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Von drauß’ VOM WALDE komm ich her ...


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EAT CLUB So schmeckt - epaper ⋅ Ausgabe 6/2022 vom 12.10.2022

Hab Tännchen, Nüsschen, Wild und mehr

Artikelbild für den Artikel "Von drauß’ VOM WALDE komm ich her ..." aus der Ausgabe 6/2022 von EAT CLUB So schmeckt. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: EAT CLUB So schmeckt, Ausgabe 6/2022

IT KÜRBISNOCKEN

Zarter Wildschweinrücken

FÜR 4–6 PORTIONEN // ZUBEREITUNGSZEIT CA. 3 STUNDEN

Für die Wildsoße

1 kg Wildknochen (vom Schlachter in ca. 8 cm große Stücke teilen lassen)

½ TL schwarze Pfefferkörner

› ½ TL Pimentkörner

› 1 TL Wacholderbeeren

› 1 Zwiebel

› 2 Knoblauchzehen

› ½ Stange Porree

› 2 Möhren

› 100 g Knollensellerie

› 1 EL Rapsöl

› 3 EL Tomatenmark

› 500 ml trockener Rotwein

› 4 Zweige Thymian

› 1 Lorbeerblatt

› Salz

› ca. 2 TL Speisestärke

Für die Kürbisnocken

250 g mehligkochende Kartoffeln

Salz

› 800 g Hokkaidokürbis

1 Prise geriebene Muskatnuss

40 g geriebener Parmesan

1 Ei (Größe M)

ca. 250 g etwas Mehl

3–4 Stiele Salbei

80 g Butter

Außerdem

800 g ausgelöster Wildschweinrücken

Salz, Pfeffer

› 1 EL Rapsöl

Pro Portion (bei 6) ca. 67 g E, 23 g F, 48 g KH, 645 kcal

1 Backofen vorheizen (Ober-/ Unterhitze: 200 °C/Umluft: 180 ...

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... °C). Knochen waschen, trocken tupfen, auf einem Blech im heißen Ofen 20–30 Minuten braun anrösten, zwischendurch wenden. Gewürze zerstoßen. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein würfeln. Porree putzen und waschen, Möhren und Sellerie schälen, waschen, alles klein schneiden. Mit Zwiebel, Knoblauch und Gewürzen im heißen O l anbraten. Tomatenmark kurz darin anschwitzen. Mit Wein und ca. 1,5 l Wasser ablöschen. Knochen zugeben. Thymian, Lorbeer und etwas Salz zugeben, zugedeckt 1 ½–2 Stunden köcheln. Durch ein Sieb gießen, abschmecken. Offen einköcheln. Stärke in wenig kaltem Wasser anrühren, Soße damit binden.

2 Kartoffeln waschen und in kochendem Salzwasser ca. 25 Minuten weich garen. Kürbis schälen, Kerne und faseriges Inneres entfernen, Fruchtfleisch würfeln. U ber kochendem Wasser ca. 15 Minuten dämpfen. Kartoffeln abgießen, abtropfen lassen, pellen. Mit Kürbis durch eine Kartoffelpresse drücken, ausdämpfen lassen. Mit 1 TL Salz, Muskat, Parmesan, Ei und 250 g Mehl zu einem formbaren Teig verkneten, dabei eventuell mehr Mehl zufügen. Rollen formen und in Stücke schneiden. Auf einem bemehlten Geschirrtuch ca. 1 Stunde ruhen lassen.

3 Backofen vorheizen (Ober-/Unterhitze: 160 °C/Umluft: 140 °C). Fleisch trocken tupfen, Sehnen und Häutchen entfernen. Mit Salz und Pfeffer einreiben. In einer ofenfesten Pfanne im heißen O l rundherum kräftig anbraten. Im heißen Ofen ca. 25 Minuten garen. Die Temperatur in der Mitte des Fleisches sollte 63–65 °C betragen (Bratenthermometer verwenden). Fleisch aus dem Ofen nehmen, zugedeckt etwas ruhen lassen.

4 Kürbisnocken in siedendem Salzwasser ca. 5 Minuten gar ziehen lassen. Salbei waschen. Blätter in heißer Butter knusprig braten. Nocken abtropfen lassen, in Salbeibutter schwenken. Wildschweinrücken in Scheiben schneiden und mit Nocken und Soße anrichten.

Holla, die Waldfee! Zugegeben: Die Soßenzubereitung ist aufwendig, aber lohnt sich und ergibt reichlich würzige Tunke. Bleibt etwas übrig, diese portionsweise einfrieren und zu anderen Fleischgerichten servieren.

IN MORCHELRAHM

Feine Bandnudeln

FÜR 4 PORTIONEN // ZUBEREITUNGSZEIT CA. 50 MINUTEN + WARTEZEIT

200 ml schwarzer Tee (lauwarm abgekühlt)

50 ml Cognac

40 g getrocknete Spitzmorcheln

2 Schalotten

› 1 Knoblauchzehe

› 4–5 Stiele Salbei

› 1 EL Mehl

› 1 EL Speisestärke

› ca. 4 EL Öl

› 400 g schmale Bandnudeln

› Salz

› 1 EL Butter

› 200 g Schlagsahne

› 2 EL Sojasoße

› Pfeffer

Pro Portion ca. 14 g E, 29 g F, 82 g KH, 705 kcal

1 Tee und Cognac mischen, Morcheln mindestens 30 Minuten darin einweichen. Dann durch ein mit Küchenpapier ausgelegtes Sieb abgießen, Flüssigkeit auffangen. Morcheln putzen und eventuell halbieren.

2 Schalotten und Knoblauch schälen und fein würfeln. Salbei waschen, trocken tupfen und Blätter längs in Streifen schneiden, dabei die Blattstiele heraustrennen. Mehl, Stärke und 4 EL kaltes Wasser glatt rühren. Salbeistreifen hindurchziehen und im heißen O l knusprig ausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

3 Nudeln nach Packungsanweisung in reichlich kochendem Salzwasser bissfest garen. Schalotten und Knoblauch in heißer Butter glasig schwitzen. Morcheln zugeben, ca. 5 Minuten unter gelegentlichem Schwenken braten. Mit Sahne, 4–5 EL Einweichflüssigkeit und Sojasoße ablöschen und einige Minuten einköcheln.

4 Nudeln abgießen, abtropfen lassen und unter die Morchelsoße heben, mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit frittierten Salbeiblättern bestreut anrichten.

YUPPIE-PILZ

Spitzmorcheln zählen wie Trüffeln zu den teuersten und edelsten Pilzen. Eine kostengünstigere und ebenfalls leckere Alternative sind getrocknete Steinpilze.

MIT SERVIETTENKNÖDELN

Deftiges Hirschragout

FÜR 6 PORTIONEN // ZUBEREITUNGSZEIT CA. 2¾ STUNDEN

Für das Hirschragout

150 g Knollensellerie

› 2 Möhren

› 2 Zwiebeln

› 1 Bund Thymian

› 1 kg Hirschgulasch

› 3 EL Butterschmalz

› Salz, Pfeffer

› 3 EL Mehl

› 100 g gewürfelter Speck

› 2 EL Tomatenmark

› 2 Lorbeerblätter

› 1 EL Wacholderbeeren

› 250 ml trockener Rotwein

› 400 ml Wildfond (Glas)

200 g TK-Steinpilze oder Champignons

2 EL Aprikosenkonfitüre

Für die Serviettenknödel

6 altbackene Brötchen (ca. 300 g)

350 ml Milch

› 2 Schalotten

› 4–5 EL Butter

› 2 Eier (Größe M)

› 2 EL gehackte Petersilie

› Salz, Pfeffer

Pro Portion ca. 49 g E, 33 g F, 40 g KH, 695 kcal

1 Sellerie und Möhren schälen, waschen und in ca. 1 cm große Stücke schneiden. Zwiebeln schälen und fein würfeln. Thymian waschen und trocken schütteln. Gulasch trocken tupfen. 2 EL Butterschmalz in einem großen Topf erhitzen, Fleisch darin portionsweise unter Wenden ca. 3 Minuten kräftig anbraten, dabei mit Salz und Pfeffer würzen. Gesamtes Fleisch zurück in den Topf geben, mit Mehl bestäuben und kurz mit anbraten. Herausnehmen. Gemüse und Speck im Bratfett kräftig anbraten. Tomatenmark kurz mitrösten. Thymian, Lorbeer und Wacholder zugeben und mit 125 ml Wein ablöschen. Einkochen, dann Rest Wein zugeben. Wildfond und ca. 400 ml Wasser angießen und aufkochen. Fleisch wieder einlegen und 1 ½–2 Stunden zugedeckt weich garen, bei Bedarf noch etwas Wasser zufügen.

2 Inzwischen für die Knödel Brötchen klein würfeln. Milch lauwarm erhitzen, darübergießen und ca. 30 Minuten ziehen lassen. Schalotten schälen, fein würfeln, in 2 EL heißer Butter glasig schwitzen, abkühlen lassen. Mit Eiern und Petersilie zu den Brötchen geben und verkneten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

3 In einem weiten Topf reichlich Salzwasser zum Sieden bringen. Ein Küchentuch anfeuchten. Mit feuchten Händen aus dem Knödelteig eine Rolle formen und in das Küchentuch wickeln. Enden fest zudrehen, mit Küchengarn fixieren. Serviettenknödel in das siedende Wasser legen und ca. 30 Minuten gar ziehen lassen. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen.

4 Pilze auftauen oder putzen, eventuell kleiner schneiden und in 1 EL heißem Butterschmalz 4–5 Minuten braten. Dabei mit Salz und Pfeffer würzen. Pilze mit Konfitüre ins Ragout geben und abschmecken. Knödel auswickeln und in Scheiben schneiden. In 2–3 EL heißer Butter goldbraun braten. Mit dem Ragout servieren.

DIE KNÖDEL DER FEINEN LEUTE

Es ist nicht bekannt, wer zum ersten Mal auf die Idee kam, Knödelteig in Tuch einzuschlagen, anstatt daraus Kugeln zu formen. Vielleicht fand man Scheiben eleganter. So könnte sich erklären, warum im 18. Jahrhundert das gehobene Bürgertum gern Serviettenknödel zum Festessen reichte.

MIT WAL(D)NUSSBUTTER

Selbst gemachte Ravioli

FÜR 4 PORTIONEN // ZUBEREITUNGSZEIT CA. 1½ STUNDEN + WARTEZEIT

Für den Nudelteig

200 g + etwas Mehl

› 3 Eier (Größe M)

› ½ TL Salz

› 1 EL Olivenöl

Für die Füllung

› 300 g Butternutkürbis

› 1–2 EL Schlagsahne

› 60 g Feta

› ½ Bund glatte Petersilie

› Salz, Pfeffer

Für die Walnussbutter

› 4 Stiele Salbei

› 50 g Butter

› 50 g Walnusskerne

› 50 g geriebener Pecorino

Pro Portion ca. 21 g E, 34 g F, 41 g KH, 580 kcal

1 Für den Teig 200 g Mehl, 2 Eier, Salz und O l glatt verkneten. Zugedeckt ca. 30 Minuten ruhen lassen.

2 Für die Füllung Kürbis schälen, Kerne und faseriges Inneres entfernen und Fruchtfleisch würfeln. U ber kochendem Wasser ca. 15 Minuten weich dämpfen. Mit Sahne pürieren. Feta fein zerbröckeln. Petersilie waschen, trocken schütteln, Hälfte hacken und mit Feta unter das Püree rühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

3 Teig mit einer Nudelmaschine portionsweise zu ca. 2 mm dünnen Bahnen ausrollen, dabei mit wenig Mehl bestäuben. Vor dem letzten Ausrollvorgang Hälfte der Teigbahnen mit 1 verquirltem Ei bestreichen und mit restlichen Petersilienblättern belegen. U brige Bahnen darauflegen und erneut durch die Nudelmaschine rollen. Nebeneinander auf die bemehlte Arbeitsfläche legen. Die Füllung mit gleichmäßigem Abstand als kleine Tupfen auf die Hälfte der Bahnen verteilen. U brige Teigbahnen darüberlegen, am Rand und zwischen der Füllung gut festdrücken. Mit einem gewellten Ausstecher rund ausstechen. Zugedeckt mindestens 30 Minuten kalt stellen.

4 Ravioli in einem großen Topf mit reichlich kochendem Salzwasser ca. 5 Minuten garen. Salbei waschen, trocken tupfen und Blätter abzupfen. Butter zerlassen und aufschäumen, Walnüsse und Salbei darin kurz braten. Ravioli abtropfen lassen, mit der Walnussbutter anrichten und mit Pecorino bestreuen.

Mit hübschen Kräuterzweigen lässt sich obendrein eine dufte Tischdeko zaubern

KLEINES NUDELHERBARIUM

Versuchen Sie, Bio-Petersilie zu bekommen. Die Blätter sind feiner und eignen sich noch besser für die Nudelpressung. Kerbel oder grob gekackter Schnittlauch sehen auch toll aus im Nudelteig.

NACH FÖRSTERINNEN-ART

Pfifferlingsomelett

FÜR 4 PORTIONEN // ZUBEREITUNGSZEIT CA. 1 STUNDE

FÜR DEN EXTRAFLUFF

Manchmal möchte man sein Omelett noch lockerer haben. Dafür gibt es zwei Tricks: Einen Schuss Mineralwasser zu den Eiern geben und dann verquirlen. Oder die Eier trennen und das Eiweiß aufschlagen – dann wird es ein Schaumomelett.

500 g Pfifferlinge (frisch oder TK)

4 Lauchzwiebeln

› 2 EL Butter

› Salz, Pfeffer

› 6 Eier (Größe M)

› 6 EL Milch

› 40 g geriebener Parmesan

› 100 g Kirschtomaten

› 2 EL Olivenöl

› etwas Petersilie

Pro Portion ca. 17 g E, 22 g F, 6 gKH, 310 kcal

1 Pfifferlinge putzen, größere Exemplare halbieren (TK-Pilze auftauen lassen). Lauchzwiebeln putzen, waschen und schräg in Scheiben schneiden. Beides in heißer Butter 5–8 Minuten unter Wenden braten, dabei salzen und pfeffern. Herausnehmen und ca. 4 EL beiseitestellen. Rest in 4 Portionen teilen.

2 Backofen vorheizen (Ober-/Unterhitze: 80 °C/Umluft: 60 °C). Eier mit Milch, Parmesan, Salz und Pfeffer verquirlen. Eine Pfifferlingsportion in die Pfanne geben und ¼ der Eiermilch darübergießen. Bei schwacher Hitze langsam stocken lassen. Omelett mithilfe eines Pfannenwenders einmal umklappen. Auf einen Teller gleiten lassen und im heißen Ofen warm stellen. Alle Omeletts so zubereiten.

3 Tomaten putzen, waschen und bis auf einige vierteln. Alle Tomaten im heißen O l kurz anbraten. Beiseitegestellte Pilze zugeben und kurz mit erhitzen, mit Salz und Pfeffer würzen. Auf den Omeletts verteilen und mit Petersilie garnieren

MIT WILDSCHWEINWÜRSTCHEN

Toad in the Hole*

FÜR 4 PORTIONEN // ZUBEREITUNGSZEIT CA. 45 MINUTEN

150 g Mehl

› 250 ml Milch

› 4 Eier (Größe M)

1 EL geriebener Meerrettich (Glas)

2 TL gehackter Thymian

› Salz, Pfeffer

8 kleine Wildschweinwürstchen (à ca. 80 g)

8 EL Öl

Pro Portion ca. 44 g E, 54 g F, 31 g KH, 810 kcal

1 Mehl mit Milch, Eiern und Meerrettich glatt verquirlen. Mit Thymian, Salz und Pfeffer würzen und ca. 30 Minuten quellen lassen.

2 Backofen vorheizen (Ober-/Unterhitze: 220 °C/Umluft: 200 °C). Die Würstchen in 2 EL heißem O l 20 Minuten rundherum anbraten. 6 EL O l in eine Auflaufform (ca. 25 × 30 cm) geben und im heißen Backofen ca. 5 Minuten erhitzen.

3 Auflaufform aus dem Ofen nehmen. Teig vorsichtig hineingießen, Würstchen darauf verteilen. Auflauf im heißen Ofen 25–30 Minuten backen, bis er goldbraun und luftig aufgegangen ist.

MIT FRISCHEM GRÜN

Zum weißfleischigen Fasan passen aromatische Weißweine wie Chardonnay, Pinot grigio oder Grüner Veltliner

Ofenfasan auf Sauce à la Crème

FÜR 4 PORTIONEN // ZUBEREITUNGSZEIT CA. 1 STUNDE

2 küchenfertige Fasane (à ca. 900 g)

1 EL geräuchertes Paprikapulver

2 Msp. Chilipulver

› 3 EL Rapsöl

› Salz, Pfeffer

› 100 g Knollensellerie

› 2 Möhren

› 1 Schalotte

› 150 g grüne Weintrauben

› 2 EL Butter

› 200 ml Hühnerbrühe

› 100 g Schlagsahne

› 150 g Feldsalatmix

› 3 EL weißer Balsamico-Essig

› 4 EL Olivenöl

› Backpapier

Pro Portion ca. 58 g E, 43 g F, 10 g KH, 670 kcal

1 Backofen vorheizen (Ober-/Unterhitze: 180 °C/Umluft: 160 °C). Fasane am besten mit einer Geflügelschere längs halbieren, waschen und trocken tupfen. Mit der Hautseite nach oben auf ein Blech legen. Paprika- und Chilipulver mit Rapsöl verrühren und Fasanenhälften damit bestreichen, salzen und pfeffern. Im heißen Ofen 40–45 Minuten goldbraun garen, bis beim Einstechen der Keulen klarer Bratensaft austritt. Beim Braten mehrmals mit austretendem Bratensaft bepinseln.

2 Sellerie und Möhren schälen und waschen. Schalotte schälen, alles würfeln. Weintrauben waschen und halbieren. Vorbereitete Zutaten in heißer Butter anschwitzen. Mit Brühe ablöschen, ca. 15 Minuten bei schwacher Hitze garen. Sahne zugeben und sämig einköcheln. Durch ein Sieb gießen, abschmecken, warm halten.

3 Salatmix verlesen, waschen und trocken schleudern. Essig und Olivenöl mit Salz und Pfeffer verquirlen. Mit dem Salat mischen. Mit Fasanenhälften und Soße servieren.

Taps, taps, taps – so tappst er, der Fasan … und ist trotz schönem Federkleid eher kein großer Flieger

EIN FEINER VOGEL

Viele Gourmets betrachten den Fasan als das bessere Hähnchen. Sein Fleisch ist fettarm, bekömmlich und hat ein delikates Aroma. Er bewegt sich viel in freier Wildbahn und ernährt sich abwechslungsreich von Beeren, Samen und Kleintieren – das schmeckt man.

ZUM ALLE-FINGER-LECKEN

Rippchen darf man mit den Fingern essen. Wer mag, stellt Schälchen mit Wasser bereit

W ildschwein-Spareribs

FÜR 4 PORTIONEN // ZUBEREITUNGSZEIT CA. 1¾ STUNDEN

2 kg Wildschwein-Spareribs

½ TL brauner Zucker

› 1 TL Selleriesalz

2 TL edelsüßes Paprikapulver

1 TL getrockneter Rosmarin

› 1 TL Zwiebelgranulat

› ½ TL Knoblauchpulver

200 g Barbecuesoße (Flasche)

Pro Portion ca. 61 g E, 43 g F, 19 g KH, 700 kcal

1 Backofen vorheizen (Ober-/ Unterhitze: 150 °C/Umluft: 130 °C). Die Rippchen waschen, trocken tupfen und die Silberhaut auf der Rückseite entfernen.

2 Trockene Gewürze mischen und Rippchen rundherum damit einreiben. Mit der Knochenseite nach unten auf ein Backblech legen. Im heißen Ofen ca. 1 ½ Stunden garen, bis sich das Fleisch zwischen den Knochen leicht einstechen lässt. Mit etwas Barbecuesoße bestreichen, 20–30 Minuten weitergaren. Rippchen aufschneiden, mit Rest Soße servieren.

Oh, wie schön, dass Winter ist, die Zeit des gemütlichen Einmuckelns: draußen mit dicker Kuschelwolle und drinnen mit deftigen Leibspeisen …

MIT KRÄUTER-NUSS-KRUSTE

Rehmedaillons

FÜR 4–6 PORTIONEN // ZUBEREITUNGSZEIT CA. 1½ STUNDEN + WARTEZEIT

Für die Spätzle

320 g Mehl

› Salz

› geriebene Muskatnuss

› 4 Eier (Größe M)

› 2 EL Butter

Für Soße und Medaillons

› 3 Schalotten

› 4 EL Olivenöl

› 80 ml trockener Rotwein

1–2 EL Rote-Johannisbeeren-Gelee

2 EL Balsamico-Essig

› 400 ml Wildfond (Glas)

› 1 Stiel Thymian

› 2 Zweige Rosmarin

› Salz, Pfeffer

› 600 g ausgelöster Rehrücken

› 40 g Pistazienkerne

› 50 g Walnusskerne

› 40 g geriebener Parmesan

› Backpapier

Pro Portion (bei 6) ca. 38 g E, 27 g F, 43 g KH, 615 kcal

1 Für die Spätzle Mehl, 1 gestrichenen TL Salz und Muskat mischen. Eier und 100 ml kaltes Wasser leicht verquirlen, zufügen und zu einem zähflüssigen Teig verrühren. Bei Bedarf esslöffelweise mehr Wasser zufügen, der Teig soll reißend vom Kochlöffel fallen. Zugedeckt ca. 15 Minuten ruhen lassen.

2 Spätzleteig portionsweise durch eine Spätzlepresse oder mit einem Spätzlehobel in kochendes Salzwasser drücken bzw. reiben. Kurz aufkochen und Spätzle mit einem Schaumlöffel herausnehmen, wenn sie an die Oberfläche steigen. Kalt abschrecken und abtropfen lassen.

3 Für die Soße Schalotten schälen und würfeln. In 2 EL heißem O l glasig anschwitzen, Hälfte herausnehmen und für die Kruste beiseitestellen. Rest mit Wein ablöschen. Gelee, Essig, Wildfond und 100 ml Wasser zugeben. Thymian und 1 Rosmarinzweig zugeben und offen dicklich einköcheln. Durch ein feines Sieb passieren und abschmecken.

4 Backofengrill vorheizen. Rehrücken trocken tupfen, in Medaillons schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen und in 2 EL heißem O l von beiden Seiten kräftig anbraten. Dann bei schwacher Hitze zugedeckt je nach Dicke 2–3 Minuten nachgaren. Inzwischen für die Kruste Nadeln von 1 Rosmarinzweig abzupfen und hacken. Pistazien und Walnüsse fein hacken. Mit beiseitegestellter Schalotte, Rosmarin und Parmesan mischen, kräftig pfeffern.

5 Medaillons mit einer Schnittfläche nach oben auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Nussmischung darauf verteilen und unter dem heißen Grill kurz gratinieren. Spätzle inzwischen in heißer Butter schwenken. Soße erwärmen, mit den Medaillons und Spätzle servieren.

WILDE ZEITEN

Wildfleisch schmeckt am besten zur Jagdsaison, die vom Herbst in den Winter hineinreicht. Die größte Auswahl von Wildbret bieten spezialisierte Händler und Jäger. Auf der Webseite wild-auf-wild-de findet man Anbieter in der Nähe.

ESSKASTANIEN

Die eingelegten Maronen (Esskastanien) passen gut zu Wildgerichten und Gänsebraten. Der Rotweinsud dient als Soßengrundlage

Eingelegte

FÜR 4 PORTIONEN // ZUBEREITUNGSZEIT CA. 1¼ STUNDEN + CA. 1 WOCHE WARTEZEIT

500 g Maronen

› 4 Stiele Thymian

› 1 TL Wacholderbeeren

› 1 TL Pimentkörner

› 1 EL schwarze Pfefferkörner

› 2 Lorbeerblätter

› 500 ml trockener Rotwein

Pro Portion ca. 3 gE, 2 gF, 44 g KH, 280 kcal

1 Backofen vorheizen (Ober-/Unterhitze: 200 °C/Umluft: 180 °C). Maronen auf der gerundeten Seite mit einem scharfen Messer über Kreuz einritzen und auf einem Backblech verteilen. Im heißen Ofen 25–30 Minuten rösten, bis die Schalen aufspringen. Herausnehmen, kurz abkühlen lassen, dann schälen und häuten. Maronen auf zwei saubere, heiß ausgespülte Gläser (à ca. 350 ml) verteilen.

2 Thymian waschen und trocken schütteln. Mit Gewürzen und Rotwein aufkochen und ca. 1 Minute köcheln. Heiß über die Maronen in den Gläser gießen, sodass sie ganz bedeckt sind. Gläser verschließen und abkühlen lassen. Ca. 1 Woche im Kühlschrank durchziehen lassen.

FÜR SCHNELL-EINLEGER

Wer Zeit sparen will oder keine frischen Maronen bekommt, kann auch die vorgegarten, vakuumverpackten nehmen. Diese im Vakuumbeutel 5 Minuten in kochendem Wasser garen, vorsichtig herausnehmen und auf die Gläser verteilen. Wie im Rezept beschrieben fortfahren.