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Unvergessen: Meine Lieblings-Serien: DIE FIRMA HESSELBACH: Das Le ben schreibt die besten Geschichten!


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Frau mit Herz - epaper ⋅ Ausgabe 18/2019 vom 27.04.2019
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Bildquelle: Frau mit Herz, Ausgabe 18/2019

Als Verleger liest Karl Hesselbach die „Weltschau am Sonntag“ mit kritischem Auge


Die Firmenfeiern bei Hesselbachs sind eine feuchtfröhliche Angelegenheit


In der Folge „Ein Minister kommt“ wird der Besuch des Ministers erwartet. Da steht die gesamte Belegschaft parat


Schlägt man im Duden das Wort „Straßenfeger“ nach, findet man folgende Definition: „Fernsehsendung, die so beliebt ist, dass während der Sendezeit kaum jemand unterwegs ist“. Treffender könnte man die „Die Firma ...

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... Hesselbach“ wohl kaum umschreiben.

Denn, wenn die beliebte Familienserie in den 60er-Jahren über die Mattscheibe flimmerte, waren die Straßen wie leer gefegt. Sie erreichte mitunter Einschaltquoten von bis zu 94 Prozent. Davon können heutige Fernsehmacher wohl nur träumen!

Eine Druckerei „irgendwo im Hessischen“

Was 1949 als Rundfunkserie begann, erreichte am 22. November 1960 auch erstmals die TV-Bildschirme. Ausgedacht hatte sich die Geschichte um eine Verlagsdruckerei „irgendwo im Hessischen“ (die fiktive Stadt Steintal wird erst in der letzten Staffel genannt) der Journalist und Autor Wolf Schmidt († 64). Da ihm seine Idee offenbar so gut gefiel, entschied er sich, eine der Hauptrollen, die des Karl „Babba“ Hesselbachs, gleich selbst zu übernehmen: Besitzer einer kleinen Druckerei und Verleger der „Weltschau am Sonntag“. Die Rolle der „Mamma“ Marie Hesselbach verkörperte die Frankfurter Volksschauspielerin Liesel Christ († 77), die durch die Rolle sofort große Popularität erlangte. Produziert wurde die Serie von Lia Wöhr (†˘83). Sie war übrigens die erste Frau überhaupt, die sich beim Deutschen Fernsehen als Produzentin betätigte.

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Lia Wöhr war Produzentin der Serie, spielte aber auch eine kleine Nebenrolle


In der ersten Staffel „Die Firma Hesselbach“ steht die alltägliche Verlagsarbeit im Vordergrund. Auch konkrete Probleme des Wirtschaftswunders wie Arbeitskräftemangel und Rohstoffknappheit werden thematisiert. Anders in der zweiten Staffel. In „Die Familie Hesselbach“, die am 15. Dezember 1961 Premiere feierte, rückt, wie der Name es schon vermuten lässt, das Familienleben stärker in den Fokus: Eine Reise, eine Heirat und sogar die Geburt eines Enkelchens stehen an. Zudem müssen sich die Protagonisten mit den ganz normalen Problemen des Familienalltags herumschlagen.

Insgesamt 51 Episoden in drei Staffeln werden im deutschen Fernsehen ausgestrahlt. Zuletzt ging das Interesse der Zuschauer aber ein wenig zurück, weshalb „Die Hesselbachs“ 1967 gänzlich aus der Fernsehlandschaft verschwanden.

Besonderes Merkmal der Serie ist übrigens die hessische Mundart. Doch während in den Hörfunk-Folgen noch ein starker regionaler Dialekt auszumachen ist, wurde dieser fürs Fernsehen und für alle Nicht-Hessen deutlich abgeschwächt. Nur so wurden „Die Hesselbachs“ zu einem Straßenfeger in ganz TV-Deutschland.

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Bei den Hesselbachs packen immer alle mit an. Selbst die Putzfrau (l.)


Fotos: HR/Kurt Bethke (3), INTERFOTO (3), picture alliance (2)