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Unvergessen: Meine Musik-Stars: LALE ANDERSEN (†):Die Lili Marleen von Bremerhaven


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Frau mit Herz - epaper ⋅ Ausgabe 18/2019 vom 27.04.2019
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1961 trat Lale Andersen beim Grand Prix Eurovision in Cannes auf


In der legendären Haifischbar (1969) war Lale Andersen ein sehr gern gesehener Gast


Lale Andersen im erfolgreichen Kino-Film, „…wie einst Lili Marleen“ von 1956


Fotos: ddp images, INTERFOTO, picture alliance (6)

Lale Andersen erfüllte sich ihren Jugend-Traum und wurde eine erfolgreiche Künstlerin


Camillo Felgen (l.) mit Conny Francis, Ferry Graf und Lale Andersen bei der Verleihung des Radio Luxemburg Löwen


Auf Langeoog steht Lale Andersen wie Lili ...

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... Marleen „bei der Laterne…“


Da sitzt sie in ihrem Ringel-Pulli, den Kopf lässig auf die Hand gestützt und lächelt aufmunternd in die Kamera. Eigentlich möchte man bei Lale Andersen gar nicht von damals sprechen, denn noch immer ist sie mit ihrem Lied „Lili Marleen“ allgegenwärtig. Auch wenn es tatsächlich schon 80 Jahre her ist, dass sie für ihren internationalen Erfolg die erste goldene Schallplatte erhielt, die je in Deutschland vergeben wurde.

Ihr Wunschtraum wurde wahr

Zwar wurde Lale Andersen am 23. März 1905 mit dem bürgerlichen Namen Liese-Lotte Helene Berta Bunnenberg im Bremerhavener Stadtteil Lehe geboren, doch seit ihrem Erfolgshit war sie für alle die Lili Marleen von Bremerhaven.

Das bewegte Leben der Lale Andersen fing bereits im jungen Alter von 17 Jahren an. Die norddeutsche Schönheit heiratete den Maler Paul Ernst Wilke (†77).

Nach sieben Jahren Ehe verließ die junge Frau 1931 ihren Mann und sogar ihre drei Kinder Björn, Litta und Michael, um ihr Glück als Künstlerin zu suchen. Sie spielte in Berlin und München Theater und trat als Lale Andersen auf Kleinkunst- und Kabarettbühnen auf.

1939 sollte dann ihr Schicksalsjahr werden. Sie nahm das von Hans Leip (†89) bereits 1915 getextete und von Norbert Schultze (†91) vertonte Lied „Lili Marleen“ unter dem Titel „Lied eines jungen Wachtpostens“ auf. Die Soldaten liebten das Lied und verehrten die schöne Lale. Rund 2 Millionen Platten wurden verkauft – der erste Millionenerfolg der deutschen Musikgeschichte.

Lale Andersen, die mittlerweile auf der Insel Langeoog lebte, ging nach Kriegsende mit Chansons und Seemannsliedern auf große Tournee. 1949 heiratete sie den Schweizer Liederkomponisten Artur Beul (†94). Er schrieb für seine Lale viele Lieder und lebte bis zu ihrem Tod 1972 glücklich mit ihr zusammen.

Die Lili Marleen ließ Lale aber nie los. 1956 sang die Andersen im Film „… wie einst, Lili Marleen“ die Lieder „Lili Marleen“ und „Südseenacht“. 1961 trat sie mit dem Lied „Einmal sehen wir uns wieder“ für Deutschland beim Eurovision Song Contest in Cannes an. Bis 1970 war sie begehrter Gast in zahlreichen TV-Shows, neunmal davon in der legendären Haifischbar – Lili Marleen durfte da nicht fehlen.

Alles, was Lale Andersen machte, bescherte ihr Erfolg. Weil sie die erfolgreichste Lili-Marleen Interpretin war und sie als beste das Lied „Ein Schiff wird kommen“ sang, wurde sie vom US-Magazin „Time“ in die „Liste der berühmtesten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts“ aufgenommen. Auch ihre Autobiografie „Der Himmel hat viele Farben“ wurde zum Bestseller. Lale Andersen, die 1972 an einem Leberkrebsleiden starb, fand ihre letzte Ruhe auf dem Dünenfriedhof auf ihrer geliebten Insel Langeoog.

1949: Lale Andersen heiratet den Kom-ponisten Arthur Beul


1957: Lale Andersen vor ihrem Haus auf der ostfriesischen Insel Langeoog