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TRUE CRIME: Wie Serienmörder denken


HÖRZU Wissen - epaper ⋅ Ausgabe 1/2021 vom 22.01.2021

Um zu ergründen, was in ihren Köpfen vorgeht, interviewte der Kriminologe CHRISTOPHER BERRY-DEE zahlreiche Killer. Hier seine Erkenntnisse


30 – 300
Serienkiller sind geschätzt aktuell allein in den Vereinigten Staaten aktiv. Sie morden unerkannt


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Bildquelle: HÖRZU Wissen, Ausgabe 1/2021

TRUE CRIME


Zuerst ermordete er zwei Kinder. Dann quälte, verstümmelte und erwürgte er elf Prostituierte mit seinen bloßen Händen. „Hass auf seine Mutter“ gab Arthur John Shawcross, der „Genesee River Killer“, später als Motiv für seine Taten an. Doch wahrscheinlicher ist, dass der Amerikaner, der von 1972 bis 1990 im Bundesstaat New York sein Unwesen trieb, aus ...

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... purer Mordlust tötete.

Auch dieser Fall machte Schlagzeilen: Der Südafrikaner Gerard George Lowe, auf Urlaub in Singapur, wurde am 8. März 1995 im „River View Hotel“ mit einem 1,5 Kilo schweren Campinghammer erschlagen. Wenig später, am 19. März, fand man in einer Zinnmine in Thailand die zerstückelten Leichen der Kanadier Sheila und Darin Damude. Auch hier war die Tatwaffe ein Hammer. Als Mörder der drei wurde der Brite John Martin Scripps überführt, dem die Medien den Spitznamen „Tourist aus der Hölle“ gaben.

Die Geschichte der US-amerikanischen Serienkillerin Aileen Wuornos schließlich schaffte es sogar ins Kino: Oscar-Preisträgerin Charlize Theron spielte 2003 die von der Presse „Damsel of Death“ genannte Killerin in dem Film „Monster“. Wuornos richtete 1989 bis 1990 mindestens sechs, höchstwahrscheinlich jedoch sogar sieben Männer mit mehreren Schüssen hin.

Eins haben diese höchst unterschiedlichen Fälle gemein: Der renommierte britische Kriminologe Christopher Berry-Dee sprach ausführlich mit allen drei mittlerweile verstorbenen Tätern. Shawcross hatte 2008 einen Herzstillstand, Scripps wurde 1996 hingerichtet, Wuornos 2002. „Ich will die Menschen hinter den Monstern verstehen und ergründen, wie sie ticken“, sagt Berry-Dee über seine Arbeit. Seine Erkenntnisse stellt er in dem neuen Buch „Wie Serienmörder denken – Ein schockierender Blick in die Abgründe des Bösen“ (siehe Tipp Seite 62) vor.

Exklusiv in HÖRZU WISSEN enthüllt Christopher Berry-Dee den Wahrheitsgehalt von gängigen Mythen über Serienmörder. Sind tatsächlich viele schon im Kindesalter verhaltensauffällig geworden? Begehen sie ihre Taten wirklich nach bestimmten Mustern? Sammeln sie Trophäen ihrer Opfer? Hier die Antworten des Experten:

CHRISTOPHER BERRY-DEE
Der britische Kriminologe hat viele Killer getroffen


»Ich will die MENSCHEN hinter den Monstern verstehen.«


DER MUSTER-MÖRDER

Ruhmsucht, Mordlust und Hochmut: Der Hilfsarbeiter wollte Russlands gefürchtetster Serienmörder werden

Ermordete zwischen 1992 und 2006 48 Menschen: der „Schachbrettmörder“


ALEXANDER PITSCHUSCHKIN

verfolgte wie viele Serienmörder ein geheimes Muster, sagt Berry-Dee. Der Plan des Russen, der als „Schachbrettmörder“ in die Kriminalgeschichte einging: Pitschuschkin wollte 64 Menschen töten, um alle Felder eines Schachbretts „zu füllen“. Auf die Frage, was er danach getan hätte, antwortete er: „Ich hätte ein neues Schachbrett gekauft.“ 2007 wurde er lebenslang inhaftiert.

Stimmt es, dass viele Serientäter vor ihrem ersten Mord bereits Tiere gequält oder Brandstiftung begangen haben?
„Ja, das stimmt“, sagt Christopher Berry- Dee. „Als Teenager steckte etwa Arthur Shawcross Kätzchen in einen Sack, den er in einen See warf. Auch andere Täter foltern Tiere, bevor sie schließlich Menschen töten. Und was Brandstifter betrifft: Viele Mörder lieben es, Gebäude lichterloh abzufackeln – weil sie hoffen, dass darin Menschen verbrennen.“
Handeln Serienmörder tatsächlich völlig gefühllos?
„Die meisten Killer sind Psychopathen. Obwohl sie wissen, was richtig und falsch ist, haben sie kein normales Gewissen. Oberflächlich betrachtet wirken Serienmörder häufig unauffällig. Doch hinter der Maske der Normalität lauert ein aggressives Tier – ein Mensch, der keine Reue kennt. Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass man Serienmördern weder ihre Lügen über angebliche Stimmen im Kopf (zum Beispiel ,Gott hat mir befohlen, Frauen mit einem Hammer zu erschlagen‘) noch ihre Behauptung, eine Mission zu haben (,Ich wollte die Welt von Huren säubern‘) glauben darf. Ein gutes Beispiel dafür ist die Schutzbehauptung des sogenannten ‚Hillside Stranglers‘ Kenneth Alessio Bianchi. Er täuschte vor, nicht er selbst, sondern eine seiner multiplen Persönlichkeiten namens Stevie habe zwischen 1977 und 1979 als Polizist verkleidet Frauen angehalten, gefoltert, vergewaltigt, getötet und sie dann mit gespreizten Beinen in den Hollywood-Hügeln abgelegt. Im Gefängnis gestand Bianchi mir, dass es sich dabei um eine bewusste Lüge gehandelt hatte. Serienmörder lieben es, andere Menschen zu manipulieren.“
Was ist typisch für die Denkweise von Serienmördern?
„Männliche Serienmörder töten meistens aus sexuellen Gründen. Ein Beispiel dafür ist ‚Der Totmacher‘ Fritz Haarmann. Er brachte in der Zeit der Weimarer Republik in Hannover 24 Jungen und junge Männer um, indem er ihnen beim Sex in einer Art Rausch den Adamsapfel durchbiss. Anschließend zerstückelte er sie und verkaufte Fleisch und die Kleidung der ‚Puppenjungs‘. Serienmörderinnen hingegen töten ihre Opfer fast immer aus finanziellen Gründen, man kennt sie als sogenannte ‚Schwarze Witwen‘. Die berüchtigtste Täterin dürfte die norwegisch-amerikanische Serienmörderin Belle Gunness sein, die vor mehr als 100 Jahren bis zu 40 Menschen umbrachte. Doch natürlich gibt es auch bei Frauen Ausnahmen, etwa die Krankenschwestern Cathy May Wood und Gwendolyn Graham, deren Taten sexuell motiviert waren. Sie brachten 1987 in einem Pflegeheim in Grand Rapids/Michigan fünf ältere Patienten aufgrund eines ‚lesbischen Liebespakts‘ um.“
Es heißt, dass Täter oft selbst Opfer seien, weil sie in der Kindheit Gewalt erfahren hätten, missbraucht wurden oder ihr Gehirn durch Verletzungen oder Drogen geschädigt sei. Stimmen Sie dem zu?
„Nein. Wie sonst wäre es erklärbar, dass Millionen von Kindern Unfälle erleiden, missbraucht werden oder Cannabis rauchen – aber nicht zu Mördern werden? Wir dürfen Serienmörder nicht als Opfer sehen. Die wahren Leidenden sind die hinterbliebenen Verwandten, Freunde oder Kollegen der Toten.“
In vielen Krimis wird der Eindruck erweckt, Serientäter würden ihre Opfer nach bestimmten Mustern auswählen.
„95 Prozent aller Serienmörder sind auf bestimmte Opfertypen fixiert. Ein gutes Beispiel ist Ted Bundy, der mindestens 30 junge Frauen und Mädchen umbrach- te. Auch der ‚Killer-Clown‘ John Wayne Gacy war auf ein- und denselben Typ spezialisiert: Er bevorzugte junge Männer – und tötete mindestens 33. Doch natürlich gibt es auch Killer, die alles töten, was ihnen über den Weg läuft. Wie Peter Kürten, der als ‚Vampir von Düsseldorf‘ in die Kriminalgeschichte einging und von Blut fasziniert war. Er tötete Frauen, Männer, Kinder, und, ja, sogar einen Schwan, dessen Blut er trank.“

BUCHTIPP

„Wie Serienmörder denken“, Riva, 352 S., 24,99 €


Tod in Hollywood: Manson ließ Sharon Tate, hier mit Mann Roman Polanski, ermorden


DER SCHAUSPIELER

Um als Retter dazustehen, spritzte der Krankenpfleger Patienten Herzmittel und versuchte sie dann zu reanimieren

Kollegen nannten ihn wegen der vielen Todesfälle „Sensen-Högel“: Ex-Pfleger Niels Högel (44)


NIELS HÖGEL ist laut Berry-Dee ein gutes Beispiel für die Manipulationsfähigkeit und Verlogenheit von Serienmördern. Zwischen 1999 und 2005 ermordete der Krankenpfleger mutmaßlich bis zu 332 Menschen in Kliniken in Oldenburg und Delmenhorst. Seine Methode: Zuerst verabreichte Högel Patienten das Mittel Gilurytmal – und reanimierte sie anschließend vor den Augen von Kollegen. Sein Motiv: Geltungsbedürfnis und Größenwahn.

Serienmörder sammeln Trophäen ihrer Opfer – Mythos oder Wahrheit?
„Häufig behalten männliche Täter Schmuck, Haarsträhnen, Unterwäsche oder auch Schuhe ihrer Opfer, um die Gegenstände dann zur Selbstbefriedigung zu benutzen. Kriminologen nennen dieses Verhalten ‚Power Trip‘. Damit ist das Erinnern an den Moment gemeint, in dem die Täter Herr über Leben und Tod waren. Ich denke an den Fall ei- nes verheirateten Offiziers der kanadischen Luftwaffe, Russell Williams. Er beging zwei sexuell motivierte Morde, filmte die Taten, nahm die Unterwäsche seiner Opfer an sich und trug sie beim Masturbieren vorm Spiegel. Auch der bereits erwähnte ‚Hillside Strangler‘ behielt Schmuck seiner Opfer, den er seiner ahnungslosen Frau schenkte.“

Spionieren Serienmörder ihre Opfer wirklich vor der Tat aus?
„Ja und nein. Inzwischen unterscheiden wir zwischen organisierten und unorganisierten Tätern. Planvoll vorgehende Killer wie der erwähnte Offizier Russell spielen ihre Taten mehrmals akribisch gedanklich durch. Ihnen bedeutet die ‚Stalking-Phase‘ genauso viel wie die spätere Tötung. Unorganisierte Täter stoßen meistens zufällig auf ihre Opfer, etwa auf einsamen Wegen oder auf dem Straßenstrich. Frauen sind prinzipiell leichtere ‚Beute‘.“

DER ANSTIFTER

Eiskalter Psychopath: Manson wollte einen Rassenkrieg entfachen


CHARLES MANSON ist laut Christopher Berry-Dee ein Paradebeispiel für die unglaubliche Brutalität und Gefühlskälte von Serienmördern. Der Anführer der sogenannten „Manson Family“ stiftete seine Anhänger im Sommer 1969 dazu an, sieben Menschen zu ermorden, darunter die hochschwangere Schauspielerin Sharon Tate, Ehefrau von Regisseur Roman Polanski. Mansons mutmaßliches Motiv: die Entfachung eines Rassenkriegs zwischen Schwarzen und Weißen („Helter Skelter“)

DIE DESTRUKTIVE

Antisozial, manipulativ und absolut gewissenlos: Die kriminelle Prostituierte liebte Brände und erschoss mindestens sechs Männer

Sechsfache Männermörderin: Aileen Wuornos wurde 2002 mit der Giftspritze hingerichtet


AILEEN WUORNOS legte als Heranwachsende Brände und fiel früh durch Gewalttätigkeiten auf. 1989 und 1990 erschoss sie mindestens sechs Männer, die Leiche eines siebten Opfers wurde nie gefunden. Die von den US-Medien „Damsel of Death“ genannte Wuornos behauptete, in Notwehr gehandelt zu haben, als Freier sie vergewaltigen wollten. Später gestand sie als Motiv Habgier. Laut Berry-Dee hatte sie eine „antisoziale Persönlichkeitsstörung“ und kannte weder moralische Grenzen noch Reue.

Und nach welchen Kriterien wählen Serienmörder ihre Tatwaffen?
„Mit Ausnahme von Schusswaffen, die den Spaß am Töten verringern, weil das Opfer ‚zu schnell‘ stirbt, kommen fast alle Tötungsmittel in Betracht. Beinahe jeder Täter besitzt ein für ihn typisches ‚Mord-Kit‘, oftmals bestehend aus Handschellen, Klebeband, Seilen, Messern sowie stumpfen Instrumenten. Außerdem haben Serienmörder fast immer Plastikfolie im Fahrzeug. Damit wollen sie ver- meiden, dass der blutende Körper eines Opfers den Innenraum ihres Autos verschmutzt.“
Stimmt es, dass Serienmörder häufig zum Tatort zurückkehren?
„Ja. Und der Grund dafür ist wirklich ekelerregend. Er lässt sich am besten am Beispiel des Serienmörders Michael Bruce Ross erklären, der zwischen 1981 und 1984 mindestens acht junge Frauen umbrachte. Ross gestand mir im Todestrakt in Connecticut, dass er die versteckten Leichen besuchte, um an ihnen sexuelle Handlungen vorzunehmen und bis zu 40-mal zu masturbieren. Er hörte erst auf, als sein Penis blutete. Auch viele andere Serienmörder ergötzen sich noch Tage oder Wochen nach dem Verbrechen am Anblick ihrer Opfer, indem sie Sex mit den Toten haben und ihre Tat so nacherleben.“
Suchen Täter sich ihre Opfer vorrangig in ihrer eigenen Umgebung?
„Heutzutage sind viele Serienmörder mobil – sie reisen kreuz und quer durchs Land. In den USA beispielsweise sind momentan schätzungsweise 30 bis 300 Serienmörder aktiv.“
Bleibt nur eine Frage: Wer ist Ihrer Meinung nach der übelste aller bekannten Serienmörder?
„Beim gefährlichsten Killer aller Zeiten denken die meisten wohl zuerst an Jack the Ripper. Doch tatsächlich ist Peter Kürten alias ‚Der Vampir von Düsseldorf‘ der schlimmste. Er ist der Inbegriff der Bosheit: Beim Anblick von Blut wurde er ekstatisch, geriet völlig außer Kontrolle und tötete fast alles, was ihm über den Weg lief.“

DER FRAUENHASSER

Für den „Green River Killer“, der 71 Morde begangen haben soll, waren Frauen „Abfall“

Ridgway wurde als „Green River Killer“ bekannt: Er gewann das Vertrauen der Opfer, weil er harmlos wirkte


GARY RIDGWAY war laut Berry-Dee fixiert auf das Töten von Frauen, deren Leichen er missbrauchte und dann in Wäldern sowie am Green River im US-Bundesstaat Washington „entsorgte“. Nachts kehrte er häufig zurück, um die Toten noch einmal zu missbrauchen. Der Serienmörder aus Seattle sitzt für 49 bewiesene Morde lebenslang. An die tatsächliche Anzahl der Opfer erinnerte er sich nicht – es waren „zu viele“, wie er sagte.


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