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Vollendeter Genuss – authentisch-italienisch


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ETM Testmagazin - epaper ⋅ Ausgabe 11/2021 vom 29.10.2021

7 Espressomaschinen

Artikelbild für den Artikel "Vollendeter Genuss – authentisch-italienisch" aus der Ausgabe 11/2021 von ETM Testmagazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: ETM Testmagazin, Ausgabe 11/2021

Das Wesentliche

Für wen?

Für all diejenigen Ve rbraucherinnen und Verbraucher, die Espresso und verschiedenerlei, Espresso involvierende Spezialitäten in authentisch-italienischem Stil selbst zubereiten wollen und um einer erlesenen Qualität willen auch keine Arbeit scheuen.

Was ist hervorzuheben?

Viele Modelle können schon von Werk aus Mechaniken vorweisen, die es einem sehr viel leichter machen, Espresso immer wieder mit einheitlich-exzellenter Qualität herzustellen, wie bspw. ein den aktuellen Druck ausweisendes Manometer.

Was ist interessant?

Die hier vorhandenen Mahlwerke sind solchermaßen wertvoll, weil sie ein Mahlen der Bohnen unmittelbar vor dem Brühen erlauben: Dadurch wird eine ausnehmende Oxidation der die Aromen ausmachenden Moleküle vermieden. Manche Modelle, wie bspw. dasjenige von GRAEF (s. S. 37), sind außerdem mit Pads kompatibel.

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... werdenden Welt, in der wir uns durch verschiedenerlei Werke moderner Technik schon so manch verdrießliche Arbeit abnehmen lassen. Wie viel simpler wir mittlerweile auch an viele Schmankerl der Kulinarik kommen, ist bspw. anhand des immer weiter empor schnellenden Anteils an Vollautomaten zu sehen, die in den Haushalten der Bundesrepublik vertreten sind und uns den Genuss eines wohlmundenden Wachmachers innerhalb von nur ein paar Momenten erschließen können – und das alles bloß mit einem einzelnen Tastendruck. Dass sich viele Menschen nicht einmal mehr vorstellen können, wie anspruchsvoll das Herstellen eines Espressos von wirklich erlesener Qualität mit klassisch-konventioneller Maschinerie ist, muss also niemanden wundernehmen: Gerade das Anpassen des Mahlwerks an das zu verwirklichende Aromenspektrum und das Tampern des anschließend aus demselben heraus rieselnden Pulvers, mit dem sich das Tempo des Öle, Eiweiße usw. extrahierenden Wassers vorzeichnen lässt, ist ein Handwerk, das sich nicht in einem Mal meistern lässt; will man den Espresso abschließend auch noch mit voluminös-viskosem Milchschaum adeln, so muss man sich auch im Milchschäumen verstehen. Aber: All dies ist außerordentlich wertvoll, vermittelt dieses Werken einem doch auch viel mehr Wissen über die wesentlichen Qualitätsparameter eines Espressos. Aspirierende Baristi und Bariste brauchen – allem anderen voran – vor allem Eines: Das passende Equipment in Gestalt einer modernen Espressomaschine.

Der Grund, aus dem man allein in einer solchen Maschine einen wirklich außerordentlichen, alle nur vorstellbaren Ansprüche in puncto Aroma voll abdeckenden Espresso herstellen kann, ist darin zu sehen, dass man hier alle wesentlichen Parameter von vornherein in den Händen hält: Hier lässt sich bspw. die Größe der einzelnen Pulverpartikel, die aus dem Mahlwerk purzeln sollen, nach und nach anpassen, um so mit dem Aroma zu spielen. Genauso verhält es sich mit dem Tempo, in dem das Wasser schließlich durch ebendieses Pulver hindurch schießen und währenddessen all das aus ihm mitreißen soll, was ein meisterlicher Espresso vorweisen muss: Vielerlei Aromen, Öle et cetera. Durch den während des Tamperns des Pulvers verwendeten Anpressdruck kann man dieses Tempo und mit ihm auch das Aromenspektrum schließlich kontrollieren. Wer den Espresso außerdem noch mit Milchschaum anreichern will, der muss seine Milch anschließend auch noch vermittels einer durchaus anspruchsvollen Technik schäumen: Da man all dies allein vornehmen muss, ohne dass die Mechanik es einem abnähme, ist die Qualität des Espressos und des Milchschaums letzten Endes von der persönlichen Expertise abhängig. Der Espresso ist so immer auch Ausdruck desjenigen, der ihn erstellt hat. Gewiss ist all dies mit mehr Arbeit verbunden als bspw. der bei einem modernen Vollautomaten ausschließlich vorauszusetzende Tastendruck. Es ist indes Arbeit, die zu investieren sich allemal lohnt, wenn man Espresso wirklich als einen allen Sinnen schmeicheln sollenden Genuss versteht. Wir haben ermitteln wollen, wie es sich mit der Qualität der aktuell am Markt erhältlichen Espressomaschinen verhält und nahmen uns daher sieben verschiedener Modelle (€ min – € : 358,46–831,95 €) an. Wir stellen im Weiteren alles Wesentliche dar und veranschaulichen, durch welche Stärken und Schwächen sich die einzelnen Espressomaschinen auszeichnen.

Leistung | 60 %

Hier haben die Testerinnen und Tester erhoben, wie es sich mit der Qualität der mit den Modellen zubereiteten Spezialitäten verhält. Die währenddessen verwendeten Bohnen (100 % Arabica, Vienna Roast) wurden vor dem einzelnen Brühvorgang mit dem Mahlwerk der Modelle oder, wenn ein solches nicht vorhanden war, mit einer der Qualität nach ähnlichen elektrischen Mühle zu Pulver vermahlen und das Pulver anschließend mit den von Werk aus vorhandenen Mitteln verdichtet. Die Testerinnen und Tester maßen sodann die durchschnittliche Dauer des Brühvorgangs eines Espressos. Als idealen Maßstab sahen sie dabei eine Dauer von 25 s und ein Volumen von 30 ml pro Espresso an. Die unmittelbar nach dem Brühvorgang entstandene Crema wurde von allen Testerinnen und Testern anhand organoleptischer Aspekte, bspw. also im Lichte ihrer Farbe, ihrer Höhe und ihrer Dichte, beurteilt. Des Weiteren wurde der mit den Modellen herzustellende Milchschaum unter Würdigung seiner Struktur benotet: Hier haben die Testerinnen und Tester nicht nur Tiermilch (von der Kuh, Eiweißanteil von circa 3,4 %, Fettanteil von circa 1,5 %), sondern auch Tiermilchalternativen (aus Soja, Eiweißanteil von circa 3,0 %, Fettanteil von circa 1,8 %) verarbeitet (t 0 : 7 °C, V: 250 ml). Ferner haben die Testerinnen und Tester ermittelt, wie sich Wasser aus den Modellen beziehen lässt und wie es um dessen Temperatur bestellt ist. Die Testerinnen und Tester maßen unmittelbar nach Beendigung des Brühvorgangs die Temperatur des Espressos in normalen Tassen (t 0 : 20,0 °C, t des Materials: 3 mm). Als ideal wurde hier eine Temperatur von 67,0 °C verstanden.

Handhabung | 20 %

Alle Testerinnen und Tester haben erhoben, wie sich die Modelle verwenden lassen: Dabei nahmen sie sich bspw. der Art, der Größe, der Position und des Ansprechverhaltens der einzelnen Bedienelemente, der Art, der Größe, der Position und der Ablesbarkeit des Bildschirms bzw. der LEDs et cetera an – aus der Warte von Rechts-und von Linkshänderinnen und -händern. Darüber hinaus wurde ermittelt, innerhalb welcher Zeitspanne sich mit den Modellen nach deren Anschalten ein Espresso herstellen lässt. Obendrein haben die Testerinnen und Tester erhoben, mit welchem Arbeits-und Zeitvolumen es verbunden ist, die Modelle in ihrer Gesamtheit zu säubern, wie man also all die mit Wasser, Milch und/oder Espresso in Kontakt kommenden Teile erreichen kann. Schließlich wurde anhand von Merkmalen der Quantität und der Qualität beurteilt, welche Funktionen die Modelle von Werk aus vorweisen können und welchen Wert diese Funktionen in praxi haben.

Betrieb | 10 %

Die Testerinnen und Tester haben den Schalldruckpegel während des Mahlvorgangs und während des Brühvorgangs eines einzelnen Espressos aus einem Abstand von 0,5 m zur Vorderseite der Modelle ermittelt (aus H max : 1,73 m, also der durchschnittlichen Größe der in der Bundesrepublik Deutschland lebenden Menschen): Die Modelle standen währenddessen in unserer 2,0 × 2,0 × 2,5 m (B ×T × ​H ) messenden, von innen mit schallabsorbierendem Melaminharzschaum versehenen Schallpegelmesskammer. Weiterhin wurde auch der durchschnittliche Stromverbrauch während des Mahlvorgangs und während des Brühvorgangs eines einzelnen Espressos sowie während des Standbys, also außerhalb eines Mahlvorgangs und eines Brühvorgangs, erhoben.

Materialverarbeitungsqualität | 10 %

Die Qualität der in den Modellkörpern verwendeten Materialien und die Qualität, in der diese Materialien innerhalb des Werks des Herstellers verarbeitet worden sind, wurden von den Testerinnen und Testern am Ende des Tests beurteilt: Die Maschinen sollten keinerlei äußere Makel, bspw. in Gestalt von ausnehmenden Spaltmaßen, vorweisen. Die Testerinnen und Tester nahmen sich auch all derjenigen Teile an, die man während des Betriebs immer wieder verwenden muss (Bedienelemente et cetera) und ersahen, ob, wo und in welchem Maße es letzten Endes zu Materialverschleiß kam. Des Weiteren haben sie die Standsicherheit und Stabilität der Modelle über Arbeitsplatten aus verschiedenen Materialien, namentlich aus Holz, Stein und Melamin, ermittelt.

Dieses Modell ist mit Maßen von 38,0 × 44,5 × 37,0 cm (B max ×H × ​ T ) von mittlerer Größe, mit 13,5 kg (m , ohne Wasser o. Ä.) aber sehr viel schwerer als die anderen Maschinen. Es ist vor allem die von außen her zu erkennende, durch und durch erlesene Qualität der Materialien, durch die sich das Modell auszuzeichnen weiß. Das Zubehörensemble schließt auch eine ansprechende Milchkanne (V max : 300 ml) sowie sich als wertvoll erwiesen habende Reinigungsutensilien ein; leider ist aber nur ein Siebpaar enthalten. Der Unique Selling Point dieser Maschine ist sicherlich die wunderbar erreichbare Smart Tamping Station: Mit der hier vorhandenen Mechanik lässt sich das Pulver immer wieder mit ein und demselben Druck vollkommen einheitlich zu einem Puck zusammenpressen: Dies verheißt reliable, reproduzierbare Qualität. Das Modell ist innerhalb von nur 3s (T Ø ) nach dem Anschalten schon voll verwendbar. Trotz der Masse an hier zu erspähenden Elementen – es sind schließlich sechs Tasten und drei Drehschalter auszumachen – kann man die Maschine intuitiv handhaben. Dass man das Mahlwerk schon durchs Verankern des Siebhalters zum Mahlen veranlasst, kann indes als Vor- oder als Nachteil verstanden werden. Es lassen sich außerordentlich viele Parameter verändern, um die Qualität der Spezialitäten anzupassen: So lässt sich bspw. die Temperatur des verwendeten Wassers einprogrammieren, um so einzelne Aromen stärker oder schwächer zu akzentuieren. Auch kann man schon von vornherein einstellen, welche Art von Wachmacher das Modell herstellen soll (Americano, Espresso usw.). Wenn man einmal nicht weiter wissen sollte, ist die Dokumentation des Herstellers heranzuziehen: Sie vermittelt alles Wesentliche anhand von vollkommen verständlichem Textwerk, das vereinzelt auch durch instruktive Graphiken veranschaulicht wird. Ein einzelner Espresso lässt sich in 24 s (T Ø ) herstellen und ist dann auch von einer exzellenten Qualität: Seine Temperatur ist bei 65,4 °C (t ) zu verorten; die äußerlich einheitliche Crema misst 7 mm (H ) und ist von einem intensiven Goldbraun. Auch Espressopaare kann die Maschine meisterlich herstellen: Die Volumina der einzelnen Espressoportionen wichen nur um ±1 ml voneinander ab. Heißwasser kann das Modell rapide ausstoßen, ohne dass es währenddessen zu Wasserspritzern käme. Mit einer Temperatur von 83,6 °C (t ) kann man das Wasser bspw. auch verwenden, um anspruchsvollere Tees zu brühen. Milch bzw. Milchalternativen lassen sich nach 22 s (T ) schäumen, wobei die Maschine dann einen vollkommen einheitlichen Strahl ausspeien kann, mit dem man in 50 s Milchschaum (V: 250 ml) von exzellenter Qualität herstellen kann. Der Stromverbrauch ist mit durchschnittlich 1.075,0 W (P ) außerordentlich hoch, der Schallausstoß mit 81,2 dB(A) (L aus d: 0,5 m) ebenso.

Die Espressomaschine von Sage Appliances ist mit Maßen von 40,6 × 35,4 × 40,6 cm (B max ×H × ​ T ) ausladender als mancherlei andere Modelle, dank ihres Gewichts von 9,0 kg (m , ohne Wasser o. Ä.) aber noch immer wunderbar zu handhaben. Die Qualität der hier vorhandenen Materialien ist süperb: Wirkliche Makel ließen sich an dem Modell nicht erspähen. cßt neben vier verschiedenen Sieben auch einen exzellenten, sicheren Grip vermittelnden Tamper sowie weitere Utensilien ein, die sich in einem ohne Weiteres erreichbaren Fach hinter der Wasserschale verräumen lassen. Von immensem Wert ist das Razor™-Messer, mit dem man nach dem Tampern noch empor schauende Partikel abschaben und dem Puck ein einheitliches Finish verleihen kann: Dies erlaubt es dem Wasser, hier wie da mit einheitlichem Tempo durch den Puck zu wandern, um so alle Aromen einheitlich zu extrahieren. Nach dem Anschalten muss man nur 5s (T Ø ) ausharren, um die Maschine schließlich zu verwenden. Danach kann man alle Features des Modells über vier Tasten und drei Drehelemente anstoßen. Dass die Maschine solchermaßen smooth zu handhaben ist, lässt sich aber auch durch das hier vorhandene, wirklich moderne Liquid Crystal Display erklären, das alles Wesentliche in einer von vorne wunderbar ablesbaren Weise darstellt. Schön ist, dass man auch hier die Temperatur des zu verwendenden Wassers verstellen kann (t 1 : 61,7 °C, t 2 : 63,8 °C, t 3 : 66,6 °C). Leider aber ist kein Manometer vorhanden, sodass sich nicht mit einem Mal ersehen lässt, welche Parameter man nun wie verändern muss, um die Qualität des Espressos zu verbessern. Da sich die hier erheblichen Teile des Modells von allen Winkeln aus erreichen lassen, kann man sie schnell und simpel ab- und auswischen. Löblich ist auch die Qualität der Dokumentation, handelt sie doch alle wesentlichen Themen kurz und knapp, aber inhaltsvoll ab und enthält außerdem wertvolle Tipps zum Herstellen von Espresso. Ein solcher lässt sich mit der Maschine in durchschnittlich 21 s (T Ø ) produzieren. Dessen Crema ist mit ihren 6 mm (H ) voluminös, aber leider nicht von einer vollends einheitlichen Farbe. Währenddessen ist die Temperatur des Espressos mit 63,8 °C (t ) noch ausreichend. Wann immer man mit dem Modell ein Espressopaar parallel zubereiten will, muss man Volumendiskrepanzen hinnehmen: Die Volumina der Espressoportionen wichen um ±4 ml voneinander ab. Heißwasser kann die Maschine mit einer Temperatur von nur 80,3 °C (t ) ausspeien. Milch und Milchalternativen lassen sich mit dem Modell schon nach 4s (T ) schäumen; währenddessen können auch ein paar Milliliter Wasser heraus rinnen. Milchschaum (V: 250 ml) lässt sich in 33 s (T ) herstellen: Die Qualität ist alles in allem ansehnlich, die Größe der hier zu sehenden Poren indes nicht einheitlich. Der Stromverbrauch ist mit 960,7 W (P ) annehmbar, der Schallausstoß mit 80,8 dB(A) (L aus d: 0,5 m) aber doch sehr hoch.

Die Espressomaschine milegra ESM802 aus dem Hause GRAEF ist mit Maßen von 30,4 × 39,1 × 30,5 cm (B max ×H × ​T ) von einer alles andere als monumentalen Größe. Dass es sich mit ihrem Gewicht (m , ohne Wasser o. Ä.: 7,6 kg) ähnlich verhält, wird niemanden wundernehmen. Die Qualität der hier verarbeiteten Materialien ist wunderbar: Sie sind schließlich stabil und widerstehen auch Stößen vollkommen schadlos. Das von Werk aus vorhandene Zubehörensemble ist enorm: So ist hier bspw. eine Handvoll verschiedener Siebe enthalten, von denen man eines auch mit E. S. E.-Pads verwenden kann. Wer also ab und an sehr viel schneller in den Genuss eines ansprechenden Espressos kommen will, wird diese Option willkommen heißen. Die Mechanik lässt anderswo aber an Tempo vermissen: Nach dem Anschalten des Modells muss man volle 38 s (T ) ausharren, ehe sich ein Espresso herstellen lässt. Das alle Features erschließende Tastenpanel ist mit vier Tasten und einem Drehschalter versehen: Welche Tasten man wann drücken muss, ist von vornherein verständlich. Nicht solchermaßen leicht zu handhaben ist der Siebhalter: Wann immer man ihn ins Modell hineinschieben oder ihn wieder aus dem Modell herausziehen will, ist ein erheblicher Widerstand wahrzunehmen. Die wesentlichen, ins Herstellen von Espresso involvierten Teile des Modells lassen sich aus allen Winkeln erreichen, um sie voll ab-und auszuwischen. Die von Werk aus vorhandene Dokumentation ist von ansprechender Qualität, lässt aber doch an mancherlei Stellen Graphiken vermissen. Das Modell stellt einen Espresso in 23 s (T Ø ) her, was als exzellenter Wert zu verstehen ist. Ähnlich verhält es sich mit der hier zu ermittelnden Temperatur von 68,4 °C (t ). Die Crema lässt mit ihren 4 mm (H ) aber an Volumen vermissen: Auch die Größe der Poren ist leider nicht einheitlich. Woran wir uns außerdem stießen: Wann immer man das Modell veranlasst, ein Espressopaar parallel herzustellen, weichen die Volumina der einzelnen Espressoportionen in einem erheblichen Maß voneinander ab (±5 ml). Da das Modell Wasser mit einer Temperatur von 86,8 °C (t ) ausstoßen kann, lassen sich mit ihm auch verschiedenerlei, in puncto Temperatur anspruchsvolle Tees zubereiten. Will man Milch oder Milchalternativen schäumen, so kann das Modell dies nach nur 1s (T Ø ) leisten: Währenddessen rinnen leider auch immer mehrere Milliliter Wasser heraus. Der Milchschaum (V: 250 ml) lässt sich nicht wirklich schnell herstellen: Nach 55 s (T ) aber kommt man in den Genuss eines Milchschaums von viskoser Struktur, der nur vereinzelt Grobporen ausnehmender Größe erkennen lässt. Der Schallausstoß des Modells ist mit 73,5 dB(A) (L aus d: 0,5 m) auch während des Mahlens noch annehmbar. Der von uns ermittelte Stromverbrauch wiederum ist erheblich (P Ø : 1.179,0 W).

Diese Espressomaschine ist ihrer Größe und auch ihrem Gewicht nach in der Mitte aller Modelle anzusiedeln: Vor allem ist sie mit Maßen von 32,2 × 41,1 × 34,9 cm (B max ×H × ​T ) nicht zu ausladend. Ein Gewicht von 8,5 kg (m , ohne Wasser o. Ä.) vermittelt Stabilität, erlaubt es aber noch immer, das Modell ohne Mühe anzuheben. Verarbeitet ist es vollkommen ordentlich: Wesentliche Makel lassen sich an ihm nicht erkennen. Das Zubehörbündel ist nicht pompös, schließt aber ein Siebpaar und noch weiteres Zubehör, wie bspw. einen stabilen Tamper und andere Utensilien, vermittels derer man das Modell säubern kann, ein. Letztere lassen sich in einem Fach an dem Modell verräumen, sodass man sie immer rasch erreichen kann. Ein wirkliches Manko stellt nur das Fehlen eines Manometers dar. Nach dem Anschalten muss die Mechanik 45 s (T ) vorheizen, ehe man bspw. einen Espresso zubereiten kann. Mit nur vier Tasten und einem Drehschalter ist das Modell intuitiv zu verwenden; all diese Tasten sind an der Modellvorderseite installiert worden und daher ohne Weiteres zu erreichen. Mit ihnen kann man nicht nur das Mahlwerk anstoßen, sondern auch einstellen, welche Groboder Feinheit die Pulverpartikel durchs Mahlen schließlich erreichen sollen. Leider kann man den Siebhalter nur mit viel Mühe im Modell verankern; hier ist ein erheblicher Widerstand wahrzunehmen. Schön wiederum ist, dass man von vornherein an alle wesentlichen Teile des Modells herankommen und sie im Weiteren aus allen Winkeln ab-und auswischen kann. Die Dokumentation des Herstellers ist von einer wirklich eindrucksvollen Qualität: Der Hersteller handelt in ihr alle essentiellen Themen inhaltsvoll und währenddessen vollkommen verständlich ab. Einen Espresso herzustellen nimmt durchschnittlich 29 s (T Ø ) in Anspruch. Anschließend ist der Espresso mit 63,5 °C (t ) nicht so warm, wie er es sein sollte. Die Crema ist mit ihren 5 mm (H ) nicht voluminös, aber mit Poren von einheitlicher Größe versehen. Man kann mit diesem Modell auch ein Espressopaar herstellen. Die Volumina der parallel aus dem Modell heraus rinnenden Espressoportionen wichen leider um circa ±4 ml voneinander ab. Die Temperatur des Heißwassers, welches das Modell ausstoßen kann, ist mit 75,3 °C (t ) annehmbar, kann man mit ihm doch bspw. anspruchsvollere Tees zubereiten, ohne deren Aromen zu verderben. Der Wasserstrahl ist auch vollends stabil, sodass es nicht zu Wasserspritzern kommt. Will man Milch oder Milchalternativen schäumen, so muss man 34 s (T ) warten; danach rinnen auch noch ein paar Milliliter Wasser aus der Düse. Die Qualität des so erstellten Milchschaums ist aber wunderbar: Wirklich ausladende Poren sind rar. Obendrein ist das Modell hierin auch noch sehr schnell (T bei V: 250 ml: 36 s). Mit einem Schallausstoß von 76,7 dB(A) (L P aus d: 0,5 m) ist das Modell auch aus anderen Winkeln des Haushalts heraus zu hören, vor allem während des Mahlens. Der Stromverbrauch wiederum ist mit nur 458,9 W (P Ø ) sehr maßvoll.

Die Espressomaschine von BEEM ist mit einem Gewicht von 10,0 kg (m max , ohne Wasser o. Ä.) schwerer als viele andere Modelle: Dies ist allein dann verdrießlich, wenn man das Modell mal an-und anderswo hin heben muss, bspw. um die Arbeitsplatte abzuwischen. Ansonsten ist das Gewicht ob der von ihm vermittelten Stabilität ausdrücklich willkommen zu heißen: Auch versehentliche Stöße können das Modell nicht mehr als den ein oder anderen Millimeter verrücken. Mit Maßen von 34,5 × 41,3 × 33,8 cm (B ×H × ​ T ) ist das Modell aber nicht von wirklich ausnehmender Größe. Die hier verwendeten Materialien sind von annehmbarer Qualität: Die vereinzelt erkennbaren Makel wirken sich nicht in puncto Funktionalität aus. Vollkommen ausreichend ist schließlich das Zubehörensemble des Modells: Während nur ein Siebpaar vorhanden ist, kommt das Modell auch mit einem exzellenten, vollstabilen Tamper. Die außerdem enthaltenen Utensilien können in einem Fach am Modell selbst verstaut werden. Vorheizen lässt sich das Modell in 62 s (T Ø ). Dann erstrahlen auch die sechs verlässlich ansprechenden Touchelemente, über die sich all die verschiedenen Funktionen erreichen lassen; außerdem ist ein ohne wirklich wahrnehmbaren Widerstand hin und her wendbarer Drehschalter vorhanden. Wunderbar handhaben lässt sich der Siebhalter: Gerade die Siebe kann man hier, anders als bei vielen anderen Modellen, ohne viel Mühe wieder aus dem Siebhalter herausnehmen. Gleichermaßen simpel und schnell lässt sich das Modell säubern. Von Werk aus vorhanden ist auch eine inhaltsvolle, mit verständlichen Texten und mancherlei Graphiken versehene Dokumentation. Einen Espresso kann das Modell in 22 s (T ) herstellen. Die den Espresso nach oben hin abschließende Crema ist aber nicht von idealer Qualität: Sie ist mit 5 mm (H ) nicht wirklich voluminös und kann auch leider keine einheitlichen Poren vorweisen. Weiterhin ist die Temperatur des Espressos mit durchschnittlich 60,1 °C (t ) nicht ausreichend. Aber: Die Temperatur kann verstellt werden (t : 58,9 °C, t 2 : 60,1 °C und t 3 : 65,4 °C). Verlocken wird den ein oder anderen auch die Präzision beim parallelen Brühen von Espressopaaren: Die Volumina der einzelnen Espressoportionen wichen nur um ±1 mm voneinander ab. Heißwasser erreicht eine wirklich ordentliche Temperatur 82,0 °C (t ). Der Wasserstrahl ist nur die ersten paar Momente nicht stabil. Nach 6s (T ) kann man schon Milch oder Milchalternativen schäumen. Beim Herstellen von Milchschaum (V: 250 ml), was circa 40 s (T ) vereinnahmt, passiert es schnell, dass der Schaum zu starr wird; immerhin ist die Größe der Poren recht einheitlich. Mit 831,4 W (P ) wirklich maßvoll ist der Stromverbrauch. Der Schallausstoß wiederum wird den ein oder anderen enervieren: Wir maßen hier 78,5 dB(A) (L aus d: 0,5 m).

Dieses Modell ist mit Maßen von 29,5 × 34,6 × 29,5 cm (B max ×H × ​T ) von wirklich minimaler Größe. Dass es sich mit dem Gewicht (m , ohne Wasser o. Ä.: 7,5 kg) nicht anders verhält, ist daher auch nicht weiter verwunderlich. Gleichwohl sind die hier verwendeten Materialien vollmassiv und vermitteln dem Modell eine exzellente Stabilität. Die Kompaktheit ist dadurch zu erklären, dass hier kein Mahlwerk installiert worden ist: Das Modell lässt sich also von vornherein nur mit Pulver verwenden, das man also anderswie vorbereiten muss. Das ist nicht per se schlecht, kann man so doch bspw. auch eine vollkommen moderne Mühle mit exzellenter Mechanik verwenden, die den Mahlwerken der anderen Modelle in puncto Qualität nicht nachstehen wird. Doch muss man eine solche vorher auch noch erwerben. Wenn man dies aber einmal außen vor lässt, so kann das Modell mit einem ansehnlichen Zubehörpack prunken: Hier sind bspw. vier Siebe vorhanden. 42 s (T Ø ) nach dem Anschalten kann man das Modell voll verwenden. Das Tastenpanel lässt mehr als eine Handvoll Tasten und ein Drehelement erkennen. Die verschiedenen Features des Modells kann man leider nicht immer intuitiv erreichen, vor allem wenn einzelne Parameter anzupassen sind, wie bspw. die Temperatur des zu verwendenden Wassers (t : 52,2 °C, t 2 : 55,8 °C und t 3 : 60,1 °C). Die Dokumentation des Herstellers ist von ordentlicher Qualität, auch wenn man mancherlei Texte mehrmals lesen muss, um sie vollends zu verstehen. Der Tank ist bei diesem Modell vorne auszumachen, wodurch man ihn wunderbar hervor-und herausziehen kann. Auch alle anderen, wesentlichen Teile des Modells sind ohne Weiteres zu erreichen, sodass man sie von allen Winkeln aus ab-und auswaschen kann. Das Modell lässt das Wasser leider viel zu schnell durch das Pulver schießen: Wir maßen hier 18 s (T ). Auch die Temperatur des Espressos ist nicht vorbildlich (t : 55,8 °C). Dass die Crema mit 15 mm (H ) außerordentlich voluminös ist, wird einem vor allem dadurch verleidet, dass sie keine einheitliche Struktur vorweisen kann, also bspw. die Poren nicht von ein und derselben Größe sind. Espressopaare lassen sich mit diesem Modell aber prima herstellen: Die Volumina der einzelnen Espressoportionen wichen nicht in einem wirklich erheblichen Maß voneinander ab (±3 ml). Das Temperaturproblem stellt sich auch beim Wasser, welches das Modell ausstoßen kann: Wirklich prall sind die hier zu messenden 71,8 °C (t ) nicht. Milch und Milchalternativen lassen sich mit dem Modell nach nur 10 s (T ) schäumen: Vorab perlen noch ein paar Milliliter Wasser herab. Milchschaum (V: 250 ml) ließ sich innerhalb von 45 s (T ) herstellen, kann aber schnell zu starr werden. Da kein Mahlwerk vorhanden ist, ist der Schallausstoß des Modells bei nur 64,0 dB(A) (L aus d: 0,5 m) zu verorten. Der Stromverbrauch wiederum ist mit 1.015,1 W (P Ø ) recht hoch.

Die Espressomaschine von ETA kann bei einem noch annehmbaren Gewicht von 8,8 kg (m max , ohne Wasser o. Ä.) wirklich kompakte Maße von 28,0 × 41,0 × 32,5 cm (B ×H × ​T ) vorweisen: Sie lässt sich so bspw. auch in anderswie nicht voll verwendbaren Winkeln der Arbeitsplatte abstellen. Gerade auch der Stabilität nach ist an dem Modell nichts zu monieren: Durch Stöße bspw. lässt es sich nicht in erheblichem Maß verschieben. Dank der hier von vornherein vorhandenen Siebe kann man viel mit der Maschine variieren, bspw. wenn man mit der Größe der Pulverportionen spielen will, um das letztlich wahrzunehmende Aroma des Espressos zu verändern. Das pompöse Zubehörpack schließt außerdem noch ein paar Utensilien ein, mit denen man das Modell wirksam säubern kann. Nach dem Anschalten muss man 31 s (T ) ausharren, bis das Modell schließlich einen Espresso zubereiten kann. Das nach vorne hin abschließende Tastenpanel ist mit in summa nur vier Tasten und einem Drehelement übersichtlich. Alle Tasten haben eine klassisch-konventionelle Mechanik und sprechen verlässlich an. Verdrießlich, weil alles andere als simpel abzuwickeln, ist die Herausnahme des Siebs aus dem Siebhalter. Mit viel Mühe verbunden ist es auch, die Maschine vollkommen rein zu halten: Es kann hier allemal vorkommen, dass sich Wasser und Pulverpartkel an nur schwer zu erreichenden Stellen ansammeln. Woran wir uns außerdem stießen: Die Dokumentation des Herstellers ist inhaltlich von einer ansehnlichen Qualität, aber leider voller Fehler in puncto Orthographie und Grammatik; die Texte lassen sich aber noch immer verstehen und erschließen einem auch alles, was man von dem Modell wissen muss. Das Herstellen eines Espressos nimmt 28 s (T Ø ) in Anspruch. Wesentlich ist hier aber, dass man die zu verwendende Tasse immer vorwärmen sollte, da der Espresso ansonsten nur eine nicht mehr als ausreichend anzusehende Temperatur von 50,7 °C (t ) vorweisen kann. Mit 8 mm (H ) ist die den Espresso adelnde Crema voluminös, lässt aber leider keine einheitliche Farbe erkennen; außerdem sind auch die hier auszumachenden Poren nicht von ein und derselben Größe. Lobende Worte lassen sich aber anderswo verlieren: Wann immer man das Modell ein Espressopaar herstellen lässt, kann man sich stabiler Volumina sicher sein. Die einzelnen Espressoportionen wichen nur um ±2 ml voneinander ab. Heißwasser kann das Modell auch mit einheitlichem Strahl ausstoßen, es vorab aber nur bis zu einer Temperatur von 78,6 °C (t ) erhitzen. Milch und Milchalternativen weiß das Modell nach 39 s zu schäumen, wobei es immerhin während der ersten Momente noch den ein oder anderen Milliliter Wasser verlieren kann. Der Milchschaum (V: 250 ml) selbst ist nach 44 s (T ) erstellt und von einer wirklich ansprechenden Qualität. Schön außerdem: Mit einem Schallausstoß von 72,9 dB(A) (L aus d: 0,5 m) ist das Modell nicht leise, aber doch auch nicht enervierend-laut. Moderat ist mit nur 853,5 W (P Ø) auch der Stromverbrauch.