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Was das Leben leichter macht: Tiefkühlkost - frisch auf den Tisch seit 90 Jahren


Meine Stars von damals - epaper ⋅ Ausgabe 5/2020 vom 10.09.2020

Egal ob Hausfrau oder Single - die Lebensmittel aus der Tiefkühltruhe möchte keiner mehr missen. Die unschlagbaren Helfer sorgen nicht nur portionsweise für wahren Frische-Genuss, die gesunden Produkte gibt‘s auch in großer Vielfalt


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Bildquelle: Meine Stars von damals, Ausgabe 5/2020

Eine Hausfrau freut sich, ihre Familie mit Tiefkühlkost verwöhnen zu können


Portionsweise steht uns gesundes Gemüse zur Verfügung


Dieser Meeresbiologe bescherte vielen Menschen Glücksmomente. „Wenn ich nach einem langen Arbeitstag müde und erschöpft nach Hause komme und ...

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... meiner Familie ein gesundes und leckeres Tiefkühlgericht präsentieren kann, dann bin ich zufrieden“, weiß so manche Mutter mit einem Lächeln zu berichten.

Derjenige, dem wir diese Erfindung verdanken, kommt aus Amerika und heißt Clarence Birdseye (†69). Auf seinen Forschungsreisen in den Jahren 1915 bis 1922 in die kanadische Provinz Neufundland durfte er immer wieder miterleben, wie die Eskimos die Kälte nutzten, um ihr Hauptnahrungsmittel - den Fisch - lange haltbar zu machen: Sie froren ihn ein. Dazu hängten sie ihren frischen Fang in den eisigen, bis zu minus 45 Grad Celsius kalten Wind. Binnen kürzester Zeit war der Fisch tiefgefroren.

Die so haltbar gemachten Lebensmittel hielten den ganzen Winter über und schmeckten nach dem Auftauen auch nach Monaten noch genauso frisch wie gerade gefangen oder erlegt.

Der Amerikaner setzte auf künstliche Kälte

Die Idee, Fisch, Fleisch, Obst und Gemüse ohne großen Geschmacks- oder Qualitätsverlust schonend zu konservieren, faszinierte Birdseye sehr. Nun hieß es für ihn, künstliche Kälte zu erzeugen, die ebenso wie die arktische Kälte die Produkte schnell tiefkühlt. Aus Eis, Salz und einem Ventilator mit Elektroantrieb entwickelte der Naturwissenschaftler die erste Schockgefrieranlage. Und weil der Pionier der 18-Grad-Celsius- Theorie die Verbraucher an seiner Erfindung teilhaben lassen wollte, sorgte er dafür, dass die Tiefkühlkost bald in den Supermarkt kam

Den Bewohnern der Kleinstadt Springfield im US-Bundesstaat Massachusetts blieb der 6. März 1930 unvergessen, als sie zum ersten Mal verpackte Lebensmittel in tiefgekühlter Form kaufen konnten. Dies war die Geburtsstunde der Tiefkühlkost. Da es noch keine klassischen Tiefkühltruhen oder -schränke gab, bediente man sich der bereits vorhandenen Eiskremtruhen

Am 6. März 1930 konnte man in einem Lebensmittelgeschäft in den USA erstmals Tiefkühlkost kaufen


Frauen bei der Arbeit in der von Hans Petter 1946 in Österreich gegründeten Produktion von Tiefkühlwar en


Clarence Birdseye, Erfinder des Tiefkühl- Verfahrens, 1931 in seinem Büro


1962 geht die vollautomatische Pommes- Frites-Fabrik in Essen in Betrieb


Praktisch: Mit einer Gefriertruhe kann man auf Vorrat einkaufen


Die Firma Iglo beliefert den Handel mit frischen Tiefkühl- Produkten


1968: Eine junge Frau wählt im Supermarkt aus dem reichlichen Angebot von Tiefkühlfleisch


Leckeres Essen ist schnell serviert

In Deutschland fiel der Startschuss für TK-Produkte 1955 anlässlich der ANUGA Messe, der Allgemeinen Nahrungs- und Genussmittel-Ausstellung. So können wir heute innerhalb von wenigen Minuten ein leckeres Gericht auf den Tisch zaubern


Fotos: AdobeStock/Ovidiu Iordachi, ddp images, Getty Images, Iglo GmbH, imago images (2), INTERFOTO (2), obs/Deutsches Tiefkühlinstitut e.V., picture alliance