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VERGLEICHSTEST: Audi / Volkswagen / Volvo: Drei FÜRS GROBE


SUV Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 1/2020 vom 11.02.2020

Audi, Volkswagen und auch Volvo haben robuste Schlechtwege-Kombis im Portfolio. Die offroadigen Versionen sind eine willkommene Alternative zum SUV. Etwas mehr Bodenfreiheit, ein robustes Auftreten und Allradantrieb, das eint unsere drei Testkandidaten …


Artikelbild für den Artikel "VERGLEICHSTEST: Audi / Volkswagen / Volvo: Drei FÜRS GROBE" aus der Ausgabe 1/2020 von SUV Magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: SUV Magazin, Ausgabe 1/2020

► AUTOS IN DIESEM VERGLEICHSTEST: Schlechtwege-Kombis

A4 allroad 45 TFSI quattro

245 PS, Siebengang S tronic Preis: ab 50 100 Euro

Passat Alltrack 2.0 TSI

272 PS, 7-Gang-Automatik Preis: ab 49 925 Euro

V60 Cross Country T5 AWD

250 PS, 8-Gang-Automatik Preis: ab 54 850 Euro

w COCKPIT-CHECK: Material, Verarbeitung, Design und Funktionalität

A4-COCKPIT

im Kurz-Check

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Übersichtlicher Aufbau, wenige, gut erreichbare Knöpfe und Regler, bequeme Ledersessel, hochwertiger Materialmix, top Verarbeitung

Leicht eingeengte Sitzposition

Audi


DUNKLER CHIC: Als besonders farbenfroh kann man das Cockpit des Audi A4 allroad wahrlich nicht bezeichnen. Doch es überzeugt mit einer tadellosen Verarbeitung und allerbesten Materialien. Auf den vorderen Plätzen bietet der A4 zwar ausreichend viel Platz, dennoch merkt man hier, dass er sich in den Edeldress geworfen hat.

VW


ABGESPECKT: Volkswagen hat den Innenraum des Passat sichtlich aufgeräumt. Hier gibt es genau so viele Knöpfe, wie man braucht. Alles ist dort, wo man es vermutet. Aber auch der Alltrack zeigt sich wenig farbenfroh. Auf den bequemen Sesseln fühlt man sich hervorragend aufgehoben und auch der Abstand zum Beifahrer ist ordentlich bemessen.

PASSAT-COCKPIT

im Kurz-Check

Geräumiger Aufbau des Cockpits, große, leicht bedienbare Tasten, bequeme Ledersitze mit hohen Seitenwangen, tolle Verarbeitung, viel Abstand zum Beifahrer

Tief positioniertes Display

V60-COCKPIT

im Kurz-Check

Praktikabler Aufbau, gute Erreichbarkeit aller Knöpfe und Regler, vertikales Display auf guter Höhe, digitale Instru mententafel, sehr gute Verarbei tung, bequeme Ledersessel

Geradliniges, etwas kühles Design

Volvo


Audi A4 allroad


Anders: Das braune Leder ist eine schöne Abwechslung zu Schwarz.

VW Passat Alltrack


Bequem: Hohe Seitenwangen und Leder sorgen für viel Komfort.

Alternativ: Auch Volvo überzeugt mit sehr bequemen Ledersesseln.


„Auf den Kofferraum kommt es beim Kombi an.“


ES MUSS NICHT IMMER EIN GROSSES SUV SEIN. Wer ein bisschen AbenteuerCharme sucht, findet inzwischen auch zahlreiche OffroadKombis, die allein mit ihrer Plastikbeplankung aufregender daherkommen als der klassische Vertreterwagen. Die Kombis bieten ähnlich viel Platz wie die vergleichbaren Hochbeiner, sind mit etwas mehr Bodenfreiheit als ihre zivilen Brüder ausgestattet - und natürlich darf auch der Allradantrieb nicht fehlen. So ausgerüstet, kommt man im Alltag üblicherweise genauso weit wie mit einem SUV, von denen die meisten für harte Kletterpartien ohnehin nicht geeignet sind. Schauen wir uns also einmal unsere drei Testkandidaten genauer an: Audi A4 allroad, Volkswagen Passat Alltrack und Volvo V60 Cross Country.

DER SPORTLICHE

Der Audi A4 allroad ist im Test der sportlichste Kandidat. Unter seiner schicken Motorhaube werkelt ein 245 PS starker ZweiLiterTurbobenziner, der sein maximales Drehmoment von 370 Newtonmeter bereits bei 1600 Umdrehungen voll anlegt. Der S tronic genannte SiebenGangAutomat steuert zielstrebig den richtigen Gang an, aus dem Stand spurtet der Audi in 6,1 Sekunden auf 100 km/h. Schluss ist erst bei Tempo 247. Das optional erhältliche Luftfahrwerk (Aufpreis: 980 Euro) ist eine gute Wahl für alle, die es komfortabel mögen, aber hin und wieder auch den Drang verspüren, flott ums Eck zu zischen. Das ist mit dem Audi A4 allroad im Sportmodus auf jeden Fall möglich. Und mit seinen 205 Millimetern Luft unter dem Bodenblech kommt er auch in leichtem Gelände weiter. Auch optisch gibt sich der Ingolstädter als der Sportlichste im Vergleichstest, was auch daran liegen, dass die OffroadBeplankung in Wagenfarbe la ckiert ist. Das lässt ihn zwar weniger robust auftreten und beschert ihm im Zweifel unliebsame Kratzer im Lack, sieht dafür allerdings schick aus. Im Innenraum präsentiert sich der A4 allroad gewohnt hochwertig und aufgeräumt. Die Sitze sind bequem und bieten jede Menge Seitenhalt. Auch im Fond können es selbst groß geratene Personen bei längerer Ausfahrt bequem aushalten.

► IM DETAIL: Konnektivität

DETAIL: Konnektivität


UP TO DATE

Für den Audi gibt es auf Wunsch eine induktive Ladeschale für das Smartphone. Das Navi-Infotainmentsystem beherrscht Apple CarPlay und Android Auto. Hierfür muss lediglich das Smartphone per USBStecker mit dem System verbunden werden.

VW


NEUESTE TECHNIK

Auch Volkswagen stattet den Alltrack mit einer induktiven Ladeablage aus. Wer sein Mobiltelefon mit dem System verbinden möchte, tut dies bei VW fortan nicht mehr über den herkömmlichen USB-Port, sondern mit Hilfe des jüngsten Standards USB-C. Damit ist der VW auf dem neusten Stand.

Volvo


NICHTS OHNE KABEL

Kabelloses Laden wird im Volvo V60 Cross Country leider nicht angeboten. Wer sein Handy laden und mit dem System verbinden will, der muss das immer über die USBSchnittstellen unter der Mittelarmlehne tun. Auch der Volvo kann Apple Carplay und Android Auto.

Audi


EXTRAS

Für die Matrix-LEDScheinwerfer mit dynamischer Lichtins zenierung werden 1590 Euro extra fällig. Die 18-Zöller im 5-Doppelarm-V-Design gibts für weitere 800 Euro.

VW


ALL INCLUSIVE

Serienmäßig steht der Passat auf 17-Zöllern. 18er-Felgen gibt es für 655 Euro. Wer LEDMatrix-Scheinwerfer möchte, muss noch einmal weitere 2750 Euro einwerfen.

Volvo


VOLLES HAUS

Voll-LED-Scheinwerfer gibt es im V60 Cross Country im Licht-Paket für 1100 Euro. Die 19- Zoll-Leichtmetallfelgen sind serienmäßiger Bestandteil im Volvo-Offroad-Kombi.

Der Kofferraum nimmt es mit 495 Litern Gepäck auf. Erweitert man den Laderaum durch Umlegen der Rücksitze, wächst das Volumen auf 1495 Liter. Das NaviInfotainmentSystem im Audi lässt nur wenig Kritik zu. Es beherrscht Apple CarPlay und Android Auto und lässt sich intuitiv bedienen. Bestens informiert wird der Fahrer zudem über das frei konfigurierbare, volldigitale Kombiinstrument.

DER SCHWEDISCH GELASSENE

Bequem dahingleiten ist die Stärke des Schweden, was nicht heißen soll, dass er schwach auf der Brust ist: Der im Volvo V60 Cross Country T5 AWD verbaute ZweiLiterReihen vierzylinder hat sogar 250 Pferde und schickt 350 Newtonmeter an die vier Räder. Mit 6,8 Sekunden bis Landstraßentempo ist er allerdings ein paar Zehntel langsamer als die Konkurrenz - er ist mit gut 1,8 Tonnen freilich auch der Schwerste im Trio. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 230 km/h. Etwas nervig: Spontane und starke Leistungsabfragen quittiert der Vierzylinder stets mit einem deutlich zu hörenden, angestrengten Knurren. Nichts zu meckern gibt’s dagegen an der Automatik, die sanft durch die acht Stufen schaltet. Das Fahrwerk ist durch und durch auf maximalen Komfort ausgelegt, Bodenun ebenheiten wie Querfugen oder Bahnübergänge bügelt der Schwede gelassen und perfekt weg. Wer die Kurve zu flott nimmt, wird allerdings spürbar an den äußeren Rand gedrückt. Die MindestBodenfreiheit des Volvo liegt bei 190 Millimetern, womit auch er noch für alle alltäglichen Herausforderungen bestens gewappnet ist. Der Innenraum ist schwedischkühl gehalten: Viele Knöpfe braucht man hier nicht erwarten, alles wird über das vertikal ausgerichtete NaviInfotainmentSystem gesteuert. Die Bedienung bedarf allerdings einer ausführlichen Einarbeitung, da die Struktur nicht immer klar erkennbar ist. Auch hier lässt sich das Smartphone leicht per Kabel mit dem System verbinden. Schade: Der Volvo V60 Cross Country ist im Test der Einzige, für den es keine induktive Ladeschale gibt. Die Verarbeitung ist präzise ausgeführt und die Materialien fassen sich alle sehr gut an. Auf dem bequemen Gestühl lässt es sich über mehrere Stunden gut aushalten. Und auch die zweite Sitzreihe bietet jede Menge Platz für Kind und Kegel. Mit einem maximalen Gepäckraumvolumen von 1441 Liter belegt der Volvo V60 Cross Country aber leider nur den dritten Platz in unserem KombiVergleich.

DER ALLROUNDER

Den größten Kofferraum im Test hat der Volkswagen Passat Alltrack. Sind die Sitze umgeklappt, passen mehr als ordentliche 1769 Liter hinein. Ist der Fond besetzt, sind es 529 Liter. Auch in der zweiten Sitzreihe ist genügend Kopfund Beinfreiheit für alle Altersklassen; auf den vorderen Plätzen geht es ebenfalls luftig zu. Hier sitzt man auf bequemen Ledersesseln, die sich wunderbar an den Körper anschmiegen und viel Seitenhalt bieten. Alle Materialien sind ordentlich verarbeitet und von guter Qualität. Das Cockpit macht einen aufgeräumten Eindruck und kommt mit wenig Knöpfen aus. Das NaviInfotainmentSystem ist dank der Kachelstruktur intuitiv und leicht zu bedienen. Während die Konkurrenz noch auf den normalen USBPort setzt, verbauen die Wolfsburger bereits den zukünftigen Standard USBC. Selbstverständlich sind auch hier Apple CarPlay und Android Auto an Bord. Gegen Aufpreis verbaut Volkswagen auch eine induktive Ladeschale. Unter der Motorhaube werkelt mit 272 PS der im Test stärks te VierzylinderBenziner, der wie der Volvo 350 Newtonmeter an alle vier Räder schickt. Die magische 100km/ hGrenze fällt nach gerade einmal 5,8 Sekunden - eine Sekunde schneller als im Volvo V60 Cross Country. Munter dreht das Aggregat danach weiter, bis dem Passat bei 248 km/h die Puste ausgeht - damit schafft er sogar einen Zähler mehr als der Audi. Anders als der Volvo, muss der Passat mit einem flott schaltenden SiebenGangDoppelkupplungsgetriebe auskommen, was allerdings kein Nachteil ist. Das Fahrwerk ist auch hier komfortabel ausgelegt und gleitet selbst über Holperstrecken tadellos hinweg, ohne die Passagiere damit zu belästigen. Auf schlechteren Wegen darf der Fahrer wie im Volvo auf mindestens 190 Millimeter Bodenfreiheit vertrauen. Das wohl größte Manko des Passat Alltrack: das Design. Trotz AbenteuerElementen kommt er fast ein wenig bieder und gewöhnlich daher und wirkt immer noch wie das Auto für Handelsreisende.

► IM DETAIL: Navigationssysteme

EINMAL ALLES: Das Navi im Audi bietet alles, was das Herz begehrt. Da der Hersteller sein System stetig überarbeitet hat, funktioniert es mittlerweile flott und ist intuitiv zu bedienen.

Audi


TADELLOS: Auch Volkswagen muss sich nicht verstecken. Das Navi-Infotainment-System arbeitet zuverlässig und schnell und hat eine einfach gehaltene Menüführung.

VW


HERAUSFORDERUNG: Das Navigationssystem bei Volvo ist immer wieder eine kleine Herausforderung, da es teils nicht intuitiv zu bedienen ist. Dafür arbeitet es allerdings schnell und zuverlässig.

Volvo


► INNENRAUM-CHECK: Platzverhältnisse, Gepäckraumvolumen und Variabilität

A4-INNENRAUM

im Kurz-Check

Bequeme Sitze im Fond, tolle Kopf-, Knieund Ellenbogenfreiheit in der zweiten Sitzreihe, üppiger Kofferraum mit ebener Ladefläche, niedrige Ladekante, hochwertige Verarbeitung

Der kleinste Kofferraum bei voller Besatzung

Audi


INSGESAMT DEN MITTELPLATZ: Der Audi A4 allroad hat mit 495 Liter den kleinsten Kofferraum, wenn alle Plätze belegt sind. Bei umgelegter Rückbank wächst das Volumen auf 1495 Liter an - in dieser Disziplin belegt er Platz zwei. Auch in der zweiten Sitzreihe bietet er genügend Platz für große Menschen (Größe Redakteur: 187 cm).

VW


PASSAT-INNENRAUM

im Kurz-Check

Bequeme Sitze mit Lederbezügen im Fond, gute Kopf- und Beinfreiheit für alle Passagiere, hell dank weißem Dachhimmel, große Kofferraumöffnung, größtes Ladevolumen im Test

Hakeliges Schienensystem

DER MIT DEM GRÖSSTEN: Der Volkswagen Passat Alltrack hat im Test das größte Laderaumvolumen. Sind alle Plätze belegt, schluckt er immer noch sehr ordentliche 639 Liter. Durch Umlegen der zweiten Reihe gehen sogar 1769 Liter in den Wolfsburger. Auch hier gibt es im Fond mehr als ausreichend Platz.

V60-INNENRAUM

im Kurz-Check

Ordentliches Ladevolumen bei voller Besatzung, bequeme, lederbezogene Rücksitze, viel Platz auch in der zweiten Reihe

Kofferraum wenig variabel, umgeelget das kleinste Volumen im Test

Mazda


LADEMEISTER: Der Volvo nimmt es immerhin mit 529 Liter Gepäck auf. Legt man die hinteren Sitze um, wächst das Volumen auf 1441 Liter, so dass er im direkten Vergleich auf Platz drei landet. Wie die beiden Konkurrenten überzeugt auch der Volvo mit viel Platz und bequemen Ledersesseln in der zweiten Sitzreihe.

► FAHRDYNAMIK-CHECK: Handling, Komfort, Fahrleistungen und Verbrauch

A4 ALLROAD 45 TFSI

QUATTRO

im Kurz-Check

Gleichmäßige Leistungsentfaltung des Benziners, gute Dämmung, regulierbare Dämpferregelung

Etwas sehr leichtgängige Lenkung

Audi


DYNAMISCHER INGOLSTÄDTER: Ein richtiger Sportler à la S- oder RS-Modell ist der Audi A4 allroad definitiv nicht. Das will er aber auch nicht sein. Dank seiner adaptiven Dämpfer lässt er sich jedoch auch zu einer kleinen Kurvenjagd hinreißen.

VW


UNIVERSELLER WOLFSBURGER: Mit seinen 272 PS ist der Passat Alltrack der Stärkste unter den dreien. Er ist äußerst laufruhig und überzeugt vor allem auf der Langstrecke. Bodenunebenheiten bügelt er ohne Probleme einfach weg.

PASSAT ALLTRACK 2.0 TSI

im Kurz-Check

Kraftvoller Otto mit 272 PS, gleichmäßige Beschleunigung bis Tempo 160, sehr gute Elastizitätswerte, sanfte Automatik, gute Lenkung mit viel Rückmeldung, komfortabler Langstreckengleiter

kleine Windgeräusche ab 130 km/h

V60 CROSS COUNTRY T5

AWD

im Kurz-Check

Ausgewogene Abstimmung, gute Elastizität, konstante Kraftentfaltung, stabil auch bei hohen Geschwindigkeiten

Teils knurriger Motor bei starker Leistungsabfrage

Volvo


AUTOMATISCH SANFT: Auch der Schwede mit seinen 250 PS sprintet ordentlich los. Auch er ist der absolute Traum auf der Langstrecke. Wer spontan viel Leistung abfragt, der wird allerdings mit einem im Innenraum deutliche hörbare Protest des Motors begrüßt.

Audi A4 allroad 45 TFSI quattro


Der Vierzylinder-Benziner stellt 245 PS und 370 Newtonmeter bereit.

VW Passat Alltrack 2.0 TSI OPF


Dank 272 PS ist der Alltrack der stärks te Vergleichskandidat.

Volvo V60 Cross Country T5 AWD


Im Mittelfeld bewegt sich der Volvo mit 250 PS.


„Rein optisch punktet der A4 allroad auf ganzer Linie.“


FÜR JEDEN ETWAS DABEI

AutoKundschaft - ein SUV haben will, aber auch nicht auf ein wenig mehr Bodenfreiheit und Allradantrieb verzichten möchte, der könnte bei unseren drei SchlechtwegeKombis fündig werden. Für Fahrer, die gerne ein wenig flotter unterwegs sind, eignet sich auf jeden Fall der Audi A4 allroad. Wer viel auf Autobahnen unterwegs ist und lange Strecken zu überwinden hat, der sollte sich den Volvo V60 Cross Country einmal etwas genauer anschauen. Und wer eine Mischung aus beidem möchte, der kann getrost zum Volkswagen Passat Alltrack greifen. Der ist zwar optisch nicht so ausgefallen wie die Konkurrenz, hat dafür aber den stärksten Motor und den größten Kofferraum. Letzteres ist bei einem Kombi ja nicht ganz unerheblich

FAZIT

Auf dem Papier liegen Audi und VW punktgleich auf Platz eins. Der günstigeren Passat macht aber den Wolfsburger zu unserem Favoriten.

► KURZ UND SCHMERZLOS: Tester-Meinungen

Bastian Hambalgo


Ab und zu packt es auch mich und ich möchte etwas flotter um die Kurve. Der 245 PS starke A4 allroad scheint dafür wie gemacht.“

Björn Schulz


„Möglichst komfortabel dahingleiten: genau mein Ding. Der Volvo sieht nicht nur toll aus, er ist auch ein gemütlicher Begleiter für den Alltag.“

Jan Menno Gebhardt


„Ich würde auf jeden Fall zum Passat Alltrack greifen. Er ist ein echter Allrounder und zudem auch der Günstigste in unserem Test.“