Lesezeit ca. 19 Min.
arrow_back

UND EWIG LOCKT ROM


Logo von National Geographic Traveler
National Geographic Traveler - epaper ⋅ Ausgabe 3/2022 vom 24.06.2022
Artikelbild für den Artikel "UND EWIG LOCKT ROM" aus der Ausgabe 3/2022 von National Geographic Traveler. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: National Geographic Traveler, Ausgabe 3/2022

Pasta alla Gricia bei Da Bucatino.

Geschichte mal anders im CENTRO STORICO

Vom Trevibrunnen bis zur Spanischen Treppe: Das historische Zentrum strotzt vor gefeierten Sehenswürdigkeiten. Doch auch abseits der weltberühmten Attraktionen offenbaren sich an jeder Ecke faszinierende Geschichten.

Mitten auf der Via del Babuino, umgeben von Designerläden, macht Giuseppe Albano an einem Café halt. Von außen sieht das Canova Tadolini aus wie jedes andere auch. Aber Giuseppe zeigt nach innen, zu einem riesigen weißen Mann, der auf einem riesigen weißen Pferd sitzt, hinter ihnen noch weitere geisterhafte weiße Statuen. „Dies war das Studio von Canova und seinem Meisterschüler, Tadolino“, sagt Giuseppe. Der Mann auf dem Pferd ist aus Gips, genau wie die Figuren hinter ihm, einschließlich Athleten und einer Nonne. Die Werkstatt gehörte bis 1967 der Familie von Tadolino und wurde dann zum Café. Touristen gehen vorbei, ohne zu merken, was sich ...

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 6,99€
NEWS Jetzt gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von National Geographic Traveler. Alle Rechte vorbehalten.
Lesen Sie jetzt diesen Artikel und viele weitere spannende Reportagen, Interviews, Hintergrundberichte, Kommentare und mehr aus über 1050 Magazinen und Zeitungen. Mit der Zeitschriften-Flatrate NEWS von United Kiosk können Sie nicht nur in den aktuellen Ausgaben, sondern auch in Sonderheften und im umfassenden Archiv der Titel stöbern und nach Ihren Themen und Interessensgebieten suchen. Neben der großen Auswahl und dem einfachen Zugriff auf das aktuelle Wissen der Welt profitieren Sie unter anderem von diesen fünf Vorteilen:

  • Schwerpunkt auf deutschsprachige Magazine
  • Papier sparen & Umwelt schonen
  • Nur bei uns: Leselisten (wie Playlists)
  • Zertifizierte Sicherheit
  • Freundlicher Service
Erfahren Sie hier mehr über United Kiosk NEWS.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 3/2022 von Wilder Dschungel, unergr ündliches Rom. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Wilder Dschungel, unergr ündliches Rom
Titelbild der Ausgabe 3/2022 von Duftende Fantasie. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Duftende Fantasie
Titelbild der Ausgabe 3/2022 von IM WANDEL. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
IM WANDEL
Titelbild der Ausgabe 3/2022 von ISTRIEN. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
ISTRIEN
Mehr Lesetipps
Blättern im Magazin
LEINEN LOS IM PARADIES
Vorheriger Artikel
LEINEN LOS IM PARADIES
HONGKONG
Nächster Artikel
HONGKONG
Mehr Lesetipps

... drinnen befindet, da sie sich mehr für Il Babuino interessieren, einen Brunnen in der Nähe. In den vergangenen Jahrhunderten brachten die Römer anonyme Notizen dort an, in denen sie sich gegenseitig diffamierten. „Das damalige Twitter“, sagt Giuseppe lachend.

So ist es nämlich in Rom. Die Stadt hat so viele Facetten, dass man die Hauptstraßen gar nicht verlassen muss, um abseits der bekannten Attraktionen zu gelangen – man muss nur etwas genauer hinsehen. Dies ist die Lektion, die ich von Giuseppe lerne, während wir die Via del Babuino entlangschlendern. Der Bummel durch eine luxuriöse Einkaufsstraße erweist sich als Streifzug durch die Geschichte. Dies ist die Route, die Briten einst auf ihrer sogenannten Kavaliersreise einschlugen: Sie kamen an der großspurigen Piazza del Popolo an und trotteten dann die Via del Babuino hinunter zu ihrer Unterkunft nahe der Piazza di Spagna.

Giuseppe ist der Direktor des Keats-Shelley-Hauses, eines Museums, das sich den romantischen Dichtern widmet. Heute zeigt er mir seine Art, die Via del Babuino zu besichtigen, die hauptsächlich daraus besteht, nach oben zu sehen. „Die Leute beachten die Architektur nicht“, erklärt er. In der Tat sieht man über den Schaufenstern eine Serie von Palazzi, einer beeindruckender als der andere. „Würden diese alleine für sich stehen, würden die Leute sie bestaunen“, sagt Giuseppe. „Aber da sie alle zusammen auf einem Fleck sind, bemerkt man sie nicht.“ Nachdem wir das prunkvolle Hotel de Russie passiert haben, bleiben wir am Palazzo Boncompagni Sterbini stehen. Genau wie die Spanische Treppe und der Trevibrunnen ist dies eine großartige Vorführung des Rokokos aus dem 18. Jahrhundert, nur dass hier kaum ein Tourist stehenbleibt. Die Muschelschalen über den Fenstern sind eine subtile Prahlerei, dass jemand in der Familie den Jakobsweg absolviert hat, erklärt Giuseppe. In Nischen findet man eindrucksvolle Büsten von Herrschern. „Schau dir die anderen Gebäude genau an“, beauftragt mich Giuseppe. „Du wirst Rom in einem anderen Licht sehen.“ Eingravierte schwülstige Delfine und Wellen tanzen um die Tür mit der Nummer 51 herum.

An der Spanischen Treppe verabschiede ich mich von Giuseppe und tauche tiefer ein in das gut besuchte Centro Storico, das historische Zentrum der Stadt. Auch hier gibt es an jeder Ecke Überraschungen. Ich wusste schon, dass die typisch längliche Form der Piazza Navona daher stammt, dass der Platz einst ein Stadion war, aber diesmal gehe ich die Treppen von der Kasse nach unten, um unter den riesigen Travertinbögen am Rand entlangzuschlendern. Nachdem ich mich mit einem Biokaffee bei Sant’Eustachio Il Caffé gestärkt habe, betrete ich die Kirche San Luigi dei Francesi und betrachte drei Zeichnungen von Caravaggio: wie angestrahlt wirkende Abbildungen des Lebens von Apostel Matthäus auf dunklem Grund. Noch mehr von Caravaggio – zusammen mit Tizian, Bernini und Tintoretto – gibt es in der Galerie Doria Pamphilj. Das Paradestück hier ist der Spiegelsaal, der an Versailles erinnert. Aber am außergewöhnlichsten von allem ist das Porträt von Papst Innozenz X. von Velázquez. „Es ist zu real!“, soll der Gemalte geschrien haben, als er seine gefleckte Haut und sein ausladendes Kinn sah. Sogar jetzt, Jahrhunderte später, scheint es so naturgetreu zu sein, dass ich das Gefühl habe, seine runden, glänzenden Augen folgen mir in der Galerie. So weit, wie Rom ist, findet man hier Intimität wie sonst nirgendwo.

Julia Buckley

MEHR INFO: Die private Reiseleiterin Valentina Bonaccorsi bietet dreistündige personalisierte Führungen durch das Centro Storico an. Preise ab 250 Euro exklusive Eintrittskarten, aregoladartetour, canovatadolini.com, ksh.roma.it, stadiodomiziano.com, doriapamphilj.it

Alternative Touren

DIE KUNSTSCHÄTZE DER STADT ENTDECKEN

Profi-Einblicke in Fresken und Mosaiken erhalten Sie auf einer personalisierten Führung durch einen Kunstwissenschaftler. Die Reisepläne können z. B. den unterirdischen Tempel in der Basilika von San Clemente zu Ehren von Mithras beinhalten oder den Palazzo Colonna, eine römische Villa, die seit über 20 Generationen im Besitz derselben Familie ist.

EINEN BLICK HINTER FILMKULISSEN WERFEN

Einen Eindruck der Liebesaffäre, die die Filmindustrie mit Rom hat, vermittelt der Spaziergang „Rome Cinema & Food“. Während der privaten Exkursion, geführt von der Enkelin des Filmemachers Vittorio De Sica, kann man die Drehorte von „Ein Herz und eine Krone“ (1953) oder „La Dolce Vita“ (1960) erforschen und Erzählungen von Einheimischen und Statisten hören.

DIE LANDSCHAFT AUF EINEM ROLLER ERKUNDEN

Die wunderschönen Albaner Berge südöstlich der Hauptstadt sind ein Rückzugsort für Römer. Entdecken Sie die Landschaft mit der viereinhalbstündigen Vespatour von Scooteroma. Zu den Zielen gehören das Castel Gandolfo, die Sommerresidenz des Papstes und die Weinstadt Frascati – plus Zwischenstopps für den kleinen Hunger.

EINKAUFEN UND KOCHEN WIE DIE RÖMER

Touren, die Appetit machen: Hier führen Köche Sie durch die Stände des Campo de’ Fiori, dem ältesten Markt der Stadt. Wenn Sie mittags kommen, gehen Sie mit den frischen Zutaten zu einer Kochschule – dort lernen Sie, wie man ein italienisches Essen zubereitet.

Der Pasta auf der Spur in TESTACCIO

Das klassisch römische Gericht Pasta alla Gricia ist umrankt von Sagen und Geschichten. Ihre Rezepte variieren, doch ein Spaziergang durch die Trattorias in Testaccio beweist: Nichts kann Menschen besser zusammenbringen als eine gute Schüssel Pasta.

Paolo steht stolz im Eingang des Da Bucatino. Drinnen polieren Kellner Gläser. Draußen glätten Kollegen Tischtücher und decken die Tische, die bis zur Straßenecke stehen. Seit 16 Jahren teile ich mir mit dieser traditionellen, familiengeführten Trattoria einen Innenhof. In Da Bucatinos holzvertäfeltem Essbereich erfuhr ich, dass die Speisen in einer römischen Trattoria einen konzentrierten Werdegang der Stadt darstellen: eine beinahe 3000 Jahre alte Geschichte, die von Kichererbsensuppe, Lammbraten, wildem Chicorée, Kirsch-Crostata und – daher stehe ich mit Paolo hier – Pasta alla Gricia erzählt. Obwohl sie oft im Schatten ihrer nahen Verwandten Amatriciana steht, ist Gricia die ursprüngliche Form des Gerichts. Die Geschichte besagt, dass Schäfer im bergigen Hinterland zwischen den Abruzzen und Latium guanciale (getrocknete Schweinebacke) brieten, mit Pasta und Pecorino vermischten und das Ganze Gricia nannten. Später fanden Tomaten ihren Weg in die Speisekammer der Römer, und die Farbe der Gricia wandelte sich von weiß zu rot. Die neue Variante wurde als Amatriciana bezeichnet, nach der Stadt Amatrice, und – zusammen mit Gricia – von den abruzzesi, die auf der Suche nach Arbeit in die Stadt kamen, nach Rom gebracht.

Besonderer Beliebtheit erfreut sich das Gericht in Testaccio, dem Arbeiterviertel der Stadt, das im 19. Jahrhundert entstand. Aufgrund der hohen Anzahl an Trattorias liegen ständig der Duft nach Gekochtem und die Aussicht auf ein gutes Mittagessen in der Luft. „Bei Da Bucatino gibt es zwei Gricia-Versionen“, erklärt Paolo. Die erste Option ist traditionell: guanciale, geriebener Pecorino Romano und schwarzer Pfeffer, kombiniert mit dicken Röhrennudeln namens Mezze Maniche (was so viel wie „kurze Ärmel“ bedeutet). Die zweite Variante ist Gricia con Carciofi, wofür Artischocken in dünne Scheiben geschnitten und mit der guanciale gebraten werden, bevor Pici-Pasta und ein Topping aus Pecorino dazukommen. „Bei beiden Gerichten ist es wichtig, dass das guanciale dick geschnitten und vorsichtig gebraten wird, damit das reichhaltige Fett abgegeben wird“, sagt Paolo. Aber seine Art ist nicht die einzige. Bei Flavio al Velavevodetto, einer schicken Trattoria, die in den Fuß des Monte di Testaccio (ein uralter, künstlicher Hügel aus zersplittertem Terracotta) gebaut wurde, haben sich die Köche für Rigatoni entschieden und fügen den Pecorino in zwei Etappen hinzu: Ein Teil wird mit dem guanciale und stärkehaltigem Pastawasser im heißen Topf geschmolzen und am Ende noch mehr über das Gericht gesprenkelt.

Während die Methoden für Gricia verschieden sind, ist Testaccio klar definiert. Der keilförmige Bezirk, der einst der Hafen Roms war, besteht aus der geschäftigen Via Marmorata, einem Teil der alten Stadtmauer und der Biegung des Flusses Tiber. Neben dem Fluss befindet sich Lo Scopettaro, früher eine Werkstatt, in der Besen hergestellt wurden, heute eine verlockende Trattoria. Hungrige Kunden, die darauf warteten, ihre Besen zu kaufen, wurden derart durch das Mittagessen für die Angestellten in Versuchung geführt, das in der Ecke vor sich hin köchelte, dass der Ort nach und nach zu seiner heutigen Bestimmung fand. Heute dreht sich alles um die großzügigen Schüsseln von Gricia. Hier wird dieses Gericht mit Mezzi Rigatoni hergestellt – Röhren, die ein wenig kleiner sind als die Mezze Maniche von Paolo. Um mich herum sitzt ein gemischtes Publikum: Familien zwischen Büroangestellten, daneben Bauarbeiter. Einem guten Mittagessen kann eben kaum einer widerstehen.

Rachel Roddy

MEHR INFO: , ristorantevelavevodetto.it, loscopettaroroma.com

Wo schmeckt was am besten?

MARITOZZI BEI LINARI

Es wird erzählt, dass Verehrer ihren Angebeteten früher diese sahnegefüllten Brötchen gaben. Beim Frühstück dürfen sie nicht fehlen, danach folgt typischerweise ein Espresso.

SUPPLÌ BEI TRAPIZZINO

Auf keinen Fall verpassen sollte man die in Ei und Semmelbröseln frittierten Bällchen aus gewürztem Reis. Beißt man hinein, trifft man auf einen schmelzenden Kern aus Mozzarella.

PIZZA BIANCA BEI PANIFICIO PASSI

Wenn Sie keine Pizza Bianca hinter der Theke entdecken können, heißt das, dass der zwei Meter lange Pizzateig gerade vorbereitet wird. Schließen Sie sich der Schlange an und genießen Sie sie frisch aus dem Ofen. Via Mastro Giorgio 87

GEBRATENE ANCHOVIS BEI LA TORRICELLA

Mit Mehl bestäubt, frittiert und mit einem Stück Zitrone serviert.

„Der römische Abend ist entweder still oder er singt. Niemand kann ihn betrachten, ohne sich schwindelig zu fühlen, und die Zeit füllt ihn mit Ewigkeit.“

Jorge Luis Borges, argentinischer Dichter

Eine Frage des Geschmacks in MONTI

Seit zwei Jahrzehnten wohnt die dänische Designerin Tina Sondergaard im Mode-Stadtteil Monti. Sie erklärt, was den berühmten römischen Stil ausmacht.

Der römische Stil ist ganz anders als der in, sagen wir, Mailand. In Rom kann man tragen, was man will. Und es gibt definitiv viel mehr Farbe als in Mailand, wo Schwarz vorherrscht. Diese Gegend hier ist voller Künstler, kreativer Leute und Designer. Es fühlt sich sehr international, aber gleichzeitig auch sehr römisch an. In Monti sind wir alle etwas rebellisch: Wenn zum Beispiel Rot in dieser Saison in Mode ist, ist das die Farbe, die man hier nicht findet. Der Stil von Monti ist größtenteils das, was man zum Aperitif tragen würde. Die Leute vermischen Sachen – sie mögen es, kreativ zu sein: Hier wird ein schönes Abendkleid mit einer Lederjacke und Turnschuhen kombiniert. Es ist eine sehr menschliche Herangehensweise an Mode. Leute, die Monti besuchen kommen, haben vorher recherchiert. Sie möchten weder Prada noch Gucci oder sonst irgendetwas, das sie auch zu Hause bekommen, sondern wissen, dass Monti andere Dinge bietet.

Ich wollte nicht immer Designerin werden. Zum ersten Mal war ich 1982 in Rom. 1988 brach ich mein Jurastudium in Dänemark ab, um hierher zu kommen. Zuerst war ich in Borgo Pio, nahe dem Vatikan, als Änderungsschneiderin tätig. Priester ließen regelmäßig ihre Roben bei mir kürzen. Mein Laden in Borgo Pio boomte, und 2003 zog ich nach Monti. Die Gegend hatte ein besonderes Ambiente. Damals gab es dort nur mich und eine andere Dame gegenüber. Im Lauf der Zeit konnte ich zusehen, wie der Stadtbezirk wuchs.

Italienische Kundinnen und Kunden können eine Herausforderung sein. Sie haben oft eine Schneiderin in der Familie und kennen sich mit Stoffen, Schnitten und Längen aus. Die jüngere Generation ist tendenziell dabei, diese Tradition zu verlieren – andererseits gibt es viele junge Menschen, die sich ihr wieder zuwenden. Wie auch immer: Ich lasse niemanden mein Geschäft verlassen, wenn es mir nicht gefällt, wie er aussieht. Der Körper muss die Kleidung tragen, nicht andersherum.

Ich glaube, dass die Menschen in einer postpandemischen Welt auf der Suche nach Qualität sind. Sie sind sich mehr dessen bewusst, was sie tragen und wer es hergestellt hat. Am Tag der Wiedereröffnung nach dem ersten Lockdown im Mai 2020 kam eine Kundin in meinen Laden und sagte: „Das Erste, das ich tun wollte, war, mir ein buntes Kleid zu kaufen.“

Protokoll: Julia Buckley

MEHR INFO:

Tinas Top-Tipps

LOL ROMA

Würde ich meine Kleidung nicht selbst herstellen, wäre ich die beste Kundin dieses Geschäfts. Als es eröffnete, gab es strikt schwarze und weiße Artikel, jetzt ist alles etwas vermischt und farbig. Es ist eine stylische Kombination aus Mailand und Rom.

PERLEI

Kely Paucar ist eine echte Künstlerin und macht wundervolle Accessoires und Schmuckstücke – nicht aus Gold oder Silber, sondern aus Stoff und Halbedelsteinen.

OFFICINERED

Die Via del Pellegrino, nahe dem Campo de’ Fiori, ist eine meiner Lieblingsstraßen. Es gibt hier eine Riesenauswahl an Kleidung, Schuhen und Taschen, alles ein bisschen alternativ.

Ganz besondere Shopping-Erlebnisse

POLVERE DI TEMPO

Seit 30 Jahren studiert und restauriert Adrian Rodriguez Cozzani akribisch Instrumente zur Messung der Zeit, die nicht mehr benutzt werden, etwa Sand- und Sonnenuhren. In seinem Geschäft in Trastevere gibt es zudem eine Auswahl an selbst gemachten Erinnerungsstücken, inspiriert von Reisen, wie Landkarten und Reproduktionen von Globen aus dem 15. Jahrhundert.

MASSIMO MARIA MELIS

Via dell’Orso war schon immer eine Straße von Kunstgewerblern. Einer von ihnen ist der ehemalige Kostümdesigner Massimo Maria Melis, heute Goldschmied. Er nutzt uralte Techniken, um die Mode der traditionellen Römer, Etrusker und Griechen wieder aufleben zu lassen, und fädelt etwa Münzen aus der Ära des Römischen Reiches auf seine aufwendigen Kreationen.

ANTICA CACIARA TRASTEVERINA

Der Feinkostladen ist seit 1900 eine Institution in Trastevere und wird immer noch von derselben Familie geführt. Kunstvolle Delikatessen warten nur darauf, in einem Sandwich angerichtet oder verpackt zu werden. Hier sollte man sich auch mit Pecorino Romano eindecken – der Käse wird seit der Römerzeit in Latium hergestellt.

ANTICA CARTOTECNICA

Zum Teil Schreibwarenladen, zum Teil Museum: Das Antica Cartotecnica, eröffnet 1930, ist eine Schatztruhe für Liebhaber des geschriebenen Wortes. Es gibt elegante Füllfederhalter, Notizbücher aus Leder, Schreibmaschinen, Tintenfässer und altmodische Sammlerstücke.

RE(F)USE

Nachdem sie für das Modeimperium ihrer Familie gearbeitet hatte, wollte Ilaria Venturini Fendi ihr Wissen etwas anderem widmen – Abfall. Sie ist die Gründerin von Carmina Campus, einer Marke, die alte Stoffe sammelt und ihnen als Accessoires und Möbel ein neues Leben schenkt. Teile der Kollektion werden im Re(f)use verkauft.

Der perfekte Mix in TRASTEVERE

Das ausgedehnte Viertel Trastevere, westlich des Tibers, ist Rom in Miniaturausgabe. Wer die Straßen entlanggeht, entdeckt eine lebhafte Kneipenszene und geschäftige Märkte, aber auch Zeugnisse der spannenden Geschichte und stimmungsvolle Gassen.

Trastevere bedeutet für jeden Menschen etwas anderes. Anhänger der Kneipenwelt stürzen sich ins Nachtleben, andere bewundern die hübschen gepflasterten Straßen im Boho-Look. Und viele Römer sind der Ansicht, dass der Ort am Ende ist – ruiniert durch die Touristen, die Kunsthandwerker der Vergangenheit durch Hipster-Bars verdrängt. Doch auch wenn es sich hier nicht mehr um die stolze Arbeitergegend handelt, die mit urigen Trattorias und Werkstätten vollgestopft ist, ist es auch keine seelenlose Gastromeile, die nur auf Besucher abzielt. Das alte Trastevere ist noch da, wenn man etwas genauer hinsieht.

Obwohl die Gegend sich außerhalb der Hauptstadtmauer befand (die wörtliche Bedeutung von trastevere ist „jenseits des Tiber“), gibt es hier reichlich uralte Relikte. In der Kirche SANTA CECILIA IN TRASTEVERE gelangen Besucher über eine Treppe nach unten in eine ehemalige römische Wohnstätte aus dem zweiten Jahrhundert vor Christus. Dort findet man auch den Sarkophag von St. Cecilia, einer Römerin, die angeblich an diesem Ort den Märtyrertod starb, da sie sich zum Christentum bekehrte. Und auch in den mittelalterlichen VICOLI fühlt man sich um Jahrhunderte zurückversetzt. Diese Gassen verlaufen zickzackförmig durch das Viertel – im südöstlichen Teil von Trastevere sind immer noch Wäscheleinen oberhalb der Pflastersteine gespannt, und Bougainvilleen wachsen an den Wänden hoch. Von der Via dei Salumi führen einige der hübschesten Vicoli weg, und in dieser Ecke des Viertels befindet sich auch die SANT’ANDREA DE SCAPHIS, ein Paradebeispiel für den Mix aus uralt und modern: Die barocke Kapelle ist heute eine ultramoderne Kunstgalerie. , santandreadescaphis.com Für viele ist der FLOHMARKT PORTA PORTESE in Trastevere, der jeden Sonntag am gleichnamigen Tor stattfindet, gleichbedeutend mit Rom. Hier findet man alles – von Jesusstatuen bis zu Möbeln aus der Mitte des Jahrhunderts. Falls Sie eher etwas Maßgeschneidertes suchen, finden Sie immer noch einige der Kunsthandwerker in den weniger hektischen Straßen um die Kirche Santa Cecilia in Trastevere. GIUSEPPE UND ISABELLA CIUFFETTI nähen in der Via S. Cecilia 30 von Hand und bieten elegante Taschen, Geldbörsen und Gürtel aus toskanischem Leder an. Gegenüber liegt LA CRAVATTA SU MISURA, das Ein-Frau-Unternehmen von Melania Flamini, wo man Schals und Krawatten erstehen kann. facebook.com/ mercatodomenicaleportaportese, cravattasumisura.it

Trastevere schafft es auch, die stolzen Ursprünge der Arbeiterklasse mit Hochkultur zu vermischen. DIE VILLA FARNESINA aus dem 16. Jahrhundert enthält unter anderem Fresken von Raffael. Planen Sie auch genug Zeit für den ORTO BOTANICO DI ROMA ein. Der botanische Garten der Stadt ist voll mit alten Zedern und Eichen. Folgen Sie dem eleganten dreispurigen Boulevard zur PIAZZA GARIBALDI, von wo aus man eine tolle Aussicht auf die Stadt hat.

Was wäre Trastevere ohne einen Besuch im Nachtleben? Das meiste spielt sich um den Bereich von der Piazza Trilussa zum Viale di Trastevere ab. Etwas zu essen findet man in einer der historischen Pizzerias des Viertels – entweder IVO A TRASTEVERE oder AI MARMI. Im FRENI E FRIZIONI gibt es kreative Cocktails – wem jedoch der Sinn nach dem klassischen Rom steht, sollte sich zur BAR SAN CALISTO begeben, einer einheimischen Institution. , facebook.com/ aimarmi, freniefrizioni.com, barsancalisto.it //

Julia Buckley

Das Geheimnis römischer Pizza

Die Pizzeria Ai Marmi sorgt seit über 90 Jahren für das leibliche Wohl der Trasteverini. Besitzer Renzo Panattoni erklärt, worauf es ankommt.

WAS IST AN RÖMISCHER PIZZA SO BESONDERS?

Sie besteht aus Mehl, Olivenöl, Hefe und etwas Salz, sonst nichts. Ai Marmi nutzt seit der Eröffnung 1931 dasselbe Rezept. Die Pizzas in Rom sind dünner als die in Neapel, weil sie weiter gestreckt und etwas länger gebacken werden. Ich backe meine für drei Minuten.

WELCHE GESCHICHTE HAT PIZZA IN TRASTEVERE?

Als ich in den 1960ern hier ankam, gab es nur ein paar Pizzerias. Es waren die Toskaner, die die Pizza zuerst nach Rom brachten, nicht die Neapolitaner. Sie eröffneten Geschäfte, die neben Pizza außerdem Kuchen anboten – so fing auch meine Familie an.

WOMIT BELEGEN SIE IHRE PIZZ A?

In den 1980ern hatten wir vier Beläge: Margherita, Marinara, Pilze und Schinken. Andere belegten ihre Pizzas mit Seltsamem wie Ananas, also haben wir uns auch verändert. Aber mehr als eine Capricciosa mit Schinken, Artischocken und Pilzen gibt es bei mir nicht.

Nach Feierabend in PIGNETO

Die Barfrau Giulia Castellucci ist eine der besten der italienischen Hauptstadt und Mitbesitzerin von Co.So Cocktail & Social – der Bar, die Pignetos Nachtleben zur Bekanntheit verhalf. Sie erzählt, wie das Viertel von einem vergessenen Ort zum coolsten Stadtteil Roms wurde.

Pigneto ist ein wirklich interessanter Ort. Architektonisch gesehen ist er für die kleinen Flachbauten und alleinstehenden Villen bekannt – ich glaube, der dreistöckige Wohnblock neben uns ist der größte im Viertel. Heutzutage ist es teuer, hier zu leben, aber früher war der Ruf des Distrikts leider ziemlich schlecht. Der Regisseur Pier Paolo Pasolini hat hier einst gelebt, und sein Film „Accattone“ wurde zum Teil hier gedreht. Er zeigte Kämpfe der Arbeiterklasse im Nachkriegsitalien.

Etwa 2013 bis 2015 begann sich das Viertel zu verändern. Bis zum Jahr 2013, als Massimo D’Addezio das eröffnete, wurde Qualität in Pigneto nicht unbedingt groß geschrieben. Es gab eine Fußgängerzone, aber sie war nicht ansatzweise so wie heute: voll mit großartigen Bars und Restaurants. Pigneto ist wie eine wunderbare kleine Stadt – man kommt zu Fuß überall hin, und es gibt nur die Straßen, die uns umgeben. Abends entfaltet das Viertel seinen ganzen Reiz. Überall sind Bars und Menschen, man kann von einem Ort zum nächsten ziehen – hier ein Aperitif, dort ein Abendessen, Drinks nach dem Essen in wieder einer anderen Bar und so weiter. Pigneto ist auch für seine Straßenkunst bekannt. Dafür gibt es nicht den einen Ort, den man sehen sollte. Alles ist überall verteilt, man muss nur herumlaufen. Es gibt auch einige Werke von berühmten Künstlern. Die Kunst inspiriert außerdem unsere Kreationen bei Co.So, wir haben Wandgemälde in der Bar, um das urbane Flair zu betonen.

Die Leute kommen aus ganz Rom, um Zeit in Pigneto zu verbringen. In unserer Bar sieht man Studenten direkt neben Anwälten oder Richtern sitzen, aber man bemerkt keinen Unterschied. Ich behaupte nicht, dass es hier cooler ist als in, sagen wir, Trastevere, aber ich bin überzeugt, dass man in Pigneto wirklich eine andere Seite von Rom sieht.

Protokoll: Julia Buckley

MEHR INFO:

12 Stunden in Pigneto

Der aufregende Stadtteil zieht Römer und Besucher an, die etwas erleben möchten. Nehmen Sie sich einen Nachmittag und Abend Zeit – für Kunst, Kultur, Essen und natürlich Bar-Hopping.

12 UHR : MITTAGESSEN IN DER BOTTIGLIERIA PIGNETO

Diese Institution in Pigneto, die vom Morgen bis in die späten Nachtstunden geöffnet ist, bietet alles – vom Brunch bis zu Mitternachtssnacks. Fangen Sie am besten mit geräuchertem Fleisch oder Avocadotoast mit Garnelen an und trinken Sie dazu ein Glas, ausgewählt von der 19-seitigen Weinkarte, die nach italienischen Regionen sortiert ist.

14 UHR: ENTDECKEN SIE DIE STRASSENKUNST DES VIERTELS

Obwohl es keinen offiziellen Weg gibt, findet man die besten Werke in der Nähe der Via Fanfulla da Lodi. Dort hat der Regisseur (und Einwohner von Pigneto) Pier Paolo Pasolini den Film „Accattone“ gedreht, der vom düsteren Leben der Arbeiterklasse handelt. Halten Sie Ausschau nach den verschiedenen visuellen Interpretationen von ihm und seinen Filmen sowie nach politischen Mauerbildern auf der Via Giovanni Brancaleone.

16 UHR: BLÄTTERN SIE SICH DURCH DIE LIBRERIA TUBA

Wie man den vielen politischen Graffitis entnehmen kann, ist Pigneto eine Brutstätte des Aktivismus und die Libreria Tuba ihr schlagendes Herz. Überqueren Sie die Bahnstrecke, um zu diesem feministischen Buchladen zu gelangen – es erwartet Sie außerdem ein Café mit regionalen Speisen, fair gehandelten Kräutertees und lokalen Bieren. Zudem werden hier regelmäßig Veranstaltungen abgehalten.

17.30 UHR: STARTEN SIE IHRE KNEIPENTOUR

Schlendern Sie die Via del Pigneto entlang, von der Via Grosseto zur Via L’Aquila. Ungefähr um diese Zeit werden viele Bars und Restaurants allmählich wach. Beliebte Orte sind zum Beispiel Cargo, Mabel und Mezzo, wobei Letztere eine Wermutbar ist, die Gäste mit ihrer beeindruckenden Auswahl an Likörweinen anzieht. Birra+, eine Bierstube, die seltene Sorten führt, ist ebenfalls immer einen Besuch wert.

19 UHR: APERITIVI BEI NECCI DAL 1924

Nehmen Sie eine Villa aus dem Jahr 1924, bestücken Sie den wunderschönen Garten mit Sitzgelegenheiten und heraus kommt das Necci dal 1924 – vielleicht der eleganteste Fleck in Pigneto. Es gibt eine großartige Weinkarte, aber die Leute kommen wegen der Atmosphäre, die sich anfühlt wie in einer veredelten Ecke der Gärten der Villa Borghese.

20 UHR: ABENDESSEN IN DER LA SANTERIA DI MARE

Man vergisst leicht, dass die Küste nur eine halbe Stunde von Rom entfernt ist, aber dieses wundervolle kleine Fischrestaurant erinnert seine Gäste genau daran. Ordern Sie das exzellente Frittura di Paranza (gebratene Fischplatte) oder eine Meeresfrüchte-Variante des römischen Pasta-Klassikers Bucatini A’ll Amatriciana.

22 UHR: VOLLENDEN SIE DIE NACHT IM

Die neue Karte der Cocktailbar ist an die Denkweise von Freud angelehnt, mit Drinks, die Erinnerungen an die Kindheit wecken oder einen direkt in Trance versetzen sollen. Klingt außergewöhnlich? Ist es auch. Das absolute Highlight ist ein Carbonara Sour: in Guanciale ausgewaschener Wodka mit gequirltem Ei, Zitrone und einem Stück Pasta als Strohhalm.

Ausflug ins Grüne zur V ILLA BORGHESE

Das grüne Herz Roms ist beinahe ein Stadtteil für sich, voll mit weitreichenden Aussichten, prunkvollen Villen und Kunstkollektionen von Weltklasse.

Der Aussichtspunkt TERRAZZA DEL PINCIO ragt über die Piazza del Popolo und bietet Blicke auf die Kuppeln und Terracottadächer der Stadt. Sehen Sie genau hin – Sie werden das Pantheon erkennen, wie es sich über der Silhouette des Centro Storico erhebt. Wenn man von dieser Promenade ein kurzes Stück nach Norden schlendert, gelangt man zum See Laghetto Di Borghese – leihen Sie sich ein Boot und rudern Sie um den klassisch-imitierten Asklepiostempel herum, der zwischen Bäumen auf der Insel verborgen liegt.

An einer anderen Stelle ist die GALLERIA BORGHESE in der Villa Borghese aus dem 17. Jahrhundert untergebracht, eine der Spitzengalerien Roms. Im Bernini-Saal werden die außergewöhnlichen, lebensechten Skulpturen des Bildhauers vor einem vergoldeten, gestuckten und marmorierten Hintergrund ausgestellt. Hier findet man auch Werke von Caravaggio, einschließlich seinen „David mit dem Haupt des Goliath“. Falls Sie jemals von der westlichen Seite des Tibers nach Rom geblickt haben, haben Sie sicherlich die cremefarbene, schlossähnliche VILLA MEDICI gesehen, die sich am Horizont erhebt. Die Villa wurde im 16. Jahrhundert für die Familie Medici gebaut, heute ist sie für Besucher geöffnet und veranstaltet Ausstellungen moderner Kunst in den wunderschönen Renaissancegärten. Vom Café Colbert aus kann man spektakuläre Aussichten genießen. villamedici.it, facebook.com/colbertroma

Gleich außerhalb des Parks, neben der Villa Medici, befindet sich das CAFFE CIAMPINI, eine Kultstätte des römischen Imbisses. Ciampini ist Restaurant, Pizzeria und Eisdiele in einem, und bekannt für das Tartufo: ein Dessert aus Schokoladeneis, in Kakao gewälzt und mit einer kandierten Kirsche und Schokostückchen im Inneren. Probieren Sie es auf der Terrasse, die die Kuppeln der Stadt überblickt, bevor Sie an der Terrazza del Pincio entlangspazieren. //

Julia Buckley

REISE-INFOS

Anreise & unterwegs vor Ort

Von zahlreichen deutschen Flughäfen gibt es Direktflüge nach Rom, z. B. mit Lufthansa oder Alitalia. , alitalia.com/de

Der Nachtzug braucht von München (u. a. über Salzburg, Villach, Bologna und Florenz) rund 13 Stunden bis zum Bahnhof Termini. Rom verfügt über eine gutes U-Bahnnetz, es deckt allerdings nur das historische Zentrum ab – das man ohnehin am besten zu Fuß erkundet. Die Stadtteile Testaccio und Pigneto sind mit dem Bus gut zu erreichen. Gutes Schuhwerk ist ein Muss in Rom, denn das Kopfsteinpflaster (sampietrini) der Stadt ist berüchtigt: hart und bei Nässe spiegelglatt.

Reisezeit

Mit Temperaturen knapp über 20 Grad ist der Oktober in Rom so angenehm, dass er sogar einen eigenen Namen hat: ottobrata romana. Im Juli und August ist es heiß, und die Winter sind zwar mild, aber oft regnerisch. Übernachten Das Mama Shelter bietet stylische Zimmer, Pool und Rooftop-Bar in der Nähe des Vatikans. DZ ab ca. 159 Euro,

192 unterschiedlich große Zimmer im Mid-Century-Stil hat The Hoxton im Stadtteil Parioli. Die Villa Borghese ist nur einen kurzen Fußmarsch entfernt. DZ ab ca. 149 Euro, Fünf-Sterne-Boutiquehotel mitten in Centro Storico: Hotel Locarno. DZ ab ca. 252 Euro, hotellocarno.com

Luxus pur in 18 Zimmern und Suiten, viele mit Balkon oder Terrasse, findet man im Hotel Vilòn in Campo Marzio. DZ ab ca. 570 Euro,

Weitere Infos

Rom Tourismus:

KARTE: JOHN PLUMER. ÜBERSETZUNG: ISABEL HAGEDORN