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Warum werden wir als Zuschauer nie gefragt?


Bildwoche - epaper ⋅ Ausgabe 38/2019 vom 12.09.2019

Das Aus für SOKO München! Wieder muss eine Lieblings-Serie gehen


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SO FING ALLES AN Werner Kreindl (M.) war 1978 der erste Kommissar in „SOKO 5113“


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IMMER SPANNEND Wenn die „SOKO München“ ermittelt, sitzen Millionen Fans vor den Fernsehern


Nach 41 Jahren stellt das ZDF nun die Krimiserie „SOKO München“ Ende 2020 ein. Eine überraschende Entscheidung. Denn die Quoten waren mit fast 19 Prozent Marktanteil mehr als ordentlich. Was ist da nur los? Es ist nicht nachvollziehbar, dass nach „Lindenstraße“ im Ersten und „Die Spezialisten“ im ZDF schon wieder eine Lieblingsserie gehen muss. Besonders bitter ist das Serien-Aus für die Fans. Seit Jahrzehnten freut sich das Publikum auf die ihnen vertrauten Ermittler der „SOKO München“. Die Serie, die früher unter „SOKO 5113“ bekannt war, startete als erste SOKO überhaupt. Für das Publikum in den besten Jahren, das heute noch gerne vor dem Fernseher sitzt, statt Filme am Computer zu schauen, sind solche Serien Rituale, die das Leben schöner machen. Es tut weh, wenn wieder eine verschwindet. Warum werden wir Zuschauer denn nie gefragt? „Schade, dass so ein toller Krimi eingestellt wird. Wer entscheidet das?“, lautet eine der vielen Zuschriften, die uns zum Serien-Aus von „SOKO München“ erreichten. Der Sender begründet seinen Entschluss, die Serie nicht weiter fortzusetzen, so: „Zur Modernisierung des Programmangebots gehört die Entwicklung von Neuem, aber auch der Abschied von liebgewonnenen Formaten“, sagt ZDF-Programmdirektor Dr. Norbert Himmler. Es soll also tatsächlich alles anders werden. Den Programmplatz bekommen die „SOKO Potsdam“ und die „SOKO Hamburg“ mit ganz jungen Darstellern. Diese Entscheidung wird dem gebührenzahlenden Publikum einfach so vor die Nase gesetzt! Die Entwicklung ist erschreckend. Welche Sendungen sollen uns denn noch alle genommen werden – ohne Rücksicht darauf, dass wir gerade deswegen gerne einschalten?!


Wie schade! Liebgewonnene Fernseh-Rituale verschwinden


Fotos: Schneider-Press/HD, Schumann & Stingl für Bildwoche, ZDF/Michael Marhoffer (2)/Hermann Schulz

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