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VORHANDLASTIGKEIT der Vorhand


Mein Pferd - epaper ⋅ Ausgabe 60/2020 vom 09.05.2020

Jedes Pferd ist von Natur aus vorderlastig und trägt sein Hauptgewicht auf der Vorhand. Das ist solange kein Problem für den Vierbeiner, bis der Reiter ins Spiel kommt. Wenn aus der natürlichen Vorderlastigkeit eine unnatürliche Vorhandlastigkeit unter dem Sattel wird, hat das Folgen


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Bildquelle: Mein Pferd, Ausgabe 60/2020

Jedes Pferd kann lernen, sein Gewicht von der Vor- auf die Hinterhand zu verschieben


Das Pferd ist ein Fluchttier. Um energiesparend vor Gefahren flüchten zu können, benötigt es eine hohe Reaktionsfähigkeit und Geschwindigkeit. Dazu dient ihm die natürliche Vorderlastigkeit. Und das steckt hinter dem ...

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... überlebenswichtigen Prinzip: Die Vorhand des Pferdes, die aus Kopf, Hals, Schulter, Vorderbeinen, Widerrist, Rumpf, Brustkorb und einem Großteil der inneren Organe besteht, bringt ein erhebliches Gewicht mit sich und wiegt mehr als die Hinterhand. „Der Schwerpunkt des Pferdes liegt daher nicht, wie viele vermuten, in der Körpermitte, sondern vermehrt im vorderen Teil des Körpers. Reagiert das Pferd mit einem Fluchtreflex, verlagert es instinktiv noch mehr Gewicht auf die Vorhand. Dadurch kann es noch schneller flüchten“, erklärt Marion Voß aus Emden (Niedersachsen), The Gentle Touch®-Trainerin und zertifizierte Schiefentherapeutin nach Klaus Schöneich und Gabriele Rachen-Schöneich.

Verschiedene Zuchtziele

Wie viel Hauptgewicht ein Pferd auf seiner Vorhand trägt, ist rassetypisch unterschiedlich und von seinem Exterieur abhängig. Ein tief angesetzter Hals, eine steile Schulter, gerade und nach hinten heraus gestellte Hinterbeine mit einer geringen Winkelung der Hinterhand, aber auch eine überbaute Kruppe verstärken die Vorderlastigkeit. Diese Gebäudemerkmale zeigen oft Pferde, die im Typ des Vollbluts oder Kaltbluts stehen. „Kalt- und Vollblüter sind daher von Natur aus vorderlastiger als andere Rassen. Die einen sind gezüchtet worden, um lange Strecken in einem hohen Tempo zu laufen, die anderen, um schwere Kutschen und Wagen zu ziehen. Darin sind sie richtig gut. Sie tun sich aber schwer damit, ihr Gewicht auf die Hinterhand zu verschieben“, so die Expertin.

Egal, ob Distanz-, Renn-, Dressur-, Springoder Zugpferd, oft sieht man den Tieren an, dass sie auf eine bestimmte Disziplin spezia- lisiert sind. „Das Zuchtziel für einen Warmblüter, der für die Dressur bestimmt ist, heißt: biegungsfähig, geschmeidig, schwingend, durchlässig, in einer balancierten Selbsthaltung laufend mit einer leichten Vorhand und einer tragfähigen Hinterhand“, sagt Voß. Hier hat es der Reiter per se leichter, die Gewichtsverteilung positiv zu beeinflussen. Doch Ausnahmen bestätigen die Regel: „They win in all shapes“ (Sie gewinnen in allen Formen) heißt es häufig. Dass nicht nur das Gebäude ausschlaggebend für die Vorderlastigkeit ist, beweisen zahlreiche Vierbeiner im Freizeitbereich und Spitzensport immer wieder. Auch, wenn sie vielleicht nicht zu 100 Prozent dem Dressurpferd-Ideal entsprechen, können sie doch bis zu einem gewissen Grad lernen, mehr Last mit der Hinterhand aufzunehmen. „Die Vorhandlastigkeit hat nämlich nicht nur je nach Exterieur und Rasse unterschiedliche Ausprägungen, auch der Charakter und die psychische Verfassung spielen eine wesentliche Rolle dabei“, merkt Voß an.

Ist ein Pferd aufgeregt, überfordert, verspannt und deshalb nicht im Gleichgewicht, kann es trotz eines guten Exterieurs stark vorderlastig sein, weil es sich in einem Fluchtmodus befindet. Ebenso können die natürliche Schiefe, Blockaden, eine falsche Hufstellung, Reiterfehler und unpassende Ausrüstungsgegenstände (Trense und Sattel) weitere mögliche Ursachen für das Problem darstellen.

Aus dem Gleichgewicht

Aber warum ist die natürliche Vorderlastigkeit eigentlich ein Problem, wo doch die Natur dieses Prinzip für die Pferde vorgesehen hat? „Die Vorderlastigkeit ist kein Problem für das Pferd, solange es nicht geritten wird. Erst durch den Reiter wird sie zu einem. Er verstärkt die Vorderlastigkeit einerseits, da er dicht hinter dem Widerrist sitzt und damit noch mehr Gewicht auf die Vorhand bringt. Andererseits beeinflusst er die Statik des Tieres durch seine Sitzbewegungen, da er seine Senkrechte in die Waagerechte des Pferdes bringt. Er kippt sein Becken nach vorne und hinten, belastetdie linke oder rechte Gesäßhälfte, lehnt sich mit dem Oberkörper nach vorne und nach hinten. Durch seine Körperhebel hat er wie bei einer Waage viele verschiedene Möglichkeiten, auf die Gewichtsverteilung einzuwirken - negativ wie positiv“, sagt Voß.

Läuft der Vierbeiner unter dem Sattel weiterhin so wie in freier Wildbahn im Fluchtmodus, führt die natürliche Vorderlastigkeit zu einer unnatürlichen Vorhandlastigkeit. Die Folgen sind vielschichtig: Widersetzlichkeit, Triebigkeit, Durchgehen, Blockaden, Überlastung und Verschleiß des Bewegungsapparates (u. a. Sehnenschäden, Kissing Spines, Hufrollenentzündungen), Taktunreinheiten, ungeklärte Lahmheiten, Verspannungen, Atrophierungen, sichtbarer Axthieb (Einkerbung am Übergang vom Hals zum Widerrist) und Kompensationsmuskulatur (Muskeln an den falschen Körperstellen) zählt Voß auf. Nicht selten kommt es zu Stoffwechselerkrankungen. Stark vorderlastige Pferde laufen nämlich mit einem nach unten gedrückten Rücken in einem hohen Verspannungsgrad. Verspannte Muskeln wiederum sind verkürzte Muskeln, in denen die Durchblutung und damit der Nährstofftransport verringert ist. So kann der Stoffwechsel nicht mehr die Leistung erbringen, die er sollte, um das Tier gesund zu erhalten.

Sehen lernen

Ob ein Pferd auf der Vorhand läuft oder nicht, erkennt der Reiter am einfachsten am Boden. Nehmen Sie Ihren Vierbeiner an die Longe (bitte ohne Hilfszügel) und beobachten Sie ihn genau oder - besser noch - lassen Sie sich dabei filmen: Fällt er mit einer Körperhälfte in den Zirkel hinein oder driftet er hinaus? Schert oder weicht die Hinterhand nach innen oder außen aus? Tritt das innere Hinterbein unter den Schwerpunkt? Ist er nach außen orientiert? Schlurft oder rennt er? Schwingt der Rücken nach oben oder nach unten? Biegt er sich auf einer Seite besser als auf der anderen? „Beim Longieren auf der Kreislinie fällt die Vorhandlastigkeit, aber auch die natürliche Schiefe, die sich gegenseitig bedingen, sofort ins Auge“, erklärt die Ausbilderin. Unter dem Sattel zeigt sich das Problem in gleicher Weise. Zusätzlich kommen Anlehnungsschwierigkeiten hinzu.

Vorhandlastige Pferde gehen in der Regel mit einer hohen Kopfhaltung, einem abgesenkten Rumpf und einem durchgedrückten Rücken. Aber auch eine zu tiefe Kopfhaltung kann Anzeichen für die fehlerhafte Gewichtsverteilung sein. „Wenn das Pferd seinen Kopf senkt, ansonsten aber ohne Körperspannung mit den Hufen Furchen in den Sand zieht, ist das genauso schädlich wie die Haltung im Fluchtmodus. Das ist kein korrektes Vorwärts-Abwärts“, sagt die Ausbilderin und beschreibt anhand eines Bildes, wie die Dehnung korrekt aussehen sollte. „Wenn ein Hengst eine Stute umwirbt, zeigt er eine tiefe Kopf-Hals-Position, einen angehobenen Brustkorb und einen nach oben schwingenden Rücken sowie einen positiven Spannungsbogen in der gesamten Oberlinie. Er demonstriert Hankenbiegung und verlagert seinen Schwerpunkt - trotz des tiefen Halses - auf seine Hinterhand und nicht auf seine Vorhand. In diesen Zustand müssen wir unsere Reitpferde bringen, damit sie uns gesund tragen können.“

Die Vorwärts-Abwärts-Haltung ist aber für ein vorhandlastiges Pferd schwierig. Es nimmt diese Haltung für einen kurzen Moment korrekt ein, sackt dann aber wieder im Rumpf ab, lässt den Rücken durchhängen, belastet die Vorderbeine stärker und kippt mit seinem Gewicht regelrecht vorne über. Die Folge? Das Pferd ist wieder im Fluchtmodus. „Wir haben es dabei erneut mit einem Verlust des Gleichgewichtes und des Schwerpunktes zu tun“, weiß die Expertin.

Vorsicht, Dehnungshaltung!

Das heißt aber nicht, dass ein Pferd, das auf die Vorhand fällt, nie in Dehnungshaltung gehen soll. Keineswegs. Es gibt viele Nuancen in der Dehnung, an die sich der Reiter langsam herantasten kann. „Wichtig ist, dass sein Pferd in der Vorwärts-Abwärts-Haltung weiterhin einen positiven Spannungsbogen, Takt, Rhythmus und Losgelassenheit beibehält“, gibt die Expertin zu bedenken. Dafür ist eine entsprechende Ausbildung erforderlich.

„Der Reiter muss seinem Vierbeiner erklären, den Rumpf in der Bewegung anzuheben, mit dem Rücken nach oben zu schwingen und seinen Hals unabhängig vom Rest des Körpers einzusetzen. Unterschiedliche Kopf-Hals-Positionen dürfen es nicht aus dem Gleichgewicht bringen. Das gelingt nur, wenn der Schwerpunkt nach hinten verschoben wird. Ist die Hinterhand tragfähig, wird die Vorhand frei“, erläutert Voß. Im Idealfall kann der Reiter dann jederzeit sanft die Zügel Aus-der-Hand-kauen-Lassen und sofort wieder aufnehmen, ohne dass das Pferd dabei an Takt und Tempo verliert.

Arbeit am Boden

Für Voß beginnt die Arbeit mit einem vorhandlastigen Pferd aber nicht im Sattel, sondern immer am Boden. Geraderichtendes Longieren ist für sie ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg. „Viele Reiter lassen ihr Pferd sich an der Longe bewegen, wie es möchte, und verschlimmern so die Vorhandlastigkeit, anstatt sie zu beheben“, bemängelt sie. Dabei ist das Longieren am Kappzaum ideal, um das Problem zu lösen. Des Weiteren rät sie zur Arbeit am Boden und an der Hand.

Später steht für sie das Reiten und hier vor allem die Verbesserung des Reitersitzes an erster Stelle. „Der Reiter muss zum Fühlen und Spüren kommen. Er muss fühlen, wann sein Pferd auf die Vorhand kommt und wann der Rücken schwingt oder nicht. Er muss wissen, wie er beispielsweise durch das Abkippen seines Beckens und die eigene Rumpfstabilität das auf die Vorhand gefallene Pferd wieder über seinen Sitz zurück auf die Hinterhand bekommt. Dafür stehen zahlreiche Sitzübungen zur Verfügung. Mit Ziehen und Zerren am Zügel bekommt er das Problem nämlich nicht in den Griff “, sagt sie. Die Ausbilderin rät ferner dazu, sich mit der Statik und dem Schwerpunkt des Pferdes sowie seinen anatomischen Gegebenheiten auseinanderzusetzen, um sich mehr Wissen über die Vorhandlastigkeit anzueignen.

Der Pferdebesitzer muss sich ebenso in Geduld schulen. Muskeln müssen umtrainiert werden, um das Pferd aus dem Fluchtmodus in einen sportlichen Athleten zu verwandeln. Das braucht Zeit. Auch der Reiter muss sein Training umstellen. „Viele reiten zu lange auf der Schokoladenseite. Dann wird aber die schlechte Seite immer steifer. Wichtig ist, in die Beidhändigkeit zu trainieren. Ansonsten wird sich das Pferd nie losgelassen bewegen, sein Bewegungspotenzial nie voll ausschöpfen können und vorhandlastig bleiben. Immer wieder muss der Osteopath, Physiotherapeut oder Chiropraktiker kommen, um Verspannungen und Blockaden zu lösen“, sagt Voß. Ziel des Reitens sollte es sein, sich in einem gemeinsamen Schwerpunkt mit dem Pferd zu bewegen. „Die Waage muss wieder ins Gleichgewicht gebracht werden - und das gelingt nur über einen zügelunabhängigen, ausbalancierten Sitz des Reiters und eine vermehrte Lastaufnahme des Pferdes mit der Hinterhand“, so die Expertin abschließend.

WIE ERKENNE ICH, DASS MEIN PFERD AUF DER VORHAND LÄUFT?

Eine starke Vorhandlastigkeit äußert sich auf verschiedenste Art und Weise. Die Pferde laufen gefühlt „in den Boden“ hinein, fußen laut auf, manche schlurfen stark und ziehen Furchen in den Sand, andere wiederum werden durch das mangelnde Gleichgewicht übereilig und rennen dem Reiter regelrecht unter dem Sattel davon, verlieren ihren Takt oder neigen zu Takt-unreinheiten. Das innere Hinterbein tritt nicht unter den Schwerpunkt, die Hinterhand nimmt keine Last auf. Viele Pferde versuchen sich zu helfen, indem sie sich auf dem Zügel oder der Longe abstützen. Sie tragen ihren Kopf sehr hoch oder sehr tief. Es fällt ihnen schwer, den Hals korrekt fallen zu lassen, sich in Balance vorwärtsabwärts zu bewegen und sich zu biegen.

Dieses Pferd zeigt ganz typische Merkmale von Vorhandlastigkeit


KONKRETE ÜBUNGEN

Bestimmte Lektionen (z. B. Rückwärtsrichten) sind ideal für das vorhandlastige Pferd


Zügel aus der Hand kauen lassen und wieder aufnehmen

Verschiedene Dehnungshaltungen

Übergänge von einer Gangart in die nächste

Halten und daraus antreten lassen

Häufige Handwechsel

Rückwärtsrichten und daraus antreten lassen

Tempounterschiede innerhalb einer Gangart

Stellung und Biegung an der Hand erarbeiten

Geraderichtendes Longieren am Kappzaum

UNSERE EXPERTIN

MARION VOSS ist The Gentle Touch®-Trainerin „Bodenschule“ und „Reiten Basis“. Außerdem absolvierte sie die Ausbildung zur Schiefentherapeutin am „Zentrum für Anatomisch Richtiges Reiten“. Sie hält Vorträge, organisiert Kurse rund um das Thema Schiefen-Therapie® und bietet mobilen Unterricht, TGT® Bodenschule und TGT® Reiten im Umkreis von Emden an. Weitere Orte nach Absprache. www.bodenschule.com


Fotos: AdobeStock/ Dusan Kostic (1), slawik.com (1), Marion Voss (2)