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Von Heilbutten und Nordlichtern


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Blinker - epaper ⋅ Ausgabe 110/2021 vom 08.10.2021

NORWEGEN

Artikelbild für den Artikel "Von Heilbutten und Nordlichtern" aus der Ausgabe 110/2021 von Blinker. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Blinker, Ausgabe 110/2021

Ersfjordbotn ist eine kleine Gemeinde in Nordnorwegen. Für Angler bietet sich hier die Unterkunft ?Ersfjordbotn Brygge? an ? die Anlage liegt etwa 20 Minuten von Tromsø entfernt.

„Wir wollten verschiedene Plätze und Methoden ausprobieren. Zielfisch Nummer eins war der Heilbutt!“

Im Oktober 2020 war es endlich wieder soweit: Unser heiß geliebter Norwegenurlaub stand vor der Tür. Die Vorfreude fiel diesmal aber insgesamt etwas verhaltener aus, da wir aufgrund der Coronapandemie bis zuletzt nicht wirklich damit rechneten, ins „gelobte Land“ zu kommen. Ein Angelurlaub am Saltstraumen im Juni war bereits den Umständen zum Opfer gefallen. Ich war daher wirklich gespannt, ob es doch mit einem Familienurlaub in der Nähe von Tromsø klappen sollte.

Nachdem die ersten Reiseberichte von anderen Anglern ermutigend waren und wir kurz vor der Reise auch von unserem Vermieter eine entsprechende Bescheinigung erhielten, dass wir die Quarantänebedingungen vor Ort einhalten können, ging es dann am 2. Oktober 2020 tatsächlich los. Wir waren bereits im Vorjahr mit der ganzen Familie ...

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... (Eltern und zwei Kinder im Alter von 12 und 14 Jahren) im April und Oktober am Ersfjord gewesen und hatten uns in der Anlage Ersfjordbotn Brygge sehr gut bei Ingvard aufgehoben gefühlt.

Die Anlage selber liegt gut 20 Minuten vom Flughafen Tromsø entfernt in malerischer Umgebung am Ende eines langen Fjordes. Sie ist mit rauwassertauglichen Kvaerner-Booten ausgestattet, die mit 80 PS auch ausreichend motorisiert sind. Dies ist nicht überall so, meiner Meinung nach aber absolut notwendig – vor allem, wenn man sich außerhalb der geschützten Bereiche aufhält. Es kann eben auch hoch im Norden mal so richtig „Wetter“ sein.

DIE ANREISE WURDE ZUR ODYSSEE

Geplant war ein Direktflug von Frankfurt nach Tromsø, der normalerweise einmal pro Woche Samstag hin und zurück fliegt. Was ist jedoch in diesen Zeiten normal? Der Flug wurde gestrichen und im Verlauf noch weitere Flüge. Schlussendlich mussten wir einen Tag früher fliegen, was sich im Nachhinein als absolut glücklich herausstellte, da wir einen traumhaften Angeltag mehr „gewannen“.

Einzig die Umsteigezeit in Oslo war etwas knapp. Unser Flieger hatte dann auch noch 25 Minuten Verspätung und wir mussten in Oslo noch durch die Grenzkontrolle. Dort fragte man nach dem Grund und dem Ziel unserer Reise und wir mussten die Bescheinigung der Unterkunft für die Quarantäneeinhaltung vorlegen. Da standardmäßig auch in Oslo das Gepäck am Band geholt werden muss und dann wieder neu eingecheckt wird, mussten wir die Wege, die sich sonst gut schaffen lassen, im Vollsprint zurücklegen. Außer Atem und verschwitzt saßen wir dann schlussendlich glücklich im Flieger – und der Urlaub konnte beginnen.

Ingvard holte uns am Flughafen ab und brachte uns an unsere Unterkunft. Die Sonne ging gerade unter und wir konnten mit einsetzender Dunkelheit schon die ersten zarten Polarlichter sehen. Wir hatten wieder das Appartement im 1. OG am Ende des Gebäudes mit einem unverbauten Blick auf den Fjord. Vom Balkon aus hat man einen grandiosen Ausblick auf das Wasser und die unmittelbar vorgelagerte Insel. Nach dem Auspacken und dem ersten, verdienten ARCTIC-Bier (nur für die Eltern) fielen wir alle glücklich in einen tiefen Schlaf.

NIE OHNE FLOATER AUFS WASSER

Am nächsten Morgen waren mein Sohn und ich hungrig auf Angeln und rüsteten unser Boot auf. Im Vorjahr hatten wir einen Koffer mit etwas Angelausrüstung vor Ort lassen können und so mussten wir dieses mal weniger mitnehmen. Aber auch hier war es wieder so, dass natürlich zu viel dabei war. Vor allem normale Klamotten. Man braucht halt außer dem Floater, etwas Unterziehzeug zum Wechseln und der Rettungsweste nicht viel.

An der Anlage kann man sich auch entsprechende Anzüge ausleihen. Ingvard hat welche in verschiedenen Größen vorrätig. Es gibt neben dem gut ausgestatten Filetierhaus (nicht zu kalt zum Filetieren) auch einen extra Container, wo mehrere Kühltruhen stehen, die den jeweiligen Appartements zugeordnet sind. Wenn man etwas Angelequipment vergessen hat, so hilft Ingvard aus oder aber man besorgt sich Ersatz im nahe gelegenen Eiderhandel. Das ist ein schmucker Einkaufsladen, der zehn Minuten mit dem Auto von der Anlage entfernt liegt und wo man alles (auch Angelzeugs) bekommt. Braucht man mehr Auswahl, sollte man nach Tromsø fahren.

BOOTSANGELN AUF DEM MEER: 100% CORONA-KONFORM

Dieses Jahr mussten wir leider auf Ausflüge nach Tromsø verzichten, da wir als Deutsche für zehn Tage in häusliche Quarantäne mussten. Dies bedeutet, dass man zwar spazieren gehen darf, sich aber Ausflüge, bei denen man mit anderen Menschen in Kontakt kommt, verbieten. Angeln mit dem Boot auf dem Meer ist kein Problem. Hierfür diente das Schreiben der Anlage, das wir bei der Grenzkontrolle vorlegen mussten. Es ist dringend zu empfehlen, sich an die Vorgaben zu halten, da die Polizei Kontrollen durchführt und bei gebrochener Quarantäne empfindliche Geldstrafen drohen, sowie mehrjährige Einreiseverbote ausgesprochen werden. (Anmerkung der Redaktion: Dies ist der Stand von 2020. Aktuelle Informationen zur Einreise nach Norwegen finden Sie auf der Website des Auswärtigen Amtes.) Unser diesjähriger Angelplan bestand nicht darin, besonders viel Fisch mitzunehmen, sondern vorrangig, verschiedene Plätze auszuprobieren und mit unterschiedlichen Angelmethoden verschiedene Fischarten ans Band zu bekommen. Zielfisch Nummer eins war der Heilbutt, da wir beide noch keinen gefangen hatten. Wir hatten es aber auch noch nie gezielt versucht.

SPASS BEIM KÖFI-ANGELN

Nach Studium der Seekarte und unseren vorjährigen Erfahrungen ging es also über den Ersfjord raus zu den vorgelagerten Inseln. Wir hatten einige mögliche Spots ausgemacht, die wir gezielt auf Butt beangeln wollten. Neben der aktiven Gummifischangelei wollten wir es auch mit toten Ruten und Deadbait-System versuchen.

Hierfür nutzten wir an einer Rute ein System mit Einzelhaken und Drilling für den Köderfisch, sowie einem vorgeschalteten Schleppblei. An der anderen toten Rute wurde der Köder an einer Köhlerkugel von Royber angeboten. Die Köderfische (Köhler) beschafften wir uns jeweils immer frisch mit einem Paternoster und unten eingehängtem Drilling. Oft gab es bei dieser auch kurzweiligen Angelei den ein oder anderen Bonus-Küchendorsch, den wir gerne mitnahmen.

IST DAS EIN BISS ODER NUR DIE DRIFT?

Wir suchten vor allem sandige Stellen und Stellen mit kiesigem Untergrund (wenig Felsen, wegen der Hängergefahr). Die Butts standen aktuell noch nicht so tief. Die angepeilte Angeltiefe bewegte sich deshalb immer so zwischen zehn bis maximal 25 Metern. Hier hatten wir auch die meisten Bisse. Leider blieb die aktive Angelei an den sogenannten „Buttplätzen“ ohne Erfolg, und so fokussierten wir uns auf die Deadbaitmontagen mit den schon genannten Aufbauten.

Je nach Drift und Untergrund legten wir die Ruten ab, beziehungsweise fixierten sie in den Halterungen des Bootes. War der Untergrund sehr hängerträchtig, so hielten wir die Ruten in der Hand, um eine bessere Köderführung zu haben. Wir angelten insgesamt sehr grundnah. Teilweise waren die Finger an der Schnur, um die „Zuppler“ zu spüren. Diese bemerkte man sehr häufig; die Schwierigkeit bestand dann darin, zu unterscheiden, ob es eine Grundberührung war (durch Wind- und Strömungsdrift) oder aber wirkliche, vorsichtige Bisse.

DA IST DER METERBUTT!

Nachdem wir an einem der Spots angekommen waren und die aktive Gummifischangelei mangels Erfolg einstellten, beschlossen wir, eine Teepause zu machen. Die toten Ruten waren fixiert und wir genossen die Aussicht auf die vielen Inseln um uns herum. Plötzlich war mit einem Schlag die vordere Rute krumm. Die Inlinerrute bog sich mächtig. Zuerst dachten wir an einen Hänger, aber die raschen Schläge belehrten uns schnell eines Besseren. Ich nahm die Rute in die Hand – und ab ging die wilde Fahrt. Es waren keine typischen Kopfschläge eines Dorsches, die wir mit dieser Angelmethode auch schon gefangen hatten, sondern wuchtigere, etwas langsamere, wellenartige Schläge. Und so, wie die Rute sich bog, musste das was Gutes sein …

Nach acht Minuten Drill mit diversen Fluchten sahen wir das erste Mal den Fisch von oben. Es sah aus wie eine weiße Tischplatte. Ein Heilbutt! Kaum an der Oberfläche, schüttelte sich der Butt kurz. Dann ging es wieder runter und das Spiel begann von vorne. Ich musste trotz stabilem Gerät (Daiwa Ishidai Rolle und Daiwa Seamax Inliner) ordentlich dagegenhalten, bis der Butt müde wurde. Als er an der Oberfläche war, sah man, dass der den Köder relativ tief genommen hatte. Ich schätzte ihn auf einen Meter, und damit lag ich nah dran: Das Maßband zeigte 103 Zentimeter.

Wir hatten uns in Vorbereitung schon ein Flying Gaff gebaut, und nachdem der Butt gegafft war, konnten wir ihn mit einem großzügigen Kehlschnitt versorgen. Auf diese Weise konnte er im Wasser ausbluten und machte nicht an Bord noch Rambazamba. Für den Fall eines noch größeren Butts hatten wir außerdem eine Schwanzschlinge parat liegen, die wir in diesem Urlaub aber nicht mehr brauchten. Die Freude nach dem erfolgreichen Drill war riesig und wir stellten kurzerhand die Ruten wieder mit neuen Köderfischen ab. Es dauerte keine halbe Stunde und der nächste Butt folgte, wenn auch ein kleinerer. Der Sohnemann strahlte beim Drill. Nachdem auch der zweite Butt erfolgreich versorgt war, beschlossen wir, die Buttangelei zu beenden.

DER BLICK UNTER WASSER

Die tollen Angelstunden hatten uns voll in Atem gehalten und wir beschlossen, uns das Geschehen auch unter Wasser anzusehen. Hierfür bestückten wir eine der toten Ruten mit einer zwischen Hauptschnur und Flurocarbonvorfach eingehängten Spydro Cam. Hiermit konnten wir sowohl die Struktur als auch die Fische un- ter Wasser beobachten. Die auf den integrierten Speicher aufgenommenen Filme und Bilder lassen sich über eine App auf das Handy oder Tablet übertragen. Wewr möchte, kann die Kamera auch an einen Computer anschließen. Wir machten letzteres, da wir auf dem Wasser keine Zeit damit verschwenden wollten, uns Filme anzuschauen.

Es war abends immer sehr spannend zu sehen, was die Spydro Cam aufgezeichnet hatte und wie oft doch ein Butt in der Nähe des Köders war oder interessiert nebenher schwamm. Wir entschieden uns für den Daueraufnahmemodus, der immer nach Kontakt mit Wasser startete und Zwei-Minuten-Clips erstellte (frei variierbar). Das Highlight war am nächsten Tag die Aufnahme, wo wir den Biss eines mittleren Heilbutts festhalten konnten. Da dieser den Haken optimal sitzen hatte, konnte er im Anschluss an den Drill direkt im Wasser abgehakt werden und wieder in der Tiefe verschwinden. Die Kraft der Fluchten, die auf den Unterwasseraufnahmen auch zu sehen und zu hören ist (Abzug der Schnur), ist wirklich beeindruckend.

EIN VIELFÄLTIGES ANGELREVIER

Der Ersfjord und die vorgelagerten Schären, sowie die größeren Inseln in unmittelbarer Nähe des Fjordeinganges, bieten eine tolle Angelei mit einer großen Fischvielfalt. Diese kann gefangen werden, ohne dass man sehr selektiv oder extrem tief fischen muss. In den sechs Angeltagen fingen wir neben den vier Heilbutts noch etliche Dorsche (neben guten Küchengrößen auch Exemplare bis zu 110 Zentimeter!), viele Köhler, Wittlinge, Schellfische, große Lumbs, kleinere Lengs und vereinzelt auch mittlere Rotbarsche. In einem großen Futterfischschwarm, den wir mithilfe des Echolots entdeckten, erlebten wir eine Sternstunde der Vielfalt. Beim Ablassen in den Schwarm gingen uns neben Köhlern, Schellfischen und Wittlingen auch einige Makrelen ans Band. Unter dem Schwarm warteten erwartungsgemäß die größeren Räuber, wie knackige Dorsche, die wir oft als Überbeißer auf den am Pilker angebrachten Gummimakk (der die kleinen Köhler lockte) fingen.

DAS POLARLICHT – EIN BEEIN- DRUCKENDES SCHAUSPIEL

Nicht nur das Angeln lockte uns jetzt schon zum dritten Mal an den Ersfjord. Aufgrund der Lage oberhalb des nördlichen Polarkreises kann man, bei entsprechenden Wetterbedingungen und der Jahreszeit von September bis März, in den Genuss der Nordlichter kommen. Aurora Borealis ist ein Naturschauspiel der Extraklasse. Als wir im letzten Oktober zum ersten Mal die „Lichter“ sahen, blieb uns die Spucke weg. So etwas Erhebendes habe ich persönlich noch nie gesehen. Schon aus diesem Grund lohnt sich ein Besuch um diese Jahreszeit.

Die Gegend rund um Tromsø gilt ohnehin als Hotspot der Polarlichtjünger. Durch die abgelegene Lage am Ersfjord ist die „Lichtverschmutzung“, die die Sicht auf die Polarlichter erschwert, stark reduziert und man findet problemlos ein ruhiges und vor allem dunkles Fleckchen Erde. Wir haben im letzten Jahr Lagerfeuer unter Polarlichtern auf „unserer kleinen Insel“ direkt vor der Anlage gemacht. Da möchte man nicht mehr weg. Auch während dieses Aufenthaltes hatten wir an einem Abend eine sehr starke Polarlichtaktivität. Die Intensität dieser drei Stunden war so stark, dass wir ein wahnsinniges Schauspiel geboten bekamen. Dabei war der KP-Wert (der die geomagnetische Aktivität angibt) mit 2 gar nicht so hoch. Leider konnten wir nur Bilder mit dem Handy machen, doch wer sich mit entsprechendem Equipment und Vorkenntnissen in der Polarlichtfotografie am Ersfjord befindet, der wird (bei entsprechenden Bedingungen) traumhafte Bilder machen können.

MIT DEM KOPF VOLLER ERINNERUNGEN NACH HAUSE

Die Schönheit der Natur, die sich im herbstlichen Kleid und temperaturmäßig (dank der Nähe des Golfstromes) sehr milde zeigte, machte den Aufenthalt dort wieder zu einem tollen Erlebnis. Selbst Frau und Tochter, die mit Angeln nicht viel anfangen können, waren sehr viel draußen und genossen die Sonnenstrahlen in der Natur bei ausgedehnten Spaziergängen und Wanderungen. Als Fazit bleibt: Die Heilbutt angelei ausprobiert und für toll befunden, traumhafte Fische gefangen, eine große Artenvielfalt ohne viel Aufwand gesehen, wunderschöne Natur genossen, einen Vermieter gehabt, dessen Appartements und Boote top in Schuss waren, sowie als Krönung noch die Nacht der tanzenden Polarlichter erlebt. Herz, was willst du mehr? Wir kommen wieder!