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VERNETZTE KÜCHE SMARTE PRODUKTE: Per Du mit der Haube


inwohnen - epaper ⋅ Ausgabe 1/2019 vom 30.11.2018

Die Vernetzung ist allgegenwärtig und damit längst in der Küche angekommen. Die technischen Möglichkeiten sind enorm. Die Unsicherheit unter den potenziellen Nutzern auch. Allein schon wegen der Datenfrage. Und wegen der Vielfalt der technischen Standards. Wer will schon für jede Anwendung eine eigene App? Die Möglichkeit, Geräte per Sprache zu steuern, fördert jedoch die Akzeptanz.


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Bildquelle: inwohnen, Ausgabe 1/2019

Kühlschrank aus dem Supermarkt steuern

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... nach Hause dargestellt. Messegäste konnten live erleben, wie digitale Lösungen die Menüplanung und den Lebensmitteleinkauf smarter organisieren. Durch die Integration der Geräte in den cloudbasierten Sprachdienst Amazon Alexa ist das Bedienen intuitiver denn je oder erfolgt sogar vollautomatisch, wie beispielsweise über IFTTT.

Wenn Kunden den Supermarkt betreten, startet automatisch die Kühlgeräte-Funktion „SuperCool“ und beim Eintreffen zu Hause können die gekauften Lebensmittel vitaminschonend eingelagert werden. Die „SmartDevice“-App kann den aktuellen Lebensmittelvorrat automatisch pflegen. Dazu muss lediglich die Funktion „Einkaufsliste“ verwendet werden. Mit einem einfachen „Swipe“ nach rechts, also das Wischen auf dem Smartphone, landen die Produkte nach dem Kauf direkt auf der Vorratsliste. Die App erkennt so auch, was gekocht werden kann. Denn über die Zutatenlisten der ca. 1.000 Rezepte in der App werden die vorrätigen Lebensmittel automatisch abgeglichen.

Eine neue Filterfunktion ermöglicht es, Produkte aus dem Sortiment von Kaufland auszuwählen. Darüber hinaus ist es aber auch möglich, eigene Produkte manuell hinzuzufügen. Gehen die Lebensmittel zur Neige, landen sie mit einem einfachen „Swipe“ nach links wieder auf der digitalen Einkaufsliste. Ebenfalls auf der App verfügbar sind ca. 1.000 Rezepte, deren Zutatenliste automatisch mit den vorrätigen Lebensmitteln abgeglichen wird.

Liebherr will helfen, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden, und gibt App-Nutzern schon beim Einkauf Tipps für eine gesunde Ernährung und delikate Rezeptvorschläge.


Für mehr Genuss und Komfort

Einbaugeräte-Spezialist Neff hat ein umfangreiches Angebot an vernetzten Geräten vorgestellt. Dazu zählen Backöfen, Hauben, Kochfelder, Kaffee-Vollautomaten, Kühlschränke und Geschirrspüler. Die Steuerung der Geräte ist mit Tablet oder Smartphone möglich, teilweise aber auch per Sprachbefehl. „Das macht nicht nur Spaß, sondern lässt auch mehr Zeit für kreativen Freiraum und sorgt für ein Höchstmaß an Genuss und Komfort“, ist das Unternehmen überzeugt. Wobei sowohl die App als auch die Plattform „Home Connect“ kooperieren. Schon jetzt gibt es digitale Schnittstellen zu Amazon Alexa, Nest und IFTTT (If This Then That), die es erlauben, Geräte mit der Stimme zu steuern oder in das vernetzte Zuhause einzubinden. Und dank der Funktion „Remote Diagnostics“ seien technische Fragen künftig „im Handumdrehen“ auf dem Weg zum Neff Kundenservice.

Pfanne an App

Wenn das Kochfeld mit der Pfanne und die wiederum mit einer App kommuniziert – dann handelt es sich um „be-cook“ von Oranier. Wie das funktioniert? Die Pfannen und Töpfe sind mit Sensoren ausgestattet, die die Temperatur an die App senden. Diese berechnet die optimale Temperatur sowie Kochdauer und leitet die Information an das smarte Kochfeld weiter, das punktgenau die Temperatur einstellt. Da die Kommunikation via Bluetooth funktioniert, sei die Datensicherheit voll gewährleistet, betont Oranier.

Die App des US-amerikansichen Herstellers Hestan Cue bietet dazu mehr als 100 Rezepte und wächst ständig. „be-cook“ steht für alle Flächeninduktionsfelder von Oranier zur Verfügung und ist ab Januar 2019 verfügbar. Die Pfanne kostet 199, der Chefpot 299 Euro. Die App ist kostenlos.

Automatisch lüften

Insbesondere wenn sich mehrere Personen in einem geschlossenen Raum aufhalten, ist die Luft „verbraucht“, ehe das den Anwesenden richtig bewusst wird. Der „Healthy Home Coach“ (Foto rechts auf der Arbeitsfläche) ermittelt die oben genannten Faktoren objektiv. Die Daten sind dann auf dem Smartphone abzulesen. Sollte der CO2-Gehalt zu hoch beziehungsweise zu wenig Sauerstoff im Raum sein, signalisiert das zusätzlich der rot leuchtende Glasschirm der „Pearl“-Dunstabzugshaube von Miele (Foto). In diesem Fall stellt sich die Haube automatisch an und sorgt binnen weniger Minuten für den Luftaustausch. Die Kommunikation zwischen „Healthy Home Coach“ und Miele-Dunstabzug erfolgt über WLAN.

Samsung vernetzt

Die Südkoreaner können nicht nur Smartphones, Unterhaltungselektronik und frei stehende Kühlschränke – sondern längst auch Kücheneinbaugeräte. Aktuell zählt das Unternehmen mit zu den aktivsten Herstellern, wenn es um die digital-vernetzte Küche geht. Hauben und Kochfelder kommunizieren und können per Wifi mit dem Smartphone verbunden und in der Smart Connect-App eingesehen werden. Vernetzungsfähig ist auch der neue „Dual Cook Flex“ Backofen (Foto). Besonderes Kennzeichen ist dessen geteilte Ofentür samt und teilbarem Garraum. So lassen sich mit diesem Einbaugerät zwei unterschiedliche Gerichte ohne Geruchs- und Geschmacksübertragung zur gleichen Zeit zubereiten.

Alexa kann auch Bilder

Neue Vernetzungsanwendungen machen die Handhabung von Miele-Hausgeräten immer einfacher. So hat das Unternehmen die Gerätesteuerung mittels Sprachassistent weiter ausgebaut. Wer etwa nach dem Miele-Rezept der Woche fragt, bekommt dieses erzählt und jetzt alternativ auch auf dem „Echo Show“ (Amazon) angezeigt. „Echo Show“ ist die Erweiterung von Alexa um einen Bildschirm. Es geht dabei aber nicht nur um die praktische Rezeptdarstellung. Nutzer können die Zutaten für das favorisierte Menü über die Miele-App direkt online ordern. Hauszustellung inklusive (siehe separaten Bericht). Die Erweiterung um den Lieferservice ist nicht die einzige Verbesserung der Miele-App. Neu ist ein Menüpunkt, der für alle vernetzten Geräte Verbrauchsgüter wie Reiniger und Filter anzeigt, aber auch Pflegeintervalle.

Lebensmittel per App bestellen

40 % der Deutschen wollen nach einer Studie der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers in den nächsten zwölf Monaten Lebensmittel über das Internet kaufen. Damit stehe der Online-Lebensmittelhandel vor dem Durchbruch, resümieren die Verfasser. Vor diesem Hintergrund ist ein neuer Lebensmittelservice von Miele topaktuell: Nutzer wählen im Rezeptportal der Miele@mobile App aus über 1.200 Rezepten ihren Favoriten aus. Die entsprechende Einkaufsliste übergibt der Nutzer mit einem Klick an ein Lieferportal. Hier muss nur noch die Postleitzahl eingegeben werden und eine Auswahl der in der Region verfügbaren Anbieter erscheint. Alle Zutaten gelangen dann in den Warenkorb des ausgewählten Lieferanten, die Einkaufsliste kann beliebig bearbeitet und ergänzt werden. Der Lebensmittel-Lieferservice ist seit August 2018 in Deutschland verfügbar.

Ein Zuhause für den Saugroboter

Ein Saugroboter, der selbsttätig die Wohnung reinigt und nach getaner Arbeit wieder von der Bildfläche verschwindet. Eine Studie zu dieser Smart-Home-Anwendung zeigten kürzlich die Unternehmen Miele, Hettich und Poggenpohl. Seine „Garage“ findet der Miele- Saugroboter RX2 in diesem Szenario in einem Sockelschubkasten. Technisch funktioniert es so: Der Nutzer aktiviert seinen „Miele RX2“. Das Startsignal steuert zugleich den Spezialbeschlag (von Hettich) an, Sockelschubkasten und eine kleine Rampe fahren aus. Erst dann nimmt der Saugroboter seine sensorüberwachte Reinigungstour auf. Ist die Wohnung sauber, findet der „RX2“ den Weg zurück in den Sockelauszug und damit auf seine Ladestation. Dort kann praktischerweise die Staubkassette direkt in den daneben angebrachten Abfallbehälter entleert werden. Die Idee zum Projekt wurde im Netzwerk „Universal Home“ geboren, dem Miele und Poggenpohl seit mehreren Jahren angehören. Die Garage für den Saugroboter ist eine Studie, einen Termin zur Markteinführung gibt es aktuell nicht.


Foto: Biermann

Foto: Liebherr

Foto: Neff

Foto: Oranier

Foto: Miele

Foto: Samsung

Foto: Biermann

Foto: Biermann

Foto: Hettich/Miele/Poggenpohl