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VIELSEITIGE: Ringelblume


LandIDEE - epaper ⋅ Ausgabe 5/2018 vom 14.08.2018

Viele Monate lang taucht sie das Beet in leuchtendes Gelb und Orange: die Ringelblume. Ihre Blüten kommen Haut und Verdauung zu Hilfe.


Artikelbild für den Artikel "VIELSEITIGE: Ringelblume" aus der Ausgabe 5/2018 von LandIDEE. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: LandIDEE, Ausgabe 5/2018

Die Ringelblume gehört zur Familie der Korbblütler und ist mit der Echten Arnika verwandt


Die schönen Blumen bringen von Juni bis Oktober Farbe ins Beet. Sie lieben sonnige Plätze und leicht lehmige Böden


Schon lange bevor Hildegard von Bingen sie im 12. Jahrhundert gegen Verdauungsbeschwerden einsetzte, war die Ringelblume ...

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Schon lange bevor Hildegard von Bingen sie im 12. Jahrhundert gegen Verdauungsbeschwerden einsetzte, war die Ringelblume(Calendula officinalis) den Menschen ein zuverlässiger Wetterprophet. Denn mit der aufgehenden Sonne öffnet sie ihre leuchtend gelben Blüten – nicht aber bei bevorstehendem Regen. Inzwischen gehört die Ringelblume zu den beliebtesten Heilpflanzen bei Wunden und Verletzungen.

Wohltat für die Haut

Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen der Ringelblume, die überwiegend in den Blüten stecken, gehören ihr ätherisches Öl sowie Saponine, Carotinoide und Flavonoide – sekundäre Pflanzenstoffe, die die Wundheilung fördern und Entzündungen hemmen können. Vor allem bei Verletzungen, leichten Brandwunden, Ekzemen, Pickeln und Sonnenbrand können Ringelblumensalbe und -öl Linderung verschaffen. Auch Babys mit gerötetem Windelbereich tun Salbe und Öl gut, ebenso ihren Müttern, wenn die Brustwarzen vom Stillen wund geworden sind. Verunreinigte Schürfwunden können Gestürzte mit einem erkalteten Ringelblumentee auswaschen und so gleich die Wunde vor einer Entzündung schützen.

RINGELBLUMENÖL

Frische Blüten in ein Einmachglas geben und mit Sonnenblumenöl auffüllen, bis alles bedeckt ist. Glas verschließen, schwenken und für vier Wochen an einen warmen Ort stellen. Ab und zu schütteln. Danach abseihen und in eine Flasche füllen.

TEE MIT RINGELBLUMENBLÜTEN

Bei Übelkeit, Magen- und Darmbeschwerden, Krämpfen und schmerzhaften Regelblutungen hilft dieser Tee: Jeweils 2 TL Ringelblumenblüten und Melissenblätter sowie ½ TL frische oder getrocknete Pfefferminze in eine Kanne geben, mit heißem Wasser aufgießen und rund zehn Minuten ziehen lassen. Dann abseihen und in kleinen Schlucken trinken.

Innerlich für eine gesunde Verdauung

Im Mittelalter war die Ringelblume vor allem für ihre verdauungsfördernden Eigenschaften bekannt. Weil sie reichlich Bitterstoffe enthält, hilft sie auch bei Magen- und Darmproblemen sowie bei Gallen- und Leberschwäche. Für eine Tinktur ein Schraubglas zur Hälfte mit frischen Ringelblumenblüten füllen und mit Doppelkorn aufgießen, bis die Pflanzenteile komplett bedeckt sind. Das Glas zuschrauben und zwei bis drei Wochen ziehen lassen. Dann filtern und in eine Flasche füllen. Bei Beschwerden dreimal täglich fünf Tropfen in ein Glas Wasser einrühren und einnehmen. Wer möchte, kann stattdessen auch Tee trinken.

Salbe bei Hautleiden

20 g frische Ringelblumenblüten klein schneiden. 100 g Salbengrundlage aus der Apotheke über dem Wasserbad erwärmen und die Blüten einrühren. Mehrere Tage ziehen lassen. Dann erneut schmelzen, durch ein feines Sieb filtern und abkühlen lassen.


FOTOS: BIOLIB (1), BIRGID ALLIG (2), GAP (1), PETER RAIDER (2)