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Tulum: heißer Hotspot der Hollywoodstars im Winter


The Traveller - epaper ⋅ Ausgabe 2/2020 vom 25.01.2020
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Bildquelle: The Traveller, Ausgabe 2/2020

Foto/Quelle: ©adobe.stock.com - marako85

Die letzten Tage im Jahr 2019 und die ersten Tage im Jahr 2020 verbrachten die Hollywoodgrößen wie Jennifer Aniston und Jason Batman an einem Ort, der bereits seit Jahren als Hotspot von Celebrities gilt: das mexikanische Karibikstädtchen Tulum. Und sie befanden sich in guter Gesellschaft, denn auch Cindy Crawford und Familie suchten sich dieses Reiseziel zum Chillen bei 29 °C im Schatten für den Jahresbeginn aus. Es ist an der Zeit, der Faszination Tulum auf die Spuren zu kommen.

Ein etwas verlorener Ort gewinnt an ungeahnter Bedeutung

Direkt an der Riviera Maya ...

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... und damit an der Karibikküste Mexikos liegt die Stadt Tulum, die rund 20.000 Einwohner hat. Vermutlich sind es jedoch einige Tausend mehr, denn die Einwohnerzahl hat sich innerhalb von fünf Jahren bereits verdoppelt. Und sie tut es noch. Zu ihr kommen zahlreiche Urlauber, die den Charme dieses Ortes rasch erlegen. Obgleich er immer mehr an Bekanntheit gewinnt, gilt er weiterhin als Geheimtipp. Warum? Im Unterschied zu den größeren Urlaubszentren der Riviera Maya – Playa del Carmen und Cancún – ist Tulum etwas abgelegen. Er lässt sich am besten über den Flughafen Cancún erreichen. Die Fahrt von der karibischen Metropole bis nach Tulum dauert rund zwei Stunden. Es geht mit Bus oder Taxi immer gerade aus und die türkisblaue Küste entlang. Ein Blick auf das paradiesische Karibische Meer ist leider nicht möglich, denn die Autobahn führt mit ihren sechs Spuren direkt durch einen dichtbewachsenen Dschungel. Auf der linken Seite weisen Straßenschilder auf große Hotelresorts hin, von denen viele luxuriöse Ferien am Wasser versprechen. In Tulum ist dies anders. Riesige Hotelanlagen fehlen. Stattdessen setzen Stadtplaner und Verantwortliche auf ein anderes Konzept: teure und sehr teure Boutiquehotels, die durch eine aufwendige Architektur faszinieren, die sich in die Landschaft einfügt. Einige legen ihren Fokus auf den Öko-Tourismus, ohne öko zu sein. Sie betreiben ihre beschauliche Luxusanlage nach höchsten ökologischen Maßstäben: Eco

Exklusive Hotels mit exklusivem Charme

Einige der bedeutendsten Luxushotels von Tulum liegen unmittelbar an dem weißen, breiten Sandstrand des Ortes. Es sind zauberhafte Oasen, die sich in die Natur einschmiegen und ihre Eigenheiten berücksichtigen. Eine ganz besondere unter ihnen ist das Casa Malca mit seinen kostspieligen Kunstwerken und einem Pool unterhalb der Erde, der mit dem Dampfbad eher einer Wellnessgrotte gleicht. Für die herausragende Innenarchitektur ist ein bekannter Galerist und Kunstsammler aus Kolumbien verantwortlich: Lio Malca. Er hat sich nicht irgendeiner Villa angenommen, um sie zu einem 5-Sterne-Hotel zu verwandeln. Nein. Malca nutzte dafür eines der herrschaftlichen Anwesen des berühmten Drogenkönigs Pablo Escobar, der 1993 erschossen wurde und Protagonist einer der erfolgreichsten Fernsehserien ist. Um in den glamourös-modern ausgestatteten Räumlichkeiten zu nächtigen, unter deren Dach einst Multimillionär Escobar schlief, werden rasch 1.200 Euro und mehr pro Nacht fällig. Wer jedoch an den Traumstränden Tulums einen näheren Blick auf die Sonnenliegen und Handtücher wirft, der lernt schnell, dass viele der Sonnenanbeter sich solche Preise spielend leisten können.

Strände zum Verlieben

Tulum trumpft mit weißen Karibikstränden auf, die sogleich das Gefühl geben, inmitten eines Paradieses zu sein. Sanft trifft auf sie das türkisblaue Wasser des Karibischen Meers, welches in der Sonne in unterschiedlichen Farbabstufungen schimmert. Die Strände sind breit und von Palmen gesäumt, weswegen es viel Platz für jeden gibt, der sich dieser perfekten Postkartenszenerie hingeben möchte. Es verwundert daher kaum, dass einer der Strände den Namen Playa Paraiso trägt. Boca Paila ist ein weiterer Strandabschnitt des Ortes, der unter Naturschutz steht, aber durchaus besucht und genossen werden darf. In den letzten Jahren ließen sich immer wieder Super-Prominente wie Noami Watts, Justin Bieber, Paris Hilton, Demi Moore, Cara Delevingne und der Kardashian-Klan ablichten. In der Regel sendeten sie selbst Fotos von sich via Instagram rund um den Globus. Tulum wird von den Celebrities auch geschätzt, weil sie dort zumeist Ruhe vor Paparazzi haben. Und so ist es nicht ein großer Star, der sinnbildlich für den Ort steht, sondern ein traumhafter Strand: der Playa Maya. Regelmäßig wird er von Magazinen und Urlaubern zum schönsten Strand der Welt gekürt. Dies liegt nicht nur an seinem kristallklaren Wasser und dem feinen, samtigen Sand. Nein. Hinter ihm türmt sich ein großer Felsen auf. Auf diesem thront eine archäologische Mayastätte. Was für ein Panorama!

Foto/Quelle: ©adobe.stock.com – Rolandst

Ein archäologisches Erbe inclusive

Tulum ist schon seit langem ein beliebter Zielort für Tagesaus - flüge. Das begründet sich in seiner langen Geschichte, denn in dem Gebiet leben seit mehr als 1200 Jahren nachweislich die Maya. So klein Tulum heute im Vergleich zu Cancún ist, so be - deutsam war die Stadt im 13. und 14. Jahrhundert. Sie war da - mals eine der größeren Städte der Region, die aufgrund ihrer Lage auf einem Felsen über den Meer strategisch günstig ge - legen war. Zum einen diente Tulum als Handelspunkt für die Maya und zum anderen war es Teil eines Verteidigungssystems. Auch religiöse Riten ist in den Bauten abgehalten worden. Die Salzluft, die Wärme und die lange Zeit ließ die Bauten zu Rui - nen verfallen. Heutzutage werden sie nur noch von Leguanen bewohnt. Dennoch erlauben sie einen Blick in längst vergan - gene Zeiten. Wer sich ein paar Minuten nimmt, kann sich auf eine der Bänke in der archäologischen Stätte setzen und sein Vorstellungsvermögen bemühen. Vor Hunderten von Jahren schauten dort die Gelehrten der Hochkultur Maya in den Him - mel. Vor allem die Venus hatte es ihnen angetan. Mithilfe der Sterne erstellten sie einen Maya-Kalender, der aufgrund seiner Präzision Wissenschaftler der heutigen Zeit verblüfft. Hier und da sind in den Mauern der Ruinen, kleine Fensteröffnungen zu entdecken. Sie dienten der Ausrichtung und Weiterleitung von Sonnenstrahlen zur Wintersonnenwende. Tulum verfügt damit über eine Maya-Stätte, die besonders viele Urlauber anzieht. Weitere Maya-Stätten befinden sich auf der YucatanHalbinsel, die ebenfalls einen Abstecher wert sind. Doch bei einem Besuch der Tulum-Maya-Stätte darf sich der Urlauber über ein sehr exklusives Highlight freuen: Nach einem Spazier - gang entlang der Ruinen geht es zahlreiche Treppen hinab zum sagenhaften Playa Maya. Kultur und Baden: die perfekte Kom - bination für einen Urlaub in diesem Teil Mexikos, in dem die Tageswerte nur sehr selten unter 25 °C liegen.

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Mehr als „nur“ Meer

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Es steht außer Zweifel, dass die Strände von Tulum dank ihrer Schönheit ein magischer Anziehungspunkt sind. Bei einem fruchtigen Cocktail in der Hand und mit Blick aufs kristallklare Wasser fällt es schwer, sich aus dem Liegestuhl zu erheben. Doch das lohnt sich, denn in der Nähe von Tulum gibt es ein weiteres Highlight, die die Yucatan-Halbinsel so exzeptionell macht: die Cenotes. Hierbei handelt es sich um ein dolinenartiges Kalksteinloch, das sich durch den Einsturz einer Höhlendecke entwickelt hat. Es ist mit Süßwasser gefüllt und die ideale Ergänzung zum Bade- und Tauchspaß im salzigen Meerwasser. Darüber hinaus begeistern die Cenotes durch ein atemberaubendes Farbenspiel, welches durch das tiefblaue Wasser und selektive Lichteinfälle erzeugt wird. Es ist daher kaum verwunderlich, dass die Cenotes ein Hotspot für Fotoshootings sind. Auch so mancher Hollywoodcelebrity nutzte die mystische Atmosphäre, um einzigartige Fotos zu schießen. Diese Mystik hatte bereits die Mayas eingenommen, weswegen sich in den Tiefen mancher Kalksteinlöcher noch heute jahrhundertealte Fundstücke der einstigen Hochkultur verbergen. Um selbst eine der Cenoten zu erkunden, müssen nur fünf Kilometer vom Zentrum Tulums bis zur Gran Cenote überbrückt werden. Vor dem Auge tut sich ein großes, mit Pflanzen bewachsenes Kalksteinloch auf. Das kalte, kristallklare Wasser ist ideal zum Planschen und Schnorcheln. Ein Cenote, der sich in zweite Teile aufteilt, befindet sich ebenfalls in der Umgebung von Tulum: Dos Ojos. Er ist sogar so tief, dass er ein Hotspot für Taucher ist. Eine fast schon gespenstische Atmosphäre geht vom Cenote Choo-Ha aus. Er liegt ungleich der anderen Kalksteinlöcher komplett unter der Erde. Als Eingang dient eine kleine Öffnung, von der eine schmale Holztreppe in die große Höhle führt. Überall sind Stalaktiten und Stalagmiten zu bestaunen, die seltene Fotomotive abgeben. Dicht bei Choo-Ha liegen zwei weitere Cenoten. Tankach-Ha is zieht mutige Klippenspringer an, während Taucher gern Multun-Ha aufsuchen.

Wann ins Paradies aufbrechen

Tulum ist ein Ganzjahresreiseziel. Es befindet sich in den Tropen, wodurch die Tagestemperaturen über das Jahr hinweg nur kaum schwanken. Im Sommer kann es mit 35 °C im Schatten jedoch besonders heiß werden. Die Winter sind mit Temperaturen um die 29 °C etwas kühler und damit moderater, weswegen nun Hochsaison ist. Auch die internationale Influencerszene und die Hollywoodstars bevorzugen die Wintermonate. Mögen einige von ihnen zwar im warmen Kalifornien leben, so versprüht die Karibik doch ihren ganz eigenen Reiz. Wer es nicht darauf anlegt, selbst einen großen Star am Strand von Tulum zu entdecken, der kann auch außerhalb der Wintermonate anreisen. Insbesondere nach Ostern fallen die Preise für Unterkünfte, sodass sich manch eine Luxusherberge in Tulum zu deutlich geringeren Kosten buchen lässt. Darüber hinaus befinden sich im Zentrum des Ortes, welcher vom Strand gut zwei Kilometer entfernt ist, weitere kleine Boutiquehotels. Die Übernachtungspreise sind zumeist im dreistelligen Bereich. Zwar ist keine unmittelbare Strandnähe geben, aber dafür lassen sich fußläufig zahlreiche Bars, Restaurants und Geschäfte erreichen. Busse und Taxis verbinden das Zentrum von Tulum mit weiteren lohnenswerten Zielen an der Riviera Maya. Eines befindet sich in direkter Nähe zu Tulum. Der Ort Akumal ist berühmt für seine großen Schildkröten, die in Ufernähe durch das Wasser schweben. Natur, Kultur und Hollywoodflair im Südosten Mexikos: So schön kann der Winter sein!

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