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Was 2022 wichtig wird – und uns bares GELD bringt


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Funk Uhr - epaper ⋅ Ausgabe 52/2021 vom 23.12.2021

Ratgeber

Artikelbild für den Artikel "Was 2022 wichtig wird – und uns bares GELD bringt" aus der Ausgabe 52/2021 von Funk Uhr. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Funk Uhr, Ausgabe 52/2021

Das alte Jahr verabschiedet sich mit Getöse: Die Coronakrise belastet uns alle, zusätzlich schmilzt unsere Kaufkraft durch teure Energie- und Lebensmittelpreise dahin. Und dann noch der Klimawandel! Viele Aufgaben für die neue Bundesregierung. Doch sie verspricht uns Verbrauchern auch manche Verbesserungen:

Auch Bürger mit kleinem Einkommen werden bald entlastet

MINDESTLOHN Bis zum Sommer soll – so vereinbarte es die „Ampel-Koalition“ aus SPD, FDP und Grünen – der Mindestlohn auf zwölf Euro steigen. Geplant war ursprünglich, dass er ab Januar von 9,60 auf 9,82 Euro erhöht wird, und ab Juli auf 10,45 Euro. Nun wird’s wohl mehr.

MINI-JOB Die Ampel-Koalition möchte die 450 Euro-Jobs erneuern. Die Minijob-Grenze soll sich künftig an 10 Stunden Wochenarbeitszeit und Mindestlohn orientieren: Macht bei 12 Euro pro Stunde 520 Euro im Monat, die abgabenfrei bleiben. Verdienste darüber hinaus gelten ...

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... als Midijob, für den stufenweise steigende Sozialversicherungsabgaben anfallen. Der volle Satz soll dann bei 1600 Euro fällig werden– aktuell liegt die Grenze bei 1300 Euro. Wann das alles umgesetzt wird? Noch offen.

CORONA-BONUS Sicher ist: Bis Ende März können Arbeitnehmer noch einen steuerfreien Corona-Bonus vom Arbeitgeber erhalten. Die Grenze liegt hier bei 1.500 Euro.

45% Spitzensteuersatz werden erst ab 274.613 Euro Einkommen fällig

SOZIALVERSICHERUNG Ihre Beiträge werden bis Ende 2022 bei 40 Prozent stabilisiert. Das entlastet die Beitragszahler – der Bund muss dafür aber im kommenden Jahr 28,5 Mrd. Euro zuschießen.

ARBEITSZEIT dentag, adé! Arbeitszeit wird bald f lexibler: Wer sich tagsüber etwa länger um Angehörige kümmern will und dafür abends den PC einschaltet, der soll nicht unbedingt mehr die eigentlich vorgesehenen elf Stunden Ruhezeit einlegen müssen.

Achtstun-

Gute Nachrichten gibt’s für unsere Umwelt – leider kosten uns manche viel Geld

TIERSCHUTZ Endlich wird das grausame Kükentöten verboten! Ab 2024 wird dann auch das Töten von Hühner-Embryonen im Ei nach dem sechsten Bebrütungstag untersagt

KLIMASCHUTZ Der Bund investiert im Jahr 2022 dafür rund 5,1 Milliarden Euro– fast die Hälfte f ließt in die Förderung energieeffizienter Gebäude.

ELEKTROSCHROTT Bürger können ihre alten E-Geräte (z. B. Rasierer oder Handys) nun auch in Discountern und Supermärkten abgeben, wenn deren Ladenf läche größer als 800 Quadratmeter ist und wenn sie selbst mehrmals im Jahr Elektrogeräte verkaufen.

PLASTIK An den Supermarktkassen werden die gewohnten Kunststofftragetaschen nicht mehr verkauft. Nur stabile Mehrweg-Tüten sowie dünne Plastikbeutel etwa für Obst und Gemüse bekommen noch eine „Schonfrist“.

SPRIT Die nächste Stufe der CO2 -Bepreisung tritt in Kraft: Die Tonne schlägt dann mit 30 Euro zu Buche. Zusätzlich soll das „Diesel-Privileg“ fallen, was ihn um ca. 18 Cent verteuern könnte.

12 Euro pro Stunde: So hoch soll bald der Mindestlohn sein, auch für Minijobs

Die Schwächsten unserer Gesellschaft sollen bald mehr Sozialleistungen erhalten

PFÄNDUNGSSCHUTZ Haustiere sind jetzt unpfändbar – ebenso Gegenstände aller Personen, die mit dem Schuldner im selben Haushalt leben. Geschützt sind zudem bis zu 630 Euro Weihnachtsgeld.

PFLEGEREFORM Pf legebedürftige und Pf legende werden mit einer ganzen Reihe von Leistungen (etwas) besser gestellt. So zahlt die Pf legeversicherung künftig – neben dem je nach Pf legegrad differenzierten Leistungsbetrag – einen Zuschlag zu den Pf legekosten (ambulant und stationär): Im ersten Jahr sind das fünf Prozent des pf legebedingten Eigenanteils, im zweiten 25 Prozent, im dritten 45 und danach 70 Prozent. Das führt nach zwei Jahren Pf lege zu rund 410 Euro monatlicher Entlastung.

KURZZEIT-PFLEGE Für sie steigt der Leistungsbetrag sogar um zehn Prozent auf 1.774 Euro. Mit den noch nicht in Anspruch genommenen Mitteln aus der Verhinderungspf lege stehen so bis zu 3.386 Euro jährlich zur Verfügung.

VERSORGUNG Ab dem 1. September 2022 werden nur noch Pf legeeinrichtungen zur Versorgung zugelassen, die ihre Betreuungs-und Pf legekräfte mindestens auf Tarif-Niveau bezahlen.

RENTE Aus der angekündigten Rentenerhöhung von 5,2 bzw. 5,9 Prozent (West/Ost) wird wohl nichts. Immerhin dürfen sich Deutschlands Rentner noch über ein wahrscheinliches Plus von 4,4 Prozent zum Juli 2022 freuen.

SOZIALHILFE Die Regelsätze für Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II steigen zum Januar 2022 – allerdings nur um drei Euro. Alleinstehende Erwachsene erhalten nun 449 Euro im Monat.

Auch bei den Steuern & Abgaben werden Bedürftige nun etwas besser gestellt

FAMILIEN Der „Grundfreibetrag“ (sprich: das nicht besteuerte Existenzminimum) steigt ebenfalls: auf 9.984 Euro, ein Plus von 240 Euro. Für Verheiratete gilt der doppelte Betrag – nun 19.968 Euro.

UNTERHALT Der Höchstbetrag für den Abzug von Unterhaltsleistungen wird ebenfalls angehoben: aufs nun geltende „Existenzminimum“ von 9.984 Euro.

BEITRAGSBEMESSUNGSGRENZE Während sie für die Krankenversicherung gleich bleibt, steigt die Beitragsbemessungsgrenze für die Rentenversicherung auf 6.750 Euro pro Monat im Osten und sinkt im Westen leicht – auf 7.050 Euro. Bei der Knappschaft sind die Werte höher: Sie verändern sich auf 8.350 Euro (Ost) bzw. 8.650 (West).

GRUNDSTEUER Sie wird nun anhand aktueller „Einheitswerte“ berechnet. Langfristig könnte das Grundstücke verteuern.

Verbraucher haben bald besseres Recht bei Kündigung und Gewährleistung

VERTRÄGE Handy, Strom, Gas: Für solche Verträge gilt oft eine bestimmte Laufzeit mit fixer Kündigungsfrist. Wurde die versäumt, verlängerte sich der Vertrag oft um ein weiteres Jahr. Ab dem 1. März 2022 gilt nun eine verkürzte Kündigungsfrist von nur noch einem Monat.

MÄNGEL Kunden bekommen außerdem verbesserte Rechte auf Reparaturen von Sachmängeln. Ab Januar wird nun zwölf statt bisher sechs Monate davon ausgegangen, dass die Macke schon beim Kauf bestand. So kann man einfacher durchsetzen, dass der Händler nachbessert.

Steigende ENERGIEPREISE: so sparen Sie trotzdem

PREISSCHOCK

Heizen und Tanken sind im Jahresvergleich zuletzt um gut 22 Prozent teurer geworden: im Durchschnitt!

VERGLEICH

Sogar um 26,6 Prozent stieg der Gaspreis im Schnitt: Doch wer nun den Anbieter wechseln möchte, hat laut finanztip.de oft Pech: Viele Neukundentarife sind oft nicht mehr günstiger als die für Bestandskunden. Tipp: Preise und Konditionen genau vergleichen, zum Beispiel über verivox oder check24.de

STROMANBIETER WECHSELN

Auch Stromkosten kann man per Wechsel senken: Denn nur einige Versorger geben die von 6,5 auf 3,7 Cent sinkende „EEG-Umlage“ (sorgt für Klimaschutz) an ihre Kunden weiter. Trotzdem wird die Kilowattstunde um 10,8 Prozent im Schnitt teurer. Wobei die Preisspanne pro Kw/h zuletzt von 28 bis 54 Cent immens war. Was beweist: Wechseln lohnt sich immer noch!