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ÜBERSICHT GRÜNE INDEXFONDS: GÜNSTIG, ABER AUCH GUT?


ÖKO-TEST Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 6/2019 vom 29.05.2019

Der weltweite Trend zu passiv gemanagten Indexfonds hat mittlerweile auch die grüne Geldanlage erreicht. Denn Nachhaltigkeits-ETF sind deutlich günstiger als aktiv verwaltete Fonds. Allerdings haben sie auch ihre Tücken.


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ÖKO-TEST RÄT

► Greifen Sie nur zu grünen ETF, wenn die ESG-Kriterien und das Auswahlverfahren des Index zu Ihren Vorstellungen passt.
► Bevorzugen Sie ETF, die den Index vollständig nachbilden. So meiden Sie Risiken, die durch Swap-Tauschgeschäfte entstehen.
► Bedenken Sie immer: Erstklassige aktiv gemanagte Öko-Fonds sind zwar deutlich teurer als grüne ETF, ...

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► Greifen Sie nur zu grünen ETF, wenn die ESG-Kriterien und das Auswahlverfahren des Index zu Ihren Vorstellungen passt.
► Bevorzugen Sie ETF, die den Index vollständig nachbilden. So meiden Sie Risiken, die durch Swap-Tauschgeschäfte entstehen.
► Bedenken Sie immer: Erstklassige aktiv gemanagte Öko-Fonds sind zwar deutlich teurer als grüne ETF, bieten aber oft die bessere Nachhaltigkeitsperformance.

Keine Rüstungsgüter, keine Kernenergie, keine fossilen Brennstoffe, die die globale Klimaerwärmung befeuern: Wer mit grünem Gewissen investieren will, kann mittlerweile auch breit gestreut auf nachhaltige Indexfonds setzen. Diese börsennotierten Investmentfonds, im Fachjargon Exchange Traded Funds oder kurz ETF genannt, haben die konventionelle Geldanlage längst revolutioniert. Im Gegensatz zu aktiv gemanagten Fonds können sie auf teures Fondsmanagement und Research verzichten. ETF bilden lediglich den Börsenindex des jeweiligen Marktes nach, in den sie investieren. Dieses sogenannte passive Management macht ETF extrem kostengünstig. Zwar verdienen Anleger immer nur im Marktdurchschnitt. Das verspricht langfristig aber dennoch das bessere Geschäft. Kein Wunder daher, dass der Markt für ETF seit Jahren boomt. Bis 2015 waren nachhaltige ETF hierzulande jedoch regelrecht Mangelware. Seither ist das Angebot deutlich gewachsen, zuletzt sogar regelrecht explodiert. Ende September 2018 zählte das Fondsanalysehaus Morningstar bereits 199 nachhaltig investierende Indexfonds in Europa, darunter 55 börsennotierte ETF. Im April dieses Jahres fand ÖKO-TEST bereits 94 nachhaltige ETF, die für heimische Anleger erhältlich sind.


„Grüne ETF sind der neue Renner bei der nachhaltigen Geldanlage, manche entpuppen sich aber als Mogelpackung.“


Wer mit wirklich sauberem Gewissen anlegen will, kommt allerdings nicht umhin, sich die einzelnen ETF und vor allem die zugrundeliegenden Indizes genauer anzuschauen. Denn wie nachhaltig ein Indexfonds wirklich ist, hängt einerseits vom jeweiligen Index und andererseits von der Art und Weise ab, wie der ETF den Index nachbildet.

Die meisten ETF bilden ihren Index 1:1 nach. Das heißt: Sie investieren genau in die gleichen Titel wie der Index selbst und geben den jeweiligen Aktien oder Anleihen auch das gleiche Gewicht. Bei dieser vollständigen Nachbildung des Index, im Fachjargon „physische Replication“ genannt, können sich Anleger also darauf verlassen, dass im Fonds auch drin ist, was draufsteht. Wie hell- oder dunkelgrün die Anlage ist, hängt dann vom jeweiligen Index ab.

Einige ETF bilden den Index aber lediglich synthetisch mit sogenannten Swap-Tauschgeschäften nach. Dann bekommt der Anleger letztlich nur die Wertentwicklung des jeweiligen Index geliefert. An den gewünschten ethisch-ökologischen Aktien, in die er investieren möchte, ist er dagegen womöglich gar nicht beteiligt. Denn im Fondstopf selbst muss keine einziger Titel aus dem Index enthalten sein. Im Gegenteil. Der Lyxor ETF New Energy, der den World Alternative Energy Index spiegeln will, legt zum Beispiel in ein breit gestreutes Portfolio mit Finanz- und Industrietiteln an. Mit der gewünschten Ausrichtung auf den World Alternative Energy Index hat das nichts mehr zu tun. Mehr noch: Im ETF-Anlagetopf stecken sogar ökologisch höchst fragwürdige Titel, wie Royal Dutch Shell, die dem Auswahlverfahren des Index komplett widersprechen. Kurz: Synthetische ETF sind oft regelrechte Mogelpackungen. Anleger, die eine wirklich saubere, nachhaltige Geldanlage suchen, sollten davon besser die Finger lassen.

Wie grün die anderen ETF sind, hängt dagegen von der Strenge des Auswahlverfahrens des jeweiligen Index ab. Das Gros der nachhaltigen Indizes orientiert sich primär an gängigen marktbreiten Aktien- und Rentenindizes, wie etwa den von MSCI oder Dow Jones bereitgestellten Börsenbarometern. Aus dem jeweiligen Basisindex, im Fachjargon auch „Parentoder Elternindex“ genannt, werden dann alle Unternehmen aussortiert, die nicht den gewünschten ethisch-ökologischen Anlagekriterien entsprechen – fertig ist der nachhaltige Tochterindex. Doch je strenger die Auswahlkriterien, desto mehr Titel fliegen aus dem Elternindex. Das kann Folgen für die Wertentwicklung haben, die dann stärker vom Basisindex abweicht. Zudem sinkt die Risikostreuung beim nachhaltigen Tochterindex. Vor allem für institutionelle Investoren ist das oft ein Problem, da sie bestimmte Vorgaben im Hinblick auf die Liquidität und Risikostreuung zu beachten haben. Zu starke Abweichungen vom Basisindex sind bei ihnen daher nicht immer gewünscht. Darauf haben sich die großen Indexanbieter eingestellt. Sie bieten ihre nachhaltigen Indizes daher oft in verschiedenen Varianten an. Welche davon für private Anleger passen, müssen diese durch einen kritischen Blick auf das Auswahlverfahren herausfinden.

Eine durchweg saubere, dunkelgrüne Anlage ist bei nachhaltigen ETF nicht garantiert. In manchen Indizes stecken auch ökologisch fragwürdige Werte, wie zum Beispiel die Aktie des Mineralölkonzerns Total.


Foto: imago images / Alexander Pohl


„Grüne ETF gelten als kostengünstig und transparent – die Nachhaltigkeitsperformance lässt aber oft zu wünschen übrig.“


Bei MSCI gibt es zum Beispiel dieSocially-Responsible-Investing-(SRI)-Indexfamilie , die alle wichtigen Regionen und Märkte der Welt mit einem jeweils eigenen Nachhaltigkeitsindex abdeckt. Dazu gehört zum Beispiel derMSCI World SRI Index , einer der bekanntesten grünen Indizes. Er basiert auf dem MSCI World Index, einem weltweit anlegenden Aktienindex. Aus diesem Index werden zunächst alle Unternehmen aussortiert, die Geschäfte in nicht nachhaltigen Sektoren machen. Dazu gehören Alkohol, Tabak, Glücksspiel, Rüstungs-, Waffen- und Pornografie-Industrien sowie die Bereiche Kernenergie und Gentechnik. In einem zweiten Schritt werden dann aus jedem Sektor die 25 Prozent der Unternehmen mit den höchsten ESG-Noten ausgewählt. Anschließend wird noch geprüft, ob die ausgewählten Unternehmen gegen globale Normen, wie den UN Global Compact verstoßen. Dieses Auswahlverfahren führt allerdings dazu, dass von den derzeit rund 1.634 Titeln des MSCI World lediglich rund 400 für die Aufnahme in den MSCI World SRI-Index übrig bleiben. Aus Sicht der Kritiker leidet also die Risikostreuung. Und weil die ESG-Noten nach dem vergleichsweise weichen Bestin-Class-Verfahren vergeben werden, ist nicht einmal ein komplett dunkelgrünes Portfolio garantiert. Denn letztlich landen auch Aktien von Konzernen im Index, die innerhalb ihrer Branche die am wenigsten schlechten Nachhaltigkeitsleistungen zeigen. Kein Wunder daher, dass ÖKO-TEST unter den Top-Ten-Titeln des Index auch die Aktie vom französischen Mineralölunternehmen Total S.A. fand, das nicht nur Öl- und Gasförderung betreibt, sondern auch Kohle und Uran zur Energiegewinnung nutzt und zu den größten Wasserund Luftverschmutzern der Welt zählt. Echte Nachhaltigkeit sieht anders aus.

Vergleichsweise ähnlich läuft das Auswahlverfahren auch bei denDow-Jones-Sustainability-Indizes , die von RobevoSAM betreut werden. Diese Indizes sollen die führenden nachhaltig operierenden Unternehmen in den jeweiligen Regionen repräsentieren. Ausgewählt werden die Sustainable Leader jeder Branche nach dem Best-in-Class Verfahren, sofern sie nicht in den Bereichen Alkohol, Tabak, Glücksspiel, Rüstung und/oder Pornografie tätig sind. Weil auf den Ausschluss von fossilen Brennstoffen verzichtet wird, bleibt der Klimaschutz jedoch weitgehend auf der Strecke.

Noch laxer ist das Auswahlverfahren bei derMSCI-ESG-Screened-Indexfamilie . Hier wird auf die Bewertung der einzelnen Unternehmen nach ESG-Kriterien ganz verzichtet. Stattdessen werden pauschal bestimmte Bereiche ausgeschlossen, wie kontroverse Waffen, Atomwaffen und sonstige Feuerwaffen, Tabak, Kraftwerkskohle, Ölsand und schwerwiegende Verletzungen des UN Global Compact. Durch dieses vergleichsweise einfache Auswahlverfahren reduzieren sich die Kosten des Index signifikant. Auch die ETF auf ESG-Screened-MSCI-Indizes sind mit laufenden Kosten von 0,07 bis 0,20 Prozent des Fondsvermögens deutlich günstiger als ETF auf die MSCI-SRI-Indexfamilie, die im Schnitt 0,25 bis 0,45 Prozent kosten.

Weiterer Nebeneffekt ist eine bessere Risikostreuung. Während SRI-Indizes bis zu 75 Prozent der Unternehmen vom jeweiligen Basisindex ausschließen, sind es bei ESG-Indizes nur etwa 8 Prozent. Dafür leidet jedoch die Nachhaltigkeitsperformance. Unter den Top-Ten-Titeln des MSCI World ESG Screened Index fanden wir mit Exxon Mobile, JP Morgan Chase, Nestlé, Johnson&Johnson, Amazon und Facebook gleich sechs schmutzige oder zumindest problematische Titel, die keinesfalls zu einer sauberen tiefgrünen Geldanlage passen. MSCI betont allerdings, dass durch den pauschalen Ausschluss von Kohlekraftwerken zumindest eine deutliche Reduzierung des CO2 -Ausstoßes im Vergleich zum Basisindex erreicht werden kann.

Bei denMSCI-Select-ESG-Rating-and-Trend-Leaders-Indizes werden noch weniger Tätigkeiten ausgeschlossen. Stattdessen kommen nur Unternehmen in die Indizes, die sich in den Bereichen ökologische, soziale und unternehmerische Verantwortung besonders hervortun. Die ESG-Bewertung selbst erfolgt allerdings wiederum nach dem weichen Best-in-Class Verfahren. Wer ein rundum sauberes Portfolio sucht, wird also auch hier enttäuscht. Dafür wird oft auf mehr Klimaschutz geachtet, wenn als ergänzendes Auswahlkriterium eine deutliche CO2 -Reduzierung verlangt wird.


„Bei einigen Indizes ist schon das Auswahlverfahren so mangelhaft, dass sie das saubere Etikett kaum verdienen.“


Bei denMSCI-ex-Controversial-Weapons-Indizes ist dagegen schon das Auswahlverfahren so mangelhaft, dass die Frage erlaubt sein muss, ob es sich hier überhaupt um echte Nachhaltigkeits-Indizes handelt. Ausgeschlossen werden nur kontroverse Waffen, wie Streubomben, Landminen, Kernwaffen, chemische und biologische Waffen. Das ist zweifelsohne ein wichtiger Aspekt. Zudem herrscht bei institutionellen Anlegern rund um den Globus mittlerweile Einigkeit, solche schmutzigen Geschäfte nicht mehr zu finanzieren. Deren Bedürfnissen kommen solche Indizes daher entgegen. Doch anderweitiges umweltschädliches Verhalten, die Verletzung der Menschen- und Arbeitsrechte sowie Verstöße gegen den UN Global Compact bleiben bei diesen Indizes völlig außer Acht. Die ETFs auf diese Indizes sind daher nichts für überzeugte „Grünanleger“.

ImSolactive Sustainablility Index finden sich dagegen die größten Unternehmen wieder, die ISS-Oekom Research mit einem Prime-Status ausgezeichnet hat. Daneben gilt ein vergleichsweise umfangreicher Katalog von Ausschlusskriterien, zu denen auch Ölproduzenten und Kohleförderer zählen. Doch auch dieser recht strenge ESG-Filter hat offenbar ein zu grobes Raster. So entdeckten wir beim Solactive Eurozone Sustainability Index mit der französischen Großbank BNP Paribas, der spanischen Universalbank Santander sowie dem niederländischen Allfinanzdienstleister ING gleich drei Geldinstitute unter den Top-Ten-Titeln, die zu den größten Finanzierern von Geschäften mit klimaschädlichen fossilen Energien zählen.

Unterm Strich bieten nachhaltige ETF Anlegern daher bestenfalls eine hellgrüne Geldanlage. In puncto Rendite müssen sie sich jedoch nicht verstecken. Sie schneiden genauso gut ab wie ihre konventionellen Indexvorbilder.

NICHT OHNE RISIKO

Üblicherweise will jeder ETF seinen Anlegern möglichst die gleiche Rendite bringen, die sein Index erzielt. Einzig die internen Fondskosten schmälern den Ertrag. Als Ausgleich betreiben manche ETF sogenannte Wertpapier-Leihgeschäfte. Dann sucht sich die Fondsgesellschaft einen Partner, der die Wertpapiere aus dem ETF für kurze Zeit ausleihen möchte. Dafür erhält der ETF im Gegenzug eine zuvor ausgehandelte Leihgebühr. Das kann die internen Fondskosten reduzieren, dem ETF bisweilen sogar einen Mehrertrag bescheren. Positive Abweichungen von der Wertentwicklung des Index können aber auch entstehen, wenn der ETF vereinnahmte Erträge, wie Dividenden, noch nicht wieder angelegt oder ausgeschüttet hat. Im Fachjargon nennt man das einen Cashdrag. Auch der sollte nach Ansicht von Fachleuten nicht zu groß sein. Sonst verfälscht sich das Ergebnis des ETF im Vergleich zum Index. Leihgeschäfte sind zudem nicht ohne Risiko. Schließlich wird ein externer Partner hinzugezogen, dessen Zahlungen Einfluss auf die Rendite haben. Wird dieser Partner zahlungsunfähig, kommt es auf die Güte der hinterlegten Sicherheiten an, ob Anleger wirklich die Indexrendite erhalten oder schlimmstenfalls sogar Geld verlieren. Noch größer ist dieses Risiko bei synthetischen Swap-ETF. Hier besteht immer ein sogenanntes Kontrahentenrisiko. Wer solche Ausfallrisiken meiden will, greift nur zu ETF, die den Index komplett nachbilden und auch auf Leihgeschäfte weitgehend verzichten.

Abkürzungen: k.A. – keine Angaben; n.m. – nicht möglich; TER – Gesamtkosten für die Verwaltung des Fonds (ohne Transaktionskosten).
Indexnachbildung: Physisch, vollständig = vollständige Nachbildung des jeweiligen Börsenindex; physisch, optimiert = Börsenindex wird nicht vollständig abgebildet, sondern nur durch jene Titel, die für die Wertentwicklung des Index maßgeblich sind; synthetisch = ETF spiegelt nur die Wertentwicklung des Index wieder. Dazu werden Swap-bzw. Tauschgeschäfte mit einem Kontrahenten abgeschlossen und mit Sicherheiten belegt. Im Fonds können sich daher vollkommen andere Wertpapiere befinden als im Index. Ausschüttungsvarianten: Ausschüttend = ETF schüttet vereinnahmte Erträge an die Anleger aus; thesaurierend = vereinnahmte Erträge werden vom ETF automatisch wieder angelegt.
Nachhaltigkeit: ESG = Environmental, Social and Governance; SRI = Socially Responsible Investing; Low Carbon = Investition in Titel mit niedrigen Kohlendioxidemissionen (CO2 -Reduzierung); ESG Leader = Unternehmen mit überdurchschnittlich guter Bewertung bei den ESG-Kriterien.
Stand: * Wertentwicklung jeweils per 29.03.2019.