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Von wegen erregen: Der schwache Nährboden der Infektionstheorie


Nexus Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 92/2020 vom 01.12.2020

Wenn wir etwas wirklich verstehen wollen, müssen wir einen Blick in die Geschichte werfen. Erst wenn wir wissen, wo und wann etwas begonnen und wie es sich im Laufe der Zeit entwickelt hat, erhalten wir ein klareres Bild von der aktuellen Situation. Um herauszufinden, wie Viren zu den Killermaschinen der modernen Gesellschaft werden konnten, müssen wir genauso vorgehen. Auch diese Geschichte hatte einen Anfang, durchlief einen Entwicklungsprozess und wird ohne Zweifel irgendwo enden.


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Bildquelle: Nexus Magazin, Ausgabe 92/2020

Bei der Geschichte der Virusinfektionen geht es darum, uns zu erzählen, wie etwas, das in unserer Umwelt vorkommt, in ...

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... unseren Körper eindringt, dessen Funktionen stört und uns erkranken oder vielleicht sogar sterben lässt. Dieses Narrativ wurde nicht eigens für Viren geschaffen, sondern einfach kopiert. Es existierte bereits im 19. Jahrhundert und stammte aus der Feder der Mediziner.

Im Laufe der Zeit war offensichtlich geworden, dass Gewebe verfallen und Zellstrukturen sich auflösen können, wodurch Menschen krank, manchmal sogar sehr krank werden oder in Lebensgefahr geraten.

Dieser Prozess wurde sowohl bei äußeren Wunden am Körper als auch bei inneren Organen und Geweben beobachtet. So kam die Idee auf, dass ein lebender, für das bloße Auge unsichtbarer Organismus dafür verantwortlich sei. Dieser Organismus konnte angeblich von außen in den Körper eindringen und die normalen Zellfunktionen stören. Den so erkrankten Zellen drohte infolgedessen der Zelltod. Wenn eine genügend große Anzahl Zellen abgestorben war, geriet auch das Leben des Menschen selbst in Gefahr. Im Falle einer Infektion – eine Bezeichnung, die für diese Situation geschaffen wurde – von bestehenden Wunden war offensichtlich, dass die äußere Hülle des Körpers bereits aufgebrochen war. Man konnte sich also leicht vorstellen, dass sich eine winzige, unsichtbare Kreatur in den durch das Trauma entstandenen Trümmern einnisten würde.

Dieses Konzept weitete man noch aus und wendete es auf andere Teile des Körpers an, deren Struktur noch intakt war und in die ein solcher Organismus angeblich eindringen konnte. Diesem unbekannten Organismus schrieb man besondere Kräfte zu, die es ihm ermöglichten, die normale Körperabwehr zu überwinden, in die inneren Welten einzudringen, sich an bestimmte Stellen zu bewegen und dort mit der Zerstörung von Geweben zu beginnen. Die medizinischen Forscher bezeichneten diese Organismen als Bakterien.

Die Geburt einer wissenschaftlichen Theorie

In der Zunft der Mediziner wurde Einigkeit darüber erzielt, dass Infektionskrankheiten durch das Eindringen fremder lebender Organismen in den menschlichen Körper entstanden. Es handelte sich dabei um eine wissenschaftliche Theorie. Das Hauptargument dafür war die Tatsache, dass man Bakterien unter dem Mikroskop beobachten konnte. Diese „unsichtbaren“ Kreaturen existierten also nicht nur, sie waren auch im Überfluss in erkrankten Geweben anzutreffen. Ihre Anwesenheit unter den gegebenen Umständen führte zu der Behauptung, dass sie für die entsprechenden Verwüstungen verantwortlich sein mussten. Schließlich kamen sie in gesunden Geweben entweder überhaupt nicht oder nur in sehr geringer Anzahl vor. Die Tatsache ihrer bloßen Anwesenheit ließ sie bereits verdächtig erscheinen.

Und so setzten sich zwei wichtige Aussagen in den Köpfen der Mediziner fest: 1. Bakterien verursachen Infektionen.

2. Bakterien greifen den Körper von außen an.

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts kam es zu zwei äußerst wichtigen Entwicklungen, die die Ärzteschaft bis zum heutigen Tag prägen sollten.

Zum einen zeigten wissenschaftliche Experimente, dass die Theorie, wonach die in kranken Geweben anzutreffenden Bakterien von außen eingedrungen sein sollen, nicht stimmen konnte. Mehrere Experimente, die viele Male in zahlreichen Universitätslaboren wiederholt wurden, bewiesen, dass es sich bei den in erkrankten Geweben anzutreffenden Bakterien um ein natürliches Phänomen der Krankheit selbst handelte. Wie sich herausstellte, entstanden diese Bakterien infolge der Erkrankung im Inneren der befallenen Gewebe selbst.

Es handelte sich also nicht um irgendeine Art von Invasion.

Mit anderen Worten: Die Bakterien waren zwar vorhanden, sie verursachten aber nicht die Krankheit.

Die Krankheit bestand bereits vorher, und das führte in einigen Fällen dazu, dass sich in dem von der Krankheit hinterlassenen Zellabfall Bakterien bildeten.

Zum anderen versuchte die Ärzteschaft ein Protokoll zu finden, das Ursache und Wirkung erklärte, um so einen Kausalzusammenhang zwischen einem möglicherweise krank machenden Faktor und der Krankheit selbst festzustellen. Professor Koch schrieb vier Postulate nieder, die sich in der wissenschaftlichen Welt etablierten. Sie sollten helfen, einen Kausalzusammenhang zwischen einem lebenden Organismus und einer bestimmten Krankheit herzustellen. Obwohl diese Postulate heute noch bestehen und wissenschaftlich fundiert sind, wich sogar Professor Koch selbst von ihnen ab. Er begann, diese Postulate herunterzuspielen, weil es ihm nicht gelingen wollte, auch nur einen einzigen Kausalzusammenhang zu finden. Rasch verkümmerten die Koch’schen Postulate zu einer bloßen Fußnote in den Annalen der Medizingeschichte, denn bis heute ist es niemandem gelungen, einen Kausalzusammenhang zwischen irgendeinem angeblich krank machenden Bakterium und einer bestimmten Krankheit herzustellen.

Wenn man eine fundierte Methode gefunden hat, um Schuld von Unschuld zu unterscheiden, und wenn sich dann herausstellt, dass ein Schuldspruch nicht gelingen will, dann kann man sich das Leben sehr erleichtern, wenn man die Methode schlichtweg ignoriert und einfach weitere Verurteilungen ausspricht.

Keine wissenschaftlich haltbaren Belege für die Infektionstheorie

Die wissenschaftlichen Befunde widersprachen der Theorie, dass Bakterien Infektionen verursachen – sie zeigten vielmehr, dass Bakterien infolge einer Erkrankung auftreten, die Erkrankung aber nicht auslösen. Die wissenschaftliche Theorie von infektionsverursachenden Bakterien wurde als falsch entlarvt.

Doch die Investoren jener Zeit beschlossen, die Wissenschaftlerkreise zu ignorieren und sich stattdessen an die Invasionstheorie zu halten, wonach krank machende Organismen menschliche Gewebe infiltrieren und zerstören.

Sie schlossen sich der von Leuten wie Louis Pasteur propagierten Theorie an, die besagte, dass wir diese Organismen in unserer Umgebung bekämpfen müssten, um uns vor Krankheiten zu schützen. Diese Organismen in großem Stil auszurotten, schien eine sehr gute Idee zu sein, genauso wie die Suche nach einer Möglichkeit, den Menschen gegenüber solchen Invasionen „immun“ zu machen. Man dachte sich ein Immunisierungsprogramm aus, und so wurde die Entwicklung geeigneter Impfstoffe gegen sämtliche bekannten krankheitsverursachenden Bakterien zum Hauptanliegen der Medizinbranche.

Zu diesem historischen Zeitpunkt etablierte sich die Bezeichnung Medizinwissenschaft. Diese grenzte sich klar von der übrigen Wissenschaft ab. Es scheint also offensichtlich einen gesonderten Wissenschaftszweig zu geben, der sich mit unserer Gesundheit befasst und der außerhalb der Wissenschaft selbst angesiedelt ist.

Wissenschaft wird definiert als „intellektuelle, praktisch orientierte Tätigkeit, die mittels Beobachtung und Experiment systematische Studien über die Struktur und das Verhalten der physischen und der natürlichen Welt anstellt“. Diese Definition lässt keinen Raum für eine von der Wissenschaft getrennte Gesundheitswissenschaft.

Das Leben ist Teil der natürlichen Welt. Die Welt der Medizin nimmt für sich jedoch das Recht in Anspruch, Wissenschaft auf eine andere Art und Weise zu betreiben, und setzt sich damit durch. Aus einer Selbstermächtigung heraus schafft sie ihre Paradigmen und Kontrollen, unberührt von allen Theorien und Wahrheiten, die für die übrige Wissenschaft gelten.

Die Medizinwissenschaft befasst sich mit Krankheiten, sie kann daher nicht nach wissenschaftlichen Kriterien beurteilt werden, so ihre Wortführer.

Also sucht sie nach eigenen Antworten und liefert eigene Erklärungen, völlig losgelöst von der übrigen Wissenschaft. Die Medizinwissenschaft stellt ihre eigenen Theorien auf, führt ihre eigenen Untersuchungsmethoden ein und „beweist“ ihre Theorien anhand ihrer eigenen Standards, die mit wissenschaftlichen Methoden und Verhaltenskodizes nichts zu tun haben.

Bei Infektionskrankheiten hatten die Mediziner schon früh mit dem Problem zu ringen, dass sie häufig keinen Mikroorganismus nachweisen konnten, dem sie das beobachtete Geschehen in die Schuhe schieben konnten.

Da es nach ihrer Grundprämisse für jede Infektion einen eindringenden Mikroorganismus geben muss, erklärten sie ihre gescheiterten Bemühungen, einen solchen nachweisen zu können, damit, dass dieser zu klein sei, um mit dem bloßen Auge wahrnehmbar zu sein. Sie postulierten, dass für solche Arten von Erkrankungen ein „Virus“ verantwortlich sein müsse, das sie eines Tages finden würden.

Das „Virus“ erblickt das Licht der Welt

Auf der Grundlage ihrer längst wissenschaftlich als unrichtig entlarvten Theorie beschlossen die führenden Köpfe der Medizinergemeinde, ihre Invasionsgeschichte weiterzuverfolgen. Zu diesem Zweck erfanden sie einen unsichtbaren Infektionserreger – das Virus.

Am Ende wurden sie fündig, nachdem sie auf der Jagd nach der schwer fassbaren, krank machenden Mikrobe massive Forschungsanstrengungen unternommen und zahlreiche Theorien über deren Aufenthaltsort, Funktionsmechanismen und morphologische Gegebenheiten in die Welt gesetzt hatten. Da war es also, das neue, bereits vorhergesagte, unsichtbare Virus, das Krankheiten verursachte.

Dank der Erfindung des Elektronenmikroskops in den frühen 1930er-Jahren konnten sie den Schuldigen endlich „sehen“. Zumindest sahen sie einige winzige Kleckse in den Zellen und in der Zellumgebung, die sie rasch Viren tauften. Es musste sich hier ganz einfach um das handeln, was sie schon so lange Zeit gesucht hatten.

Die Geschichte entfaltete sich folgendermaßen: Zuerst schrieben die Mediziner der schwer fassbaren Mikrobe spezifische Eigenschaften zu. Dann legten sie fest, wann diese Mikrobe aufzutauchen und wo sie sich aufzuhalten hatte. Kaum beobachteten sie irgendetwas am Tatort, zögerten sie nicht, es als das Virus zu bezeichnen, das sie gesucht hatten. Erwischt! Aha, so siehst du also aus! Da die Mediziner schon vor langer Zeit den Anspruch aufgegeben hatten, irgendeinen Kausalzusammenhang zwischen einem namentlich benannten Erreger und der entsprechenden Krankheit nachweisen zu müssen, kam dies auch keinem Vertreter der medizinischen Zunft mehr merkwürdig vor. Also versuchten sie erst gar nicht, einen Zusammenhang zwischen dem, was ihr Bildgebungsverfahren ihnen gezeigt hatte, und der beobachteten Physiologie der Krankheit zu finden.

Zuerst erhielt der Schuldige einen Namen – danach war klar, dass alles, was unter den gegebenen Umständen in der betreffenden Region auftauchte, dieser Schuldige sein musste.

Die Mediziner legten keinerlei Beweise dafür vor, dass das, was sie da gefunden hatten, tatsächlich die Eigenschaften dessen aufwies, was sie gesucht hatten.

Sie bedienten sich einer wesentlich einfacheren Methode der Wahrheitsfindung: Wir haben etwas gefunden, also muss es das Richtige sein! Schließlich beschloss die medizinische Zunft, die Erforschung dieser extrem winzigen Einheiten von allen klinischen Informationen zu lösen. So entstand das Spezialgebiet der Virologie. Sie kümmert sich nicht um Patienten, sondern um Viren, die sie im Inneren von Zellen und allen möglichen Arten von Zellabfall findet.

Der „Experte“ wird aus der klinischen Umgebung herausgelöst und in ein Labor verfrachtet, um sich ganz in die virtuelle Welt des Unsichtbaren vertiefen zu können.

Diejenige Wissenschaft, die sich mit der Beobachtung der natürlichen Umwelt befasst, hat bewiesen, dass die Bakterien, die angeblich Infektionskrankheiten auslösen, nachweislich in unserem Körper leben, ohne uns in irgendeiner Weise krank zu machen. Und diese Wissenschaft hat auch bewiesen, dass Bakterien für die Lebensfähigkeit eines Organismus absolut notwen- dig sind. Die Medizinwissenschaft löst dieses Dilemma, indem sie die Theorie postuliert, dass sich diese Bakterien unter gewissen Umständen (die von einem Mysterium umgeben bleiben!) in ruchlose Killermaschinen verwandeln können. Diese Theorie haben die Mediziner nie bewiesen. Stattdessen fordern sie jeden auf, diese Möglichkeit zu widerlegen. Natürlich weiß die Wissenschaft, dass im Grunde alles möglich sein kann – deshalb kann auch niemand eine Behauptung widerlegen, die eine „Möglichkeit“ beinhaltet. Würden Sie beispielsweise behaupten, dass Wasser unter bestimmten Voraussetzungen bergauf fließen kann, so würde die Wissenschaft Ihnen entgegnen, dass Sie recht haben könnten. Man könne so etwas derzeit zwar nicht beweisen, die „Möglichkeit“ aber natürlich nicht ausschließen.

Ob man eine solche Möglichkeit in Betracht ziehen will oder nicht, ist eine rein rhetorische Frage.

Die Mediziner haben zudem mit dem Problem der Infektionsübertragung zu kämpfen. Ihrer Auffassung nach muss es irgendeinen physischen Kontakt zwischen einem infizierten Bereich, in dem sich der Infektionserreger angeblich befindet, und der Person geben, die anschließend erkrankt. Die Quelle einer Infektion kann die medizinische Wissenschaft nicht immer feststellen.

So behilft sie sich mit der Annahme, dass der Betroffene den Infektionserreger bereits vor langer Zeit „aufgeschnappt“ haben könnte, woraufhin dieser Erreger im Körper der infizierten Person weiterlebte, ohne Probleme zu verursachen. Zu einem gegebenen Zeitpunkt (der von unbekannten Umständen und unbekannten Auslösern bestimmt wird!) wird er aktiv und die Infektion bricht aus. Die Mediziner haben damit den mysteriösen gesunden bzw. asymptomatischen Träger erfunden. Das kann niemand beweisen, aber vor allem niemand widerlegen! Dank des Konzepts, dass Infektionserreger auch anderweitig „übertragen“ werden können, braucht es auch keinen direkten Kontakt mehr. Sie könnten den Erreger aus der Luft, aus dem Wasser oder von festen Oberflächen irgendwelcher Art, sei es der Erdboden oder was sich in Ihrer Umgebung sonst noch dafür anbietet, aufgeschnappt haben. Da Bakterien allgegenwärtig sind, kann man ihre Anwesenheit tatsächlich immer beweisen, wenn man sie braucht. Diese Übertragungsidee lässt sich unmöglich widerlegen. Schließlich hat die Wissenschaft bewiesen, dass alles Leben auf der Erde von der Existenz unsichtbarer lebender Organismen wie Bakterien, Pilzen und Parasiten abhängt. Das bedeutet, dass man solche Organismen auch in der Umgebung von Menschen nachweisen kann, die erkranken. Wenn Sie dann, so wie medizinische Autoritäten es tun, davon ausgehen, dass Anwesenheit mit „Schuld“ gleichzusetzen ist, haben Sie die Antwort auf die Frage „Wer hat’s getan?“ gefunden – eine Antwort, die niemand widerlegen kann.

Kaum an die Macht gekommen, begannen die Mediziner, die Notwendigkeit zu ignorieren, Kausalzusammenhänge nachweisen zu müssen. Außerdem sagten sie sich von den anerkannten wissenschaftlichen Praktiken los. Aus diesem Grund ist keiner ihrer Praktikanten, Ärzte oder medizinischen Mitarbeiter in der Lage, den eigenen Fehler zu erkennen. Sie sind außerstande zu bemerken, dass sie essenziellen Anforderungen nicht genügen, weil sie von solchen Anforderungen gar nichts wissen. Sie sehen nicht, wie zwiespältig es ist, wenn ein Infektionserreger von außen angreifen, aber gleichzeitig ein wesentlicher Baustein des Lebens selbst sein soll.

Schließlich haben sie in ihrer Ausbildung gelernt, dass es sich um zwei verschiedene Dinge handelt und dass „sich etwas verändert hat“! Wissenschaftliche Beobachtungen und Experimente liefern keine Beweise für ihre Theorien, doch das hält die medizinischen Autoritäten nicht davon ab, weiterhin beharrlich an diesen festzuhalten.

Zu den Merkmalen, die man Viren ursprünglich zuschrieb, gehörte auch, dass Viren nicht lebendig sind.

• Viren sind so einfach gebaut, dass sie nicht einmal über innere Organellen verfügen. Das bedeutet, dass Viren keinen Stoffwechsel haben und außerstande sind, irgendetwas zu tun. Das bestätigt, dass es sich bei einem Virus nicht um einen lebenden Organismus handelt.

• Das Virus wird erst in einer lebenden Zelle „aktiv“, es kann nur in einer lebenden Zelle agieren und es kann nur in einer lebenden Zelle „überleben“.

Wie kann ein lebloses Ding agieren? Wie kann ein lebloses Ding überhaupt überleben? • Der einsträngige, äußerst kurze genetische Code des Virus soll angeblich die DNS der Zelle infiltrieren und die Zelle „zwingen“, Viruskopien herzustellen.

Wie das Virus so etwas bewerkstelligt, wird nicht erwähnt, nur dass es dies tut! Man erzählt, dass die infizierte Zelle gezwungen wird, so lange Viren (Kopien des Originals) zu produzieren, bis sie randvoll davon ist. Dann platzt sie und schüttet ihren Inhalt in die Umgebung aus. So infiziert sie die Nachbarzellen und die Krankheit bricht aus.

Wer braucht schon Evidenz?

Da Viren im klinischen Umfeld unmöglich zu erkennen sind, gibt es auch keinerlei wissenschaftliche Beweise, was die Virusaktivitäten im Inneren der Zellen anbelangt, geschweige denn irgendwelche wissenschaftlichen Beweise für das Verhalten von Viren außerhalb der Zellen. Um diese Lücken zu füllen, bedienen sich die medizinischen Autoritäten einfach der Geschichte von den bakteriellen Infektionen, die sie selbst kreiert haben, ohne jemals Beweise vorzulegen. Eine Tatsache kommt ihnen dabei zugute, nämlich dass die Menschen den Medizinern mittlerweile die Argumentation abkaufen, es müsse wahr sein, weil es nicht widerlegt werden kann.

Diese Einstellung macht nahezu jede Verschwörungstheorie akzeptabel.

Wenn also die Anwesenheit von Infektionserregern, selbst von unsichtbaren, bedeutet, dass diese Erreger für eine Infektionskrankheit verantwortlich sind, wenn freundliche, hilfreiche Substanzen zu bösartigen, schädlichen Substanzen mutieren können, wenn Infektionserreger über Luft, Wasser oder Oberflächen übertragen werden können und wenn Infektionserreger in einem Latenzzustand im gesunden Menschen lauern können, der damit unwissentlich zum „Spreader“ einer Krankheit wird, dann ist der Boden bereitet. Jetzt kann man seine „Erklärungen“ in jede beliebige Richtung lenken, ohne irgendetwas beweisen zu müssen. Halte an der Theorie fest. Erweitere eine unbewiesene Theorie. Füge Ausnahmen zu der erweiterten, unbewiesenen Theorie hinzu. Schmettere alle Bemerkungen und Fragen mit der rhetorischen Frage ab: „Halten Sie es denn nicht für möglich, dass …?“ Jetzt sind die Mediziner von der Bürde befreit, ihre Theorie beweisen zu müssen, und haben die Beweislast ihren Gegnern aufgehalst. Dadurch fühlen sie sich sicher genug, alle ihre Theorien als Wahrheiten zu deklarieren, bis sie durch ihre eigenen Methoden widerlegt werden.

So können sie ihren Theorien beliebige weitere Grundannahmen hinzufügen, weil sie davon ausgehen, dass ihre Theorien auf Wahrheit basieren.

Bereits in einem frühen Stadium dieser Geschichte proklamierte die medizinische Wissenschaft, dass es für jede Infektion eine Inkubationszeit gibt, die sich über 5 bis 14 Tage erstrecken kann. Dabei handelt es sich um den Zeitraum zwischen der „Ansteckung“ (dem Zeitpunkt, als ein äußerer Angreifer in den Körper eindrang) und dem Zeitpunkt der Zellzerstörung. In dieser Zeitspanne sucht sich der Angreifer einen geeigneten Ort aus, vermehrt sich und bedient sich der Ressourcen der Zelle, um sich und seine Kumpane zu ernähren.

Dies führt zum Tod der Zelle, was sich physisch als sogenannte „Infektion“ manifestiert.

Früher erzählte man die Geschichte auch anders, denn da hieß es, dass ein Mensch nur bei Vorliegen einer Infektion als neue Infektionsquelle infrage kommt. Mit anderen Worten: Sie können den eindringenden Feind nicht weiterverbreiten, wenn nicht Ihr eigenes Gewebe infolge der Infektion geschädigt wurde. Zudem hieß es, jemand könne sich nur anstecken, wenn er mit infektiösem Material von einem infizierten anderen Menschen in Berührung kommt. Um sich mit der Krankheit anzustecken, reiche es nicht aus, einfach nur in der Gegenwart eines Infizierten zu sein.


Tatsache kommt ihnen dabei zugute, nämlich, dass die Menschen den Medizinern mittlerweile die Argumentation abkaufen, es müsse wahr sein, weil es nicht widerlegt werden kann.


Schlussfolgerungen, die nicht durch Beobachtungen gestützt werden

Durch die Beobachtung von Personen, die als Infektionsquellen galten, und von deren Kontaktpersonen fand man rasch heraus, dass Neuinfektionen nicht auf den Kontakt mit infiziertem Material zurückzuführen sein konnten.

Die Suche nach möglichen Infektionsursachen ergab, dass keinerlei Zusammenhang zwischen dem Vorhandensein eines Infektionserregers und der möglichen Krankheit bestand.

Ein Blick auf die Geschwindigkeit, mit der sich eine Infektion in der Bevölkerung verbreiten kann, ließ klar erkennen, dass die Geschichte von der Inkubationszeit zwar sehr logisch klang, von der Natur aber nicht beachtet wurde.

Nach der logischen, wissenschaftlichen Methode müsste man daraus unweigerlich den Schluss ziehen, dass für diese Geschichte und diese Theorie keinerlei Beweise vorliegen.

Stattdessen erklärten die medizinischen Autoritäten, dass der Infektionserreger „offenbar“ über die Luft, den Boden, durch Wassertropfen etc. transportiert wird, weshalb er große Strecken zurücklegen und sich weit von der Infektionsquelle entfernen kann. Beweise brauchten sie dafür nicht anzubieten – und das taten sie auch niemals. Sie überließen es den anderen, sie zu widerlegen. Aber zu ihrem Glück machte sich niemand diese Mühe. Die übrige Wissenschaft hat bereits ihre Schlüsse gezogen, was den Wert dieser Theorie der Ansteckung durch eine äußere Quelle anbelangt. Diese Theorie ist null und nichtig. Sie verdient keine weitere Aufmerksamkeit, genau wie alles, was auf den Grundannahmen dieser Theorie beruht – definitionsgemäß handelt es sich um wissenschaftlichen Unsinn.

Die Mediziner brauchen also nicht länger nach einer Infektionsquelle zu suchen. Das ist ja auch unmöglich, weil es keinen gangbaren Weg zur Identifizierung eines Virus gibt. Die Mediziner begnügen sich damit, eine Quelle zu nennen und die anderen aufzufordern, ihnen das Gegenteil zu beweisen. Denn es wäre ja möglich, oder etwa nicht? Wenn die Mediziner also etwas finden, was von ihrer Beschreibung der morphologischen Merkmale des Virus oder von dem von ihnen proklamierten Virenverhalten abweicht, dann erklären sie das Virus für derartig schlau, dass es ständig mutiert, nur um nicht entdeckt zu werden. Ihrem Narrativ zufolge scheint es nie vorzukommen, dass die körperlichen Abwehrmechanismen das Virus wahrnehmen. Es gibt Millionen von Viren, und jeden Tag „entdeckt“ irgendjemand in irgendeinem Labor einen neuen Vertreter dieser Art. Alle sind anders, und vor allen müssen wir uns schützen. Die unsichtbare Welt ist, so sagt man uns, viel gewalttätiger und lebensbedrohlicher als die physische Welt, in der wir leben.

Wenn man also die Infektionsgeschichte erweitert, der man sich verschworen und die man aktiv so lange beworben hat, bis jeder einschlägig ausgebildete Vertreter der Zunft von ganzem Herzen an sie glaubt, dann kann man genau dieselbe Virusgeschichte auch der Welt verkaufen, die man beherrscht:

• Viren lauern in der Umgebung und greifen uns an – obwohl man uns weismacht, dass sie nur innerhalb lebender Zellen „überleben“ können.

• Sie dringen in den Körper ein und verursachen Krankheiten – obwohl man uns weismacht, dass sie außerhalb der Wirtszelle überhaupt nicht agieren können.

• Sie werden über Luft, Wasser und Oberflächen übertragen – obwohl man uns weismacht, dass sie nur innerhalb lebender Zellen „überleben“ können.

• Sie können sich viele, viele Jahre lang in einem gesunden Menschen verstecken – obwohl man uns weismacht, dass alle Körperzellen nur eine kurze Lebensdauer haben und somit viel früher sterben als das Virus. Wie überlebt das Virus, wenn seine Wirtszelle stirbt, vor allem, wenn man bedenkt, dass es die ganze Zeit über keinerlei Symptome ausgelöst hat?

Wissenschaftlich problematisch: Virologie und Infektionstheorie

Wenn wir von Lebewesen wie beispielsweise Bakterien, Pilzen oder Parasiten sprechen, können wir ihr Vorhandensein nachweisen, indem wir solche Organismen bildlich erfassen. Wir können ihre Bewegungen unter dem Mikroskop beobachten, und wir können Proben des erkrankten Gewebes in eine Nährlösung einbringen, um deren Vermehrung zu beobachten.

Wir können sodann den Organismus, der sich in der Nährlösung vermehrt hat, ganz offen anhand seiner Morphologie identifizieren. Mit anderen Worten: Wir können das betreffende Lebewesen sehen.

Viren können jedoch niemals in Bewegung beobachtet werden. Das Elektronenmikroskop liefert nur einen blinden Schnappschuss von einigen Zellen. Das stille Bild zeigt manchmal Konfigurationen, die man als Viren bezeichnet hat. Diesen Viren werden bestimmte Eigenschaften, aber auch Verhaltensmuster zugeschrieben, obwohl noch nie ein Mensch beobachten konnte, dass dieses als Virus bezeichnete Gebilde irgendetwas zuwege brachte. Also kann man nie ein Virus an einer bestimmten Stelle bei einer bestimmten Aktion beobachten, was man bei Bakterien sehr wohl kann. Deshalb erfanden die medizinischen Autoritäten eine neue Methode, um Viren zu „identifizieren“.

In den Klecksen, die sie als Viren bezeichnen, entdeckten sie DNS-Sequenzen. Zwar konnten sie nie herausfinden, woher diese DNS-Sequenzen stammten, dennoch vermittelten sie ihren Schülern, dass das Vorhandensein einer entsprechenden Sequenz das Vorhandensein des Virus „beweist“. Man identifiziert also winzige Stückchen der DNS (manchmal ist es nicht mehr als eine einfache Proteinstruktur, geschweige denn genetisches Material), die in jeder Zelle zuhauf vorkommen – wobei ein Virus aber keine lebende Zelle ist –, und nennt dies dann Virusidentifizierung.

Geht man davon aus, dass man eine bakterielle Infektion nur nachweisen kann, wenn man tatsächlich das entsprechende Bakterium in dem erkrankten Gewebe findet, dann sollte man annehmen, dass auch eine Virusinfektion nur dann bestätigt werden kann, wenn sich in dem erkrankten Gewebe entsprechende Viren finden.

Das Vorhandensein irgendwelcher chemischer Bausteine, die zu allen möglichen Zellen gehören könnten, ist kein akzeptabler Nachweis für das Vorhandensein eines infektiösen Erregers. Man kann es natürlich einfach als Virusinfektion bezeichnen – ein wissenschaftlicher Beweis ist es mitnichten.

Wenn ein Arzt eine bakterielle Harnwegsinfektion vermutet, dann wird er eine Probe ins Labor schicken, wo man einen Teil dieser Probe in eine Nährlösung einbringen wird. Wenn die Kultur wächst, kann man unter dem Mikroskop feststellen, welches lebende Bakterium in der eingesandten Probe vorhanden war. Wenn Sie jedoch Symptome einer Darminfektion aufweisen, dann wird der Arzt ihnen erklären, dass Sie an einer viralen Enteritis leiden, und er wird Sie mit Medikamenten nach Hause schicken. Die Entnahme und Untersuchung einer Probe ist nicht erforderlich, weil das Labor das Virus, dem der Arzt die Symptome zuschreibt, ohnehin nicht identifizieren könnte. Sie haben also eine virale Infektion, einfach weil Ihr Arzt Ihnen das sagt.

In der Praxis ist es heute üblich, das Vorhandensein eines Virus wie folgt festzustellen:

1. Man identifiziert eine winzige DNS-/RNS-Sequenz, ohne zu wissen, woher dieses winzige Teilchen stammt. Das Teilchen wird im Labor vervielfältigt und kann deshalb in dem Mischmasch zerfallender Zellreste in großen Mengen festgestellt werden. Man kann aber nicht erkennen, ob eine quantifizierbare Menge der entsprechenden DNSSequenz überhaupt zu dem Eindringling gehört. Auch eine bestimmte Aktivität, beispielsweise das Auslösen einer Krankheit, kann man nicht mit der Sequenz in Verbindung bringen. Bestimmte DNS-/ RNS-Sequenzen sind keineswegs für bestimmte Viren typisch, vielmehr benennt man Viren nach bestimmten DNS-Sequenzen!

2. Man stellt im Blut einen hohen Antikörperspiegel fest und „beweist“ damit die Immunreaktion des Körpers. Man unterstellt, dass sich diese Antikörper gegen einen unbekannten Eindringling richten, und dabei muss es sich natürlich um das Virus handeln, das angeblich die konkrete Krankheit verursacht. Ein Zusammenhang zwischen einem bekannten Antikörper und irgendeinem bestimmten „Eindringling“ konnte noch nie wissenschaftlich nachgewiesen werden. Kein Antikörper ist für eine bestimmte Krankheit oder einen bestimmten Infektionserreger typisch.

3. Man stellt im Blut eine Menge bestimmter Zellen fest und „beweist“ damit die Immunreaktion des Körpers. Diese Reaktion muss sich angeblich gegen den unbekannten Eindringling richten, und dabei muss es sich natürlich um das Virus handeln, das angeblich die konkrete Krankheit verursacht. Ein Zusammenhang zwischen dem entsprechenden Typus von Blutkörperchen in der festgestellten Menge auf der einen Seite und irgendeinem „Eindringling“ auf der anderen Seite konnte noch nie konkret nachgewiesen werden. Eine bestimmte Anzahl weißer Blutkörperchen kann weder mit einer bestimmten Krankheit noch mit einem bestimmten Infektionserreger in Verbindung gebracht werden.

Wenn mindestens einer der obigen Punkte erfüllt ist, dann wertet die Ärzteschaft das nicht nur als „Beweis“ und Bestätigung für die Krankheit, an der Sie leiden, sondern auch für den krank machenden Erreger! Für die Mediziner funktioniert das in beide Richtungen: Einzig und allein das Virus sorgt für ein positives Testergebnis, und das positive Testergebnis sagt ihnen wiederum, von welchem speziellen Virus man befallen ist.

Wie weit hat sich die Medizinwissenschaft von der übrigen Wissenschaft entfernt?

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts machte die Wissenschaft einen großen Schritt nach vorne. Sie hatte verstanden, dass Materie entsteht, wenn Energie Phasen von Kompression und Abkühlung durchläuft. Stellt man also irgendeine Änderung der Struktur oder Funktion eines Materials fest, so weiß man, dass sich das energetische Feld, aus dem sich die Materie formt, verändert hat. Wenn ein Körper also anfängt, seine Funktion zu ändern oder kaum mehr normal funkti- onieren kann, können wir die Antwort auf die Frage nach dem Warum nur im Energiefeld des Körpers und nicht im Körper selbst finden. Die Medizinwissenschaft hat diese neue wissenschaftliche Erkenntnis vollständig verworfen. Sie stellt sicher, dass ihre Schüler weiterhin nur in der materiellen Lebenswirklichkeit, im Körper und in der physischen Umwelt nach Erklärungen für Gesundheit und Krankheit suchen.

Die Wissenschaft geht davon aus, dass eine energetische Veränderung bei einem Menschen eine körperliche Fehlfunktion, eine Gewebeentzündung oder eine Infektion auslösen kann. Dabei werden keine Infektionserreger von einem Organismus auf den anderen übertragen! Die Medizinwissenschaft hingegen sucht quasi in einem stockdunklen Keller nach einer pechschwarzen Katze, obwohl sie weiß, dass keine da ist.

Es sollte mittlerweile klar geworden sein, dass sich die sogenannte Medizinwissenschaft vor etwa 200 Jahren von der übrigen Wissenschaft abgesondert hat. Damals hatten einige kommerzielle Investoren beschlossen, ganz und gar auf Allopathie zu setzen. Man sagte den Symptomen den Kampf an, ohne sich um die wahren Ursachen zu scheren und ohne sich an altbewährte Praktiken zu halten. Seit jener Zeit hat sich die Medizin Schritt für Schritt weiter von der übrigen Wissenschaft entfernt.

Dieser Erfolg beruhte darauf, dass es solchen Investoren gelang, die ganze Welt ins industrielle Zeitalter zu führen, das in der sogenannten westlichen Welt seinen Anfang nahm. Diese Leute manövrierten sich selbst in die einflussreichsten Positionen, die Regierungen zu vergeben hatten, und stellten die Wirtschaft als ihre neue Gottheit auf ein Podest. Sie waren es, die die staatlichen Richtlinien gestalteten, und es gelang ihnen, ihre neu erfundene Medizin als die „einzig wahre“ Medizin zu propagieren. In der Folge wurden jahrtausendealtes Wissen und jahrtausendealte Fertigkeiten als illegal gebrandmarkt.

Da die medizinischen Autoritäten nunmehr die Kontrolle über Regierungen, Medien und Finanzwirtschaft erlangt haben, können sie jetzt davon träumen, die Weltherrschaft zu übernehmen, die Wissenschaft zu begraben, dem freien Denken ein Ende zu setzen und Wahrheit zu definieren und zu kontrollieren. Dies ist ihr letztes Gefecht. Sie stehen kurz vor ihrem Ziel und die Endstation wird bald erreicht sein.

Letztendlich wird man aber wieder zur Einfachheit zurückkehren. Wissenschaft beginnt mit Beobachtung.

Egal wie angestrengt sich jemand bemühen und egal wie viel manipulativen Einfluss er ausüben mag, er wird nicht alle Menschen daran hindern können, Beobachtungen anzustellen. Menschen, die ihre eigenen Beobachtungen machen, werden ihre eigenen Theorien aufstellen, und das ist die Grundlage jeder Wissenschaft! Die Wissenschaft lässt sich nicht aufhalten. Man kann sie für eine Zeit lang kapern, aber diese Kontrolle wird nicht ewig andauern. Am Ende wird sich herausstellen, dass eine Infektion das ist, was sie immer war: Der Ausdruck eines Systems, das darum kämpft, seine übliche Funktionsweise aufrechtzuerhalten. Während der Dauer einer Infektion werden die Trümmer beseitigt, die die Erkrankung im Gewebe hinterlassen hat. Eine Infektion zeigt an, dass der Körper sich nach einem Kampf selbst heilt.

Nehmen Sie Ihre Infektion an. Unterstützen Sie sie.

Nehmen Sie die erforderlichen Änderungen vor, damit Ihr System so etwas nicht nochmals durchlaufen muss.

Werden Sie infektionsfrei.

Über den Autor

Patrick Quanten war 18 Jahre lang als Allgemeinarzt tätig. Nachdem er beobachtet hatte, wie Therapien versagten und Menschen und ihre Meinungen nicht respektiert wurden, wendete er sich bald anderen Ansätzen zu. Quanten bediente sich vieler alternativer Behandlungsweisen und versuchte sie zu integrieren. Er musste jedoch bald erkennen, dass es unmöglich war, zwei Dinge mit diametral entgegengesetzten Wirkrichtungen zu kombinieren. Also musste er sich entscheiden. Er hängte seinen Beruf an den Nagel, um das Leben zu studieren und sich auf das zu konzentrieren, was Gesundheit ausmacht, ohne der Krankheit allzu große Beachtung zu schenken. Er war fasziniert von den ähnlichen wissenschaftlichen Ansätzen, die hinter Ayurveda, Quantenphysik, Homöopathie, Religion und der neuen Biologie steckten. Er stützte sich auf diese Gemeinsamkeiten und verschaffte sich so eine recht solide Arbeitsgrundlage. Seine immer tiefer gehende Suche nach dem Verständnis von Leben führte ihn schließlich in das Reich der Energie. Gemeinsam mit Erik Bualda schrieb er das Buch: „Why Me? Science and Spirituality as Inevitable Bed Partners“. Weitere Informationen finden Sie auf Dr. Quantens Websites ActiveHealthcare.co.uk und Pqliar.net.

Thema vertiefen

In der Erregerfrage hat sich NEXUS nie festgelegt und immer wieder unkonventionelle wie kontroverse Auffassungen veröffentlicht. Hier hilft die Stichwortsuche auf der Website nach Worten wie „Krebsmikrobe“, „Mykobakterien“, „Alzheimerkrankheit“ und Autoren wie Alan Cantwell, Walter Last oder Lawrence Broxmeyer. Ein Must-read für Neulinge im NEXUS-Universum ist die Artikelserie „Pleomorphismus und die Geschichte des Dr. Royal Rife“ in den Heften 7 und 8; vom „Neuen Wissen über Viren“ lesen Sie in Heft 82.