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Was der Haut zu schaffen macht: Die großen Beautykiller


ÖKO-TEST Spezial Schönheit & Pflege - epaper ⋅ Ausgabe 12/2014 vom 14.11.2014

Ohne sie geht es nicht und doch ist mit ihr nicht zu spaßen: die Sonne. Viele Menschen realisieren das erst, wenn es zu spät ist. Denn 80 Prozent aller Hautschäden durch Sonne entstehen schon vor dem 18. Geburtstag.


Artikelbild für den Artikel "Was der Haut zu schaffen macht: Die großen Beautykiller" aus der Ausgabe 12/2014 von ÖKO-TEST Spezial Schönheit & Pflege. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Foto: Marko Marcello/Shutterstock

Die Folgen: Falten, Altersflecken, Keratosen – meist wenig auffällige, raue oder leicht bräunliche Hautstellen. Sie können die Vorstufe zu bösartigen Tumoren sein. Obwohl sich Sonne auf der Haut angenehm anfühlt, bedeuten die ultravioletten Strahlen im Sonnenlicht Stress für unsere gesamte Körperhülle.

Wie gut die Haut mit den Sonnenstrahlen umgehen kann, ist ...

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... individuell ver-schieden und genetisch vorbestimmt. Das zeigt schon ein kurzer Spaziergang am Strand. Die einen sind bereits nach einer halben Stunde an der Sonne rot wie Tomaten. Andere hüpfen den ganzen Tag im Sand umher, ohne Anzeichen für den gefürchteten Sonnenbrand. Dunkelhaarige Menschen reagieren häufig nicht so empfindlich, weil sie über ein großes Vorratsdepot an Melanin verfügen – ihre Haut ist dadurch besser geschützt als die von Hellhäutigen.

Ein ausreichender Sonnenschutz ist oberstes Gebot. Und man sollte früh damit anfangen. Empfehlenswert sind Produkte mit physikalischen Lichtschutzfiltern, die insbesondere Naturkosmetikhersteller einsetzen. Es sind Mineralpigmente, Titandioxid und Zinkoxid, die auf der Hautoberfläche bleiben und die Sonnenstrahlen reflektieren. Sie wirken sofort nach dem Eincremen, während chemische Filter erst nach etwa 15 Minuten aktiv werden.

Sonnenbrand im Wasser

Besondere Vorsicht ist am Wasser angebracht – und im Wasser. Die UV-Strahlung ist an der Wasseroberfläche besonders intensiv, aber auch unter Wasser. Bis zu 40 Prozent der Sonnenstrahlen reichen noch bis in einen halben Meter Tiefe. Die Gefahr, einen Sonnenbrand im Wasser zu bekommen, ist besonders groß, weil die Haut beim Schwimmen gekühlt und die Verbrennung zunächst nicht bemerkt wird. Kinder, die im Wasser auf einer Luftmatratze spielen, sind ebenso wie Schnorchler einem hohen Sonnenbrandrisiko ausgesetzt. Wasserfeste Sonnencreme ist ein Muss, ein T-Shirt schützt den Oberkörper zusätzlich.

Bräune erhalten

Sonnengebräunte Haut braucht intensive Pflege. Sie hat zum Schutz gegen die UV-Strahlung eine dickere Hornschicht – die Lichtschwiele – gebildet und wirkt daher oft schuppig. Mit einem Peeling ließe sich die obere Hautschicht glätten, doch rückt man damit auch der Bräune zu Leibe. Deshalb auf Peeling oder Bürstenmassagen erst einmal verzichten. Sinnvoller ist es, die Haut mit einer reichhaltigen Lotion zu pflegen, milde Reinigungsprodukte zu verwenden und keine heißen Bäder zu nehmen. Nach dem Waschen die Haut nicht abrubbeln, sondern nur trocken tupfen. So lässt sich die Bräune noch ein wenig in den Herbst retten.

Rauchen macht alt

Ein wahrer Beautykiller sind Zigaretten: Die typische Raucherhaut ist faltig, fahl und grau. Die Durchblutung der Haut wird durch das Rauchen gedrosselt und sie altert schneller, weil Nikotin das Kollagen zerstört. Studien zufolge wirken Tabakkondensate auch fototoxisch. Das heißt, Sonnenstrahlen wirken auf der Haut eines Rauchers noch stärker als normalerweise.

Die Seele streicheln

Ebenso wichtig wie die richtige Pflege und eine gesunde Ernährung sind ausreichend Schlaf, Bewegung und innere Zufriedenheit. Wahre Wunder wirkt der sprichwörtliche Schönheitsschlaf. Viele Menschen schlafen zu wenig. Vor Erfindung der Glühbirne lag die Nachtruhe noch bei durchschnittlich neun Stunden, heute sind es nur noch sieben – manche Menschen kommen mit noch weniger aus. Doch auf Dauer kann das die Haut übel nehmen. Denn während wir schlafen, werden kaum Stresshormone produziert. Die Zellen teilen sich schneller und die hauteigenen Mechanismen zur Reparatur von Licht- und anderen Umweltschäden laufen auf Hochtouren.

Auch Stress lässt die Haut schnell alt aussehen: Angespannte Muskeln lassen Falten tiefer, die Züge schärfer und die Haut blasser erscheinen. Sport und Bewegung helfen, Stress abzubauen und wirken Muskelverkrampfungen entgegen. Regelmäßige leichte Ausdauersportarten wie Schwimmen, Radfahren, Walken oder Wandern sorgen zudem für eine gute Durchblutung und damit auch für einen frischen Teint.

Sex macht schön. Menschen mit einem erfüllten Sexualleben sind ausgeglichener und das sieht man ihnen auch an. Ein Orgasmus führt augenblicklich zur Entspannung und löst Stressblockaden im Körper. Aktiver Sex fördert außerdem die Durchblutung des Körpers, ähnlich wie beim Sport. Die Haut wirkt frischer, praller und sieht gesünder aus.

Zu guter Letzt: Schönheit hat viel damit zu tun, ob man sich selbst mag. Ruhe und Ausgeglichenheit spiegeln sich im Gesichtsausdruck und auf der Hautoberfläche. Wer sich selbst schön findet, strahlt das auch aus. Haben Sie im Alltag gerade mal wieder nichts zu lachen, schenken Sie sich doch ab und an selbst ein Lächeln im Spiegel. Ein paar Lachfältchen sind allemal charmanter als Grüblerstirn oder Zornesfalten.

Sonne tut gut. Aber nur wenn Haut und Augen vor der gefährlichen UV-Strahlung geschützt werden.


Auch wenn’s schwer fällt: Wer mit dem Rauchen aufhört, hilft damit der Haut. Denn sie wird dann wieder besser durchblutet.


Foto: imago/Science Photo Library