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VON BOND BIS BUTTON


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Walter Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 9/2021 vom 16.10.2021

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Bildquelle: Walter Magazin, Ausgabe 9/2021

AMG GT 63 SE PERFORMANCE LÄNGS DER DYNAMIK

Wie sagen sie bei Mercedes zu: Das Auto geht wie die Sau? Richtige Antwort: Es zeigt unvergleichliche Längsdynamik. Wie auch immer, von 843 PS sollte man einiges erwarten dürfen. Und der AMG GT 63 SE Performance liefert. Höchstgeschwindigkeit 316 km/h, null auf 100 in 2,9 Sekunden. Befeuert wird der stärkste Serien-AMG aller Zeiten vom bewährten Vierliter-V8-Biturbo (639 PS) plus Elektromotor (204 PS), die zusammen mehr als 1.200 Newtonmeter Drehmoment auf alle vier Räder wuchten. Das Zusammenspiel beider Antriebe wird mit Knowhow aus der Formel 1 koordiniert. Auch die Flüssigkeitskühlung für die eigens entwickelte Batterie, elektronisch regelbares Luftfeder-Fahrwerk sowie sieben wählbare Fahrprogramme inklusive Race-Modus vermitteln einen Eindruck vom Aufwand, den Mercedes-Haustuner AMG bei der Topversion des viertürigen Coupés betrieben hat. Sie ...

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... kritisieren die elektrische Reichweite von nur etwa zwölf Kilometern?

Haben Sie nicht zugehört? Wir reden hier von Dynamik.

Plug-in-Hybrid mit 4,0-Liter-V8-Turbobenziner und Elektromotor; Systemleistung 843 PS (620 kW), Allradantrieb; Neungang- Automatik; Preis noch nicht bekannt

Mit dem Facelift legt der VW Polo GTI weiter zu, allerdings fehlt ein manuelles Schaltgetriebe weiterhin.

VW POLO GTI SCHLAUER UND STÄRKER

Der GTI ist der letzte Polo, der die aktuelle Überarbeitung der gesamten Baureihe bekommt. Optische Erkennungsmerkmals sind außen die im Detail neu gestalteten LED-Matrix-Hauptscheinwerfer, die quer unter dem Kühlergrill verlaufende Leiste des Tagfahrlichts, die doppelten LED-Nebelscheinwerfer und die schmal in die Heckklappe gezogenen Rückleuchten.

Innen sind Lenkrad mit Multifunktionstasten und die glänzend lackierten Verkleidungen der Armaturentafel neu. Nicht gerade spannend? Ok, kommen wir also zur Technologie. Der Polo GTI ist im 2022er Modelljahr dank neuer Generation der Bordelektronik deutlich schlauer als der Vorgänger. Serie ist unter anderem ist das digitale Cockpit, als Option ist teilautomatisiertes Fahren möglich. Außerdem beherrscht der kleinste GTI jetzt Software-Updates und das nachträgliche Freischalten von Funktionen „over the air“, also per Internet. Ein paar PS mehr gibt’s außerdem. Sieben, um genau zu sein. Und das ist ja das, was GTI-Fahrer eigentlich interessiert.

Turbobenziner; 2,0 Liter Hubraum; 152 kW (207 PS); Siebengang- Doppelkupplungsgetriebe, 0-100 km/h in 6,5 Sekunden; Höchstgeschwindigkeit 240 km/h; Preis ab 30.300 Euro

RADFORD TYPE 62-2 SMOKING GUN

Jenson Button ist unter die Autobauer gegangen. Zusammen mit drei Kumpels hat der Formel-1-Weltmeister von 2009 die britische Karosserieschmiede Radford wiederbelebt. Die machte sich in den 1960er und 70er Jahren vor allem mit Kombi-Umbauten von Aston Martins und Minis einen Namen. Zum Comeback gibt’s einen Sportwagen. Die technische Basis bildet der Lotus Evora. Von dem zweisitzigen Coupé stammen das Monocoque-Chassis sowie der V6-Mittelmotor. Mit 3,5 Litern Hubraum und Kompressor-Aufladung leistet er je nach Eskalationsstufe 436, 507 oder 608 PS. Die als Hommage an den 1962er Rennwagen Lotus 62 gestaltete Karosserie fertigt Radford aus Kohlefaser. Wobei nach guter alter Coachbuilder-Tradition viele Details nach Kundenwunsch ausgeführt werden. Das Team um Jenson Button war so clever, sich die Rechte an legendären Designs aus der Lotus-Historie zu sichern. Deswegen trägt der Radford 62-2 je nach Ausstattung den Beinamen „Golden Leaf“ oder „John Player Special“ – inklusive der markanten Lackierungen.

V6-Benziner mit Kompressor-Aufladung, 3,5 Liter Hubraum; bis zu 447 kW (608 PS), Hinterradantrieb; Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe; Preis je nach Ausstattung

LAMBORGHINI COUNTACH LPI 800-4 KUNTASCH!

Mit dem Countach erfand Lamborghini 1971 das Design von Sportwagen neu. Jetzt kommt der Trumpf jedes zeitgenössischen Auto-Quartetts zurück. Wie es den Italienern gelungen ist, das unverwechselbare Design des Donnerkeils ins 21. Jahrhundert zu transferieren – ein Wahnsinn! Oder wie man im Piemont, der Heimat von Lamborghini, sagen würde: Kuntasch! Flügeltüren, sechseckige Radhäuser, Felgen im Wählscheibendesign, gesteppte Sitze – alles wieder da. Nur die Klappscheinwerfer des Originals sind aktuellen Sicherheitsvorschriften zum Opfer gefallen. Unter der heute aus Kohlefaser gefertigten Karosserie steckt immer noch ein V12-Mittelmotor. Jetzt allerdings mit 6,5 Litern Hubraum und 780 PS. Beim Ur-Countach waren es 3,9 Liter und 375 PS. Und Hybrid-Technologie hatte das Posterauto aus den 1970ern auch noch nicht. Sie verleiht dem neuen LPI 800-4 eine Systemleistung von 814 PS, genug für 355 km/h. Auch wenn Sie jetzt Countach richtig aussprechen können: Alle 112 Exemplare der Neuauflage sind bereits verkauft.

V12-Saugmotor in Mittellage; 6,5 Liter Hubraum, 574 kW (780 PS); Elektromotor mit 25 kW (34 PS); Allradantrieb; 0-100 km/h in 2,8

Sekunden; Höchstgeschwindigkeit 355 km/h; Preis jenseits von 2 Mio. Euro

Moderne Te chnik, klassische Optik. Die sogenannten Restomods sind gefragter denn je.

EMILIA GT VELOCE BERTONE MIT BUMMS

Die jüngst präsentierten Restomods haben meist einen modernen Elektroantrieb unter der historischen Karosserie. Sportwagen-Spezialist Emilia geht einen anderen Weg: Die Hamburger packen die Technik der aktuellen Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio in den Vorgänger aus den 1960er Jahren. Damit die 510 PS des V6-Turbobenziners den allgemein als „Bertone“ bekannten Oldtimer nicht in Stücke reißen, werden Fahrwerk, Bremsen und Antrieb auf Stand 2021 gebracht. Die ausgebeulte Motorhaube erweitert den ursprünglich für einen maximal zwei Liter großen Vierzylinder konstruierten Maschinenraum. Kotflügelverbreiterungen schaffen Platz für 19-Zoll-Räder in klassischer

GTA-Optik. Für zeitgemäßes Niveau bei Komfort und Sicherheit sorgen Achtgang-Automatik, Klimaanlage, Servolenkung, Infotainmentsystem, Traktionskontrolle und Recaro-Sportsitze. Der Look des Bertone-Cockpits mit Holzverkleidungen und Rundinstrumenten bleibt weitgehend erhalten. Emilia plant vom GT Veloce eine Kleinstserie von 22 Stück.

V6-Turbobenziner, 2,9 Liter Hubraum; 375 kW (510 PS); Hinterradantrieb; Achtgang-Automatik; Preis ab 400.000 Euro

PIËCH GT COMEBACK OF LUFTKÜHLUNG

Restomods sind gerade der letzte Schrei. Ein Startup rund um Toni Piëch – Sohn des legendären Ferdinand Piëch – geht den direkten Weg. Der Piëch GT ist ein komplett neu konstruierter Elektro-Sportwagen, aber im klassischen Design mit langer Fronthaube, Stummelheck und tiefer Sitzposition. Möglich macht dies unter anderem die Platzierung der Batterien im

Mitteltunnel und hinter dem Cockpit. Sie kommen anders als bei vielen Konkurrenzmodellen ohne Flüssigkühlung aus, was rund 200 Kilogramm auf dem Weg zum angestrebten Fahrzeuggewicht von weniger als 1.800 kg einspart. Der eigentliche Clou aber ist die Fähigkeit zu wirklich schnellem Laden.

Rund acht Minuten an einem herkömmlichen CCS2-Lader, verspricht Piëch. Mit einem eigens entwickelten System sollen die als Maßstab geltenden 80 Prozent Kapazität sogar in nur fünf Minuten erreicht werden. Ein Motor an der Vorderachse und zwei hinten mit zusammen 612 PS freuen sich schon auf Testfahrten auf der Nordschleife. Der Verkaufsstart ist für 2024 geplant.

Rein elektrischer Antrieb mit drei E-Motoren mit je 150 kW (204 PS) Leistung; Allradantrieb; Fahrleistungen und Preis noch nicht bekannt

GENESIS GV60 SCHLÜSSEL WAR GESTERN

Die Hyundai-Edeltochter Genesis attackiert jetzt auch die rein elektrisch angetriebenen SUV der Konkurrenz. Der GV60 basiert auf derselben Plattform wie Ioniq 5 und Kia EV6, lädt mit maximal 800 Volt und 350 kW. Die Allrad-Topversion beschleunigen zwei Elektromotoren mit 490 PS im Boost-Modus in vier Sekunden auf Tempo 100. Den Luxusanspruch unterstreichen edel anmutende Materialien im Innenraum, die umweltfreundlich teilweise aus pflanzlichem Leder oder Recycling-Rohstoffen gefertigt werden. Ebenso innovativ ist die Bordelektronik, deren Repertoire weit über Head-up-Display und Kameras anstelle von Außenspiegel hinausgeht. So öffnet eine Gesichtserkennung die Türen, die Motoren werden per Fingerabdruck-Scanner aktiviert. Ein Schlüssel ist nicht mehr nötig. Außerdem kann der synthetische Motorsound variiert werden. Die Palette reicht von futuristisch bis sportlich. Im Cockpit selbst ist davon – und vom Rest der Umgebungs- und Fahrgeräusche – dank Noise-Cancelling praktisch nichts zu hören.

Rein elektrischer Antrieb auf Hinterräder/ein Motor oder Allrad/zwei Motoren; bis 320 kW (435 PS), mit Boost-Funktion kurzzeitig 360 kW (490 PS); Reichweite bis zu 451 km

HARLEY-DAVIDSON SPORTSTER S JETZT MIT 6

Freunde der in Europa eingestellten Sportster können aufatmen. Harley-Davidson haucht dem kleinsten Familienmitglied frisches Leben auf Euro-6-Niveau ein. Der neu entwickelte, wassergekühlte 1,25-Liter-V2 hat zwar 30 PS weniger als im identisch motorisierten Tourer Pan America. Dafür soll der Drehmomentverlauf besser zu einem Cruiser passen. Doch die Sportster S hat mehr als nur einen neuen Motor, der im Übrigen als tragendes Element konstruiert ist und so Gewicht spart. 228 Kilogramm sind für eine Harley definitiv Federgewicht. Mit ABS, Traktionskontrolle, elektronisch geregelten Fahrprogrammen, Tempomat, TFT-Rundinstrument inklusive

Smartphone-Connectivity sowie LED-Scheinwerfer ist die Sportster S endgültig im 21. Jahrhundert angekommen. Die Optik pendelt zwischen puristischem Bobber und geländetauglichem Scrambler. Die hochgelegten (aber leider von einem LKW-Designer fehlentwickelten) Auspuffrohre und das vergleichsweise große Vorderrad zitieren die Flattrack-Historie der US-Kultmarke.

Längs eingebauter V2; 1.252 cm³ Hubraum; 90 kW (122 PS); Kette; 6 Gänge; Höchstgeschwindigkeit 220 km/h; Preis ab 15.495 Euro

TRIUMPH TIGER 900 RALLY PRO JAMES BOND EDITION RIDE IT LIKE 007

James Bond hat vielleicht keine Zeit zu sterben. Aber zum Ritt auf einer Triumph bleiben 007 in seinem neuen Kino- Abenteuer ein paar Minuten. Jedenfalls sind Auftritte des britischen Bikes in spektakulären Stunt-Szenen Grund genug, eine auf 250 Stück limitierte Sonderserie der Tiger 900 Rally Pro aufzulegen (und von der Scrambler 1200, aber das ist eine andere Geschichte). Zur erweiterten Ausstattung der hochbeinigen Reise-Enduro zählen Lackierung in Böse-Jungs-Schwarz, ein spezieller Startbildschirm des TFT-Monitors, 007-Schriftzug auf dem Tank und ein zweiter Satz Reifen mit Offroad-Profil. Auch ein Echtheitszertifikat wird mitgeliefert. Unverändert sind der 95 PS starke 900-Kubikzentimeter-Dreizylinder und das geländetaugliche Fahrwerk mit 21-Zoll-Felge und 240 Millimetern Federweg am Vorderrad. Geheimagenten-Gadgets wie Raketenwerfer, Wechselkennzeichen oder Schleudersitze sucht man allerdings vergeblich. Immerhin sind Sitz und Griffe beheizbar. Daniel Craig ist ja auch nicht mehr der Jüngste.

Quer eingebauter Dreizylinder; 888 cm³ Hubraum; 70 kW (95 PS); Kette; 6 Gänge; Preis ab 18.450 Euro