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Ukraine-Krieg hautnah


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Digital Fernsehen - epaper ⋅ Ausgabe 3/2022 vom 11.03.2022

TV aus Russland und der Ukraine

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Bildquelle: Digital Fernsehen, Ausgabe 3/2022

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https://de.rt.com/livetv/ Über diese Adresse kann man RT DE als Livestream in HD sehen.

Der Februar 2022 war gezeichnet von der Krise zwischen Russland und der Ukraine. Große Truppenkonzentrationen und Manöver auf russischer Seite ließen längst das Schlimmste befürchten und die großen Geheimdienste der westlichen Welt waren sich längst sicher, dass eine russische Invasion unmittelbar bevor steht. Im Nachhinein wissen wir, dass diese sogar mit dem Zeitpunkt des Einmarsches Recht behalten sollten. Stehen wir am Abgrund eines großen Krieges? Diese Frage haben wir uns gestellt, als wir mit den Arbeiten an diesemArtikel begonnen haben. Schließlich hat es den Anschein, als träfen diesmal im Zuge des Ukraine-Konflikts die beiden Supermächte Russland und USA bei Auseinandersetzungen direkt aufeinander. Nachdem es sich bei beiden um Atommächte handelt, besteht jedenfalls ...

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... genügend Potenzial, sich auch außerhalb der eigentlichen Krisensituation Sorgen über die in Wirklichkeit gar nicht so ferne Ukraine zu machen. So ist es etwa vom Südosten Sachsens mit rund 600 Kilometer Luftlinie näher zur Ukraine als in den deutschen Südwesten. Vom österreichischen Wien aus liegt die ukrainische Grenze mit rund 440 Kilometer auch ein gutes Stück näher als der Westen der Alpenrepublik. In Zeiten wie diesen gewinnen Nachrichten einen Stellenwert wie selten zuvor. Dabei spielt die Wahl der Nachrichtenquellen eine große Rolle. Denn längst nicht jede ist neutral und objektiv. Immerhin dürfen wir darauf vertrauen, dass das, was wir über unsere heimischen Medien zum Thema Ukrainekonflikt geboten bekommen, korrekt und sachlich ist. Der große Nachteil ist jedoch, dass diese Meldungen meist aus der Rolle des Zaungasts basieren. Über Satellit können wir leicht selbst TV-Programme aus Russland und der Ukraine empfangen. Sie werden über diverse Satelliten im Ku-Band ausgestrahlt und erfordern nur übliche Durchmesser bis etwa 90 Zentimeter.

Wir wissen wohl, dass kaum einer in unseren Breiten Russisch oder Ukrainisch versteht. Aber darauf kommt es gar nicht so sehr an. Denn der Spruch „Ein Bild sagt mehr als 1 000 Worte“ bewahrheitet sich hier voll und ganz. Es geht darum, das zu interpretieren, was man sieht, aber auch das, was man nicht sieht.

TV aus der Ukraine

Die ukrainische TV-Landschaft ist umfangreich und bunt und umfasst über 60 über Satellit frei empfangbare Stationen. Die meisten Sender sind über Amos auf 4 Grad West und Astra 4A auf 4,9 Grad Ost zu empfangen. Einzelne Programme sind auch auf anderen Satelliten zu finden, wie etwa Hotbird auf 13 Grad Ost, Türksat auf 42 Grad Ost und bei uns nur im deutschen Norden gut empfangbaren Nord-Ostbeam des Eutelsat 9B auf 9 Grad Ost.

Das öffentlich-rechtliche Fernsehen der Ukraine „UA:“ spielt nur eine untergeordnete Rolle. Über Satellit sind die beiden Hauptprogramme UA: Pershiy (Ukraine, Das Erste) und UA: Kultura gewöhnlich verschlüsselt und so für uns nicht erreichbar. Im Zuge des russischen Einmarsches in die Ukraine hat aber UA: Pershiy seine Verschlüsselung aufgegeben. UA: betreibt auch eine Reihe an Regionalsendern, die frei empfangbar sind. So strahlt UA: nach wie vor Programme für die von Russland besetzten beziehungsweise am 21. Februar von Putin als unabhängige Volksrepubliken erklärten Regionen, die über Amos empfangbaren Programme UA: Dombas und UA: Krym, aus.

Krisensituation im TV

Der Großteil der durchweg kommerziellen ukrainischen TV-Sender hat sich bereits Mitte Februar, als sich ein möglicher Einmarsch der Russen abzeichnete, voll und ganz der aktuellen politischen Entwicklung gewidmet und ausführlich die Wahrscheinlichkeit einer Invasion beleuchtet. Dabei wurden auch viele Hintergrundberichte ausgestrahlt, wie etwa, wo man im Notfall Bunker findet und wie diese ausgerüstet sind. Meist kommen-tierte Liveübertragungen aus dem ukrainischen Parlament ließen auch ohne Sprachkenntnisse erahnen, wie groß die Ratlosigkeit, ja eher schon Verzweiflung, bei vielen Parlamentariern war. Kein Wunder. Schließlich weiß man über die Macht des großen Nachbarn bestens Bescheid. Genauso, wie man weiß, dass man gegen ihn auf militärischem Wege nichts auszurichten vermag. Unter diesen Umständen mochte es gut sein, dass der ukrainische Präsident Selenskyj zur Ruhe und Besonnenheit aufrief.

Mit Beginn des Einmarsches am Morgen des 24. Februar wurde die Bevölkerung auf so gut wie allen Stationen über die gerade laufenden Vorgänge und den ersten TV-Bildern von den Angriffen auf die Ukraine informiert. Weiter wurden Ratschläge erteilt, wie sich die nun unmittelbar betroffene Bevölkerung am besten verhalten und sich schützen soll. Ferner wurden die Pressekonferenzen der EU und NATO ausgestrahlt.

Wie lange noch auf Sendung?

Tatsache ist, dass die ukrainischen TV-Stationen nur solange objektiv vom Geschehen in ihrer Heimat berichten können, solange sie noch Herr über sich selbst sind. Am Ende des ersten Invasionstags war nicht klar, wie lange die russischen Truppen brauchen würden, bis sie Kiew in ihrer Hand haben werden. Dass dies aber wohl nur eine Frage von Tagen oder sogar Stunden sein kann, lässt sich erahnen. Völlig unklar ist so auch, wie lange ukrainische Sender noch frei berichten können. Kann sein, dass ihnen das zu erscheinen dieses Heftes nicht mehr möglich ist.

Russisches Fernsehen

Über Satellit sind auch zahlreiche russische TV-Stationen bei uns verfügbar. Sie geben uns die Gelegenheit, auch die Gegenseite, zumindest in Bildern, kennenzulernen. Freilich muss man beim Sehen der russischen Stationen wissen, dass diese durchweg von den Regierenden kontrolliert werden. Womit auch Privatsender im Wesentlichen die Regierungslinie vertreten.

Während sich die ukrainischen TV-Stationen bereits seit Tagen im Krisenmodus befanden, übte sich das russische Fernsehen, auch während der bereits laufenden Invasion, in Normalität. Auf den Kanälen dominierten TV-Serien, Spielfilme, Gameshows und alles, was vor allem der leichten Unterhaltung dient. Der Ukraine-Konflikt brauchte die russische Bevölkerung nicht zu interessieren. Also wurde er seitens der Medien von ihr weitgehend fern gehalten. Bei genauerer Betrachtung fanden sich auf den Privatsendern aber doch auch Inhalte, die offensichtlich in Richtung Ukraine adressiert waren. Zunächst waren dies mehrere patriotische russische Kriegsfilme, aber auch ein Bericht über ferngesteuerte Waffen, wie etwa mit Sprengstoff versehene Drohnen, die von im Hinterland versteckten Soldaten per Fernsteuerung zu ihren Zielen gelenkt wurden.

Sondersendungen zum aktuellen Tagesgeschehen konnten wir keine entdecken. Lediglich auf dem staatlichen Nachrichtenkanal Rossiya 24 wurde intensiver auf die aktuellen Kampfhandlungen eingegangen. Wobei man vermutlich den Eindruck erwecken wollte, dass die Feindseligkeiten von ukrainischer Seite ausgegangen waren.

Russisches TV empfangen

Staatliches und privates russisches Fernsehen ist über viele Satelliten im Ku-Band zu empfangen. Allerdings handelt es sich dabei meist um internationale Versionen, die sich speziell an das Ausland wenden. Sie findet man unter anderem auf Hotbird auf 13 Grad Ost und Astra 5B auf 31,5 Grad Ost und stellen mit 90-Zentimeter-Schüsseln keine Herausforderung dar.

Screenshots

Gedanken

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wer es ist, die Kriege wollen? Sind es die Völker oder Bewohner von Staaten? Sicher nicht. Will schließlich nicht jeder in Ruhe sein Leben leben? Davon dürfen wir ausgehen. Die Geschichte hat uns gelehrt, dass Kriege stets nur von einer Handvoll Personen vom Zaun gebrochen werden. Die wahren Gründe, weshalb sie ihre Nachbarn bedrohen und bekämpfen, wird man oft nicht erfahren. Tatsache ist aber, dass die wenigen, die Kriege anzetteln, kaum unter dem unsäglichen Leid, das sie über ganze Länder bringen, zu leiden haben. Teuer dafür bezahlen müssen nur die, die am wenigsten dafür können, die Bevölkerungen.

An die echten Inlandsprogramme ist etwas schwieriger ranzukommen. Im Ku-Band werden sie über Yamal 402 auf 54,9 Grad Ost ausgestrahlt. Da der Satellit in unseren Breiten etwas schwächer ankommt, empfehlen sich für diese Transponder 120 Zentimeter Durchmesser. Selbst damit hat man aber kaum Schlechtwetterreserven. Zum Teil kommt herkömmliches DVB-S2 zur Anwendung, das von jeder HD-Box empfangen werden kann. Die meisten russischen Inlandskanäle werden aber als Signalzuführung zu terrestrischen Sendeanlagen im Standard DVB-S2/T2-MI ausgestrahlt. Mit Linux-Receivern sind auch sie zu sehen. Allerdings erfordern die meisten auf T2-MI-Frequenzen manuelle Sendersuchläufe.

Weiter kann man russische Inlandssender im C-Band mit größerem Aufwand über Express AM7 auf 40 Grad Ost und Yamal 601 auf 49 Grad Ost sehen. Allerdings dominiert auch hier T2-MI. Über Express AM44 auf 11 Grad West kann man schließlich die Amerika-Version des ersten russischen Fernsehens Perviy kanal, empfangen.

Russisches TV für die Krim

Nachdem Russland die Halbinsel Krim bereits 2014 annektiert hatte, sorgte es auch für die Einführung russischsprachiger TV-Kanäle in der Region. Eigens für die Krim wurden die Programme „1Krim“ und „Krim 24“ geschaffen. Beide bieten inhaltlich dasselbe, was man auch von den „echten“ russischen Fernsehprogrammen kennt.

RT Deutsch

Das Auslandsprogramm RT wurde vom russischen Staat gegründet und wird von ihm auch finanziert. Auf RT gibt folglich der Kreml vor, welche Sichtweise zum aktuellen Geschehen verbreitet wird. Grundsätzlich ist es ja gut, das Tagesgeschehenen aus mehreren Blickwinkeln zu betrachten. Um von RT Nutzen zu ziehen, muss man sich jedoch die Mühe machen, den jeweiligen Wahrheitsgehalt einzelner Meldungen zu bewerten. Denn obwohl sich RT als sachlich und seriös präsentiert, ist oft genug nicht zu übersehen, welche gewaltige Propagandamaschine RT tatsächlich ist. Womit wir auf RT nicht unbedingt die nackten Tatsachen präsentiert bekommen, sondern das, von dem der Kreml will, was wir glauben sollen. Was in aller Härte ausgedrückt, nicht weniger bedeutet, als dass man nicht alles glauben darf, was man auf RT sieht und hört! 2014 wurde auch eine vorerst nur über das Internet verbreitete deutsche Version, RT DE, gestartet. Diese wurde Ende 2021 auch auf mehreren Satelliten aufgeschaltet. Trotz aller Kritik an RT und RT DE, ist es wichtig, dass es diesen Sender gibt. Speziell bei der aktuellen Ukraine-Krise haben wir so die Gelegenheit, die Sichtweise zumindest einer Streitpartei in unserer Muttersprache ohne Umwege präsentiert zu bekommen. Speziell bei der Berichterstattung über die Ukraine klingt vieles mehr als unglaubwürdig und es hat allen Anschein, als wolle man die Bevölkerung der Westukraine in möglichst schlechtem Licht darstellen, die über die vergangenen Jahre hinweg der Bevölkerung in Dombass und Lugansk schlimmes Leid zugefügt und letztlich auch den friedliebenden Ostteil des Landes zuerst angegriffen hätten. Viele Meldungen klingen alleine deshalb fragwürdig, weil die in ihnen genannten Anschuldigungen von keinem anderen nichtrussischen, seriösen Medium berichtet wurden.

Screenshots

RT DE empfangen

Obwohl RT DE in der EU keinen guten Stand hat und seine Ausstrahlung untersagt wurde, können wir es weiterhin relativ leicht empfangen. Nur nicht auf Astra 19,2 Grad Ost. Die sicherste Adresse ist die Orbitposition 14 Grad West, auf der der russische Satellit Express AM8 seinen Dienst versieht. Seine Ku-Band-Transponder versorgen ganz Europa, den nahen Osten und den Mittelmeerraum mit starkem Signal, wofür man in unseren Breiten ab rund 60 Zentimeter mit dabei ist. Nachdem die EU und die westliche Welt keinen Zugriff auf diesen Satelliten haben, können sie auf ihm auch keine Senderabschaltung veranlassen. RT Deutsch ist via 14 Grad West in SD auf 11,121 GHz horizontal (SR 3 590, FEC 3/4, DVB-S2/8PSK) zu sehen.

Angesichts des großen Wirbels, den man vor wenigen Wochen im Zuge der Abschaltung von RT DE auf westlichen Satelliten gemacht hat, bringt es einen beinahe zum Schmunzeln, dass Eutelsat die Ausstrahlung des Programms auf 16 Grad Ost auf 12,552 GHz vertikal (SR 2 070, FEC 2/3, DVB-S2/8PSK) offensichtlich vergessen hat. Womit RT DE auch über diese Position in SD leicht zu empfangen ist. Allerdings weiß man nicht, wie lange hier das Signal aufgeschaltet bleibt. Zuletzt hat man die Option, RT DE per Livestream anzusehen. Hier gibt es den Sender sogar in HD.

Fazit

Keiner weiß, wie sich der Krieg in der Ukraine weiter entwickeln wird. Offensichtlich ist, dass die russische Seite zum Ziel hat, in der Ukraine zumindest eine pro-russische Regierung zu installieren. Aber auch eine vollkommene Eingliederung der Ukraine in Russland ist denkbar. Welchen Zeitraum die Krise in Anspruch nimmt, wissen wir zum Redaktionsschluss genauso wenig, wie die westliche Welt auf diese Geschehnisse zu reagieren gedenkt. Richtig zu handeln ist jedenfalls denkbar schwierig. Denn ohne Übertreiben stehen wir derzeit näher am dritten Weltkrieg als je zuvor.

Nutzen wir die Gelegenheit, über Satellit das Geschehen aus der Sichtweise aller Kriegsparteien zu beobachten und nach bestem Wissen objektive Schlussfolgerungen daraus zu ziehen.

Gegen Mittag des 24. Februar, also an dem Tag, als die Invasion begann, berichtete der österreichische Bundeskanzler live im TV, dass er eben vom ukrainischen Präsidenten Selenskyi angerufen wurde. Dabei meinte dieser, dass er aus einem Land anruft, von dem er nicht weiß, wie lange es noch existiert und er meldet sich als Präsident und er weiß nicht, wie lange er noch lebt. Ferner berichtete er von der höchst dramatischen Situation im Lande und von Angriffen auf zivile Infrastrukturen und Todesopfern. Weiter hat Selenskyi Europa und die Welt ersucht, der Ukraine in dieser ausweglosen Situation beizustehen. Alleine diese Worte, an ein neutrales Land gerichtet, sollten uns allen zu denken geben… 3

THOMAS RIEGLER

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