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Vorhang auf: PETER FRANKENFELD: Seine letzten Geheimnisse


Meine Stars von damals - epaper ⋅ Ausgabe 2/2018 vom 24.10.2018

Schon als Kind war ihm die Kunst das Wichtigste. Und so blieb es sein ganzes Leben. Zuerst schnitzte der junge Peter Frankenfeld Kasperle-Figuren, dann versuchte er sich im Zeichnen und wurde schließlich einer der größten Entertainer Deutschlands


Artikelbild für den Artikel "Vorhang auf: PETER FRANKENFELD: Seine letzten Geheimnisse" aus der Ausgabe 2/2018 von Meine Stars von damals. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Meine Stars von damals, Ausgabe 2/2018

Das Konzept der Sendung „Musik ist Trumpf“ stammte von Peter Frankenfeld. Er moderierte sie stets im Smoking


Der große Peter als kleines, süßes Baby


Berühmter Gast in „Hallo Peter“: Schauspielerin Maria Schell


Große Trauer um Peter Frankenfeld: Max Schmeling, Gert Fröbe, Lonny Kellner-Frankenfeld, Hildegard Knef (v. l.) und, von hinten zu sehen, Caterina ...

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... Valente


Idylle pur: Lonny und Peter Frankenfeld auf ihrer Hollywoodschaukel in Wedel nahe Hamburg


Seine Show „Guten Abend“ ein Leben begann Peter Frankenfeld am 31. Mai 1913 und, was viele nicht wissen, als Willi Julius August Frankenfeldt im heutigen Berlin-Kreuzberg. Schon früh entdeckte der Knabe, dass er eine künstlerische Ader hatte: In der Schule war Zeichnen sein liebstes Fach, und seine Mitschüler begeisterte er, weil er die Stimmen aller Lehrer imitieren konnte. In seiner Freizeit schnitzte er Kasperletheater-Puppen.

Mit 15 Jahren kaufte er sich in einem Antiquariat ein Buch über das Varieté, in dem er von dem Magier Mellini erfuhr. Nun beschloss er, Zauberer zu werden. Ehrgeizig erlernte er einen Trick nach dem anderen. Als der junge Mann 16 Jahre war, gastierte ein Zirkus in Berlin – ein Wink des Schicksals für den Heranwachsenden, der sich später Peter Frankenfeld nennen sollte: Er gab einem Klassenkameraden seine Schultasche und sagte, er solle sie doch bitte seinen Eltern bringen mit den Worten, er sei zur Fremdenlegion gegangen und heuerte bei dem Zirkus an. Nach einigen Tagen erfuhren die Eltern, wo sich der Junge aufhielt, und der Vater holte ihn zurück. Nun zwang er seinen Sohn, mehrere Berufe auszuprobieren, doch bei keinem hielt es der umtriebige Sprössling lange aus. Immer wieder zog es ihn zu den Künstlern und ihren Kreisen. Amerikanische Revue-Filme faszinierten ihn ebenso wie die Varieté-Aufführungen in Berlin, die er meist mehrfach besuchte, um ein perfekter Conférencier zu werden. Sein Ehrgeiz war geweckt. Denn was Peter Frankenfeld anpackte, das tat er mit einem unglaublichen Perfektionismus.

Frankenfeld faszinierte mit neuen Show-Ideen

Und dieser Perfektionismus war es schließlich, der Peter Frankenfeld zu einem der größten Entertainer der Nachkriegszeit machte. Er eroberte mit seinen Shows Rundfunk und Fernsehen. Dem ZDF half er mit seinem Ratespiel „Vergissmeinnicht“, sich als Fernsehsender zu etablieren.

Viele seiner Ideen wurden umgesetzt und faszinierten das Publikum. An diesem Erfolg hat sicher auch seine Frau, die Schauspielerin Lonny Kellner, die er 1956 heiratete, großen Erfolg. Sie verzichtete auf ihre Karriere, um mit Peter Frankenfeld leben und arbeiten zu können.

Der große Peter Frankenfeld starb im Alter von nur 65 Jahren in der Nacht von 3. auf den 4. Januar 1979 an einer Virusinfektion.

Familienglück: Peter Frankenfeld, Lonnys Sohn Thomas, den Frankenfeld adoptierte, mit Freundin Gundula und Lonny


Immer mittendrin: Frankenfeld mit einem Werbeplakat für seine Show „Guten Abend“


Mit Heidi Kabel in einer Hafenkneipe in der NDRFernsehshow „Hamburg Ahoi“


Kult: Walter Sparbier, Viktoria Voncampe, Peter Frankenfeld und Brigitte Laufer in „Vergissmeinnicht“


Die großen Vier: Rudi Carrell († 71), Hans-Joachim Kuhlenkampff († 77), Peter Frankenfeld und Peter Alexander († 84, v. l.) unterhielten das deutsche Publikum


Haven Sie das gewusst…?

Frankenfeld hatte das Bild eines amerikanischen Komikers in einer auffälligen Jacke gesehen und ließ sich für seine erste Spielshow „1:0 für Sie“ ein ähnliches Kostüm schneidern, um leicht wiedererkannt zu werden. Ein Kölner Kaufhaus bot das Kleidungsstück mit großem Erfolg in der Karnevalssession 1954/55 an.


Fotos: ddp images (5), fotolia, picture alliance (4), Thomas&Thomas, ZDF/Georg Meyer-Hanno