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VERGLEICHSTEST GAMING-MONITORE: Spieleexperten


PC Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 8/2018 vom 06.07.2018

Gaming-Monitore verfügen über exzellente Bildwiederholraten, und Extras wie AMD FreeSync oder Nvidia G-Sync sorgen immer für einfiüssiges Spielgeschehen – so das Werbeversprechen. Wir haben das im Testlabor geprüft.


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Bildquelle: PC Magazin, Ausgabe 8/2018

Anders als ein Standard-Monitor vermittelt ein Display mit gewölbter Ober- fläche Gamern viel mehr das Gefühl, direkt Teil des Geschehens zu sein. Preislich interessant sind derzeit solche „Curved“-Geräte, die eine WQHD-Auflösung mitbringen, denn selbst für 31,5-Zoller muss man nicht mehr als 500 Euro ausgeben. Käufer müssen nur darauf achten, dass ihr Wunsch-Monitor je nach Grafikkarte AMD ...

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... FreeSync oder Nvidia G-Sync unterstützt. Dann wird der Spielspaß auch nicht von Rucklern oder Bildstörungen getrübt.

Acer Predator Z321QU: Schnelles, aber teures Nvidia-G-Sync-Display

Mit 750 Euro war der im Radius von 1800R gewölbte Acer Predator Z321QU UM.JZ1EE.005 der teuerste Gaming-Monitor im Test, machte das aber durch seine gute Gesamtleistung wieder wett. Mittels Nvidia G-Sync verhindert der WQHD-Monitor Tearing-Effekte auf seinem bis zu 314 cd/m² hellen 31,5-Zoll-Display und ließ sich dabei auf eine Bildwiederholrate von 165 Hz übertakten. Mit einer sehr guten Grau-zu-Grau-Reaktionszeit von 3 ms qualifizierte sich der Acer auch locker für schnelle Actionspiele, konnte mit einer Signalverzögerung (dem Input-Lag) von 13,5 ms aber nicht ganz an die schnellsten Displays anknüpfen. Der Input-Lag bezeichnet die Zeit, die der Monitor benötigt, um ein ihm von der Gra- fikkarte zugespieltes Signal darzustellen. Beim Spielen fiel uns der höhere Input-Lag nicht weiter auf, die im Vergleich zur Konkurrenz schwächere Farbdarstellung hingegen schon. Der Acer brachte es zwar auf ein gutes Kontrastverhältnis von 1.939:1, doch von einem VA-Panel kann man normalerweise mehr erwarten. Weitere Mankos: Die nicht sehr gleichmäßige Ausleuchtung der Bildfläche (90,1 %), die farblich homogene Flächen mitunter unruhig machte, sowie der mit 52 Watt recht hohe Stromverbrauch.

AOC Agon AG322QCX: Bestes Gesamtpaket trotz Sparpreis

Lediglich 500 Euro kostete der AOC Agon AG322QCX zum Testzeitpunkt und war damit der günstigste Monitor im Vergleich. Trotzdem leistete sich der 31,5-Zöller fast keine Schwächen und ging als bestes Gaming-Display aus dem Rennen. Seine WQHD Auflösung bringt der AOC mit einem guten Kontrastverhältnis von 2.605:1 und mit bis zu 144 Hz auf sein VA-Panel und wird dabei von AMD FreeSync unterstützt. Mit 2x DisplayPort 1.2, HDMI 1.4, HDMI 2.0 und VGA brachte der Agon AG322QCX die meisten Videoeingänge mit, wobei man über den Sinn der VGA-Buchse streiten kann. Am interessantesten für Gamer waren aber ohnehin die beiden DisplayPorts, weil FreeSync nur damit funktioniert. In der höchsten Overdrive-Einstellung erzielte der AOC eine Reaktionszeit von 5,2 ms und ist auch mit seinem niedrigen Input-Lag von 8,7 ms ein waschechter Gamer. Spieler erhalten das qualitativ beste Bild, wenn sie die mittlere der drei Overdrive-Einstellungen wählen. Die Reaktionszeit blieb niedrig, zusätzlich traten aber noch weniger Bildartefakte auf.

Mit seinem ausklappbaren Headset-Halter, dem Tragegriff und den farblich anpassbaren LEDs auf der Rückseite und Unterseite macht der im Radius von 1.800 Millimetern gekrümmte AOC optisch klar, dass sein Haupteinsatzzweck nicht bei Office liegt. Doch genau dort würde er ebenfalls eine überzeugende Vorstellung abliefern. Werksseitig war der Monitor fast mustergültig abgestimmt und stellte Farben sowie Graustufen im Test am präzisesten dar. Dazu kam eine mit 94,3 % sehr gleichmäßige Ausleuchtung der Bildfläche, was gerade bei großen Displays keine Selbstverständlichkeit ist. Stereolautsprecher, ein USB-3.0-Hub, 3 Jahre Garantie und die mit 38 Watt sehr niedrige Leistungsaufnahme rundeten das tolle Gesamtpaket ab.

Das ist Standard: Einen USB-3.0-Hub besitzt jeder der sechs Gaming-Monitore. Die meisten USB-3.0-Ports bieten der Acer Predator Z321QU (im Bild) sowie die Displays von Dell und Viewsonic.


Testverfahren Gaming-Monitore

Jeder Gaming-Monitor muss sich in fünf Testkategorien beweisen: Bildqualität (60 %), Ergonomie (10 %), Ausstattung (10 %), Energieeffizienz (10 %) und Service (10 %). Für die Beurteilung der Bildqualität messen wir Helligkeit, Kontrast und Farbtemperatur aus zahlreichen Blickwinkeln. Zur Analyse verwenden wir das Spektralradiometer CS-2000 von Konica Minolta und die Software CalMAN Studio. In die Bildqualitäts-Wertung fiießen auch Gaming-relevante Features wie die Reaktionszeit und der Input-Lag mit ein. Bei der Ausstattung zählen neben den Schnittstellen Extras wie Lautsprecher oder ein USB-Hub. Um bei der Ergonomie-Wertung möglichst viele Punkte einzufahren, sollte ein Monitor höhenverstellbar sowie dreh- und neigbar sein und ein fiimmerfreies Bild erzeugen. Die Effizienz bewerten wir anhand der Lichtleistung pro Watt. Auch die Leistungsaufnahme im Betrieb sowie im Stand-by wird bei dieser Wertungskategorie berücksichtigt. Beim Service bewerten wir die Garantiedauer.

Das Spektralradiometer CS- 2000 ermittelt präzise Werte für Helligkeit, Kontrast und Farbtemperatur.


Manuel Masiero, Autor PC Magazin


Expertenmeinung

Auflösung und Bildwiederholrate – von beidem kann man als Spieler eigentlich gar nicht genug bekommen. Da kommen die neu angekündigten Gaming-Monitore mit 144 Hz, HDR und 4K-Auflösung wie gerufen. Schnäppchen sehen dann aber anders aus: Mit dem Asus ROG Swift PG27UQ gibt es schon ein 27-Zoll-Display, das alle drei Eigenschaften in sich vereint, aber stolze 3.000 Euro kostet. Die Kosten für den Pixelbeschleuniger, der 4K-Bilder flüssig in 144 Hz darstellt, darf man dann noch obendraufschlagen. Den besten Kompromiss aus Preis und Spieleleistung findet man derzeit bei Displays wie unseren Testkandidaten.

Asus ROG Strix XG32VQ: So flott wie der Testsieger und kräftige Farben

Beide gingen zwar nicht punktgleich aus dem Rennen, doch unter dem Strich war der 31,5 Zoll große Asus ROG Strix XG32VQ ein genauso guter Gaming-Monitor wie der Testsieger AOC Agon AG322QCX. Auch der Asus setzte auf ein VA-Panel mit WQHD Auflösung und 1800R-Wölbung und war mit seiner Grau-zu-Grau-Schaltzeit von 5 ms und seinem Input-Lag von 9 ms exakt so reaktionsschnell wie der AOC. Insgesamt lieferte der XG32VQ sogar eine noch etwas bessere Bildqualität ab. Besonders gut gefallen haben uns dabei die hohe Blickwinkelstabilität und das hohe Kontrastverhältnis von 3.224:1, was dem Asus zur lebendigsten Farbdarstellung im Test verhalf.
Den Unterschied zum AOC Agon AG322QCX machen nur eine Handvoll Ausstattungsdetails aus. Der Asus besitzt keine Lautsprecher, unterstützt AMD FreeSync dafür aber über HDMI 2.0, DisplayPort 1.2 und Mini-DisplayPort 1.2. Wer beim Monitor großen Wert auf Gaming-Optik legt und gewillt ist, dafür rund 100 Euro mehr zu investieren als beim AOC, ist beim Asus an der richtigen Stelle. Eine RGB-Beleuchtung an der Rückseite und am unteren Rand gab es auch beim Testsieger, doch Asus schreibt das Thema Ambiente-Licht noch etwas größer, etwa mit einer individuell einstellbaren Lichtsignatur-Projektion auf der Unterseite. Um die Ansteuerung kümmert sich die Aura-Sync-Software, die das RGB-Farbschema des Monitors mit Aura-kompatiblen Peripheriegeräten wie Mäusen und Tastaturen synchronisieren kann.

Praktisches Detail: die ausklappbare Headset-Halterung des AOC Agon AG322QCX.


Schnelltasten und OSD-Joystick: Der Asus ROG Strix XG32VQ lässt sich komfortabel einrichten.


Der 34 Zoll große Dell Alienware AW3418HW braucht auf dem Schreibtisch mindestens 80 Zentimeter in der Breite.


AMD Freesync und Nvidia G-Sync

Moderne Grafikprozessoren erzeugen oftmals deutlich mehr Bilder, als ein Monitor anzeigen kann.

Dann kann es zu einer ruckelnden Darstellung oder zum gefürchteten Tearing kommen: Der Monitor überlagert Teile von Einzelbildern, wodurch das Gesamtbild wie zerrissen wirkt.
AMD FreeSync und Nvidia G-Sync lösen solche Darstellungsprobleme, indem sie das Signal der Grafikkarte mit dem des Monitors synchronisieren. Das klappt bei allen Testkandidaten variabel mit bis zu 144 Hz, also mit bis zu 144 Bildern pro Sekunde (fps). Beim Dell Alienware AW3418HW sind sogar 160 fps möglich und beim Acer Predator Z321QU bis zu 165 fps.

■ G-Sync: Displays teuer, Grafikkarten günstig AMD FreeSync funktioniert nur mit AMD-Grafikkarten, Nvidia G-Sync nur mit Nvidia-Grafikkarten. Beide Synchronisierungsverfahren nutzen einen etwas anderen technischen Ansatz, sind sich in puncto Bildqualität aber ebenbürtig. Weil für AMD FreeSync keine Lizenzgebühren fällig sind, kosten FreeSync-Monitore weniger als G-Sync-Displays. Nebeneffekt: Das Angebot an FreeSync-Monitoren ist deutlich größer.
AMD FreeSync setzt eine relativ moderne AMD-Grafikkarte voraus. Kompatibel sind die Radeon-Serien RX Vega, RX 400, RX 500, R9/R7200, R9/R7300, R9 Nano, R9 Fury und Pro Duo. Nvidia G-Sync funktioniert dagegen schon mit älteren und damit günstigeren Grafikkarten, etwa ab der GeForce GTX 1050 Ti aufwärts.

Auch ältere Grafikkarten wie die MSI GeForce GTX 1050 Ti (200 Euro) unterstützen Nvidia G-Sync.


Dell Alienware AW3418HW:

Designstück mit viel Platzbedarf Der AW3418HW hat ein ungewöhnliches Design. Durch seine Größe von 34 Zoll hob er sich optisch zudem von der Konkurrenz ab, wirkte durch seine auf drei Seiten sehr schmale Displayeinfassung aber trotzdem nicht wuchtig. Der auf 700 Euro veranschlagte 11,9-Kilogramm-Bolide ist mit einem Radius von 3800R eher subtil gewölbt und setzt auf ein 21:9-Bildformat mit der UW-UXGA-Auflösung von 2.560 x 1.080 Pixeln. Die RGB-Lichteffekte des Backcovers steuert das Beleuchtungssystem AlienFX. Dell setzt auf das Adaptive-Sync-Verfahren von Nvidia und unterstützt es über seinen DisplayPort 1.2 mit einer Frequenz von bis zu 160 Hz. Die Reaktionszeit des IPS-Panels lässt sich in drei Stufen anpassen, wobei wir in der höchsten Stufe superschnell einen sehr guten Grau-zu-Grau-Wert von 5 ms ermittelten. Mit 13,7 ms war der Input-Lag etwas hoch, was an der guten Spieletauglichkeit des Dell jedoch nichts änderte.

Samsung C32HG70: Kürzeste Reaktionszeit, QLED-Display

1800R-Krümmung, nominell 1 Millisekunde Reaktionszeit, 144 Hz Bildwiederdie holfrequenz über AMD FreeSync, QLED-Display und HDR-Support – mit seiner umfangreichen Liste an Gaming-Features lässt der 31,5 Zoll große Curved-Monitor Samsung C32HG70 die Spielerherzen höher schlagen. Mit seinem mit 2.560 x 1.440 Pixeln aufiösenden QLED-Display sucht der 31,5-Zöller namentlich die Nähe von OLED-Bildschirmen, ohne jedoch deren Brillanz zu erreichen. Bei einem QLED-Monitor handelt es sich um ein LC-Display, auf dessen Bildschirm eine Folie aus Nano-Partikeln angebracht ist, die sogenannten Quantum Dots.
Je nach einfallendem Backlight leuchten sie in einer unterschiedlichen Farbe, wodurch der Monitor höhere Kontraste und sattere Schwarztöne darstellen kann als ein Standard-LC-Display. Mit einem Kontrastverhältnis von 2.982:1 lieferte der C32HG70 dann auch eine sehr lebendige Farbdarstellung ab und war beim Reaktionszeit-Setting mit 1,6 ms beim Grau-zu-Grau-Wechsel der mit Abstand schnellste Monitor. Nicht dazu passen wollte der zunächst hohe Input-Lag von deutlich über 20 ms. Des Rätsels Lösung verbarg sich im Bildschirmmenü: Dort ließ sich eine niedrige Eingangsverzögerung aktivieren, was den Input-Lag prompt auf sehr gute 7 ms reduzierte.
Auch ergonomisch machte der C32HG70 eine gute Figur. Sein übersichtliches Bildschirmmenü wird bequem per Joystick gesteuert, und an seinem Monitorarm lässt er sich in alle Richtungen verstellen – es gibt sogar eine Pivot-Funktion, was bei einem Curved-Monitor jedoch nicht viel Sinn macht. Minuspunkte: Auf dem Tisch meldet der Samsung viel Platzbedarf an, da seine Halterung weit nach hinten absteht. Zudem verbrauchte er im Betrieb mehr Strom als jedes andere Display.

So wie der Viewsonic XG3240C verfügt jeder der sechs Gaming-Monitore über Anschlüsse für HDMI (li. 2x) und DisplayPort (3. v.li.).


An seinem Kugelgelenk lässt sich der Samsung C32HG70 flexibel in alle Richtungen drehen. Es gibt sogar eine Pivot-Funktion.


Viewsonic XG3240C: Günstiger FreeSync-Gamer mit HDR-Support

Der Viewsonic XG3240C setzt bei seinem VA-Panel auf eine 1800R-Krümmung und zeigt darauf die WQHD-Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln an. Über AMD FreeSync kann der mit 600 Euro vergleichsweise günstige Viewsonic Spiele mit bis zu 144 Hz darstellen. Dabei brachte es der XG3240C auf eine hervorragende Grau-zu-Grau-Reaktionszeit von 4 ms und empfahl sich auch mit einem Input-Lag von 8,6 ms wärmstens für Gamer. Das unterstrich er mit der zweitbesten Bildqualität im Vergleich, den meisten Gaming-Modi (9 Presets) und einer zuschaltbaren Schwarzstabilisierung zur Aufhellung dunkler Spielszenen. Neben dem Samsung war der XG3240C außerdem der einzige Monitor mit HDR-Support. Ein „richtiges“ HDR war es aber genauso wenig wie beim Samsung. Auf seinem durchschnittlich 243 cd/m² hellen Panel kann der Viewsonic maximal 16,7 Millionen Farben anzeigen. Für echtes HDR wären jedoch 1,07 Milliarden Farben und eine Luminanz von mindestens 1.000 cd/m² erforderlich.

Fazit

Der AOC Agon AG322QCX war nicht nur am günstigsten, sondern erzielte im Test auch die beste Gesamtleistung. Die übrigen Monitore erwiesen sich allerdings als genauso Gaming-tauglich und punkteten obendrein mit individuellen Vorteilen. Das waren etwa beim Asus ROG Strix XG32VQ das umfangreiche RGB-Beleuchtungssystem und beim Samsung C32HG70 die kürzesten Reaktionszeiten. Die Monitore von Dell und Acer unterstützen jeweils Nvidia G-Sync, während es bei Samsung und Viewsonic HDR-Support gibt.