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„Veg and the City“: Alles fürs urbane Gärtnern


TASPO - epaper ⋅ Ausgabe 22/2019 vom 01.06.2019

Das Schweizer Unternehmen Changesolutions (CH, Feusisberg) greift mit „Veg and the City“ den Trend zum biologischen Gärtnern in der Stadt ganzheitlich auf: Es verkauft in drei Stores und über einen eigenen Onlineshop Produkte fürs biologische urbane Gärtnern. Und errang mit seiner Idee den zweiten Platz der TASPO Awards 2018 in der Kategorie „Bestes Angebot Next Generation“.


Artikelbild für den Artikel "„Veg and the City“: Alles fürs urbane Gärtnern" aus der Ausgabe 22/2019 von TASPO. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: TASPO, Ausgabe 22/2019

VEG and the City Bloom ist ein Mix aus Blumenbinderei und Gartenkiosk.


Changesolutions bezeichnet sich selbst als ein junges Unternehmen, das sich zum Ziel ...

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... gesetzt hat, „die verloren gegangene Verbindung zum Nahrungsmittel wieder herzustellen und das Wissen des Selber-Gemüseanbauens für die nächsten Generationen zu bewahren“.

Das tut es mit mehreren unterschiedlichen Angeboten: In drei Stores in Zürich und Winterthur und über den Onlineshop bietet es Produkte fürs biologische urbane Gärtnern – wie innovative Pflanzgefäße, Bio-Saatgut, langlebiges Stadtgartenzubehör, Bio-Setzlinge und saisonale Schnittblumen. Es gibt alles auch in kleinen, städtischen Portionen wie beispielsweise torffreie Erde und weitere Substrate im Offenverkauf. Fragen rund ums Gärtnern beantwortet das Personal in den Stores.

Besonderheit ist der Shop „Veg and the City Bloom“ im Freilager in Zürich, der Schnittblumen aus nachhaltigem und wenn möglich regionalem Anbau anbietet, unter anderem auch „urbane“, auf Wunsch auch „wilde“ Blumensträuße, auch im Abonnement.

Pflanzen bevorzugt aus regionalem Freilandanbau

Nachhaltigkeit, Saisonalität und Lokalität spielen bei den Pflanzen und Schnittblumen eine große Rolle: So werden die Bio-Setzlinge lokal um den Zürichsee produziert. Schnittblumen bezieht das Unternehmen möglichst aus Schweizer Freiland- oder Kaltzeltanbau. Nur in den kalten Monaten kommen Blumen aus nichtbeheizten italienischen Gewächshäusern. Auf Überseeware verzichtet „Veg and the City“ und klärt seine Kunden über seinen CO2-Fußabdruck auf. Bei der Sortimentszusammensetzung achtet das Unternehmen auf Produkte aus recycelten Materialien mit einer naheliegenden Produktionsstätte und hervorragender Qualität und entsprechend langer Nutzungsdauer.

Auch Gartenkurse und Teamevents für Gärtnerneulinge und fortgeschrittene Gärtner gehören zum Portfolio des Unternehmens. Zudem plant und realisiert und unterhält das Team Nutzgärten im privaten und öffentlichen Raum – wie beispielsweise den Lehr- und Genussgarten Europaallee mitten in Zürich mit zwanzig Pflanztrögen oder im Museum Rietberg die „Gärten der Welt“, einen großen, vertikalen Garten.

Zielgruppe weiblich, jung, Stadtbewohner

Die Zielgruppe von Veg and the City sind Menschen, die in der Stadt leben und einen bewussten Umgang mit Ressourcen pflegen. Die Kundschaft ist mehrheitlich weiblich und zwischen 25 bis 45 Jahre alt, zudem zählt die Zielgruppe 60plus zu den Kunden, welche nach dem Auszug der Kinder vermehrt zurück in die Stadt zieht. Diese Zielgruppe hat oftmals in der Stadt nur einen Balkon, möchte aber das Gartenfeeling vom Land auch an ihrem neuen Wohnsitz weiterführen.

Fazit

VEG and the City greift den Trend des Urban Gardening ganzheitlich auf. Dieses Angebot ist am Schweizer Markt auch nach fünf Jahren noch einzigartig. Durch die Platzierung der Ladenlokale in den Stadtzentren wird der Kunde dort bedient, wo er wohnt und gärtnert. Das Unternehmen hat mit seinem Konzept in den vergangenen Jahren großes Medieninteresse erregt und einige Preise bekommen.
(kla)
Mehr unter https://www.vegandthecity.ch/de


Werkfoto