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Viel Handy fürs Geld


TV Digital XXL-Ausgabe - epaper ⋅ Ausgabe 13/2018 vom 15.06.2018

Günstig, aber nicht billig: Diese neuen Smartphones haben alles, was man braucht – und kosten nur 200 bis 400 Euro


Mehr als 900 Euro für ein Smartphone ausgeben? Kann man, muss man aber nicht. Während die Spitzenmodelle von Apple und Samsung immer teurer werden, machen die günstigeren heute immer weniger Kompromisse. Schon ab 200 Euro gibt es Geräte in aktuellem Design und mit allem, was ein Smartphone braucht: großes Display, ordentlich Speicherplatz, Doppelkamera, Fingerabdrucksensor.
Wo sparen die Hersteller? Beim Tempo: Die Prozessoren der günstigeren Geräte sind meist langsamer, was man aber im ...

Artikelbild für den Artikel "Viel Handy fürs Geld" aus der Ausgabe 13/2018 von TV Digital XXL-Ausgabe. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: TV Digital XXL-Ausgabe, Ausgabe 13/2018

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Mehr als 900 Euro für ein Smartphone ausgeben? Kann man, muss man aber nicht. Während die Spitzenmodelle von Apple und Samsung immer teurer werden, machen die günstigeren heute immer weniger Kompromisse. Schon ab 200 Euro gibt es Geräte in aktuellem Design und mit allem, was ein Smartphone braucht: großes Display, ordentlich Speicherplatz, Doppelkamera, Fingerabdrucksensor.
Wo sparen die Hersteller? Beim Tempo: Die Prozessoren der günstigeren Geräte sind meist langsamer, was man aber im Alltag kaum merkt. Manchmal ist das Display nicht so scharf und hell, die Kamera nicht perfekt, das Android-Betriebssystem nicht auf dem neuestem Stand. Das Gehäuse ist häufig nicht aus Metall, sondern aus Kunststoff. Manche preiswerten Modelle haben aber sogar einen Steckplatz für eine zweite Simkarte, den man bei teuren nicht findet. Geladen werden die meisten inzwischen mit einem USB-CS-tecker, bei dem es egal ist, wie herum man ihn einsteckt. TV DIGITAL hat fünf Smartphones zwischen 200 und 400 Euro getestet.

Nubia Z17 mini S

Dieses Schillern! Der Rücken des Nubia ist zwar nur aus Kunststoff, der aber glänzt und schimmert sehr eindrucksvoll. Das Handy hat nicht nur hinten, sondern auch vorn zwei Kameras, die einen ganz guten Porträteffekt auch bei Selfies erzeugen. Das Display ist „nur“ 5,2 Zoll groß und nicht randlos – da sind andere schon weiter. Die Bedienung ähnelt der des iPhones. Mit 64 GB ist das Nubia gut ausgestattet, erweitern lässt sich der Speicher nicht. Dafür ist im Gehäuse Platz für eine zweite Mobilfunkkarte. Die installierte Android-Version 7.1.1 ist leider nicht ganz aktuell.

FAZIT

Mit seiner Bedienoberfläche lässt sich das Nubia angenehm handhaben, das schicke Gehäuse ist ein Hingucker. Ca. 370 Euro

Huawei P20 lite

Das ist doch – nein, ist es nicht: Das P20 lite erinnert an das iPhone X, dabei ist es die Sparversion des Huawei P20. Doch das ist kaum zu merken: Das edle Gehäuse hat einen Metallrahmen, ist hinten aus Glas. Das 5,8-Zoll-Display ist scharf, fast randlos, hat oben eine Lücke für die Frontkamera. Die Dualkamera hinten macht gute Fotos – solange es halbwegs hell ist. Der Porträteffekt, bei dem der Hintergrund unscharf erscheint, wirkt etwas künstlich. 64 GB Speicher sind genug, er ist erweiterbar. Der Akku hält länger als einen Tag und ist in eineinhalb Stunden wieder voll.

FAZIT

Tolles Design und gute Funktionen für recht wenig Geld – richtig schnell ist das Huawei P20 lite aber nicht. Ca. 330 Euro

iPhone günstig kaufen? So geht’s doch!

Ab 409 Euro ist ein neues iPhone bei Apple zu haben, das SE mit 32 GB Speicher. Ein iPhone 6s kostet ab 519 Euro – viel Geld für ein Modell von 2015. Geht das günstiger? Ja, Händler wie BuyZoxs oder Rebuy verkaufen geprüfte gebrauchte iPhone 6s mit 64 GB schon ab 250 Euro, ein iPhone 7 mit 128 GB gibt es ab 415 Euro. Apple selbst senkt die Preise für ältere Geräte, wenn neue vorgestellt werden, meist im Spätherbst.

Motorola Moto G6

Nix Lücke, nix randlos: Motorola pfeift auf Trends und bleibt bei seiner typischen Gehäuseform mit hinten abgerundeten Kanten. Nimmt man das G6 in die Hand, zeigt es Uhrzeit, Akkustand und Mitteilungen an. Es fühlt sich trotz Glasrückens solide an und ist sogar wasserabweisend. Die Dualkamera macht ordentliche Fotos, der Porträtmodus wirkt manchmal etwas fluffig. Mit dem Fingerabdrucksensor unter dem 5,7-Zoll-Display lässt sich das Smartphone blitzschnell entsperren, als Betriebssystem dient das aktuelle Android 8. In das G6 mit 32 GB lassen sich gleichzeitig eine Speicherkarte und zwei Simkarten einlegen.

FAZIT

Flotte Technik ohne viel Schnickschnack: Beim G6 kann man kaum etwas falsch machen, zumal zu diesem Preis. Ca. 230 Euro

Nokia 7 plus

Ist das noch ein Smartphone – oder eine Kamera mit integriertem Telefon? Das Doppelobjektiv, von Zeiss entwickelt, ermöglicht Weitwinkel und Teleaufnahmen mit tollen Farben und hoher Schärfe, selbst im Halbdunkel geschossene Fotos sind kaum verwaschen. Im „Profi“-Modus können alle Einstellungen verändert werden – wie bei einer großen Kamera. Mit seinem roten Kupferrahmen ist das Nokia 7 plus ein Exot unter den Handys, der mit Keramik beschichtete Rücken fasst sich gut an und wird nicht so schnell schmierig wie ein glattes Gehäuse. Beim Prozessor wurde kaum gespart, das Gerät ist ziemlich flott, das riesige 6-Zoll-Display auch bei Sonne hell genug. Vorbildlich: Nokia liefert das 7 plus mit dem neuesten Android, drei Jahre lang soll es Updates geben.

FAZIT

Ein sehr gutes Kamera-Handy mit ungewöhnlicher Optik, allerdings etwas wuchtig und 185 Gramm schwer. Ca. 390 Euro

Wiko View 2

Eine Nummer größer: Die Lücke im Display des View 2 fällt ins Auge, auch weil von dort die Frontkamera aus dem Gehäuse glotzt – wirklich: sie ist gut viermal so groß wie bei anderen Handys. Merkwürdig. Trotzdem bleibt viel Platz auf dem 6-Zoll-Bildschirm, der zwar eine geringe Auflösung hat, aber ziemlich gut aussieht. Die Kameras auf der Rück- und der Vorderseite haben einen Porträtmodus, der es am Übergang zum Hintergrund ein bisschen übertreibt mit der Unschärfe. 32 GB sind nicht viel, aber dafür kann man sie mit einer Speicherkarte erweitern.

FAZIT

An allen Ecken und Enden gespart – aber auch am Preis. Ein schönes Gerät, dessen Schwächen man kaum spürt. Ca. 200 Euro