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Vermarkter auf der IPM


GB Gärtnerbörse - epaper ⋅ Ausgabe 5/2018 vom 24.04.2018
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Bildquelle: GB Gärtnerbörse, Ausgabe 5/2018

Als eine neue Lizenzkooperation stellte Landgard „Sansibar“ vor


Erstmals mit eigenen Gärtnerständen unter einem gemeinsamen Dach ist Landgard (Straelen-Herongen) in diesem Jahr bei der IPM in Essen aufgetreten. Unter dem Motto „Erfolg durch mehr Nähe“ stand die Präsenz der Vermarktungsorganisation und einiger ihrer Mitgliedsbetriebe mit integrierten Ständen.Gabriele Friedrich hat sich dort und bei Royal Flora-Holland (NL-Aalsmeer) sowie Plantion (NL-Ede) umgehört.

Zehn deutsche Landgard-Mitgliedsbetriebe und zehn internationale aus Dänemark, Italien und den Niederlanden präsentierten sich mit ihren ...

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... Produkten dem internationalen Messepublikum und konnten so direkt mit Interessenten Absprachen treffen. Im Vorfeld der Messe hatte Landgard bereits seine Ordertage in Herongen verlegt auf jetzt Sonntag und Montag. Das soll auch im nächsten Jahr Bestand haben, dann mit leicht angepassten Öffnungszeiten.

Zur IPM stellte Landgard seine neuen Verkaufskonzepte vor, wie beispielsweise „Fräulein Häschen“, „Happy Summer“ oder „Alpaka Garden“. Als neue Lizenzkooperation stellte Landgard beispielsweise „Sansibar“ vor, worunter Gräser und verschiedene Grünpflanzen in maritimem Look angeboten werden. Angelehnt ist das Konzept an das Sylter Strandrestaurant Sansibar, es verwendet das bekannte Logo mit den gekreuzten Säbeln.

Exklusive Kollektion

Ein Höhepunkt bei der IPM war der prominente Auftritt von Modedesigner Michael Michalsky und Studentinnen des Fashion Design Institutes Düsseldorf. Unter seinem Namen steht eine exklusive Blumen- und Pflanzenkollektion, die sich in ihrem Aussehen und der Präsentation an den puristischen Michalsky-Stil anlehnt.

Mit „Sophia‘s Secret“ zeigte Landgard eine neue Eigenmarke. Sie umfasst hochwertige Rosenboxen in verschiedenen Größen und Aufmachungen mit konservierten Schnittrosen. Sie werden in Südamerika direkt nach der Ernte mit einer umweltschonenden Konservierungs-Lösung haltbar gemacht und je nach Bedarf nachgefärbt. So sollen sie ein bis drei Jahre haltbar sein und sich zur Dekoration, als dauerhaftes Geschenk oder als Interieur-Element eignen. Angeboten werden sie über den Floristik-Webshop in erster Linie dem Fachhandel.

Digitale Komponenten

Eine eigene „Digital Lounge“ bündelte bei Landgard die verschiedenen digitalen Komponenten der Vermarktung. Dazu gehören Webshop-Angebote wie mylandgard.com und webshop. bloomways.de, das Bildportal land gard-pictures.com sowie die Angebote des EDV-Rings. Mit dabei war auch der neue Floristikwebshop www.trendways.de.

Die Landgard-Floristikmärkte bekommen einen neuen Namen: Trendways. Im Zuge der Weiterentwicklung des Landgard-Fachhandels werden die Floristikmärkte sukzessive in Trendways umbenannt. Der neue Name wird mit der Eröffnung des neu gestalteten Landgard-Cash-and-Carry-Marktes in Straelen-Herongen als Pilotmarkt im März 2018 erstmals sichtbar, informierte der Vermarkter.

Mit Trendways etabliert Landgard unter dem Dach des Landgard-Fachhandels eine neue Marke, die für Modernität, Trendbewusstsein, Qualität, Kompetenz und individuellen Kundenservice von der Beschaffung bis zum Verkauf von traditionellen und modernen, innovativen Floristik- und Dekorationsartikeln stehen soll. Die Umbenennung der Landgard-Floristik in Trendways erfolgt als ein Baustein im Rahmen der Weiterentwicklung des kompletten Landgard-Fachhandels.

Ziel ist, den Fachhandel gezielt zu stärken und weiter fit zu machen für die Zukunft. Dazu wird ein Maßnahmenpaket umgesetzt, das auf die Neuausrichtung des Geschäftsmodells, die Optimierung von Kosten und Strukturen sowie die Umsetzung von Einzelmaßnahmen abzielt, um die Fachhandelskunden noch zielgerichteter zu bedienen und gleichzeitig den Erzeugern und Landgard-Mitgliedern nachhaltigen Mehrwert zu bieten.

Bei Royal FloraHolland stand die Plattform Floriday im Mittelpunkt


Webshop für Floristen

Zur IPM wurde dem Fachpublikum mit www.trendways.de der neue Webshop der Landgard-Floristik präsentiert. Darüber haben Kunden Zugriff auf eine große Auswahl trendstarker Convenience-Artikel wie zum Beispiel Kränze, Gestecke und Windlichter sowie Dekorationsartikel, Gefäße, saisonale Artikel sowie trendige Blumenboxen.

Bei der Bestellung kann zwischen verschiedenen Bezahlarten wie Paypal, Kreditkartenzahlung oder Sofortüberweisung ausgewählt werden. Per Paket oder Palette erfolgt die Lieferung in das Geschäft.

Royal FloraHolland

Bei Royal FloraHolland stand auf der IPM die Plattform Floriday als gemeinsames Projekt von FloraXchange und FloraMondo im Mittelpunkt. Eine erste Testversion des internationalen Online-Webshops Floriday ist angelaufen. Die ersten Nutzer sind eine Gruppe von niederländischen Topfpflanzenproduzenten

Floriday soll eine umfassende weltweite digitale Plattform für die Zierpflanzenbranche werden. Und genau da liegen auch die Anforderungen, die zu bewältigen sind. Was in der Europäischen Union noch einigermaßen gleich geregelt ist, muss im internationalen Handel im Einzelnen ausgearbeitet werden, so die Auskunft von Royal FloraHolland.

Beispiele seien die unterschiedlichen Bezahlsysteme, die vielen verschiedenen Sicherheitsbestimmungen unterliegen und unterschiedlichen Gesetzeslagen folgen oder der Bereich Logistik, der vielen Kundentypen in vielen Ländern der Welt dienen muss. Auch wie die Waren eingestellt werden, wie Mengen und Preise zustande kommen, muss im Einzelnen genau definiert sein. Hieran wird in der laufenden Testphase von Floriday gearbeitet. Wann diese abgeschlossen sein wird, ist noch nicht abzusehen.

Die Plattform soll den Produzenten ermöglichen, auf mehreren Absatzkanälen und Märkten gleichzeitig aktiv zu sein, sich aber nur einmal anmelden zu müssen. Käufer erhalten Zugriff auf ein größeres Angebot und schnellere Informationen wie über den Verlauf ihrer Bestellung oder die Auftragsabwicklung.

Mitgebracht hatte Royal FloraHolland auch wieder zahlreiche Neuheiten der Mitgliedsbetriebe. Unter den Schnittblumen war die zweifarbig gefärbte Chrysantheme ‘Antonov’ von Arcadia (NL-De Kwakel) in Rosa mit blauen Blattspitzen. ‘Delft Blue’ ist eine blau-weißeEustoma von Montana Lisianthus (NL-Poeldijk).

Dieffenbachia in auffallender Zeichnung und als luftreinigende Zimmerpflanze beworben hatte Elstgeest (NL-Nieuwe Wetering) mitgebracht. In einer Geschenkverpackung mit Bewässerungssystem trat eine kleinePhalaenopsis im 3,5-cm-Topf bei Optiflor (NL-Monster) auf.

Plantion

Seit Oktober vergangenen Jahres hat der Vermarkter Plantion einen Uhrenvorverkauf für Schnittblumen und Topfpflanzen eingerichtet. Jede Woche erweitert sich das Angebot durch neue Anlieferer, unter anderem durch Rosa Plaza Fair Trade, berichtete Geschäftsführer Peter Bakker auf der IPM. Die Anlieferer legen abends fest, wieviel Ware zu Festpreisen in den Uhrenvorverkauf gehen soll, maximal ein Drittel. Käufer können auf diesem Weg sicher die gewünschte Ware bekommen.

Im Januar hat Plantion eine besondere Präsentation von Neuheiten an der Versteigerungsuhr gestartet. Mit einem Produktfilm oder einer Fotopräsentation werden diese Neuheiten während der Versteigerung besonders hervorgehoben. Der Digitale Marktplatz hat auf 1,1 Millionen Euro Jahresumsatz zugelegt, so Bakker. Diesen Weg nutzen vor allem Kunden mit langen Anfahrtswegen als Ergänzung. Deshalb will der Vermarkter weiter in neue Technologien investieren, aber in der Hauptsache für Floristen ein realer Marktplatz bleiben.


Fotos: Gabriele Friedrich