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VERDAUUNGSSYSTEM: Auf den Magen geschlagen


Mein Pferd - epaper ⋅ Ausgabe 60/2019 vom 10.05.2019

Studien zufolge hatmehr als jedes zweite Pferd leichte bis schwereVeränderungen an der Magenschleimhaut – häufig bleiben diese jedoch aufgrund der unspezifischen Symptome unerkannt.Richtiges Haltungs- und Fütterungsmanagement ist die beste Vorsorge. Unsere Experten erklären die angezeigten Behandlungsmethoden – sowohl schulmedizinisch als auch alternativ


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Pferde mit Magengeschwüren sind oft matt, liegen vermehrt und haben mit wiederkehrenden Koliken zu kämpfen


Fotos: slawik.com (3), pa/ Frank May (1), HENRIK BERGMANN (1), Peter Beer (1), Hersteller (5)

TIPP

Magenmash zur Appetitanregung nach dem Rezept ...

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... von Claudia Bergmann-Scholvien: 100 g Leinsamen und 50 g Haferflocken mit heißem Wasser aufquellen lassen und unter Umrühren ca. 10 min kochen lassen. Anschließend 100 g Kleie, 50 g zerkleinerten Mais, 100 g gequetschte Gerste, 3 EL Biohonig, 1 EL Leinsaatöl,1 TL gemahlenen Kümmel, 2–4 EL getrocknete Kräuter (z. B. Rosmarin, Fenchel, Kamille, Pfefferminze) hinzufügen.

Die Hauptrolle bei Veränderungen an der Magenschleimhaut spielt die Magensäure, die aus Salzsäure und dem eiweißverdauenden Enzym Pepsin besteht. Pferde sind Dauerfresser, daher ist der Magen evolutionsbedingt auf permanente Nahrungsaufnahme ausgelegt und produziert kontinuierlich Magensäure. Der Magen des Pferdes ist ein ausgeklügeltes System, die Schleimhäute sind eigentlich vor Verätzungen durch die Magensäure geschützt. Besteht aber ein Überschuss an Magensäure, kann sich der Magen nicht mehr vor diesen Verätzungen schützen, es kommt zu Schleimhautreizungen und zur Ausbildung von Geschwüren. Um eine Übersäuerung des Magens zu verhindern, ist eine regelmäßige und ausreichende Aufnahme von Raufutter wichtig. Entscheidend für einen gesunden Pferdemagen ist die Balance zwischen Futteraufnahme und Säureproduktion, erklärt der Tierarzt Peter Beer: „Nur durch die Kaubewegungen beim Fressen wird Speichel gebildet. Dieser ist für einen ausgeglichenen Säurehaushalt im Pferdemagen sehr wichtig, da er Puffersubstanzen enthält, die den pH-Wert der Magensäure anheben und so die Magenschleimhaut schützen.“ Faserreiche Futtermittel wie Heu und Stroh müssen stärker eingespeichelt werden als Kraftfutter. Daher neutralisiert faserreiches Futter die Magensäure in einem höheren Maße und nimmt zudem aufgrund seiner Struktur mehr Magensäure im Magen auf – es wirkt sozusagen wie ein Schwamm. Ferner empfiehlt Peter Beer: „Da der Pferdemagen mit ungefähr 15 Liter Volumen relativ klein ist, sollte spätestens alle fünf Stunden Raufutter angeboten werden, um eine Übersäuerung des Magens zu vermeiden.“

Hohe Dunkelziffer

In Bezug auf Magengeschwüre gibt es aufgrund der unspezifischen Symptome eine hohe Anzahl unerkannter – und somit unbehandelter – Erkrankungen. Umgangssprachlich ist meist die Rede von Magengeschwüren, allerdings muss zwischen einer Magenschleimhautentzündung, der sogenannten Gastritis, und einem tatsächlichen Magengeschwür, dem Equine Gastric Ulceration Syndrome (EGUS) unterschieden werden. Häufig entwickelt sich ein Magengeschwür aus einer unbehandelten Magenschleimhautentzündung. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Magendurchbruch kommen, der meist eine Euthanasie des Patienten erfordert. Dabei können Pferde aus allen Altersklassen und Sparten betroffen sein – Freizeit-, Sport- und Rennpferde, erwachsene Tiere und Fohlen. Magengeschwüre kommen häufiger vor als viele denken und sind zugleich schwierig zu behandeln. Hat ein Pferd einmal mit Veränderungen der Magenschleimhaut zu kämpfen, bleibt es sein Leben lang anfällig dafür.

Die eindeutige Diagnose eines Magengeschwürs ist nur durch eine Gastroskopie möglich. Bei dieser wird das Pferd sediert und bekommt ein Maulgatter sowie eine Nasenbremse angelegt. Anschließend wird das Endoskop vorsichtig am Kehlkopf vorbei durch die Speiseröhre in den Magen geschoben. Anhand der Bilder kann der Schweregrad festgestellt und können die Veränderungen an der Magenschleimhaut lokalisiert werden. Vor einer solchen Untersuchung sollte das Pferd ungefähr zwölf Stunden keine Nahrung und zwei Stunden keine Flüssigkeiten mehr zu sich genommen haben, da der behandelnde Tierarzt ansonsten den Magen und die Magenschleimhäute nicht genau in Augenschein nehmen kann. Anschließend werden die Befunde an der Magenschleimhaut mithilfe des EGUSScores in fünf Stufen eingeteilt, die von „Keine Veränderung“ bis zu „Ausgedehnte Läsionen mit tiefer Ulzeration“ reichen.

Schulmedizinisch oder alternativ?

Magenschleimhaut ist nicht gleich Magenschleimhaut: Die Schleimhäute im Pferdemagen sind zweigeteilt in drüsenlose und drüsenhaltige Bereiche. Aus diesem Grund ist die Lokalisierung der Veränderungen äußerst wichtig, da hiervon die Wahl des Medikaments und die Behandlung abhängen. „Ist die Schleimhaut ohne Drüsen betroffen“, so Peter Beer, „eignet sich ein Protonpumpenhemmer mit dem Wirkstoff Omeprazol – beispielsweise in ‚GastroGard‘ enthalten –, der auch im Wettkampf zugelassen ist. Durch dieses Medikament wird die Säureproduktion gehemmt, sodass es zu keinen weiteren Verätzungen kommt und sich der betroffene Bereich erholen kann. Zum Abpuffern der Magensäure und zur Erhöhung des Schleimhautschutzes eignen sich wiederum andere Medikamente.“ „GastroGard“ ist eine Paste, die ähnlich wie eine Wurmkur vom Pferdebesitzer selbst verabreicht werden kann. In der Regel wirken die Medikamente schnell. Dennoch sollten sie nicht direkt nach dem Abklingen der Symptome abgesetzt werden um eine vollständige Regeneration der Magenschleimhaut zu gewährleisten.

Flehmen Pferde übertrieben häufig, kann dies ein Zeichen für Magenprobleme sein


Symptome

Die Symptome von Magenschwüren sind vielfältig und unspezifisch. Daher muss der Pferdebesitzer auf kleine Anzeichen achten.
• Fressverhalten: Appetitlosigkeit, schlechte und/oder etappenweise Futteraufnahme
• Gesundheit: Wiederkehrende Koliken, besonders – aber nicht ausschließlich – nach der Kraftfutteraufnahme, Mundgeruch, Durchfall, starkes Kotwasser, hochgezogener oder aufgedunsener Bauch
• Rittigkeitsprobleme oder mangelnde Leistungsbereitschaft
• schlechter Allgemeinzustand: stumpfes Fell, Abmagerung
• Verhärtungen in der Rückenmuskulatur
• Verhaltensänderungen: Apathie, Aggressivität, Berührungsempfindlichkeit und Abwehrverhalten insbesondere in der Gurtlage
• Verhaltensauffälligkeiten: übermäßig häufiges Flehmen – insbesondere nach der Kraftfuttergabe – oder Gähnen, Leerkauen, Koppen, Zähneknirschen, Lecken an Gegenständen

Artgerechte Haltung mit vielen Bewegungsanreizen, einer funktionierenden Herdenstruktur und einem gutem Fütterungsmanagement sind die beste Vorbeugung gegen Magenprobleme


Nicht nur die Schulmedizin, sondern auch alternative Heilmethoden können bei Magengeschwüren eingesetzt werden – auf der nächsten Seite finden Sie verschiedene Empfehlungen. „Allerdings sollten die Maßnahmen immer mit einem erfahrenen Therapeuten gemeinsam erarbeitet werden“, rät die Heilpraktikerin für Mensch und Tier Claudia Bergmann-Schlovien. „Dieser kann mit seiner Erfahrung und einem neutralen Abstand zum Pferd die einzelnen homöopathischen und phytotherapeutischen Therapien individuell aufs Pferd abstimmen. Generell empfehle ich im Sinne der Pferdegesundheit immer eine sinnvolle Kombination aus der Schulmedizin und der Alternativmedizin.“ Ihre vierzigjährigen Erfahrungen in allen Bereichen von Zucht, Ausbildung und naturheilkundlichen Behandlungen, so die Expertin, hätten gezeigt, dass Magenprobleme eben nicht nur mit Homöopathie und Pflanzenheilkunde anzugehen seien.

Fütterung optimieren

Neben der medikamentösen und gegebenenfalls homöopathischen oder phytotherapeutischen Behandlung ist die Beseitigung der verantwortlichen Auslöser wichtig für eine erfolgreiche Heilung, wie die erfahrene Heilpraktikerin erklärt: „Eine ganzheitliche Betrachtung ist von entscheidender Bedeutung, damit nicht nur die Symptome kuriert werden, son-dern die Ursache analysiert und behoben wird.“ Und wenn Stress das Hauptproblem sei, sollte dieser reduziert werden, beispielsweise durch stabilere Herden, mehr Fressplätze oder weniger Leistungsdruck im Training – je nachdem, was die Ursache gewesen sei. „Außerdem sollten auch das Verhalten des Pferdes unter dem Reiter sowie der Reiter und dessen Stil genau betrachtet werden. Kaum ein Pferdebesitzer ist sich des enormen Einflusses seiner eigenen Interaktion für die Stressbelastung beim Pferd bewusst“, gibt Claudia Bergmann-Schlovien zu bedenken. Insgesamt ist auch alles gut, was der Psyche des Pferdes guttut. So kann ein erholsamer Ausritt statt eines stressigen Trainings mit dem Erlernen einer neuen Lektion oder ein entspannter Nachmittag auf der Weide mit angenehmen Artgenossen seinen Teil zum Behandlungserfolg beitragen.

Ursachen

Hauptauslöser von Magenproblemen sind Stress und Fehler im Haltungs- und Fütterungsmanagement.
• falsches Fütterungsmanagement: lange Fresspausen, zu wenig Raufutter und zu viel Kraftfutter, schlechte Futterqualität, plötzliche Futterumstellungen
• Haltungsform: nicht artgerechte Haltung mit zu wenig Bewegungsmöglichkeiten und/ oder fehlenden Sozialkontakten
• Stress – sowohl körperlich als auch emotional: Leistungsstress bzw.ständige Überoder Unterforderung im Training, Unruhe in der Herde oder Verlust eines Herdenmitglieds, Stallwechsel, Transporte, Turniere
• Langzeitgabe von Medikamenten – insbesondere Schmerzmitteln
• Parasiten
• chronische Schmerzen
• Koppen
• Zahnprobleme

Allgemeine Fütterungs-empfehlungen

• stärkereduziertes, faserreiches und ölhaltiges Kraftfutter in vielen Portionen
• qualitativ hochwertiges Raufutter in ausreichender Menge
• kurze Fresspausen – gegebenenfalls Fütterung mit Heunetzen
• Hafer ist anderen Getreidesorten vorzuziehen
• Raufutter vor dem Kraftfutter füttern, dadurch wird die Speichelproduktion optimiert und die Magensäure abgepuffert
• Verzicht auf die Fütterung von Äpfeln, Bananen, Zitrusfrüchten, Ingwer, Heulage/ Silage
• langsame Futterumstellungen

UNSERE EXPERTEN

PETER BEER ist Tierarzt und Inhaber einer mobilen Pferdepraxis in Rehau (Bayern). Sein Tätigkeitsschwerpunkt ist neben der Orthopädie und Kardiologie die Diagnose und Therapie von Magenproblemen beim Pferd. Dafür bietet er auch eine Gastroskopie beim Patienten vor Ort an.www.tierarztpraxis-beer.de

CLAUDIA BERGMANN-SCHOLVIEN ist seit 1982 staatlich anerkannte Heilpraktikerin für Mensch und Tier. Seit über 30 Jahren betreibt sie gemeinsam mit ihrem Ehemann die Vita-Farm, ein Therapie- und Ausbildungszentrum. Zudem ist sie Autorin verschiedener Fachbücher und legt viel Wert darauf, die Schul- und Alternativmedizin sinnvoll zu kombinieren.www.vita-farm.de

Das richtige Futter im Trog

Über die medikamentöse Behandlung hinaus, können verschiedene Ergänzungsfuttermittel sowohl vorbeugend als auch in der Nachbehandlung eingesetzt werden. Sie können unter anderem die Abheilung der geschädigten Magenschleimhaut unterstützen oder der erneuten Übersäuerung des Magens entgegenwirken. Insbesondere bei Pferden, die bereits mit Magengeschwüren zu kämpfen hatten, muss sehr viel Wert auf eine artgerechte und an die Bedürfnisse angepasste Fütterung gelegt werden. Bei allen Futtermitteln sollte darauf geachtet werden, dass diese möglichst zuckerarm und frei von Melasse sind.

Alternative Behandlungsempfehlungen

Die alternative Heilkunde bietet eine breite Palette an Behandlungsmöglichkeiten. Bei Magenproblemen haben sich verschiedene Mittel aus der Homöopathie und Phytotherapie bewährt. Tierheilpraktikerin Claudia Bergmann-Schlovien gibt Ihre Erfahrungsschätze weiter. „Allerdings ist eine genaue Anamnese durch einen fachkundigen Therapeuten unumgänglich“, warnt sie. Hilfreiche Heilkräuter:
• Anis, Kümmel und Fenchel wirken krampflösend.
• Entzündungszustände können durch Leinsamen, Süßholzwurzel, Fenchel und Pfefferminze positiv beeinflusst werden.
• Leinsaat in gequollener Form hat aufgrund des Schleimgehalts positive Auswirkungen sowohl bei Magenschleimhautentzündungen als auch bei Reizungen der Darmschleimhaut.
• Leinsamen hat sich auch im Zusammenhang mit Magenproblemen durch die hohe Schleimstoffbildung bewährt. Wichtig: Der Leinsamen muss lange gekocht werden, da es ansonsten zur Blausäurebildung kommt. Homöopathie und Schüsslersalze:
• Krampflösende Wirkung: Nux vomica D6 – als das Hauptmittel bei Gastritis und Magengeschwüren – Belladonna D6, und Chamomilla D6 aus der Homöopathie sowie die Schüsslersalze Nr. 9 und Nr. 10
• Psychische Unterstützung: Schüsslersalze Nr. 5 und Nr. 7 sowie die homöopathischen Mittel Aconitum napellus D6, Argentum nitricum D 6, Phosphor D30

Bachblüten für mehr Gelassenheit:
• Aspen: bei diffuser Angst und Nervosität
• Larch: bei Versagensangst, negativer Erwartungshaltung, Antriebslosigkeit und Angst
• Mimulus: bei Phobien
• Mustard: bei Vertrauensverlust und Verstimmung
• Gorse: bei Verzweiflung und Unsicherheit
• Cerato: bei Unterwürfigkeit und Unsicherheit

Alternative Heilmethoden sind eine gute Ergänzung zur Schulmedizin


ERGÄNZUNGS FUTTERMITTEL

NICHT NUR FÜR DEN MAGEN
Pavo „Ease & Excel“ ist ein innovatives Sportfutter, das speziell für ein ausbalanciertes Säure-Basen-Gleichgewicht im Magen entwickelt wurde. Das hochenergetische Kraftfutter aus leicht verdaulichen Rohfasern und Pflanzenölen überzeugt durch einen sehr niedrigen Zucker- und Stärkegehalt. Die einzigartige „Protexin In Feed“-Formel unterstützt die gesunde Magen- und Darmfunktion: Verschiedene Inhaltsstoffe neutralisieren die Magensäure, und die Prä- und Probiotika fördern das Wachstum von Bakterien im Blind- und Dickdarm und begünstigen eine gesunde Darmflora. Das strukturreiche Kraftfutter „Ease & Excel“ ist besonders für Pferde mit empfindlichem Magen oder nervöse und gestresste Vierbeiner geeignet. UVP: 20,95 Euro.www.pavo-futter.de

LINDERNDE WIRKUNG
„MagenWohl“ von Original Landmühle ist ein hochwertiges Verdauungsöl für Pferde, das bei leichten Störungen des Verdauungstraktes Linderung schaffen kann. Ideal geeignet, um die Wartezeit auf den Tierarzt zu überbrücken. Es enthält wertvolle Öle aus Fenchel, Kümmel und Sternanis, die für ihre krampflösende, entspannende und entblähende Wirkung bekannt sind. Bei stärkeren kolikähnlichen Beschwerden sollte immer ein Tierarzt hinzugezogen werden. UVP: 14,90 Euro.
www.kraemer.de

SCHUTZSCHILD
„Gastro-Akut“ ist ein hochwertiges Ergänzungsfuttermittel von Lexa Pferdefutter speziell für magenempfindliche Pferde. Die bewährten Inhaltsstoffe harmonisieren und unterstützen auf natürliche Weise den gestressten Magen des Pferdes. Durch den Einsatz von Magnesiumoxid und Calciumcarbonat als Säurepuffer wird ein ausgeglichener Magen-pH gefördert. Das enthaltene Lecithin dient der Unterstützung der Magenschleimhaut-Schutzschicht. Das hochwertige Aloe Vera ist seit Langem für den unterstützenden und harmonisierenden Effekt auf Magen und Verdauungstrakt bekannt. Ideal während erhöhter Stresssituationen und bei akuten Problemen wie Magengeschwüren. UVP: ab 22,70 Euro.www.lexa-pferdefutter.de

GUTES BAUCHGEFÜHL
Mit dem „AlpenGrün Mash“ von Agrobs können Sie Ihrem Pferd – und insbesondere seiner Verdauung – täglich auf natürliche Art und Weise etwas Gutes tun. Bei der Entwicklung des Mashs wurde bewusst auf Weizenkleie, Melasse und Getreide verzichtet. Die einzigartige Kombination aus prebiotischen Prenatura-Fasern mit Floh- und Leinsamen als wichtige Schleimstoffe sowie Fenchel und Kümmel unterstützt die Gesunderhaltung des gesamten Magen-Darm-Traktes. Karotte, Hagebutten und weitere schmackhafte Obst- und Gemüsesorten ergänzen das Mash, weshalb es auch ohne den Zusatz von Melasse von wählerischen Pferden sehr gerne gefressen wird. UVP: ab 12,90 Euro.www.agrobs.de

NATURNAHE MISCHUNG
Die „Magen-Kräuter“ von Masterhorse sind eine spezielle Kräutermischung für Pferde mit empfindlichem Magen. Sie eignen sich besonders für Tiere, die schnell Probleme im Bereich des Magens haben – beispielsweise durch einen Stallwechsel oder einen Transport. Dabei werden natürliche Komponenten wie Schafgarbe, Süßholzwurzel, Apfeltrester, Flohsamenschalen und Pfefferminze eingesetzt. Diese magenschonenden Kräuter enthalten unter anderem Pektine und Schleimstoffe. In vielen Fällen reicht eine kurweise Gabe des Tees aus, eine längerfristige Gabe ist auch problemlos möglich. Die „Magen-Kräuter“ eignen sich für leichte Magenprobleme. UVP: 23,95 Euro.www.masterhorse.de