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Was dich stark macht


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Auszeit - epaper ⋅ Ausgabe 3/2022 vom 09.06.2022
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Bildquelle: Auszeit, Ausgabe 3/2022

Wenn wir 10 Menschen befragen, welche ihre Ressourcen für Kraft im Alltag sind, dann hören wir ein Potpourri an Ansätzen. Sie alle haben ihre Berechtigung, solange sie funktionieren. Klassische Formeln sind zum Beipsiel ein gutes Zeitmanagement, Auszeiten mit Entspannungseinheiten, körperliche Fitness, Sport, anderen und sich selbst vergeben und verzeihen, ein erfüllendes Sexualleben sowie positives Denken. In diesem Beitrag aber blicken wir hinter die Kulissen und stellen dir fünf Ressourcen vor, die du sicher nicht auf dem Bildschirm hattest. Fünf Ressourcen, die äußerst hilfreich sind und dir mehr Kraft im Alltag schenken können.

Höre auf deinen Körper

Rede mit deinem Körper. Denn dein Körper ist dein Manager. Er funktioniert 24 Stunden am Tag für dich, während du wach bist genauso während du schläfst. Er schenkt dir Kraft, wenn du sie brauchst, und Entspannung, wenn du überdreht bist. Er ist ...

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... dein bester Freund. Nimm Kontakt zu ihm auf. Werde Eins mit ihm. Am einfachsten geht das in der Natur. Suche dir einen Kraftort, an dem du dich rundum wohlfühlst. Das kann ein großer, alter Baum im Garten sein, eine gemütliche Holzbank an einem schönen Fluss oder Bach oder eine bunte Blumenwiese im Wald. Mache es dir an diesem Kraftort bequem und schließe deine Augen. Sprich nun deinen Körper direkt an. Bedanke dich bei ihm, dass er so gut für dich und mit dir arbeitet. Frage ihn, wie es ihm geht und was er braucht. Was kannst du ihm Gutes tun? Was wünscht er sich? Versuche, genau hinzuhören. Nimm Gedanken, Reize, Geistesblitze und Botschaften, die dein Körper dir sendet, wahr. Bedanke dich bei deinem Körper für den Austausch, sage ihm, dass du ihn liebst, und beende dann den „Bodytalk“. Wiederhole das regelmäßig. Je öfter du eine direkte Verbindung mit deinem Körper herstellst, desto besser und klarer wird diese sein. Führe die Übung vorerst immer an deinem magischen Kraftort durch; später kannst du sie an jedem Platz dieser Welt machen. Frage deinen Körper, ob er Tipps für dich hat, wie du noch gesünder, vitaler und fitter wirst. Du kannst auch einzelne Organe oder Körperpartien direkt ansprechen, zum Beipsiel deine Zähne, wenn du merkst, dass sie und das Zahnfleisch gereizt sind. Deinen Kopf, wenn du Kopfschmerzen hast. Deinen Rücken, wenn er vom vielen Sitzen verspannt ist. Oder deine Sexualorgane, wenn es im Bett gerade nicht gut läuft. Rede liebevoll mit deinem Körper und signalisiere ihm, dass du ihm helfen möchtest.

Jedes körperliche Problem möchte dir etwas sagen, etwas vermitteln. Sei offen dafür und lerne die Verbindung zu deinem Körper zu schätzen. So wirst du für mehr Kraft und Freude in deinem Alltag sorgen.

Unsere fünf Kraftspender

In unserem Beitrag stellen wir dir fünf Quellen für mentale Kraft und Energie vor, die dich in hohem Maße und jede für sich auf eine ganz besondere Art stärken können:

• Rede mit deinem Körper.

• Heile dein Inneres Kind.

• Habe Spaß bei der Arbeit.

• Sei kreativ, male dein Leben.

• Decke Demotivationen auf.

Heile dein Inneres Kind

Unsere Kindheit gibt vor, wer und wie wir werden. In den ersten Lebensmonaten und -jahren entscheidet sich zum Beispiel, ob wir Urvertrauen oder Urmisstrauen aufbauen, wie intensiv wir später andere Menschen lieben können und wie positiv oder negativ wir uns selbst sehen (Selbstliebe kontra Selbsthass). Wer eine gute, fröhliche Kindheit erlebt, gefördert wird und viel Liebe erhält, hat einen weitaus besseren Start ins Leben als der, der von seinen Eltern kaum beachtet, oft beschimpft und bestraft wird. Unser Inneres Kind steht für all jene, vor allem psychische Verletzungen, die wir früher, als wir klein waren, ertragen mussten. Konnten wir sie nicht heilen, ist unser Inneres Kind bis heute verletzt und verhindert unser Glücklichsein. Wie ist es bei dir? Leidest du zum Beispiel an Verlustängsten oder Bindungsangst, willst du es immer allen anderen recht machen, ist häufiges Streiten oder Schweigen Teil deines Lebens, kannst du keine Grenzen setzen, hast du oft ein schlechtes Gewissen, zweifelst an deinen Fähigkeiten oder lehnst dich selbst ab – all das sind typische Merkmale eines verletzten Inneren Kindes. Die Lösung lautet: Heile dein Inneres Kind. Söhne dich mit ihm und den Kränkungen von früher aus. Nimm dir Zeit für dich.

Habe Spaß

Wer Vollzeit arbeitet, verbringt etwa seinen halben Tag mit Arbeit. Sind diese acht und mehr Stunden negativ behaftet, ist es kein Wunder, wenn der Mensch unzufrieden und unglücklich wird. Denn: Ein Job, in dem man nur Stress hat, von Kollegen oder vom Chef gemobbt, schlecht bezahlt wird und/ oder an widrigen Arbeitsumständen (zum Beispiel täglich zwei Stunden Arbeitsweg-Pendeln in übervollen, unpünktlichen S-Bahnen oder ein viel zu kleiner, ungemütlicher und lauter Arbeitsplatz) leidet, macht dauerhaft krank. Auch wer nur seine Zeit absitzt und komplett unterfordert ist, läuft Gefahr. Es muss ja nicht gleich wie in der Absatzüberschrift sein, „Habe Spaß bei der Arbeit“, das wäre natürlich das Beste, aber zumindest sollte man sich täglich auf seine Arbeit freuen und seinen Arbeitstag gerne absolvieren. Dazu gehört eine Tätigkeit, die einem liegt, optimalerweise der persönliche Traumberuf. Nicht viele üben diesen aus. Und selbst wenn, kann das nur die halbe Miete sein, wenn das Drumherum nicht stimmt. Egal ob angestellt oder selbstständig – wer viel arbeitet, sollte auch Freude an seinem Tun haben. Nur für das Geld zu schuften ist keine Lösung. Die Arbeit sollte dich zufriedenstellen und erfüllen. Du kannst nach deinem Arbeitstag glücklich und dankbar auf das Geleistete zurückblicken. Gleichzeitig darf dich dein Job aber nicht 24/7 beschäftigen, denn Feierabend ist Feierabend – den brauchst du, um wieder aufzutanken und dich zu erholen. Bist du aber unglücklich im Job, arbeitest in einer anderen Branche als du eigentlich möchtest, hast einen fiesen Boss, viel zu lange Arbeitswege und -zeiten ohne Home-Office-Erlaubnis oder siehst du die Bezahlung als viel zu niedrig für deine Leistung an, empfehlen wir dir, dein Arbeitsleben kritisch zu hinterfragen. Möchtest du noch weitere zehn Jahre so weiterarbeiten? Überwiegen die positiven oder die negativen Aspekte? Was wäre dein Traumjob? Kannst du diesen umsetzen? Was brauchst du dafür?

Progressive Muskelrelaxation – Im Dialog mit deinem Körper

Mit der Progressiven Muskelrelaxation nach Dr. Jacobson wird durch willentliche An- und Entspannung bestimmter Muskelgruppen ein wohliger Zustand tiefer Entspannung des Körpers erreicht. Hintereinander werden Muskelpartien in einer festgelegten Reihenfolge (zum Beispiel linker Arm, rechter Arm, Rücken, Becken, linkes Bein, rechtes Bein) zunächst angespannt, dann entspannt. Ziel ist eine Reduzierung der Muskelspannung, die durch eine verbesserte Körperwahrnehmung erreicht wird. Es ist wichtig, die Progressive Muskelentspannung regelmäßig zu üben, damit der Körper lernt, auf Anspannung automatisch mit Entspannung zu reagieren. Die liegende Haltung bringt die tiefste Entspannung. In Rückenlage sind Arme und Hände jeweils seitlich 10 bis 15 Zentimeter vom Körper entfernt, die Beine etwas auseinander, die Zehen fallen locker nach außen.

Die fünf Phasen der Progressiven Muskelentspannung:

1. Spüren & Fühlen Konzentriere dich auf eine bestimmte Muskelgruppe.

2. Spannen & Anspannen Spanne die Muskelgruppe an. Die Spannung soll deutlich spürbar sein, aber keine Verkrampfung erzeugen.

3. Spannung halten & Spüren Halte die Spannung einige Sekunden lang, während deine Aufmerksamkeit in der Muskelgruppe bleibt.

4. Loslassen & Entspannen Lockere jetzt die Muskelanspannung.

5. Nachspüren & Wahrnehmen Bleibe mit deiner Aufmerksamkeit 30 Sekunden in der Muskelgruppe und nimm wahr, was dort passiert, ohne dies zu bewerten.

Besuche dein inneres Kind Meditation

Lege dich hin und schließe deine Augen. Während du ruhig und gleichmäßig atmest, öffnet sich der Kanal deiner inneren Wahrnehmung. Du reist an einen ganz besonderen Ort. Immer weiter, bis du auf einer wunderschönen Wiese landest. In der Ferne bemerkst du ein Schloss, und du spürst den Wunsch, dieses Schloss zu besuchen. Schritt für Schritt näherst du dich dem Schloss. Je näher du kommst, desto klarer wird dir: Es ist dein eigenes Schloss. Nimm wahr, wie es aussieht.

Du betrittst den gepflegten Vorgarten und gehst den Weg weiter zum Tor des Schlosses. In großen Buchstaben kannst du deinen Namen auf dem Schlosstor erkennen. Der Schlüssel zum Öffnen liegt zauberhaft in deinen Händen. Schließe das Tor auf und betrete dein Schloss. Du befindest dich in einer großen Aula mit einem imposanten Aufgang. Magisch angezogen gehst du die Treppe hinauf. Mit jedem Schritt fühlst du dich noch glücklicher und wohler. Du bist zu Hause angekommen.

Oben erblickst du einen Gang, mit einer Tür am Ende. Du schreitest auf die Tür zu. Auf dem Türschild steht: 0 bis 10 Jahre. Neugierig öffnest du die Tür und trittst in den Raum ein. Du schaust dich um und siehst zahlreiche Fotos und Bilder von dir als Baby und Kind an den Wänden, Spielsachen, dir bekannte Gegenstände und die Menschen, die dich in den ersten zehn Jahren deines Lebens begleitet haben. Schöne Momente, Situationen und Gefühle deiner Kindheit werden dir bewusst. Sie kommen in dein Gedächtnis und erfreuen dich. Tauche vollkommen ein in deine Kindheit.

Du warst ein tolles Kind. Mehr und mehr wird dir klar, was dich ausgemacht hat. Vielleicht war es Leichtigkeit, vielleicht warst du wissbegierig oder ein Freigeist. Vielleicht warst du besonders mitfühlend, gesellig oder sensibel, sportlich oder du hast viel mit Tieren gesprochen. Solltest du das Gefühl haben, dass deine Kindheit nicht so toll war, werden dir jetzt trotzdem einige positive Aspekte bewusst. Vielleicht durftest du Verständnis oder Ausdauer lernen, Selbstständigkeit, Selbstliebe, Fürsorge oder Vertrauen.

Überlege: Welche Fähigkeiten und Qualitäten hast du dir aus deiner Kindheit mitgebracht? Auf dem Tisch entdeckst du einen goldenen Stern und einen Stift. Du fühlst dich eingeladen, drei besondere Qualitäten aus deiner Kindheit auf diesen goldenen Stern zu schreiben. Widme dich nun den Störnissen deiner Kindheit: Welche Menschen haben dir nicht gut getan? Welche Ereignisse haben dich genervt oder gar traumatisiert? Welche Zeit würdest du am liebsten vergessen? All die nicht so schönen Erinnerungen, die jetzt hochkommen, lässt du in eine große Truhe plumpsen. Während sie zuerst an dir vorbeiziehen, vergib ihnen, den Menschen und den Taten, dann lasse die Erinnerungen in der Truhe verschwinden.

Verschließe dann die Truhe und spüre die Heilung in dir. Du hast gerade dein Inneres Kind geheilt, die negativen Erinnerungen abgespalten und ihnen vergeben – sie können dich nicht mehr schadhaft beeinflussen. Dankbar verlässt du nun diesen Raum und nimmst den goldenen

Stern deiner Kindheit mit. Schließe die Tür hinter dir und spüre nach, wie gut dir dieser Besuch getan hat. Nun wird es Zeit, wieder in das Hier und Jetzt zurückzukehren. Gehe die Treppe hinab und verlasse dein Schloss. Du kannst jederzeit wieder dein Schloss besuchen und in deine Vergangenheit reisen, dir deiner Qualitäten bewusst werden und diese tief in dir verankern.

Du spazierst beschwingt durch den Vorgarten und zurück auf die Wiese, wo deine Reise begann. Voller Dankbarkeit atmest du jetzt mehrmals tief ein und aus. Nimm all das Positive mit in deine Gegenwart. Recke und strecke dich. Öffne deine Augen.

Willkommen zurück!

CD-Tipp: Autogenes Training Entfaltung Für deine Persönlichkeitsentwicklung und -reifung. Das „Liebe dich selbst“-Programm ermöglicht es dir, dich selbst anzunehmen und zu lieben, so wie du bist. Du kannst dich von Minderwertigkeitskomplexen und negativen Denkmustern befreien, dein Inneres Kind heilen, und dich in all deiner wahren Schönheit entfalten.

Abbas Schirmohammadi, Shaker Media Verlag ISBN 978-3-95631-151-2

Male dich frei

Die Kunst- und Gestalttherapie ist deshalb so erfolgreich und beliebt, weil einfach jeder Mensch malen und zeichnen kann. Sage jetzt nicht, du kannst nicht malen oder zeichnen. Doch, du kannst! Es kommt hierbei nicht auf die „Schönheit“ oder den künstlerischen Aspekt des Bildes an, es muss kein van Gogh oder Picasso werden – es geht darum, deine ganz persönlichen Gefühle und Gedanken, deine heimlichen Wünsche und Visionen, Erlebtes und Verdrängtes, deine größten Blockaden und Ängste ebenso wie deine besten Ressourcen und Stärken zu zeichnen/malen. Ob mit Bleistift, Buntstiften, Wasserfarben, Öl oder Airbrush, ob auf einem A4-Papierblatt oder auf einer großen Leinwand/Staffelei – du sollst dich so richtig austoben. Male, was dich belastet, was dich glücklich macht, deine Ängste, deine größten Glücksmomente, alles, was dich beschäftigt. Vergangenes, Gegenwärtiges, Zukünftiges. Male dein Leben. Male dich. Wie siehst du dich selbst? Male dich als Kind, jetzt, in 20 Jahren. Male dich als Tier, als Baum, als Blume, als Stein, als Sonne. Erfinde dich neu und entdecke dein Inneres. Bei Kunstund Gestaltarbeit kannst du prima entspannen, deinen Kopf frei bekommen, Stress abbauen und relaxen. Die Kreativität tut dir gut und zeigt dir eine ganz neue Seite an dir, ein neues Talent. Sammle deine Zeichnungen und Bilder, beschrifte sie mit Datum und unterschreibe sie. Lege sie ab. Einmal im Monat schaust du dir deine Kunstwerke an – immer wieder können sie dir neue Botschaften überbringen.

Demotivation aufdecken

Die eigene Motivation ist ein starker Antrieb, mehr aus dem Leben herauszuholen. Wer motiviert ist, erreicht seine Ziele deutlich leichter als der Zweifler. Hinterfrage dich: Welche Lebensziele hast du? Wie klar sind diese definiert? Was tust du dafür, um diese Ziele zu erreichen? Hast du bisher schon große Lebensziele geschafft? Gibst du auf dem Weg dorthin auf, wenn Probleme auftauchen? Viele Menschen starten mit hoher Motivation auf dem Weg zu ihrem Ziel, doch leider lässt die Motivation mit jedem kleinen Hindernis nach, bis der Plan aufgegeben wird. Das ist äußerst schade, denn Demotivation ist Kraftkiller und Erfolgsverhinderer zugleich. Ein 100-Meter-Lauf ist einfacher als ein 100-Meter-Hürden-Lauf. Doch gibt der Hürdenläufer – vor der ersten Hürde stehend – auf? Nein. Vor der zweiten oder dritten? Auch nicht. Er springt, notfalls klettert über alle Hürden, bis er sein Ziel erreicht hat, auch wenn dies etwas länger dauert als geplant. Dieses Vorbild sollst du dir nehmen. Demotivationen gehören ab jetzt deiner Vergangenheit an. Halte den Fokus oben, ziehe deine Pläne durch. Überlege, welche größeren  Projekte du in deinem bisherigen Leben abgebrochen hast. Welche Hindernisse demotivierten dich derart, dass du aufgegeben hast? Warum hast du es nicht noch einmal versucht? Würdest du es heute nochmal angehen? Motiviere dich mit dem Satz „Ich schaffe das!“. Die eigene Kraft wird von vielen Menschen unterschätzt. Dabei hat jeder so viel Power in sich, um seine Herzensprojekte erreichen und meistern zu können. Du darfst nur nicht aufgeben auf dem Weg, und dein Ziel muss natürlich realistisch sein. Um ab heute neu durchzustarten, decke deine demotivierenden Gedankenkonzepte auf: Was demotiviert dich? Und warum lässt du dann nach, warum gibst du auf? Suggeriere dir dafür täglich frische Stärke und episches Durchhaltevermögen ein. Zerlege dein Großprojekt in mehrere kleine Etappenziele, die du gut erreichen kannst, so bleibt die Motivation hoch und das große Ganze rückt immer näher. Glaube an dich und deine Stärke, du schaffst alles!

Fühlst du dich in deinem Job wirklich wohl?

Fragebogen

Folgender Fragebogen hilft dir dabei, zu erkennen, wie glücklich du mit deiner aktuellen Arbeit oder Arbeitsstelle bist. Anhand von zehn Aussagen und deiner persönlichen Einschätzung kannst du mit der Auswertung wichtige Impulse erhalten.

Je Aussage stehen dir die Codes 1 bis 5 zur Verfügung.

5 = trifft absolut zu

4 = trifft meistens zu

3 = 50:50

2 = trifft selten zu

1 = trifft nie zu

Auswertung

Addiere deine Codes.

5 – 20 Punkte

Hier könnte oder sogar sollte ein Job-/Berufswechsel anstehen. So kann es nicht weitergehen, da du unglücklich bist.

21 – 39 Punkte

Du gehst gerne zur Arbeit, aber es gibt auch einige Dinge, die dich nerven.

40 – 50 Punkte

Herzlichen Glückwünsch! Du hast deinen Traumjob. Keep on going!

Kraft, die du brauchst

Jetzt, wo du unsere ultimativen Ressourcen für mehr Kraft im Alltag kennengelernt hast, bist du dran. Wie gesagt: Unsere vorgestellten Ansätze mögen etwas außergewöhnlich sein, aber sie sind allesamt praxiserprobt und bewährt. Uns geht es darum, kreative Wege zu gehen, nicht immer den üblichen. Viele Wege führen nach Rom, und oft sind es die, mit denen keiner gerechnet hat. Versuche, die fünf Ressourcen zu aktivieren und in dein Leben zu integrieren. Spüre, wie sie dir Kraft geben, Kraft, die du in vielen Momenten deines Lebens dringend brauchen wirst.

ABBAS SCHIRMOHAMMADI & SANDRA RIESENHUBER

Abbas Schirmohammadi

Heilpraktiker für Psychotherapie und Coach. Der Experte für Stressprävention und Entspannung vermittelt seit über 15 Jahren sein Wissen in Coachings, Seminaren, Fachartikeln und über zahlreiche Audioprogramme. Er ist Chefredakteur des Gesundheitsmagazins „Paracelsus“ und Assistent der Geschäftsleitung der Paracelsus Heilpraktikerschulen für Naturheilverfahren. kontakt@abbas-schirmohammadi.de www.abbas-schirmohammadi.de www.gesundheits-cds.de

Sandra Riesenhuber

Examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, Nie-Wieder-Rauchen-Coach®, Wellnesstrainerin, Psychologische Beraterin und Autorin. Die Suchtexpertin hat sich auf Raucherentwöhnung und Gewichtsabnahme spezialisiert. In ihrem Konzept vereint sie Elemente aus Hypnose, NLP, Akupressur und Entspannung. www.riesenhuber-coaching.de welcome@riesenhuber-coaching.de