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Vorwort: Zur Formel 1 auf dem Hockenheimring


Top Speed - epaper ⋅ Ausgabe 9/2019 vom 29.08.2019

Vorwort


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SEHR GEEHRTE LESER UND INSERENTEN,
bei 17 von 21 in diesem Jahr ausgetragenen Grands Prix steht aufgrund der Vertragssituationen fest, dass diese Strecken auch 2020 zum Terminkalender der Formel 1 gehören. Der Circuit Park Zandvoort in den Niederlanden und eine neue Strecke in Vietnam(!) kommen in der nächsten Saison hinzu. Fragezeichen stehen derzeit allerdings hinter den Rennen auf dem Autodromo Nazionale die Monza, dem Autodromo Hermanos Rodriguez in Mexiko-Stadt, dem Circuit de Barcelona-Catalunya und leider auch hinter dem Hockenheimring Baden-Württemberg. Gegenüber der,Deutschen Presse-Agentur‘ bestätigte Geschäftsführer Georg Seiler: „Für 2020 sieht es so aus, dass es hier keinen deutschen Grand Prix gibt.“ Andererseits erklärte der Chef des traditionsreichen Motodroms: „Es ist ja noch nichts zu 100 Prozent abgesegnet. Es kann noch kommen. Im letzten Jahr waren wir auch nicht so weit für dieses Jahr und haben erst im September oder Oktober den Vertrag für 2019 gemacht.“ Aufgrund der Tatsache, dass Mercedes den Grand Prix von Deutschland in diesem Jahr als Hauptsponsor fi -nanziell sehr unterstützte, konnte die Hockenheim-Ring GmbH mit Formel-1-Rechteinhaber Liberty Media einen Vertrag mit geringerem wirtschaftlichen Risiko aushandeln. „Wir haben versucht, bestmöglich zu helfen. Der Deal hat sich ziemlich spontan ergeben. Am Sonntagmorgen gab es ein Meeting. Sie (Liberty Media) haben gefragt, ob wir dabei helfen können, die Lücke zu stopfen. Eine halbe Stunde später hatten wir einen Deal ausgehandelt, damit der Grand Prix von Deutschland 2019 stattfi nden kann“, offenbarte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. Doch der gebürtige Wiener stellte auch unmissverständlich fest: „Wir sind nicht dazu in der Lage, das weiterzumachen. Mercedes hat einmal geholfen, wird dies aber kein zweites Mal tun.“ Zur Bedeutung des Formel-1-Rennens auf dem Hockenheimring für Mercedes sagte Wolff: „Für uns ist der Grand Prix von Deutschland wichtig. Daimler ist ein deutsches Unternehmen, wir haben viele Familien und Freunde in Deutschland. Aber wir können uns nicht in das Business von Liberty einmischen. Wir können sie nur ermutigen, über den Grand Prix von Deutschland nachzudenken.“ Jörn Teske, Marketingleiter der Hockenheim-Ring GmbH, berichtete im Umfeld des Weltmeisterschaftslaufs am letzten Juli-Wochenende: „Zu sagen, das Rennen fi ndet defi nitiv nicht statt, wäre falsch. Das können wir beim Stand heute so nicht sagen. Es gibt für 2020 eine Option, die auf Seiten Liberty Medias liegt. Diese wurde bislang nicht wahrgenommen. Die Frist ist noch nicht abgelaufen. Der Terminkalender steht noch nicht.“ Georg Seiler ergänzte: „Solange dieser nicht in der Öffentlichkeit bekanntgemacht wurde, besteht die vage Hoffnung, dass noch was passieren kann. Fakt ist, wir brauchen Unterstützer, was die Formel 1 anbelangt. Deshalb müssen alle, die die Formel 1 in Deutschland halten wollen, auch etwas dafür tun – und nicht nur reden.“ Das enorm hohe fi nanzielle Risiko ist für die veranstaltende Hockenheim-Ring GmbH allein einfach zu hoch. Nur Profi tieren – ohne jegliche Risiken – von der Formel 1 im Motodrom allerdings viele andere, über die Einnahmen durch die Mehrwertsteuer das Land Baden-Württemberg besonders. Schließlich heißt die Rennstrecke seit geraumer Zeit nicht mehr nur Hockenheimring. BW ist das Kürzel für Baden-Württemberg. Vielleicht auch für Bitte Weiter …?! Außerdem sollte das F1-Mercedes-Team neben Silverstone nicht auf das zweite Heimrennen verzichten! Setzt Euch zusammen, fi ndet eine vernünftige Lösung! Handelt einen neuen Deal aus, eventuell mit (einem) neuen Partner(n) – für den Verbleib der Formel 1 auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg im Bundesland Baden-Württemberg und damit auch in Deutschland! (Stand: 21. Aug. 2019)

Herzlichst

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Ihr Hendrik Nöbel
Verleger „Top Speed“

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