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UNTERWEGS IN ÖSTEREICH:Hoch und Heilig


der pilger - epaper ⋅ Ausgabe 2/2020 vom 28.05.2020

„Nach innen wandern über Berge und Grenzen“ lautet das Motto des Pilgerwegs „Hoch und Heilig“, der durch Osttirol, Südtirol und Kärnten führt. Stille Wege, beeindruckende Bergkulissen, idyllische Almen und malerische Wallfahrtsorte laden zu einer besonderen Reise ein.


Artikelbild für den Artikel "UNTERWEGS IN ÖSTEREICH:Hoch und Heilig" aus der Ausgabe 2/2020 von der pilger. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: der pilger, Ausgabe 2/2020

Stolz thront die Wallfahrtskirche St. Ulrich auf dem Lavanter Kirchbichl, dem heiligen Berg in Osttirol. Die Kirche wurde 1770 fertiggestellt. Lavant ist Startpunkt des Pilgerweges.



„Am Ziele deiner Wünsche wirst du jedenfalls eines vermissen: dein Wandern zum Ziel“ Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916), österreichische Schriftstellerin

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Rundherum nichts als ein Nebelmeer. Wie ein feuchtes Tuch hüllt es die Landschaft ein. Aus dem Weiß tauchen die kleinen Gritzer Seen auf, unwirklich wie ein Traumbild. Ein Windstoß schraffiert ihre spiegelnde Wasserfläche. Felsblöcke, von neongrünen Flechten mit blumenartigen Mustern verziert, sind am Ufer verstreut. Eine intensive Stille liegt über dem Ort. Selbst der eigene Atem scheint zu laut. Die Wetterstimmung ist wie geschaffen für einen Pilgerweg. Es gibt nichts als die kleinen Dinge am Wegesrand, den Rhythmus der Schritte, die Atemzüge, die vorbeiziehenden Gedanken. Ein kleines Schild kündigt schließlich den höchsten Punkt der Etappe an: „Virgentörl 2616 Meter“ - ein schmaler Einschnitt im Bergkamm, der von kantigem Gestein eingerahmt wird. An klaren Tagen lässt sich hier der Großvenediger mit seinen glänzenden Gletscherflanken blicken. Heute reißt der Wolkenvorhang nur für Augenblicke auf und gibt schemenhaft die Konturen von Gipfelgraten und Bergkämmen frei.

„Hoch und heilig“ hat man den Pilgerweg durch das gebirgige Osttirol, mit Abstechern nach Oberkärnten und Südtirol, getauft. Nicht ohne Grund - auf der neuntägigen Wanderung geht es immer wieder hoch hinaus. Auf dem Weg von einem Tal ins nächste werden Gebirgszüge überquert und Passübergänge überschritten, die meist auf über 2000 Metern Höhe liegen. Der Lohn für das mehrstündige Bergauf und Bergab ist das Unterwegssein in einer faszinierenden Bergwelt. In den Tälern durchwandern Pilger eine traditionsreiche Kulturlandschaft, die von Bergbauern seit Jahrhunderten gepflegt wird. Kirchen und Kapellen am Weg, oft mit einer langen Geschichte, spiegeln die Stille der Berge wider. Glaube und christliche Tradition sind in Osttirol tief verwurzelt.

Der Blick geht hinauf zu den schmalen Felswänden

Osttirol ist der Herrgottswinkel von Tirol“, sagt Bernhard Kranebitter, ehemaliger Dekan von Lienz und Initiator des Bergpilgerweges. Viele Orte haben ihre Wallfahrt, und oft führe sie über ein Joch ins nächste Tal. Gleichzeitig sei bei vielen Menschen ein Bedürfnis da, sich auf den Weg zu machen. „So ist die Idee entstanden, die alten Wallfahrtswege zu verbinden“, erzählt Kranebitter. Das war die Geburtsstunde von „Hoch und Heilig“, einer anspruchsvollen Pilgerwanderung, die unter den Felszinnen der Lienzer Dolomiten, in Lavant bei Lienz, beginnt und bis ins kärntnerische Heiligenblut nahe dem Großglockner führt.

Steil schraubt sich der Steig nach oben. Geröll rutscht unter den Füßen. Die Finger greifen nach dem kalten Stahlseil. Der Blick geht hinauf zur schmalen, zwischen Felswänden eingezwängten Scharte. Der Kofelpass, der Übergang aus dem Pustertal zur Wallfahrtskirche Maria Luggau im Lesachtal ist die erste Hürde des Pilgerwegs - und die einzige Passage auf den neun Etappen, bei der gesicherte Felsstellen bewältigt werden müssen. Kleine Weiler kündigen das Lesachtal an, eine Region, die sich ihre Ursprünglichkeit bewahrt hat wie wenige andere Täler. Höfe mit Kapellen klammern sich an steile Hänge. Wettergegerbte Heustadel sind in Wiesen eingestreut. Immer wieder säumen Bildstöcke und Holzkreuze den Weg.

Der Pilgerweg führt auch zum abgelegenen Wallfahrtsort Maria Luggau. Von hier aus haben die Reisenden einen atemberaubenden Ausblick.


Der rote Zwiebelturm der Wallfahrtskirche von Maria Luggau taucht auf. Ein innerliches Jubilieren ist spürbar - Dankbarkeit über das Geschaffte, Vorfreude auf das Ankommen

Weise nie einen Wallfahrer ab

Maria Luggau ist einer der wichtigsten Wallfahrtsorte Österreichs - und einer der abgelegensten. Seine Entstehung geht auf die Vision einer Bäuerin aus dem Tal namens Helena zurück. 1513 erschien ihr im Traum die Gottesmutter und beauftragte sie, eine Kapelle zu errichten. Die Bäuerin erwarb ein Gnadenbild, das heute noch in der Luggauer Kirche verehrt wird. Seit über 500 Jahren kommen Pilger und Wallfahrer mit ihren Anliegen „zur schmerzhaften Mutter in die Luggaue“, wie die Einheimischen sagen. Viele nehmen dafür lange Fußmärsche auf sich und manche überqueren ganze Gebirgszüge. Eine der bedeutendsten Wallfahrten ist die „Plodar Kirchfort“, die über den Karnischen Kamm führt. Rund 500 Gläubige versammeln sich um drei Uhr morgens in Pladen, dem italienischen Sappada, um sich gemeinsam auf den Weg über die Berge zu machen - über 1000 Höhenmeter und 32 Kilometer. Ihre Wallfahrt geht auf ein Gelöbnis im Jahr 1804 zurück, als eine Rinderseuche das Dorf heimsuchte. Bei den Bauern von Maria Luggau ist die Tradition, Wallfahrer aufzunehmen, tief verwurzelt. Die ehemalige Lehrerin Brigitte Lugger erinnert sich an die Worte ihres Schwiegervaters, als sie nach Luggau heiratete: „Weise nie einen Wallfahrer ab, selbst wenn du dein eigenes Bett hergeben musst.“ Auch das Servitenkloster bietet Pilgern Unterkunft. Stille umfängt die Wanderer in den alten Gemäuern. Die Schritte hallen durch die hohen Gänge. Aus Bilderrahmen blicken Ordensleute mit strenger Miene. Im großen Speisesaal hängen alte Leuchter von der mit Stuck verzierten Decke und große Ölgemälde an den Wänden. Eine Wanduhr mit der Aufschrift „Tempus fugit“ schlägt jede Viertelstunde und erinnert daran, wie vergänglich jeder Augenblick, das ganze Leben ist.

Im Schritttempo einer Fußreise gewinnt jeder einzelne Moment an Intensität. Ungestüm und nicht zu bremsen rauscht das Wasser der Gail über rundgeschliffene Felsblöcke. Am Dorfberg über Kartitsch verströmt die rissige Rinde knorriger Lärchen süßlich-herben Harzgeruch. Die romanischen Rundbögen der Stiftskirche von Innichen scheinen wie eine schützende Hand, ein Ort der Ruhe inmitten der Betriebsamkeit einer Südtiroler Kleinstadt. Beim Anstieg aus dem Pustertal zum Marchkinkele lassen die felsigen Kunstwerke der Sextener Dolomiten immer wieder wortlos staunen.

Am sechsten Tag des Pilgerwegs setzen sich die Beine fast von allein in Bewegung. Das Gedankenkarussell im Kopf steht still. Aus der kleinen Kirche Maria Schnee in Kalkstein, im hintersten Villgratental, dringt gleichförmiges Gemurmel.

Jetzt gilt: Schweige und höre

Jeden Morgen um sieben Uhr versammelt sich dort eine Handvoll Frauen zum Rosenkranzgebet. Ihre Stimmen hallen noch ein wenig im Innern nach. Die Gespräche sind verstummt. Jedes Wort nähme der morgendlichen Stille ihren besonderen Zauber. Das schweigende Gehen öffnet die Sinne - nur schauen, hören, riechen, spüren. „Schweige und höre, neige deines Herzens Ohr, suche den Frieden“, fasst es Pfarrer Bernhard Kranebitter, der diese Etappe begleitet, in Worte. Tautropfen hängen als glitzernde Girlanden an Spinnenfäden. Irgendwo begrüßt ein Hahn den neuen Tag. Mückenbeine tupfen Muster auf den winzigen Sinkersee. Bei der Unterstaller Alm beginnt der südseitige Anstieg zum Villgrater Törl. Atemrhythmus und Schritte verbinden sich. Ein salziges Rinnsal bahnt sich langsam seinen Weg über das Gesicht. Die Villgratner Berge sind ein Gebirge, das nicht viel Ablenkung bietet. Die Pfade sind kaum ausgetreten, die Bergformen sanft und wenig spektakulär - genau richtig, um den Blick nach Innen zu richten

Gleich einem sprachlosen, versteinerten Wächter markiert ein großer Steinmann das Villgrater Törl auf 2510 Metern. Die Beine sind schwer, eine Salzkruste klebt auf der Haut und trotzdem - ein Gefühl tiefer Dankbarkeit.


„Erklimme die Berge und spüre die gute Energie. Der Friede in der Natur wird in dich fließen wie der Sonnenschein, der die Bäume nährt. Der Wind wird dich erfrischen, der Sturm dich mit Kraft erfüllen und alle deine Sorgen werden abfallen von dir, wie Herbstblätter.“ John Muir (1838-1914), amerikanischer Universalgelehrter


Ein kühler Schluck aus der Trinkflasche, durchschnaufen, den Blick über die zahllosen Gipfel und Bergkämme gleiten lassen … Dann geht es wieder abwärts, hinunter ins Tal des Stallerbachs und zur Alpe Stalle über dem Defereggental. Dort geht das Schweigen in heitere Stimmung über. Wirt Bruno Gasser tischt ein reichhaltiges Jausenbrettl auf: „Stärkt’s euch ein bissl.“ Tradition hat eine Pilgersuppe, doch wer kann bei Almkäse und hausgemachter Salami schon widerstehen? Schließlich gehören leibliches und seelisches Wohl zusammen. Beim Abstieg erzählt Bernhard Kranebitter ein erschütterndes Kapitel aus der Geschichte des Defereggentals. Deferegger Bauern, die sich mit dem Hausierhandel ein zusätzliches Einkommen verdienten, hatten die Lehren Luthers ins Tal gebracht. Dem Erzbischof von Salzburg war dies ein Dorn im Auge. Er ordnete 1684 die Ausweisung der Protestanten an. Mehr als 600 Deferegger verließen das Tal und wanderten vor allem in den süddeutschen Raum aus. Kinder unter 15 Jahren mussten sie zurücklassen, damit sie im rechten - dem katholischen - Glauben erzogen wurden. Später gelang es den Geflüchteten, die Kinder nachzuholen. Die letzten Kilometer zum Etappenziel St. Jakob sind von nachdenklicher Stille begleitet. Verfolgung, Abschied und Trennung - in vielen Regionen dieser Welt sind diese Themen leidvolle Gegenwart.

In der Stille der Kirche fließen die Tränen

Aus dem Defereggental geht es hinauf in die Lasörlinggruppe und hinein in den Nationalpark Hohe Tauern. An den letzten Tagen des Pilgerwegs werden die Dreitausender dieser hochalpinen Gebirgsgruppe, ihre Felsgrate und Gletscherflanken, immer wieder ins Blickfeld rücken. Vor einem der Tögisch-Höfe über St. Jakob repariert ein Bauer seinen Zaun. Er blickt auf und fragt nach dem Woher und Wohin. „Ins Virgental?“, er nickt anerkennend, „das ist weit.“ Wie weit es tatsächlich ist, wird klar, als beim Abstieg vom Virgentörl die Forststraße durch das Mullitztal nicht enden will. Der innere Schweinehund meldet sich zu Wort, leistet Widerstand, zweifelt, klagt über schmerzende Füße. Einfach immer weitergehen … Als ihm keine Aufmerksamkeit geschenkt wird, wird er kleinlaut, bis er schließlich ganz verstummt. Ein Gegenanstieg noch, dann ist das Ziel erreicht, die Wallfahrtskirche Maria Schnee in Obermauern. „Für mich ist ein wichtiger und berührender Moment das Ankommen“, hat Bernhard Kranebitter erzählt. Heute, nach dem langen Weg über das Virgentörl, ist es ein besonders intensives Erlebnis. Trä- nen fließen im stillen Raum der Kirche. Erschöpfung, Erleichterung, Dankbarkeit - ein Sammelsurium an Gefühlen will sich in diesem Moment Luft verschaffen. Auch im Virgental ist eine Wallfahrtstradition noch lebendig. Am Samstag nach Ostern ziehen die Einwohner mit einem geschmückten, weißen „Opferwidder“ zur Kirche Maria Schnee. Er wird nicht mehr geopfert, sondern nach der Messe verlost. Der Brauch geht auf ein Gelübde im 17. Jahrhundert zurück, als viele im Tal an der Pest starben. Früher wanderte man mit dem Widder bis ins 50 Kilometer entfernte Lavant.

Auf der letzten Etappe können die Pilger noch einmal die Landschaft in vollen Zügen auf sich wirken lassen. Über den Haritzersteig erreichen sie die Wallfahrtskirche von Heiligenblut am Großglockner.


Am Berger Törl zeigt er sich in seiner ganzen Größe - Seine Majestät der Großglockner, ein Bergkoloss aus Stein, Schnee und Eis. Feine Nebelschleier ziehen um seine steilen Flanken, eine Wolkenhaube verdeckt seine felsige Spitze. Hoch und heilig wirkt er in diesem Moment. Kaum jemand wird sich seiner besonderen Ausstrahlung entziehen können.

Eine Reise hoch hinaus und tief ins Innere

Die letzte Etappe des Pilgerwegs verbindet die beiden Glocknergemeinden Kals und Heiligenblut, die seit dem 19. Jahrhundert Ausgangpunkt für die Besteigung von Österreichs höchstem Berg sind. Die tragische Seite der Faszination für diesen Gipfel zeigt die Gedenkstätte in Kals. Lang ist die Liste der Namen, die seit 1871 am Großglockner verunglückt sind. Das Berger Törl mit der Glorer Hütte ist der letzte Passübergang und mit 2651 Metern der höchste Punkt des Pilgerwegs. Beim Aufbruch kommt ein wenig Wehmut auf. Zeit, Abschied zu nehmen von einem genauso großartigen wie fordernden Weg. „Hoch und Heilig“ ist eine intensive Begegnung - eine Begegnung mit einer Region, ihren Bergen und Menschen und mit sich selbst.

Wissenswertes rund um den Pilgerweg

Der Bergpilgerweg führt in neun Etappen von Lavant bei Lienz in Osttirol nach Heiligenblut in Kärnten. Es sind rund 200 Kilometer und 13 000 Höhenmeter zu bewältigen. Ausgangsund Endpunkte der Etappen sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Infos zu Etappen und Unterkünften unter www.hochundheilig.eu. Die Wege führen in alpines Gelände, Trittsicherheit und Bergerfahrung sind Voraussetzung. Auf der zweiten Etappe, am Kofelpass, sind Kletter-Passagen zu bewältigen, die Schwindelfreiheit verlangen. Die Etappen dauern zwischen 7 und 9 Stunden. Eine sehr gute Ausdauer ist erforderlich. Das „Pilgerbüchl“ mit kurzen Wegbeschreibungen, spirituellen Impulsen und dem Pilgerpass ist erhältlich bei den Tourismusbüros, im Bildungshaus Osttirol oder als Download unter www.hochundheilig.eu. Buchung von speziell ausgebildeten Pilgerbegleitern ist möglich.


Fotos: S.32/33: Christopher Moswitzer / shutterstock; S.34: Weimar / stock.adobe.com; S.35 ob.: TVB Osttirol / Martin Schoenegger; un.: ChristArt / stock.adobe.com;

Fotos: S.36/37: bikemp /stock.adobe.com; S.37 ob.re: TVB Osttirol /Martin Schoenegger; un.re Eva Haselsteiner;

Fotos: S.38/39: Eva Haselsteiner; S.40: Frank Krautschick / stock.adobe.com