7 Heimnetzgruppen eingeführt, um es Nutzern privater Netzwerke leichter zu machen, Dateien und Drucker anderen Computern zur Verfügung zu stellen. Im Windows April Update 2018 sind die Heimnetzgruppen ohne große Ankündigung einfach wieder verschwunden, was bei den Nutzern für Verwirrung sorgte.
Selbst in der Windows 10 Home-Edition, die der Werbung nach „eingeschränkt netzwerkfähig“ ist, lassen sich Dateien und Drucker im lokalen Netz auch ohne Heimnetzgruppen gemeinsam nutzen.

TIPP1: Dateifreigaben im Heimnetzwerk
Ein anderer Computer im Netzwerk kann auf den eigenen Windows-PC nur zugreifen, wenn dort Freigaben existieren. Jedes Laufwerk, das im Netzwerk verwendet werden soll, muss explizit freigegeben werden. Ob Freigaben auf dem Computer überhaupt genutzt werden sollen, können Sie im Netzwerk- und Freigabecenter jederzeit ein- und ausschalten. Das ist etwa nützlich, um zu Hause Freigaben zu verwenden, diese aber komplett abzuschalten, sobald Sie mit dem Notebook in ein fremdes WLAN gehen.

TIPP2: Freigegebene Laufwerke nutzen
Über den Ordner Netzwerk greifen Sie im Explorer auf freigegebene Ordner im Netzwerk genauso zu, wie auf lokale Ordner. Um sich die mühsame Navigation durch die verzweigten Äste zu ersparen, weisen Sie den Netzwerklaufwerken Laufwerksbuchstaben zu, die Sie dann wie lokale Laufwerke nutzen können.
Klicken Sie im Explorer mit der rechten Maustaste auf eine Netzwerkfreigabe, und wählen Sie im Kontextmenü Netzlaufwerk verbinden. Im Dialogfeld Netzlaufwerk verbinden wählen Sie einen Laufwerksbuchstaben, unter dem das Netzwerkverzeichnis erscheinen soll. Die Auswahlliste zeigt nur die Laufwerksbuchstaben an, die noch nicht von vorhandenen Laufwerken belegt sind. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Verbindung bei Anmeldung wiederherstel-len, wird der Laufwerksbuchstabe automatisch beim nächsten Windows-Start wieder zugewiesen. Wenn auf dem anderen Computer im Netzwerk Ihr Benutzername nicht existiert, weil dieser möglicherweise noch mit einem lokalen Benutzerkonto und nicht mit einem Microsoft-Konto läuft, können Sie sich dort mit einem anderen Namen anmelden, um Zugriff auf die freigegebenen Laufwerke zu bekommen. Schalten Sie dazu das Kontrollkästchen Verbindung mit anderen Anmeldeinformationen herstellen ein, und geben Sie Benutzernamen und Passwort an. Wenn Sie die Anmeldedaten speichern, brauchen Sie sie nicht bei jeder Netzwerkverbindung neu einzugeben. Das Netzlaufwerk wird im Explorer unter Dieser PC bei den Laufwerken angezeigt. Hier können Sie es wie ein lokales Laufwerk nutzen.

Der Explorer zeigt in der AnsichtDieser PC lokale wie auch über den Router mit dem Rechner verbundene Netzwerklaufwerke an.


Erweiterte Freigabeeinstellungen im Netzwerk- und Freigabecenter ermöglichen die Freigabe eigener Dateien im lokalen Netzwerk.


TIPP3: Netzlaufwerk wieder trennen
Möchten Sie ein solches Netzlaufwerk nicht mehr ständig anzeigen, weil Sie den Laufwerksbuchstaben für ein anderes Laufwerk brauchen oder weil das Laufwerk im Netzwerk nicht mehr zur Verfügung steht, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen im Kontextmenü Trennen. Die gleiche Funktion finden Sie auch im Menüband unter Computer mit einem Klick auf den kleinen Pfeil unter dem Symbol Netzlaufwerk verbinden.

Bei jedem freigegebenen Ordner wählen Sie, ob Benutzer nur lesen oder auch schreiben dürfen.


TIPP4: Eigene Dateien im Netzwerk für andere freigeben
Damit andere Benutzer im Netzwerk auf Dateien auf dem eigenen Computer zugreifen können, müssen Freigaben angelegt werden. Außerdem müssen Netzwerkerkennung und Dateifreigabe eingeschaltet sein. Standardmäßig sind Netzwerkerkennung und Dateifreigabe nur für private Netzwerke aktiv. Wenn das derzeit verwendete Netzwerk öffentlich ist, erscheint die Nachfrage, ob es zu einem privaten Netzwerk gemacht werden soll oder ob Netzwerkerkennung und Dateifreigabe für alle öffentlichen Netzwerke aktiviert werden sollen. In den meisten Fällen ist es sinnvoll, das aktuelle Netzwerk zu einem privaten Netzwerk zu machen und die Netzwerkerkennung und die Dateifreigabe für die öffentlichen Netzwerke ausgeschaltet zu lassen. Ohne weitere Einstellungen wird nur die Freigabe von Dateien generell aktiviert. Solange keine Ordner oder Laufwerke explizit freigegeben sind, können andere Benutzer immer noch nicht auf den Computer zugreifen.

TIPP5: Ordner ganz einfach mit dem Freigabe-Assistenten freigeben
Mit dem Freigabe-Assistenten können Sie beliebige Ordner auf dem eigenen PC für das Netzwerk freigeben. Dies ist nicht zu verwechseln mit dem Freigabe-Symbol zum Teilen von Dateien mit bestimmten Personen oder über Apps.
Markieren Sie den Ordner im Explorer, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf, und wählen Sie im Kontextmenü unter Freigeben für die Option Bestimmte Personen. Der Freigabe-Assistent startet. Wenn Sie kennwortgeschütztes Freigeben aktiviert haben, müssen Sie jetzt Benutzer auswählen, die über das Netzwerk auf die neue Freigabe zugreifen dürfen. Diese müssen ein Benutzerkonto auf diesem PC haben. Alternativ können Sie eine Freigabe für alle Benutzer einrichten oder einen neuen Benutzer erstellen. Arbeiten Sie in einem privaten Netzwerk alleine auf mehreren PCs, verwenden Sie die Freigabe Jeder, um mit verschiedenen Benutzerkonten von den anderen PCs Zugriff zu haben. Für jeden Benutzer müssen Sie eine Berechtigungsebene festlegen, die regelt, ob der Benutzer im freigegebenen Ordner nur lesen oder auch Daten verändern darf.
Klicken Sie danach auf die Schaltfläche Freigabe. Damit wird die Freigabe erstellt und angezeigt. Die berechtigten Benutzer können ab sofort über das Netzwerk auf den freigegebenen Ordner zugreifen. Sind in dem freigegebenen Ordner bereits frei-gegebene Unterordner, können diese ihre Freigabeeinstellungen behalten oder die Einstellungen der neuen Freigabe des übergeordneten Ordners übernehmen.
Mit dem Symbol Zugriff entfernen im Menüband des Explorers unter Freigeben können Sie jederzeit alle Freigaben für den markierten Ordner zurücknehmen. Hier erscheint noch ein Auswahldialog, in dem Sie die Freigabe komplett beenden oder nur die Freigabeberechtigungen bzw. die berechtigten Personen verändern können.

Typischer Heimnetz-Aufbau mit Ethernet und WLAN

Zentraler Punkt eines Heimnetzes ist der WLANRouter mit dem Internetzugang. Dort können üblicherweise bis zu 254 Geräte per WLAN oder Ethernetkabel angeschlossen werden, die untereinander im lokalen Netzwerk kommunizieren können. Die meisten Router haben vier Ethernetanschlüsse, können aber über einfache Netzwerk-Hubs erweitert werden.


Die Computerverwaltung zeigt Freigaben und Benutzer, die darauf zugreifen.


TIPP6: Zugriff auf freigegebene Laufwerke funktioniert nicht
Kommt es trotz aktivierter Netzwerkerkennung und Dateifreigabe zu Problemen beim Zugriff auf freigegebene Laufwerke auf anderen PCs (auch wenn es sich nur um Probleme bei einzelnen Laufwerken handelt), ist oftmals NetBIOS über TCP/IP deaktiviert. Um festzustellen, ob das die Ursache ist, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Windows-Logo und öffnen im Systemmenü die Netzwerkverbindungen.
Die Netzwerkstatusanzeige öffnet sich. Klicken Sie hier auf Adapteroptionen ändern. Damit öffnet sich eine Liste verfügbarer Netzwerkverbindungen.
Klicken Sie doppelt auf die verwendete Verbindung, Ethernet oder WiFi und im nächsten Dialogfeld auf Details. Steht hier in der Zeile NetBIOS über TCPIP aktiviert ein Nein, schließen Sie dieses Dialogfeld und klicken auf Eigenschaften.
Markieren Sie im nächsten Dialogfeld die Zeile Internetprotokoll, Version 4 (TCP/IPv4), klicken Sie auf Eigenschaften und im nächsten Dialogfeld auf Erweitert. In den meisten Fällen ist die NetBIOS-Einstellung Standard auf der Registerkarte WINS die beste Wahl. Sollte diese nicht funktionieren, schalten Sie auf NetBIOS über TCP/IP aktivieren um. Starten Sie danach den Computer neu.

TIPP7: Netzwerkfreigaben verstecken und darauf zugreifen
Standardmäßig legt Windows für jedes Laufwerk eine versteckte Freigabe mit einem $-Zeichen im Namen an, die in der Übersicht nicht zu sehen ist. Man kann darauf zugreifen, wenn man den Namen kennt und ihn in die Adresszeile des Explorers eingibt. Auf diese Freigabe hat nur der Administrator Zugriff. Andere Betriebssysteme, wie Linux, zeigen diese versteckten Freigaben über das Netzwerk normal an.

TIPP8: Vergessene Netzwerkfreigaben entfernen
In privaten Netzwerken aus mehreren Computern verliert man oft die Übersicht über die Freigaben auf dem eigenen Computer. Ein Windows-Systemtool listet alle Freigaben auf und zeigt über das Netzwerk angemeldete Benutzer und freigegebene Dateien an, die diese geöffnet haben.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Windows-Logo und wählen im Systemmenü Computerverwaltung. Navigieren Sie im linken Teilfenster zu System / Freigegebene Ordner / Freigaben. Jetzt sehen Sie alle Freigaben auf dem eigenen PC. Mit einem Rechtsklick können Sie nicht mehr benötigte Freigaben ganz einfach aufheben.

TIPP9:WLAN-Schlüssel vergessen
Wenn Sie den Sicherheitsschlüssel für Ihr WLAN vergessen haben, aber mit einem Computer noch hineinkommen, können Sie den auf diesem Computer gespeicherten WLAN-Schlüssel auslesen.
Öffnen Sie in den Einstellungen unter Netzwerk und Internet / Status das Netzwerk- und Freigabecenter. Klicken Sie auf die WLAN-Verbindung und im nächsten Dialogfeld auf Drahtloseigenschaften. Wenn Sie auf der Registerkarte Sicherheit den Schalter Zeichen anzeigen aktivieren, erscheint der WLAN-Schlüssel im Klartext.

TIPP10: Ein Drucker für alle
In einem lokalen Netzwerk können Sie einen Drucker für alle Computer nutzen. Bei Tablets und anderen Geräten ohne direkte Anschlussmöglichkeit eines Druckers ist das Drucken im Netzwerk die einzige Methode, etwas zu Papier zu bringen.
Bevor Sie den Drucker Ihres PCs mit anderen Geräten im Netzwerk nutzen können, müssen Sie ihn freigeben. Klicken Sie dazu in der Übersicht Geräte und Drucker mit der rechten Maustaste auf den gewünschten Drucker, und wählen Sie im Kontextmenü Druckereigenschaften. Diese Übersicht ist seit dem letzten Update umständlicher zu erreichen. Klicken Sie in den Einstellungen auf der Seite Geräte im Bereich Verwandte Einstellungen auf Geräte und Drucker.
Klicken Sie im nächsten Dialogfeld auf der Registerkarte Freigabe auf Freigabeoptionen ändern. Schalten Sie den Schalter Drucker freigeben ein, und wählen Sie einen Freigabenamen. Klicken Sie auf Zusätzliche Treiber und markieren dort alle Windows-Versionen, die Sie im Netzwerk verwenden. Nach der Bestätigung mit OK erscheint ein Freigabesymbol am Drucker in der Übersicht Geräte und Drucker.
Möchten Sie auf einem anderen PC einen im Netz angeschlossenen Drucker nutzen, klicken Sie im Explorer links unter Netzwerk auf diesen PC. Dort werden freigegebene Drucker und Laufwerke angezeigt.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Drucker, und wählen Sie Verbinden. Der passende Treiber wird heruntergeladen und installiert. Danach wird der Drucker in der Geräteübersicht eingetragen und kann wie ein lokaler Drucker verwendet werden. Natürlich muss zum Drucken der Computer, an dem der Drucker lokal angeschlossen ist, eingeschaltet sein.

Windows 10 zeigt einen einmal gespeicherten WLAN-Schlüssel im Klartext an.

FreeFileSync – Ordner im Netzwerk synchronisieren

In privaten Netzen verliert man leicht die Übersicht, welche Dateien wo liegen. Da passiert es schnell, dass man mit einer alten Dateiversion weiterarbeitet.

1. Zwei Ordner synchron halten
FreeFileSync synchronisiert beliebige Ordner, damit beider Inhalte auf dem gleichen Stand sind. Dieses Prinzip ist von Clouddiensten wie zum Beispiel Dropbox bekannt.

2. Ordner auswählen
Im ersten Schritt wählen Sie in beiden Ordnerfenstern die gewünschten Ordner aus. Das können lokale Laufwerke, Netzwerklaufwerke oder auch Wechselmedien sein oder auch FTP-Server.

3. Vergleichen und auswählen
Der blaue Button Vergleichen vergleicht die Inhalte beider Ordner anhand von Datum und Größe oder auch nach Dateiinhalt und zeigt, welche Dateien in welche Richtung kopiert werden müssen. Das Übersichtsfenster liefert einen Überblick über zu kopierende Datenmengen. Über Filter können Sie bestimmte Dateitypen oder Ordner weglassen.

4. Los geht’s
Ein Klick auf Synchronisieren startet die Synchronisation. Meist verwendet man immer wieder die gleichen Ordner. Speichern Sie sich den Synchronisierungsauftrag, um ihn jederzeit wieder aufzurufen. Batchaufträge starten eine Synchronisierung unbeaufsichtigt mit einem Klick oder sogar zeitgesteuert.

FreeFileSync (Heft-DVD) bringt mit wenigen Klicks zwei Ordner auf den gleichen Stand.

Drucker an XP- und Linux-PCs werden nicht erkannt

Es scheint eher ein gewolltes als ein technisches Problem zu sein, dass Netzwerkdrucker, die an PCs mit Windows XP angeschlossen sind, häufig nicht funktionieren.

1. Alte, schwache PCs als Druckserver
Wählen Sie im Dialogfeld Drucker & Scanner hinzufügen unter Windows 10 in den Einstellungen unter Geräte/Drucker & Scanner die Option Der gewünschte Drucker ist nicht in der Liste enthalten und danach Lokalen Drucker oder Netzwerkdrucker mit manuellen Einstellungen hinzufügen und nicht – wie man vermuten könnte – Bluetooth-, Drahtlos- oder Netzwerkdrucker hinzufügen.

2. Neuen Anschluss erstellen
Wählen Sie danach die Option Neuen Anschluss erstellen. Hier muss in der Liste Local Port ausgewählt sein. Jetzt erscheint das kleine Eingabefeld Anschlussname. Geben Sie hier den Druckernamen im Netz in der Form \\Computername\ Druckername ein. Der Drucker muss dazu auf dem anderen PC bereits freigegeben und der angeschlossene Computer natürlich auch eingeschaltet sein.

3. Druckermodell wählen
Wählen Sie im nächsten Schritt den Druckertyp aus. Ältere Drucker stehen oft nicht in der Liste zur Auswahl. Hier kann ein Klick auf Windows Update helfen, um eine deutlich größere Auswahl an Druckern herunterzuladen. Sollten Sie einen Treiber auf CD oder als Download vom Hersteller zur Verfügung haben, klicken Sie auf Datenträger, um diesen zu installieren.

4. Drucker installieren
Anschließend wird der Treiber installiert. Geben Sie jetzt noch einen Druckernamen ein, unter dem der Drucker später in der Geräteübersicht zu finden sein wird. Anschließend wird eine Auswahl angeboten, den neuen Drucker freizugeben, was in diesem Fall allerdings nicht möglich ist. Die Option erscheint aber automatisch bei allen Druckern an lokalen Anschlüssen.

Ein neuer lokaler Anschluss in Windows 10 ermöglicht den Betrieb von Netzwerkdruckern an Windows XP- oder Linux-Rechnern.