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Unser Hormonsystem – Energieversorgung für den gesamten Organismus


NaturApotheke - epaper ⋅ Ausgabe 1/2021 vom 09.09.2020

Hormone sind chemische Signalstoffe, die schon in kleinsten Konzentrationen lebenswichtige Körperfunktionen charakteristisch beeinflussen. In engstem Zusammenwirken mit dem Nervensystem steuern Hormone alle energetischen Vorgänge in unserem Organismus: angefangen bei unserer Zeugung, unserer Geburt, unserem Wachstum bis hin zu unserer spirituellen Entwicklung


Serie Heilzyklen, Folge 9

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Bildquelle: NaturApotheke, Ausgabe 1/2021

das Hormonsystem ist zuständig für die Kontrolle und Integration vieler wichtiger Aktivitäten des Organismus wie Körperwachstum, den Wärme- und Energiehaushalt, den Stoffwechsel, Reaktionen des Körpers auf den Ablauf des ...

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... Verdauungsvorgangs, für die Entwicklung der sekundären Geschlechtsmerkmale und schließlich für die Sexualität. Aber auch bei der Bewältigung von Stress, traumatischen Erlebnissen und Infektionen spielt es eine große Rolle. Ohne die Bereitstellung der beiden Hormone Cortisol und Adrenalin wäre ein funktionierendes Immunsystem undenkbar.

WICHTIGE AUFGABEN DES HORMONSYSTEMS

Unser Hormon- oder endokrines System wacht also über die biologischen Abläufe und die chemischen Zusammensetzungen des inneren Milieus. Es bildet neben dem Nervensystem das zweite wichtige körpereigene Steuer- und Kommunikationssystem. Die Boten des Hormonsystems, die Hormone, sind besondere chemische Substanzen, die alle möglichen Stoffwechselvorgänge im Körper regulieren.

Sie sind unsere körpereigenen Informationsübermittler, werden in den Drüsenzellen bestimmter Organsysteme gebildet und anschließend ins Blut abgegeben. Über das Transportmittel Blut gelangen sie zu Zellen mit speziellen „Andockstellen“ (Rezeptoren), ähnlich einem Schlüssel-Schloss-Prinzip, wo ihre Nachricht als Impulsgebung gelesen werden kann. Während Nerven in Bruchteilen von Sekunden Informationen übermitteln können, brauchen Hormone dafür viele Minuten, manchmal sogar Stunden. Die Nachrichten, die Hormone übermitteln, sind in ihrer chemischen Struktur verborgen. Das ist ein sehr komplexes und sich selbst mehrfach kontrollierendes System, das – durch Stress, Trauma oder Krankheiten bedingt – schnell aus der Balance geraten kann. Hormone werden vom Körper selbst gebildet, aus Grundbausteinen, Mineralien, Vitaminen und Vorstufen, die wir mit der Nahrung zu uns nehmen. In diesem sensiblen Zusammenspiel wirkt der Körper wie eine chemische Fabrik, die in bestimmten Drüsen und Geweben die Hormone produziert.

Nach ihrem chemischen Aufbau unterscheidet man zwischen Hormonen, die vor allem aus Eiweiß bestehen, und solchen, die sich überwiegend aus Fetten zusammensetzen. Erstere heißen Peptidhormone, zu letzteren gehören vor allem Steroidhormone. Den Peptidhormonen sind zum Beispiel Insulin, Glucagon sowie die Hypophysen- und Zwischenhirn-Hormone zugeordnet. Zu den Steroidhormonen zählen unter anderem die Geschlechtshormone Progesteron, Östrogen und Testosteron sowie das Nebennierenrindenhormon Cortisol. Eine ganz besondere Stellung nimmt das Hormon Cholecalciferol ein, besser bekannt unter der Bezeichnung Vitamin D3, das im Knochenstoffwechsel eine wichtige Rolle spielt. Der Körper ist in der Lage, dieses Hormon selbst zu bilden; allerdings benötigt er dazu ausreichend Sonnenschein. Eine Vorstufe dieses Hormons kann der Körper auch über die Nahrung in Form von Eiern, Butter, Pilzen und fetthaltigem Fisch aufnehmen.

DIE ZEIT DES DREIFACHERWÄRMERS AUF DER ORGANUHR

Die Maximalzeit des Dreifach-Erwärmers, in der das Hormonsystem am stärksten arbeitet, liegt auf der Organuhr zwischen 21 und 23 Uhr. Was geschieht in dieser Zeit? Ab 21:00 Uhr beginnt die „Nachtruhe“ der Verdauungsorgane. Es wird praktisch keine Magensäure mehr gebildet. Deswegen sollten Sie nach 19:00 Uhr nichts Rohes und kein tierisches Eiweiß mehr essen. Der Mangel an Magensäure und die damit nicht richtig vorverdaute rohe Nahrung verursachen Gärung und damit eine Belastung der Leberfunktion. Gleichzeitig wird um 21:00 Uhr vom Mittelhirn das Hormon Dopamin ausgeschüttet. Es macht uns offen, angeregt, gesellig und kommunikativ. Das limbische System, zuständig für Gefühlsreaktionen, ist nun besonders aktiv. Wir haben das Bedürfnis, einen Freund oder eine Freundin zu treffen, uns bei einem gemütlichen Zusammensein auszutauschen oder mit unserem Partner zärtlich zu sein. Ab 23:00 Uhr schaltet die „Chefdrüse“, die Epiphyse, um auf trägere Alpha-Wellen und schüttet das Hormon Melatonin aus. Langsam werden wir müde, die Cortisolproduktion wird heruntergefahren, und unser Organismus stellt sich auf Regeneration und Schlaf ein. Gleichzeitig arbeitet das Immunsystem auf Hochtouren: Zwischen 22:00 und 23:00 Uhr finden sich in 1 ml Blut bis zu 12 000 weiße Blutkörperchen, die für die Körperabwehr von Erregern und Krebszellen wichtig sind.

TIPP

Die Drüsenzentren, also Hypophyse, Hypothalamus und Epiphyse, befinden sich in den späten Abendstunden in der Regeneration, und unsere Chakren sind besonders offen und aktiv. Das ist eine gute Zeit für eine Meditation, in der wir noch einmal den Tag vorbeiziehen lassen und reflektieren, was wir besser hätten machen können, gleichzeitig alles bewusst loslassen, was wir von anderen übernommen haben, das aber nicht zu uns gehört: Gefühle und Emotionen, mit denen wir in Resonanz gegangen sind, aber auch Sorgen und unbewusste Ängste. So können wir entspannt und vertrauensvoll unseren Energiefluss im Dreifach- Erwärmer stärken und in einen ruhigen und stärkenden Schlaf sinken.

DER MERIDIANVERLAUF

Der Dreifach-Erwärmer ist keinem Organsystem zugeordnet. Vielmehr ist er derjenige Meridian (also die Energieleitbahn), der für die Wärmeregulation in unserem Körper zuständig ist.

In der traditionellen chinesischen Medizin entspricht das Hormonsystem dem sogenannten Dreifach-Erwärmer, „die Drei, die wärmen“. Gemeint ist die Einteilung des Meridians in die drei Körperregionen, die er energetisch versorgt: ein oberer Bereich, dem das Herz und die Lungen zugeordnet sind, eine mittlere Region mit einer durchmischenden Wirkung, die Milz, Magen und den Dünndarm widerspiegelt, und zuletzt eine untere Zone, die die Organe Niere und Dickdarm reguliert. Die Funktionen des Dreifach-Erwärmer-Meridians beziehen sich auf die Aktivität der inneren Lebensenergie, des Qi. Vergleichbar einem Tunnel, durch den Wasser, Säfte und Nahrung transportiert werden: Der obere Erwärmer kontrolliert die Atmung, der mittlere Erwärmer die Verdauungsvorgänge, und der untere Erwärmer die Ausscheidung.

Der Dreifach-Erwärmer ist ein Yang- Meridian, bekommt seine Energie vom Kreislaufmeridian und gibt sie seinerseits weiter an die Gallenblase.

Der Anfangspunkt seines äußeren Verlaufs befindet sich am Nagelfalz des Ringfingers zur Kleinfingerseite hin. Er zieht weiter über den Handrücken, über das Ellenbogengelenk, überquert die Rückseite des Oberarms, verläuft weiter über den seitlichen Hals, trifft hier auf einen Kreuzungspunkt mit dem Dünndarmmeridian, umrundet dann die Rückseite der Ohrmuschel, um im Punkt 3E 23 seitlich an der Augenbraue zu enden.

Der innere Verlauf, der die oben beschriebenen drei Körperregionen miteinander verbindet, zieht vom höchsten Punkt der Schulter zum Herzbeutel, dem Pericard, und zu den Lungen, weiter durch das Zwerchfell, über das gesamte Verdauungssystem zu den Nieren, um sich dann mit der Gallenblase und mit dem Gallenblasenmeridian zu verbinden.

MIT DEM DREIFACH-ERWÄRMER ASSOZIIERTE KRANKHEITSBILDER

Der Dreifach-Erwärmer hat die Aufgabe, Energien anzusammeln und sie dann im Körper „gerecht“ zu verteilen. Kann seine Energie ungehindert fließen, vermittelt sie uns inneres Gleichgewicht und Freude. Das Körpergebiet – im Verlauf des Meridians – gibt Hinweise auf mögliche Symptome, die zum Beispiel durch Operationen und Narben, aber auch durch psychisch-seelische Belastungen verursacht werden können. Körperliche Beschwerden wie Schmerzen und Entzündungen im Nacken, im Handgelenks- und Ellenbogenbereich, Myome im Bauchbereich, Tinnitus, Kiefergelenksprobleme, aber auch chronische Bindehautentzündungen sind dem Dreifach-Erwärmer zuzuordnen. Disharmonien des Meridians können zudem Allergien, Infektionsanfälligkeit, Schilddrüsenprobleme, einen zu niedrigen Blutdruck und Hormonstörungen aller Art hervorrufen. Dauerstress und schwere traumatische Erlebnisse belasten nicht nur das Nervensystem, sondern lassen auch das harmonische Zusammenspiel der Hormone entgleisen. Viele Frauen kennen die Erfahrung, dass durch extreme psychische Belastungen die Monatsblutung ausbleibt oder sie im anderen Extrem mit einem viel zu starken Blutverlust in der Mensis reagieren. Schlafstörungen, nervöse Übererregung und das chronische Erschöpfungssyndrom sind weitere Symptome, die den Funktionsstörungen im Hormonsystem zuzuordnen sind. Ein gesunder Energiefluss im Dreifach-Erwärmer-Meridian stärkt das Selbstbewusstsein und sensibilisiert unsere Kritikfähigkeit und innere Ausgeglichenheit. Dieses Gleichgewicht wird besonders durch genügend Schlaf, erholsame Pausen während des Tages und eine zufriedene und harmonische Lebensweise stabilisiert.

ZAHN-ORGAN-ZUSAMMENHÄNGE

Auch die Gesundheit der Zähne, des Zahnfleisches und der Zahnfächer spielt für den Hormonhaushalt eine große Rolle. In unserer Tabelle kann man gut die Beziehungen der Zähne zu den einzelnen Hormondrüsen erkennen. Ein Störherd im Zahn-Kiefer-Bereich kann den Energiefluss und damit die Hormonproduktion der jeweiligen Drüse in ein Ungleichgewicht bringen und den Organismus krank machen. Ein eindrückliches Beispiel hierfür ist zum Beispiel die Kaiserschnittnarbe, die den Energiefluss des Magenmeridians unterbricht, sodass kaum noch Energie zur Schilddrüse fließen kann. Das führt möglicherweise zu Über- oder Unterfunktionen der Schilddrüse. Aber auch eine chronische Entzündung der großen Backenzähne im Oberkiefer (6er- und 7er-Zähne), eine Amalgamfüllung oder eine Implantatversorgung in diesem Bereich können sich als Belastung negativ auf die Schilddrüsenfunktion auswirken. Zudem besitzt die Schilddrüse wegen ihrer schwammigen Gewebestruktur und der anatomischen Nähe zu den Zähnen die Affinität, Schwermetalle aus dem Zahn- und Kieferbereich anzuziehen. Eine krankmachende Entgleisung der Drüse ist vorprogrammiert. Ein weiteres Beispiel für die energetischen Zahn-Hormon- Zusammenhänge sind die beiden Eckzähne im Unterkiefer (3er-Zähne) und ihre Zuordnung zu den Keimdrüsen, also zu den Eierstöcken und der Prostata. Belastete Eckzähne in diesem Bereich können verantwortlich sein für Menstruationsbeschwerden, für die Entstehung von Myomen und Zysten, aber auch für Prostatabeschwerden und Impotenz bei Männern. Keimdrüsen und Prostata werden bezeichnenderweise vom Lebermeridian versorgt, dem „Macht(Potenz)“- und Entgiftungsorgan unseres Körpers. Darüber hinaus übernimmt die Leber die Aufgabe, überschüssige und synthetische Hormone zu verarbeiten und auszuleiten.

Heilsame Affirmation für den Dreifach-Erwärmer:


„Die Lebenskraft fließt in alle meine Körperteile und inneren Organe. Ich lebe in Fülle und habe genug Energie, um meine Visionen umzusetzen. Meine Bedürfnisse sind erfüllt.“


CHAKRABEZÜGE DES HORMONSYSTEMS

Jedes Hormon und jede Hormondrüse ist auch einem bestimmten Chakra zugeordnet. Zudem gibt es eine Entsprechung zu einem Lebensthema mit dem zugehörigen Lebensjahrsiebt. In der anthroposophischen Medizin spiegeln sich im Siebener-Rhythmus die einzelnen Entwicklungsphasen des Menschen wider. So werden zum Beispiel dem ersten Chakra die Nebennieren und deren Hormone Adrenalin und Noradrenalin zugeordnet. Die Lebensthemen im ersten Lebensjahrsiebt sind: Ausbildung und Wachstum des Körpers, mit Urvertrauen ganz auf der Erde ankommen und seinen Platz in der Familie und in der Gesellschaft einnehmen. Ist die Entwicklung eines Kindes in den ersten sieben Jahren durch ein traumatisches Erlebnis, wie zum Beispiel eine Operation, eine Trennung von der Mutter oder ein psychisches Trauma gestört, kann sich das negativ auf die Hormonbildung und eine gesunde Drüsenfunktion auswirken. Durch ein verletztes erstes Chakra entsteht dann bei den Betroffenen Misstrauen, Unsicherheit und die Schwierigkeit, sich zugehörig zu fühlen und einen Platz im Leben zu finden. Glaubenssätze wie: „Ich kann mich sowieso auf niemanden verlassen“, „wenn ich mich jemandem anvertraue, werde ich nur verletzt“ oder „ich werde immer ausgeschlossen“, drücken dann ganz deutlich die Blockaden aus, die im ersten Lebensjahrsiebt passiert sind.

Das zweite Chakra steht in Verbindung mit den männlichen und weiblichen Geschlechtsorganen und seinen Hormondrüsen mit den zugehörigen Hormonen Testosteron und den Östrogenen. Im zweiten Lebensjahrsiebt, also in der Zeit zwischen dem 7. und 14. Lebensjahr, geht es um die Entdeckung der Sexualität, um Sinnlichkeit, Lebensfreude und die Ausbildung eines eigenen Selbstwertes. Sexueller Missbrauch, Verletzungen der Männlichkeit oder der Weiblichkeit in dieser Entwicklungsphase können sich später als Erkrankungen der Fortpflanzungsorgane und des Unterleibs mit den zugehörigen Symptomen wie Zyklusschmerzen, chronischen Entzündungen der Blase, der Vagina und der Nebenhoden manifestieren. Die Heilung der Chakren eins und zwei hat also einen direkten Bezug zu den Verletzungen, die unser Inneres- Kind-Anteil erfahren hat, und braucht deshalb achtsame, liebevolle Zuwendung und Akzeptanz von uns.

DIE NATURHEILKUNDLICHE THERAPIE

Folgende homöopathische Mittel haben sich in der Therapie von hormonellen Störungen bewährt. Sepia officinalis, der Tintenfisch, wohl eines der wichtigsten Frauenmittel, findet eine sehr effektive Anwendung bei Hitzewallungen, klimakterischen Depressionen, zu starker oder ausbleibender Menstruation und hormonell bedingter Reizbarkeit. Das typische Arzneimittelbild in der homöopathischen Repertorisation entspricht der „sportlichen Karrierefrau“ oder der „erschöpften Hausfrau“.
Ergänzend, und ebenfalls ein weibliches Konstitutionsmittel, kann auch Pulsatilla pratensis, die Wiesen-Küchenschelle, verabreicht werden. Pulsatilla hilft besonders bei Stimmungsschwankungen bis hin zur Melancholie, bei ausbleibender Mensis und bei Wehenschwäche.
Ein sehr unterstützendes und kraftvolles homöopathisches Schilddrüsenmittel ist Spongia tosta, der Mittelmeer-Badeschwamm. Spongia kann eingesetzt werden bei Kloßgefühl im Hals durch eine vergrößerte Schilddrüse oder bei einer Schilddrüsenüberfunktion, bringt aber auch gute Erfolge bei Männern mit Hoden- oder Nebenhodenentzündung.

Ein Homöopathikum, das weniger bekannt ist, aber große Wirkung zeigt, ist Aristolochia clematitis. Der Name kommt aus dem Griechischen und bedeutet „bestes Geburtsmittel“. Die häufigste Indikation für ihre Anwendung ist deshalb ein unerfüllter Kinderwunsch. Aber auch bei Störungen der Regelblutung und bei Prostataentzündung zeigt sie heilsame Eigenschaften. Ich empfehle alle erwähnten Mittel gern in der Potenz C30, da sie eine Schnittstelle der Körper- Geist-Seelen-Ebene darstellt, ein- bis zweimal täglich drei Globuli über einen Zeitraum von zehn Tagen hinweg.

BESCHREIBUNG DER WEIBLICHEN UND MÄNNLICHEN HORMONE

Die Hauptaufgabe des Progesteron, auch als Gelbkörperhormon bezeichnet, besteht darin, eine Schwangerschaft vorzubereiten. In den beginnenden Wechseljahren beim Mann und bei der Frau bildet es sich als eines der ersten Hormone zurück, was bei den Betroffenen die typischen klimakterischen Beschwerden auslösen kann: Hitzewallungen, Schlafstörungen, Sexualprobleme, depressive Verstimmung, Gelenks- und Muskelbeschwerden sowie körperliche und geistige Erschöpfung. Außerdem beeinflusst Progesteron unsere Körpertemperatur, unsere Verdauung und das gesunde Wachstum von Haut und Haaren. Es kann den Aufbau von Knochensubstanz fördern und schützt so vor Osteoporose. Mit seiner positiven Wirkung ist es ein natürliches Antidepressivum und schützt sogar vor der Entstehung eines Gebärmutter- oder Brustkrebses.

DIE ÖSTROGENE ESTRADIOL UND ESTRIOL

Das Estradiol spielt eine wichtige Rolle als Wachstumshormon und hat deshalb einen Einfluss auf die Zellteilung. Als weiblich prägendes Hormon ist es für Mann und Frau bei der Geschlechtsentwicklung, für gesunde Haut und Haare, aber auch für die Libido und den Körperbau maßgeblich beteiligt. Das Estriol wird als Schleimhauthormon bezeichnet und dient der Befeuchtung aller Schleimhäute im Körper, ob im Darm, in den Augen, der Nase oder in der Vagina. Wichtig ist ein ausgewogenes Verhältnis der Östrogene zum Progesteron. Jeder zweite Erwachsene leidet unter einem Östrogenüberschuss (Antibabypille, Xenoöstrogene in Plastik), mit der Gefahr von ungebremstem Zellwachstum und der damit verbundenen Tumorentstehung. Das Testosteron zählt zu den männlich prägenden Hormonen. Es beeinflusst die Muskelkraft, die Herzleistung, die Knochenbildung und die Gesundheit des Bindegewebes. Auch die Fortpflanzungsfähigkeit ist abhängig von einem ausgeglichenen Testosteronwert.
Das DHEA (Dehydroepiandrosteron) wird gern als Stressbewältigungs- und Immunhormon bezeichnet. Es ist ein wichtiges Vorstufenhormon, aus dem eine Vielzahl anderer Hormone gebildet wird. Ein hoher DHEA-Wert ist vor allem bei der Verarbeitung von Stress oder Infekten ein erwünschter und wichtiger Hormonparameter.

HEILPFLANZEN MIT HORMONSTIMULIERENDER WIRKUNG

Um einen manifesten Hormonmangel auszugleichen, können wir sogenannte naturoder bioidentische Hormone in Form von Cremes oder in Kapselform zu uns nehmen. Als aussagekräftige Diagnostik hat sich der Hormon-Speicheltest von Censa (Centrum für Speichelanalyse, www.censa.de) bewährt, der sich einfach und von zu Hause aus durchführen lässt.
Die aus hormonstimulierenden Pflanzen hergestellten naturheilkundlichen Mittel haben kaum Nebenwirkungen und werden vom Körper besser aufgenommen als synthetische Hormone. Sie müssen aber trotz ihrer naturidentischen Zusammensetzung von Ärzten rezeptiert werden, und sind zum Beispiel in der Klösterl- oder in der Schützen- Apotheke in München zu beziehen. Im Folgenden sind einige wichtige Heilpflanzen beschrieben, die einem Hormonmangel sehr effektiv entgegenwirken können und bedeutend sind in der Behand lung von hormonellen Beschwerden.
Die Yamswurzel (Dioscera villosa) wird von Frauen in vielen Gegenden der Welt zur Zyklusregulierung der weiblichen Menstruation eingesetzt. Für den positiven Einfluss ist der medizinisch wirksame Inhaltsstoff Diosgenin verantwortlich. Dabei handelt es sich um eine Vorstufe des natürlichen Hormons Progesteron, das hieraus synthetisiert werden kann. Diosgenin ist außerdem eine Vorstufe für mehrere andere Stoffe, die wichtig für den Körper sind, zum Beispiel für die Produktion des Hormons DHEA. Von diesem Hormon ist bekannt, dass es den Alterungsprozess verlangsamt und für die Stressbewältigung zuständig ist. Viele Anwendungsbeobachtungen bei Frauen mit prämenstruellen Beschwerden (PMS) zei- gen durch die Anwendung von naturidentischen Progesteroncremes, hergestellt aus der Yamswurzel (beispielsweise Progeste- ron Creme 3 % von der Münchner Klösterl- Apotheke), dass sie über deutlich weniger Brustspannen, Wassereinlagerungen, Schmierblutungen und Stimmungsschwankungen klagen.

Der amerikanische Arzt Prof. Dr. John R. Lee erkannte schon vor Jahrzehnten die besondere Bedeutung des Hormons und behandelte die Wechseljahresbeschwerden vieler seiner Patientinnen erfolgreich mit natürlichem Progesteron. Insbesondere konnte er in seinen Studien nachweisen, dass sich unter Einsatz von natürlichem Progesteron die Knochendichte bei Osteoporose-Patientinnen verbessern ließ. Im weiblichen Körper ist das Progesteron der Gegenspieler zum Östrogen. Oft liegt schon zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr eine Dysbalance dieser beiden Hormone vor.

Auch Männer durchlaufen im mittleren Alter hormonelle Veränderungen, die jedoch oftmals tabuisiert werden. Da Progesteron zudem ein Vorläuferstoff für die Bildung von Testosteron und Cortisol (ein Stresshormon) ist, unterstützt eine Behandlung mit natürlichem Progesteron oder Yams-Präparaten besonders auch Männer in der sogenannten Andropause oder „Midlife-Crisis“. Cimicifuga racemosa (Traubensilberkerze) wurde schon von den Indianern traditionell als Mittel zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden eingesetzt. Die Wurzeln und der Wurzelstock von Cimicifuga racemosa enthalten Triterpen-Glykoside sowie Gerbstoffe und Phenolcarbonsäuren. Bisher wurde vermutet, dass die enthaltenen Triterpene nur eine östrogenartige Wirkung zeigen. Neue Studien zeigen jedoch, dass ein zusätzlicher Wirkmechanismus vorliegt. Über bestimmte Andockstellen im Zentralnervensystem wird über Dopamin- und Serotoninrezeptoren eine hormonelle Stimulation vermittelt. Deswegen findet die Traubensilberkerze nicht nur bei Hitzewallungen und Wechseljahresbeschwerden, sondern auch bei Migräne, innerer Ruhelosigkeit, bei Schwangerschaftsübelkeit und bei rheumatischen Beschwerden wirkungsvoll Einsatz.

Eine weitere, noch weitgehend unbekannte, hormonstimulierende Heilpflanze ist der sibirische Rhabarber, der auch Rhapontikrhabarber (Rheum rhaponticum) genannt wird. Das östrogenstimulierende Extrakt des sibirischen Rhabarbers hat sich als sehr wirksam bei Wechseljahresbeschwerden und den damit verbundenen psychovegetativen Symptomen wie Reizbarkeit, Ängstlichkeit und depressiven Verstimmungen erwiesen. Eine Besonderheit des sibirischen Rhabarbers ist, dass er lediglich die Rezeptoren für die Östrogenproduktion aktiviert (nämlich die Beta-Rezeptoren), die einen positiven und heilsamen Einfluss auf den Knochenstoffwechsel, auf das Herz-Kreislauf- System, das Urogenitalsystem und sogar auf das Zentralnervensystem hat. Die Alpha-Rezeptoren, die für die Entstehung von Brustkrebs und pathologischen Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut verantwortlich sind, werden nicht angeregt. Dies wurde von Forschern der Universität Dresden in einer Studie von 2007 im „Journal of steroid biochemistry and molecular biology“ veröffentlicht. Das Rhapontikrhabarberextrakt ist als sehr wirkungsvolles naturheilkundliches Präparat in Femi-Loges enthalten und kann mit einer Tablette täglich vor einer Mahlzeit therapeutisch eingesetzt werden.

Wohl keine andere Heilpflanze unterstützt das weibliche Prinzip so stark wie Alchemilla xanthochlora, der Frauenmantel. Alchemilla, die Beschützerin des Frau-Seins und der weiblichen Rhythmen findet Anwendung bei Unterleibsentzündungen, Menstruationsbeschwerden und bei der Vor- und Nachbereitung von Geburten. Auf der seelischen Ebene vermag der Frauenmantel Verletzungen der Weiblichkeit zu heilen


Lycopus europaeus, der Wolfstrapp, hat eine ausgleichende und kühlende Wirkung auf die Schilddrüse. Der Wolfstrapp hat zudem bei Hormonschwankungen während des weiblichen Zyklus oder im Klimakterium die Fähigkeit, Störungen und Dysbalancen auszugleichen. Besonders bei Formen einer Schilddrüsenüberfunktion, die mit innerer Unruhe, Schlaflosigkeit und Ängsten verbunden ist, hat er eine beruhigende Wirkung


Blühender Rotklee (Trifolium pratense) enthält hormonartig wirkende Isoflavone, ähnlich wie in Sojabohnen, sowie Gerbstoffe, Asparagin, Cumarine und Salicylsäure. Die östrogenartig wirksamen Isoflavone steigern in den Wechseljahren das allgemeine Wohlbefinden, verbessern eine bestehende Scheidentrockenheit und beugen einem Knochenabbau vor. Zudem wirkt Rotklee entzündungshemmend, antiviral und antibakteriell


Vitex agnus castus (Mönchspfeffer) Extrakte aus den Früchten des Mönchspfeffers werden häufig beim Prämenstruellen Syndrom und traditionell auch bei zu starken oder unregelmäßigen Monatsblutungen eingesetzt. Darüber hinaus findet Mönchspfeffer zu Beginn der Wechseljahre Anwendung, wenn die Monatsblutung zunehmend unregelmäßiger wird und Stimmungsschwankun- gen auftreten.

BELASTENDE FAKTOREN FÜR UNSER HORMONSYSTEM

Sowohl ein oftmals stressiger, schnelllebiger Alltag als auch ungesunde Ernährung und Umweltgifte üben störende Einflüsse auf den menschlichen Organismus aus, denen er sich noch nie zuvor in diesem Ausmaß stellen musste. Hormonbelastete und genveränderte Lebensmittel wie Mais, Soja, Fleisch und Milchprodukte greifen massiv in das Zusammenwirken unserer Hormone ein und verändern ihr Gleichgewicht. Aber auch sogenannte Xenohormone, also Fremdhormone in Substanzen mit hormonähnlicher Wirkung, die zum Beispiel in Weichmachern (Bisphenol A), Plastikverpackungen oder als Innenbeschichtung von Konservendosen verwendet werden, wirken auf die Hormonbildung krankmachend und blockierend. Hinzu kommt, dass wir auch über unser Trinkwasser hormonelle Abbauprodukte aus synthetisch hergestellten Medikamenten, wie zum Beispiel Narkose- und Schmerzmittel und die der Antibabypille, aufnehmen. Weitere Einflussfaktoren, die unsere Hormondrüsen belasten, sind Lösungsmittel und Schwermetalle, mit denen wir in unserem Berufsalltag und an unserem Wohnort in Kontakt kommen können. Ein weiterer krank machender Faktor für unser Hormonsystem ist eine durch chronische Müdigkeit, langjährige Krankheiten, Burn-out und Depressionen verursachte Nebennierenerschöpfung. Das kann schwerwiegende Folgen für das gesamte Hormonund Immunsystem haben. Die Nebennieren produzieren nämlich das Hormon Adrenalin, das als Gegenspieler zum Insulin wirkt und den Zucker, den wir über die Nahrung aufnehmen und im Energie-Stoffwechsel brauchen, aus der Zelle holt. Wenn durch einen Adrenalinmangel der Zucker in den Körperzellen bleibt, dann entsteht ein Gärungsprozess, der linksdrehende Milchsäure bildet und eine Zellteilung stimuliert, die bis zu sechsmal höher sein kann als physiologisch.
Dadurch kann die Zelle keinen Sauerstoff mehr aufnehmen, und die Vorstufe für eine Tumorentwicklung ist gegeben. Dr. Waltraud Fryda hat einen großen Teil ihres Lebens der Krebsforschung gewidmet. In ihrem Buch „Diagnose Krebs: Adrenalinmangel als Ursache der Krebsentstehung“, das Hans J. Eimer herausgegeben hat, schildert sie eindrücklich den Zusammenhang von Krebs, Adrenalinmangel und chronischer Erschöpfung.

BELASTENDE DYNAMIKEN AUS DEM FAMILIENSYSTEM

Jedes Organsystem mit seinen zugehörigen Hormondrüsen spiegelt einen ganz eigenen, inneren, meist unbewussten systemischen „Seelen“-Konflikt wider. Erkrankungen der Schilddrüse – ob in Richtung Unter- oder Überfunktion oder Autoimmunprozess – haben oftmals einen Bezug zu einem Familiengeheimnis oder einem Tabu, über das in der Familie nicht gesprochen werden darf. Eigene Bedürfnisse oder Wahrheiten konnten keinen Ausdruck finden und wurden im wahrsten Sinne hinuntergeschluckt. Heilsame Fragen zur Selbstreflexion wären hier unter anderem: Was darf in meinem Leben nicht ausgesprochen werden? Welche Themen waren im Elternhaus tabu? Was wurde in meiner Familie verheimlicht? Wer wurde ausgeschlossen? Wovon trenne ich mich ab?

Die Bauchspeicheldrüse symbolisiert die Liebe, die gelebt werden darf und im Fluss ist, also gegeben und genommen werden darf. Ist das Geben und Nehmen der Liebe nicht möglich oder unterbrochen, somatisiert sie sich oftmals als Diabetes. Statt das Süße, also Zärtlichkeit, Intimität und Nähe im Alltag und in Beziehungen zu leben, wird es durch Zucker und kohlehydratreiche Nahrung ersetzt. Oftmals sind Betroffene in Resonanz mit einer unglücklich gelebten Liebe im Familiensystem, weil ein Liebespaar wegen Standesunterschieden, verschiedenen Kulturen oder Konfessionen nicht zusammenkommen durfte.

Ein unerfüllter Kinderwunsch, der bei Frauen oftmals mit chronischen Symptomen im Unterleibsbereich, verursacht durch Zysten, Myome oder Polypen einhergeht, spiegelt häufig die verletzte Weiblichkeit bei weiblichen Vorfahren im Familiensystem wider. Großmütter oder Mütter, die ihre Kinder während der Flucht in den Kriegswirren des Zweiten Weltkrieges oder durch eine schlechte medizinische Versorgung verloren haben, Missbrauch und Erniedrigung erlebt haben, geben diese traumatisierenden Erfahrungen oft unbewusst an nachfolgende Frauen weiter. Die Hormondrüsen der Eierstöcke und der Gebärmutter stehen für das weiblich-mütterliche Prinzip. „Nie wieder ein Kind bekommen, weil es mit dem Verlust verbunden ist“, schwingt dann im Energiefeld der Familie als belastender Glaubenssatz, obwohl das Trauma-Schicksal direkt nichts mit dem Leben der nachfolgenden Frauen zu tun hat.

Das Gefühl, die eigenen Ziele und Visionen im Leben nicht umsetzen zu können, immer wieder zu scheitern, unglücklich und erfolglos zu sein, kann ebenfalls seinen Ursprung im Familiensystem haben. Vielleicht hat einer unserer Vorfahren Schuld auf sich geladen, zum Beispiel durch Betrug, Mord oder Missbrauch an anderen. Nachfolgende Generationen gehen mit diesen belastenden Schicksalen dann loyal und unbewusst in Resonanz. Hormonell kann sich das auf die Zirbeldrüse oder Epiphyse auswirken. Sie steht für Entwicklung, Wachstum und Reife. Die Epiphyse als Körper-Seele-Verbindung spiegelt die Sinnhaftigkeit und die Selbstfindung im Leben wider. Ist die Wirkkraft dieser „Chefdrüse“ blockiert, kann sich die Seele, die zu dem Körper der betroffenen Person gehört, nicht frei entfalten.

Heilsam für uns alle wäre es, sich aus solchen unbewussten und einschränkenden Dynamiken zu lösen und unser eigenes Leben zu gestalten. Unsere Befreiung befreit dann nicht nur uns selbst, sondern auch die Schicksale und das Wirken unserer Ahnen.

IN DER NÄCHSTEN AUSGABE geht es um unser Organsystem Haut. Sie bildet neben den Lungen und dem Dickdarm eine weitere wichtige Verbindung von Innen- und Außenwelt. Abgrenzung, Schutz und Entgiftung einerseits, Nähe und Kontakt andererseits sind die Hauptaufgaben der Haut. Impfbelastungen, Kontaktgifte in der Umwelt, jedoch auch die Einnahme von Medikamenten und eine Mangelernährung können Erkrankungen der Haut verursachen. Die ganzheitlichen Zusammenhänge, die Therapie mit Heilpflanzen und homöopathischen Präparaten sowie die Bezüge zum Verdauungssystem, zu den Schleimhäuten und zur Psychosomatik werden wieder auf den Ebenen Körper, Geist und Seele beschrieben.

▶ Veranstaltungstipps
„Krankheiten, die aus dem Familiensystem kommen“, 17./18. Oktober 2020 im Zentrum für Naturheilkunde München
Systemisches Aufstellungsseminar, 26./27. September 2020 in Gampern / Oberösterreich
Systemisches Aufstellungsseminar, 07. / 08. November 2020 in München
Körperarbeit zum Thema: „Spuren, die das Leben hinterlassen hat“ – Zum Umgang mit Trauma, Narben, Unfällen und Operationen, 10./11. Oktober 2020 in Baden, Schweiz
► Quellen & Infos
Klösterl-Apotheke München: www.kloesterlapotheke.de
Schützen-Apotheke München: www.schuetzenapotheke-muenchen.de
Dr.-Loges-Präparate: www.loges.de
Censa-Centrum für Speichelanalyse: www.censa.de
▶ Literatur
Ewald Kliegel: Organwesen: Die Weisheit deines Körpers, Ryvellus Verlag, 2015 (Heilaffirmation)

Estradiol bildende Nahrungsmittel:

Eigelb, Hülsenfrüchte, Leinsamen, Süßholzwurzel, Mandeln, Bockshornklee, Sellerie, Spinat, Tomaten, Lakritz, Kartoffeln, Kürbis

Testosteron bildende Nahrungsmittel:

Soja, Ginseng, Hafer, Brennnesselwurzeln, Erdnüsse, Kürbiskerne, Mönchspfeffertee, Ingwerwurzel

Estriol bildende Nahrungsmittel:

Eier, Leinsamen, Käse, Kuhmilch, Beinwell, Mais, Mungbohnen, Karotten, Kichererbsen, Gartenkresse, Salbei, Granatapfel, Kokosnüsse, Papaya

Progesteron bildende Nahrungsmittel:

Linsen, Mais, Mungbohnen, Sellerie, Soja, Spargel, Tomaten, Yamswurzel, Frauenmantel, Kakao, Buchweizen, Sesam, Pistazien

BISHERIGE FOLGEN DIESER SERIE:

FOLGE 1: Wechselwirkungen zwischen Körper, Geist und Seele, 1/19, Seite 28 ff
FOLGE 2: Der Bewegungsapparat, 2/19, Seite 28 ff
FOLGE 3: Die Leber, 3/19, Seite 36 ff
FOLGE 4: Die Nieren, 4/19, Seite 30 ff
FOLGE 5: Der Dickdarm, 1/20, Seite 30 ff
FOLGE 6: Die Lungen, 2/20, Seite 18 ff
FOLGE 7: Unser Herz, 3/20, Seite 40 ff
FOLGE 8: Unser Nervensystem, 4/2020, Seite 34 ff
Bisherige Folgen dieser Serie haben wir als E-Book für Sie zusammengestellt. Erhältlich ist es unter: www.naturapotheke-magazin.de

Heilaffirmation für die Schilddrüse

• Streifen meine Hormonflügel mit ihrem sanften Feuer durch die Gewebe, werden die Zellen zu einer höheren Aktivität angeregt. So unterstütze ich die Verwandlung von Nahrung in Energie und weiter in geistige Potenziale. Dieser Stoffwechsel zündet einen wahren Funkenflug in Leib und Seele, der die Kreativität aktiviert, die Gefühlsregungen vertieft und das Feuer der Sexualität schürt.
• Mit der Kraft meines Feuervogels trage ich die Transformation in jede Erfahrung. Besonders wenn sich der Mensch für etwas engagiert, entstehen Entwicklungen, die Stufe um Stufe das innere Wachstum gedeihen lassen.
• Dies kann zu einem Brennen werden, bei dem aus der Asche etwas Neues erwächst, das das Erreichte weit übertrifft. Werde ich so geachtet, kann ich als Feuervogel dienen, manchmal lichterloh brennend oder gelassen das Vollbrachte genießend. Hierzu benötige ich große spielerische Freiräume für die Gefühle und ein liebevolles Verständnis, das mein Feuer unter Kontrolle hält.
• -Am besten geht es mir, wenn Denken und Fühlen im Einklang mit den Impulsen des inneren Feuers sind.


Illustration: Chiara Mariotti; Foto: iStock / Gettyimages Plus/Rasi Bhadramani

Illustrationen: Sarah Schulte-Hötte, Chiara Mariottii (2)

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