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Voller Geheimnisse


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Reisemobil International - epaper ⋅ Ausgabe 1/2022 vom 07.12.2021

REISE Basilikata und Lukanische Dolomiten, Süditalien

Artikelbild für den Artikel "Voller Geheimnisse" aus der Ausgabe 1/2022 von Reisemobil International. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Reisemobil International, Ausgabe 1/2022

Gesäumt von einem duftenden Blumenmeer aus Zistrosen, wildem Thymian und Salbei windet sich der Wanderweg über Felsbrocken von der Größe eines Einfamilienhauses. Wahllos verstreut liegen diese gigantischen Findlinge in der Landschaft.

Mittendrin blockiert eine Schaf herde den Trail. Der Schäfer reitet wie ein stolzer Krieger – ohne Sattel – an uns vorüber. Sein markantes Profil wippt im Takt des Hufschlags seines Haflingers. Dessen Mähne leuchtet im Gegenlicht. Es scheint, als wäre hier schon vor Jahrhunderten die Zeit stehen geblieben.

Etwas weiter unten, auf einer lieblichen Au, offenbart sich uns ein phänomenales Panorama: Wie Haifischflossen wachsen die Lukanischen Dolomiten zwischen Castelmezzano und Pietrapertosa aus dem grünen Hügelmeer. Wind und Wetter haben diese Zahnreihe aus Sandstein in Jahrtausenden zu einem kolossalen Gebilde ...

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... geformt. Ein Anblick, der zwar jeden in seinen Bann zieht, den aber kaum ein Mensch kennt.

Gesehen haben wir diese Felsen allerdings doch schon einmal: in einer Pizzeria in Frankfurt. Bei Antipasti Misti und einer wagenradgroßen Pizza Capricciosa rätselten wir damals: Wo ist diese unglaubliche Gegend, die sich da vor uns auf einem monumentalen Poster an der Wand ausbreitet?

„Das ist Pietrapertosa in der Basilikata, gut 400 Kilometer südlich von Rom, von dort stammt mein Chef.“ Aha. Wir hatten keine Ahnung, aber eines stand im Nu fest: Da müssen wir schnellstens mal hin. Und zwar mit dem Reisemobil.

Die knapp 10.000 Quadratkilometer große Basilikata gilt als gut behütete Schönheit. Selbst ausgemachte Italienkenner zucken beim Namen dieser Region eher ratlos mit den Schultern. Hat das was mit Basilikum zu tun, lautet dann häufig die Gegenfrage. Das Gewürzkraut wächst zwar auch hier, aber der Name stammt von Basilikos, einem Verwalter aus Byzanz.

Auch Rom hatte das alte Lukanien (Lucania – Land der Wälder) lange Zeit völlig vergessen. Erst Carlo Levis Nachkriegsklassiker „Christus kam nur bis Eboli“ riss die Region aus dem drohenden Koma. Der Roman über das Elend der Bevölkerung in den Felshöhlen Materas, wo Menschen und Tiere auf nackten Felsen hausten und jedes zweite Neugeborene starb, wurde zur bitteren Anklage sozialer Missstände im südlichen Italien. 1952 wurde die Räumung der Sassi angeordnet, dieser einmaligen Felsenstadt.

Erst 1993 hat die UNESCO das Höhlenlabyrinth, eine der ältesten Siedlungen der Menschheit, zum Weltkulturerbe erklärt. Dank sprudelnder Fördergelder erstrahlte aus den gut 150 Felsenkirchen, unterirdischen Kuppeln und Fresken, die einst als Schande Italiens galten, ein touristisches Juwel.

Wir sind die gut 1.300 Kilometer von München bis zum Parco Naturale die Gallipoli Cognato e delle Dolomiti Lucani, so sein offizieller Titel, auf einen Rutsch durchgefahren. Da wird es Zeit, sich die Beine zu vertreten.

Der Park birgt paradiesische Pfade für Wanderer und Radfahrer. Schon ein kleiner Rundgang durch Castelmezzano lockert die Waden wieder auf. Das Dorf schmiegt sich an kapitale Felsen. Auf gut 750 Metern Seehöhe ist bereits am Ortseingang Schluss für alle normalen Fahrzeuge.

Die schmalen, verwinkelten und mächtig steilen Gassen sind nur noch mit den schlanken, dreirädrigen Apes zu meistern. Nicht selten fliegen die Funken, wenn die Auf bauten der knatternden Zweitakter wieder an einer Hauswand entlangschrammen. Daneben erobern immer mehr Elektroräder das undurchsichtige Gassengeflecht.

Einst errichteten die Langobarden hier eine schwer einzunehmende Burg. Im Zeitenlauf der Eroberungen folgten die Sarazenen, Normannen und Staufer. Bei jüngsten Restaurationsarbeiten an der Außenwand der zentralen Chiesa de Madre wurde ein Templerkreuz freigelegt. Selbst die waffenstarrenden Ritter fanden also den beschwerlichen Weg in diese unzugängliche Bergwelt.

Steil bergan führt der erste Rundgang zwangsläufig zum Castellum Medianum. Die nur noch rudimentär erhaltene Burg ist über eine Art Himmelsleiter, genauer gesagt über ein paar in den Fels geschlagene Treppenstufen erreichbar. Der Zugang ist nicht unbedingt für Schwindelanfällige oder schwache Nerven geeignet. Aber: Ein kurzer Rundblick über die geradezu malerisch-verwitterten Ziegeldächer in das märchenhafte Felsenrund und die mystisch verwunschenen Eichenwälder – schon sind die Strapazen der langen Anreise vergessen.

Pietrapertosa gilt mit seinen 1.088 Metern Höhe über NN als höchstgelegene Gemeinde der Basilikata. Noch führen hier an die tausend Seelen in der heftig exponierten Hanglage ein scheinbar beschauliches Leben. Längst aber zieht es die Jungen in die Großstädte, wo es mehr Möglichkeiten zu geben scheint, sich zu verwirklichen und ein ordentliches Einkommen zu erzielen.

Der 2007 installierte Engelsflug sollte wohl gleichermaßen die eigene Jugend wieder an die Heimat binden, wie jüngere Touristen in die entlegene Bergwelt locken. Der Volo dell‘Angelo verspricht den ultimativen Adrenalinkick: An zwei knapp 1,5 Kilometer langen Stahlseilen, welche die beiden Gemeinden miteinander verbinden, sausen gut gesicherte Abenteuerlustige Kopf voran mit bis zu 120 km/h über die 400 Meter tiefe Schlucht. Eben Rasen mit Aussicht.

Dabei begeistert Reisemobilisten bereits die Anfahrt zu diesen fabelhaften Himmelsdörfern. Die Haarnadelkurven hinauf nach Castelmezzano sind ein Fest hinterm Steuer. Die Schleife auf der Rückseite von Pietrapertosa mit direktem Blick in das Felsmassiv von Castelmezzano, wo die Häuser in der Vertikalen zu schweben scheinen, garantiert Gänsehaut und gräbt sich besonders tief ins Gedächtnis ein.

Kein Wunder, dass diese Gemeinden längst zu den Borghi più belli d‘Italia zählen, zu den schönsten Burgen Italiens. Accettura, Stigliano, Craco Vecchia – die Liste der unglaublich schönen Bergdörfer der Basilikata ist lang.

Doch nach so vielem Schweiß in der 35 Grad heißen Bergwelt zieht es uns ans Meer. Wir entscheiden uns für den Golf von Tarrent im Ionischen Meer. Auf der SS 407 folgen wir dem Fluss Basento gen Osten.

Eingezwängt zwischen Kalabrien im Süden der Stiefelspitze und Apulien, gewissermaßen an der Innenseite des Absatzes, beträgt der Anteil der Basilikata am Ionischen Meer gerade mal knappe 40 Kilometer Luftlinie. Genau hier befinden sich viele Altertümer des einst so mächtigen Magna Graecia.

Achäer gründeten bereits um 650 vor Christus zwischen den Mündungen von Bradano und Basento, einem optimal schiffbaren Siedlungsort, die bald mächtige Handelsstadt Metapontion. Vor allem der Seehandel mit Getreide aus dem fruchtbaren Hinterland sorgte für Reichtum. In dieser Zeit förderte die griechische Auswanderungspolitik, dass sich Stadtstaaten an der Südküste Italiens und auf Sizilien gründeten – und auch häufig untereinander bekriegten.

Gut 2.500 Jahre später finden wir noch immer beeindruckende Überbleibsel des antiken Metapontion. Inmitten blühender Kornfelder ragen auf einer Anhöhe 15 von einst 32 monumentalen dorischen Säulen eines Hera-Tempels in den Himmel. Bei Metaponto Borgo lassen sich die Überreste einer ausgedehnten Nekropole bestaunen. Natürlich darf auch ein Theater nicht fehlen. Es wurde in der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts errichtet, sieben Sitzreihen sind gut erhalten und zu besichtigen.

Wer sich etwas intensiver in die griechische Periode zurückversetzen möchte, sollte vorab das archäologische Museum im Stadtzentrum Metapontos besichtigen. Vor allem die Tonscherben und Schmuck gewähren tiefe Einblicke in die griechische Antike. Das Museum ist nicht weit vom Camping Village Internazionale entfernt. Ein guter Standort, weil es von dort auch nur wenige Meter zum schönen Sandstrand sind.

Von Metaponto führt eine Kombination einsamer, malerischer Landstraßen durch schier endlose Getreidefelder nach Matera. Bis 2019 war die Stadt mit ihren 60.000 Einwohnern nur Insidern aus der Filmbranche bekannt. Mit ihrer komplett aus den Felsen herausgeschlagenen Altstadt gilt Matera nach Aleppo und Jericho als drittälteste, ständig bewohnte Siedlung der Welt. Ausgrabungen belegen eine 8.000-jährige Stadthistorie – sie reicht also bis in das Neolithikum zurück.

Mit ihren Blickachsen auf Höhlen, Felsen und alten Stadtmauern drängt sie sich geradezu als Drehort für Sandalenschinken auf. Pier Paolo Pasolini verfilmte hier schon 1964 „Das Evangelium nach Matthäus“. Der Australier Mel Gibson ging 2004 bei seiner umstrittenen „Passion Christi“ so sehr in schmerzlich-blutige Details, dass viele Kinogänger den Film seiner Brutalität wegen ablehnten. Erst 2019 wurde die einstige Schande Italiens zur europäischen Kulturhauptstadt gewählt und erregte damit endlich über das Filmbusiness hinaus internationales Aufsehen.

„Doch den wahren Boom werden wir wohl erleben, wenn das Corona-Virus besiegt ist und endlich der neue James Bond ins Kino kommt“, erklärt uns die zertifizierte Stadtführerin Lena. Schon im April 2019 wurden weite Teile der Altstadt für das riesige Filmteam des 25. Agententhrillers „Keine Zeit zu sterben“ abgesperrt.

Touristen staunten hinter den Absperrbändern, was die Maschinengewehrsalven und knatternden Motoren wohl zu bedeuten hatten. Britische Hotelgäste konnten vom Dach ihres Boutique-Hotels eine Verfolgungsjagd mit Daniel Craigs Classic Car – seinem silbernen Aston Martin DB 5 – filmen. Natürlich stellten sie den Clip sofort in die sozialen Medien. Auf der Piazza Duomo wurde auch ein spektakulärer Motorrad-Stunt gedreht, der sogar Teil des offiziellen Trailers ist.

„Sasso“ heißt Stein, und der Plural „Sassi“ steht synonym für die Altstadt. Die Einwohner unterteilen das Weltkulturerbe der UNESCO in zwei Viertel. Das Barisano, wo die Häuser aus den Steinen gebaut wurden, galt als der Stadtteil der Handwerker. Im „Caveoso“, dem Teil mit den ausgegrabenen Wohnhöhlen, hatten die Bauern ihre Heimstätten. Hier wurde der Aushub nur noch für die Häuserfronten verwendet. Matera liegt auf einer vor Jahrmillionen aus dem Meer aufgetauchten Kalktafel. Gut sichtbar sind Muschelversteinerungen in den Mauerresten der Sassi.

Bei brütender Hitze steigen wir über Gassen und Tausende Jahre alte Steinstufen hinab in die Sassi Caveoso. Diese heutige Via Madonna della Virtu diente der Stadt früher als Kloake. Es war Mussolini, der hier 1928 die erste befahrbare Straße der Sassi erbauen ließ.

Links der gepflasterten Prachtstraße ragt der Monte Morone, ein wuchtiger Felssporn, in den stahlblauen Himmel. Wir besichtigen die darin verborgene Kapelle San Giovanni. Die zum Teil sehr gut erhaltenen Fresken stammen aus dem 10. und 11. Jahrhundert, die Kapelle ist komplett in den Kalksandstein gehauen. Die dumpfen Farben, die unbewegten Motive und langen Gesichter deuten auf die byzantinische Schule hin.

Insgesamt birgt Matera 155 Höhlenkirchen. Viele davon sind längst entweiht, Messen finden darin schon lange nicht mehr statt. Im 17. und 18. Jahrhundert wurden die einstigen Gotteshäuschen sogar als Ställe für Vieh verwendet. Wie das aussah, können wir in der so erhaltenen Casa Grotta, mehr oder weniger vis-a-vis vom Monte Morone, nachempfinden.

Zum Abschluss der Stadtführung besuchen wir eine mustergültige Höhlenwohnung, wie sie bis zur Zwangsräumung der Sassi 1952 bewohnt war. Auf drei Etagen lebten Familien. Ochsen und Esel heizten im ersten Untergeschoss mit ihrem dampfenden Dung. Eine Etage darunter lagerten Wein und Vorräte im kühleren Keller.

Die Kinder schliefen in der obersten Schublade einer Kommode. Frischwasser wurde aus der Zisterne geschöpft. Der Cantero, ein großer Nachttopf aus Ton, ersetzte die Toilette. Obwohl die Grotte im Hinblick auf die stilvolle Möblierung einen gar nicht mal so unbehaglichen Eindruck vermittelt: Feuchtigkeit und vor allem der Gestank der Tiere dürften die Bewohner der Sassi massiv gesundheitlich bedroht haben.

An der frischen Luft erblicken wir schon fast unseren Stellplatz auf der Murgia Materana. Ein herrlicher Wanderweg bringt uns zunächst hinunter zur Gravina di Matera, einem Graben, den sich der Flusslauf des Torrente Jesce gebahnt hat. Eine kippelige Hängebrücke führt über die Schlucht hinüber zum ebenso von Höhlen durchfurchten Hochplateau.

Oben am Belvedere überwältigt uns der biblische Blick auf die Sassi. Vielleicht kam Christus seinerzeit tatsächlich nur bis Eboli, James Bond war auf jeden Fall schon da.

Und somit dürfte der touristische Dornröschenschlaf Materas und der Basilikata endgültig vorüber sein.

MOBIL IN DER BASILIKATA

Die süditalienische Region misst knapp 10.000 Quadratkilometer und wird in die Provinzen Potenza und Matera gegliedert. Insgesamt leben hier knapp 557.000 Menschen, was einer Bevölkerungsdichte von 55,7 Einwohnern pro Quadratkilometer entspricht (Deutschland: 233). Hauptstadt ist Potenza mit 66.500 Einwohnern.

Info Basilikata

Über Mailand oder Genua nach Süden entweder auf der adriatischen Seite über Ancona, Pescara und Termoli oder via Rom und Neapel entlang der Riviera in die Basilikata, auf der Straße 407 bis Campomaggiore und hoch nach Pietrapertosa (1.088 Meter über NN). Über kurvenreiche Landstraßen weiter nach Matera und Metaponto an die Ostküste.

Azienda di Promozione Turistica della Basilicata (APT), www.aptbasilicata.it, und www.basilicataturistica.it mit Tipps, Adressen sowie Infos für Camper, Radfahrer, Wanderer, kulturell Interessierte. Broschüren und Kartenmaterial werden gebührenfrei verschickt. Gratis ist auch ein touristischer Atlas, ein Reiseführer mit einer für die Groborientierung brauchbaren Karte im Maßstab 1:200.000, einer guten Karte über die Lukanischen Dolomiten (1:50.000) mit zahlreichen Tourenvorschlägen und ein Unterkunftsverzeichnis. Mai bis Oktober, im Hochsommer wird es allerdings rund um die Lukanischen Dolomiten sehr heiß. Der Frühling mit seiner Blütenpracht und der Herbst mit den gefärbten Eichenwäldern gelten als bevorzugte Reisezeiten auch mit dem Mobil.

Castelmezzano und Pietrapertosa: Flying Fox in Überlänge für Wagemutige, www.volodellangelo.com, Tickets gibt es am Palazzo Ducale in Castelmezzano

Matera: Casa Grotta, originalgetreue Höhlenwohnung in der Sassi, www.casagrotta.it

Metaponto: Museo Archeologico Nazionale di Metaponto und weitere Ausgrabungsstätten, www.visitmetapontobernalda.it

Castelmezzano/ Pietrapertosa: Agriturismo Taddeo Sapori del Parco, einfache Stellplätze, lukanische Küche mit Wild und Pilzen, viele hausgemachte Produkte, schöner Standort für Rad-und Wandertouren. www.agriturismotaddeo. blogspot.it Matera: Campingplatz Masseria Radogna im stadtnahen Parco della Murgia Materana, von dort 30 Minuten zu Fuß über einen Wanderweg mit Hängebrücke in die Sassi, www.ceamatera. it/ospitalita/area-camper-matera Metaponto: Village Internationale, kunterbunter Campingplatz mit Bungalows und direktem Zugang zum Strand, www.villageinternazionale.com

Amann, Peter: Basilikata mit Matera, Reise Know-How, Bielefeld, 2019, ISBN 978-3-8317-3222-7, 19,90 Euro

Levi, Carlo: Christus kam nur bis Eboli, dtv, München, 2003, 288 Seiten, ISBN 978-3423130394, 9,90 Euro