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Was ist los mit Ihrer Haut ?


Reader´s Digest Deutschland - epaper ⋅ Ausgabe 4/2019 vom 25.03.2019

Der Ausschlag ist rot, unschön, unangenehm und schwer zu bestimmen. Handelt es sich um Schuppenflechte oder doch um ein Ekzem?


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Bildquelle: Reader´s Digest Deutschland, Ausgabe 4/2019

Roos van Beek war 16, als sich der Hautausschlag, damals als Nesselsucht diagnostiziert, vehement zurückmeldete. „Am ganzen Körper bekam ich juckende Pickel“, berichtet sie. Die heute 21-Jährige aus Stompwijk bei Den Haag, Niederlande, suchte Rat bei verschiedenen Fachärzten und probierte mehrere Medikamente aus – ohne Erfolg.

Nach einem Jahr wurde sie schließlich an das medizinische Zentrum der Universität Leiden (LUMC) überwiesen. „Ich war ein Wrack, nicht so sehr körperlich, ...

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... aber mental“, sagt van Beek. Nach weiteren acht Monaten erfolgloser Therapieversuche wurde ihr der entzündungshemmende Wirkstoff Omalizumab (Xolair) injiziert. Umgehend stellte sich Besserung ein. Inzwischen erhält van Beek einmal monatlich eine Injektion. „Mir geht es gut“, erklärt sie, warnt jedoch zugleich, dass Xolair „nicht allen Nessel sucht-Patienten so hilft wie bei mir.“

Nachfolgend beschreiben wir sechs häufige Hautkrankheiten, ihre Behandlungsmöglichkeiten und erklären, ob etwas Ernsthafteres dahinterstecken könnte.

NESSELSUCHT

Symptome: Bei einer Nesselsucht bilden sich juckende Quaddeln, die oft rot umrandet sind. In der Regel verschwinden sie nach etwa einem Tag, treten später aber an anderer Stelle wieder auf. Die Nesselsucht,Urtikaria , hat zwei Erscheinungsformen: die akute Form, die bis zu sechs Wochen andauern kann, und die chronische Variante.

Die Wahrscheinlichkeit, an Nesselsucht zu erkranken, liegt bei rund 15 Prozent. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Obwohl auch Kinder erkranken können, sind die meisten Patienten bei der Ersterkrankung zwischen 20 und 40 Jahre alt.

Ursache: Nesselsucht entsteht, wenn die Haut aufgrund einer allergischen Reaktion auf Medikamente oder Lebensmittel Histamin ausschüttet. Häufig bildet sich der Ausschlag nach einer Viruserkrankung infolge der Immunreaktion des Körpers. „Mehrere potenzielle Auslöser kommen infrage“, so die Hautärztin Dr. Katie Beleznay aus Vancouver, Kanada. Meistens lässt sich die genaue Ursache der Nesselsucht jedoch nicht bestimmen.

Behandlung: Da die Nesselsucht mit allergischen Reaktionen in Verbindung steht, sind rezeptfreie Antihistaminika die erste Wahl. Bildet sich der Ausschlag nicht zurück, fragen Sie Ihren Hausarzt nach einem stärkeren Antihistaminikum. Bei schwereren Symptomen kann er auch Prednison-Tabletten oder entzündungshemmende Medikamente verschreiben.

Mögliche Warnzeichen: Nesselsucht könnte ein Symptom für eine anaphylaktische allergische Reaktion sein – die sogar tödlich enden kann. Treten neben dem Ausschlag auch Symptome wie kribbelnde Lippen, Schwellungen im Mundraum oder Atembeschwerden auf, rufen Sie umgehend den Notarzt. In seltenen Fällen kann Nesselsucht auch durch ernsthaftere Erkrankungen wie Hepatitis B, Lymphknotenschwellungen und Leukämie verursacht werden.

NEURODERMITIS

Symptome: Es gibt zwei Hauptarten von Ekzemen: Kontaktekzeme und das atopische Ekzem, auch als Neurodermitis bekannt. Bei Neurodermitis zeigen sich rote, schuppige, stark juckende Hautstellen, vor allem nachts. Sie bilden sich oft an der Innenseite der Ellbogen und Knie. In schwereren Fällen treten auch Blasen oder weißliche Verdickungen auf. Laut dem European Dermatology Forum sind fast 20 Prozent aller Kinder und 1–3 Prozent aller Erwachsenen von Neurodermitis betroffen. In den meisten Fällen leiden die Betroffen unter der chronischen Erkrankung ein Leben lang.

Ursache: Neurodermitis wird durch eine geschwächte Hautbarriere verursacht, die zu Entzündungen und einer Überreaktion des körpereigenen Immunsystems führt. „Sie kann genetisch bedingt sein, falls in der Familie allergisches Asthma, Rhinitis, Bindehautentzündung oder Lebensmittelallergien vorkommen“, erklärt Professorin Annick Barbaud, Dermatologin am Tenon-Krankenhaus in Paris. Auch eine Reaktion auf Umweltschadstoffe oder zu wenig Kontakt mit Keimen in der Kindheit kommen als Ursachen infrage. So leiden Kinder, die mit Hunden aufwachsen, seltener unter Ekzemen. Reizauslöser wie parfümierte Seifen oder trockene Luft können ebenfalls Krankheitsschübe bewirken.

Behandlung: Salben Sie betroffene Hautpartien nach dem Baden oder Duschen und bei Bedarf nachts dick mit einer Feuchtigkeitscreme ein, die möglichst wenig Inhaltsstoffe und kein Parfüm enthält. Stärker entzündete Stellen müssen mit verschreibungspflichtigen topischen, also lokal anzuwendenden Steroidcremes oder steroidfreien immunsuppressiven Cremes behandelt werden. Letztere unterdrücken eine immunologische Reaktion des Körpers. Bei hartnäckigen Ekzemen kann eine UVB-Lichttherapie mit ultraviolettem Licht das Immunsystem beruhigen und den Juckreiz mindern. Auch immunsuppressive Medikamente können helfen.

Mögliche Warnzeichen: Ausschläge, die wie ein Ekzem aussehen, können selten auf Hautkrebs im Anfangsstadium hindeuten. „Verschwindet der Ausschlag nach der Behandlung mit einer topischen Steroidcreme, ist es kein Hautkrebs“, erklärt Barbaud.

KONTAKTEKZEME

Symptome: Ein Kontaktekzem oder eine Kontaktdermatitis gleicht äußerlich einem atopischen Ekzem. Doch dieser Ausschlag ist die Reaktion auf einen konkreten Reiz. Er bildet sich nur dort, wo die Haut mit dem betreffenden Auslöser Kontakt hat. Im Jahr 2000 ergab eine Umfrage, dass allein in Deutschland jährlich bei 7 Prozent der Bevölkerung ein Kontaktekzem auftritt. Es besteht ein 15-prozentiges Risiko, einmal im Leben einen solchen Ausschlag zu bekommen. Kontaktekzeme treten oft bei Älteren auf, da mit dem Alter die Widerstandsfähigkeit sinkt, die Schutzfunktion der Haut nachlässt und das Immunsystem anders reagiert.

Ursache: Oft lassen Gesichtscremes, Schmuck oder Parfums das Immunsystem überreagieren. Selbst für Produkte, die man lange problemlos verwendet hat, kann man plötzlich eine Unverträglichkeit entwickeln. Ist die Ursache unbekannt, hilft ein Allergietest beim Hautarzt.

Behandlung: Kontaktdermatitis wird mit topischen Steroidcremes oder stärkeren, oral verabreichten Medikamenten behandelt.

Mögliche Warnzeichen: Wie bei Neurodermitis könnte die gerötete, schuppige Haut bei einem Kontakt ekzem mit Hautkrebs verwechselt werden – ein Grund mehr, seinen Arzt aufzusuchen.

SCHUPPENFLECHTE

1991 bemerkte die heute 56-jährige Hanna Bastman-Sjöberg aus Salo, Finnland, einen seltsamen Ausschlag an den Ellbogen und Flecken auf der Stirn. Auch die Kopfhaut war schuppig und juckte. Die Symptome verschlimmerten sich bei Stress und Hektik.

Dann breitete sich der Ausschlag bis hinter die Ohren aus, und auf ihrem Rücken zeigten sich große schuppige Flecken. Der Hausarzt überwies sie umgehend an einen Dermatologen. Nach einigen Tests war klar, dass sie an Schuppenflechte,Psoriasis , litt.

„Ich hatte Glück, weil niemand meine Beschwerden abtat, obwohl Schuppenflechte damals noch nicht so bekannt war wie heute“, erzählt Bastman-Sjöberg. Doch ihr Zustand verschlimmerte sich – sie fing an zu humpeln und konnte nur noch gebeugt gehen. 2002 diagnostizierten die Ärzte Psoriasis-Arthritis. „Meine Medikamente wurden umgestellt, und ich bekam wöchentlich eine Methotrexat-Spritze. Allmählich ging es mir besser. Inzwischen injiziere ich mir den Wirkstoff selbst – und er hilft.“

Symptome: Die geröteten, schuppenden Hautbereiche, sogenannte Plaques, jucken und schmerzen oft. Sie können am ganzen Körper auftreten, am häufigsten jedoch auf der Kopfhaut sowie an den Außenseiten der Ellbogen und Knie. In der Regel tritt die Erkrankung erstmals zwischen dem zehnten und 30. Lebensjahr auf, und sie ist chronisch.

„Die hartnäckige Erkrankung tritt schubweise auf. Betroffene leiden das ganze Leben darunter“, erklärt Dr. Paul Cohen, Dermatologe am Rosedale Dermatology Centre in Toronto, Kanada. Laut einem 2017 veröffentlichten Überblick des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen in Köln leiden etwa 2 Prozent der Bevölkerung an Schuppenflechte. Das sind in Deutschland rund 1,5 Millionen Menschen.

Ursache: Die Schuppen entstehen, weil das Immunsystem die Hautzellen angreift und sich zu schnell neue Zellen bilden, die sich zu Plaques aufschichten. Es gibt nicht eine einzelne Ursache, die Krankheit ist oft erblich bedingt oder kann durch Stress, Übergewicht, Rauchen und häufige Infektionskrankheiten, vor allem Streptokokken-Angina, begünstigt werden.

Behandlung: Als erste Maßnahme werden meist für ein bis zwei Wochen topische Steroidcremes angewendet, bis die Plaques abheilen. Zur längerfristigen Behandlung dienen synthetisches Vitamin D, wodurch das Hautwachstum verlangsamt wird, medizinische Shampoos und Retinoide, Vitamin-A-ähnliche Substanzen, die lokal angewendet werden. Sich täglich in der Sonne aufzuhalten sowie eine gute Feuchtigkeitspflege helfen ebenfalls. In schwerwiegenderen Fällen verschreibt der Arzt beispielsweise Lichttherapien oder oral einzunehmende Medikamente zur Unterdrückung des Immunsystems.

Mögliche Warnzeichen: Bei einer schweren Form, der Psoriasis-Arthritis, sind auch die Gelenke betroffen. Außerdem haben Menschen mit Schuppenflechte ein erhöhtes Risiko für verschiedene andere Krankheiten. Dazu zählen Typ-II-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Autoimmunkrankheiten wie Morbus Crohn. Sie stehen alle mit Entzündungen im Körper im Zusammenhang.

ROSAZEA

Die 33-jährige Lex Gillies erhielt vor zehn Jahren die Diagnose Rosazea, nachdem sie wegen roter Flecken und Bläschen auf den Wangen zum Arzt gegangen war. Er verschrieb ihr zunächst eine antibiotische Salbe, die aber nicht half. Daraufhin versuchte sie, genau zu ermitteln, was die Krankheitsschübe bei ihr auslöste.

Weniger Stress, geeignete Gesichtscremes und weniger Alkohol lindern ihre Rosazea inzwischen. Gillies vermeidet Milchprodukte, Gluten, heiße Getränke und extreme Temperaturen – ihrer Beobachtung nach alles Auslöser der Krankheit.

Symptome: Es gibt vier verschiedene Arten der Rosazea. Bei der ersten sind die Blutgefäße im Bereich von Wangen und Nase geweitet, wodurch die Haut gerötet, empfindlich und leicht irritiert ist. Bei der zweiten Variante bilden sich auf den geröteten Arealen Pickel, die der Akne ähneln. In der dritten Form kommt es zu Hautverdickungen. In der vierten Variante, die meist Männer betrifft, wuchert die Haut an der Nase, die dadurch größer erscheint. Zudem kann es zu Augenreizungen kommen.

„An Rosazea erkranken meist Menschen zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr“, so Dr. Anjali Mahto, konsiliarische Dermatologin und Sprecherin der British Skin Foundation. Schätzungen zufolge leiden 2 bis 5 Prozent der Bevölkerung daran – vorwiegend Frauen.

Ursache: Die genauen Ursachen von Rosazea sind nicht bekannt. Doch wie bei Neurodermitis ist das Er krankungsrisiko höher, wenn andere Familienmitglieder betroffen sind. Auch sonnengeschädigte Haut oder Rauchen begünstigen die Krankheit. Zudem werden Krankheitsschübe häufig durch den Verzehr bestimmter Lebensmittel oder Getränke ausgelöst.

Behandlung: Leiden Sie unter Rosazea, meiden Sie die Auslöser. Manche Frauen mildern äußerliche Begleiterscheinungen mit Make-up. Verschreibungspflichtige Salben sowie Laser- oder Lichttherapien verengen die Blutgefäße in den Wangen und verringern die Rötungen. Geht die Rosazea mit Pickeln einher, helfen meist Salben oder Antibiotika.

Mögliche Warnzeichen: In seltenen Fällen können die Symptome der Rosazea mit der Schmetterlingsflechte verwechselt werden, die bei der Autoimmunkrankheit Lupus auftritt.

GÜRTELROSE

Symptome: Eine Gürtelrose,Herpes zoster , beginnt meist mit einem Kribbeln, Taubheitsgefühl oder Schmerzen in einem kleinen Bereich, meist in der Bauchregion. Einige Tage später tritt dort ein schmerzhafter Ausschlag mit Bläschen auf. Da die Krankheit dem Verlauf eines Nervs folgt, breitet sich der Ausschlag allmählich streifenförmig aus und bleibt zwei bis sechs Wochen lang sichtbar.

Ursache: DasVaricella-zoster -Virus, das Windpocken verursacht, verbleibt nach der Genesung im Körper. Es zieht sich in die Nervenzellen zurück, bis es Jahrzehnte später eine Gürtelrose hervorrufen kann. Ist das Immunsystem geschwächt, steigt auch das Erkrankungsrisiko. Laut einer in der FachzeitschriftBMC Infectious Diseases veröffentlichten Studie treten zwei Drittel der Fälle im Alter um die 50 auf. Rund jeder Vierte erkrankt einmal an Gürtelrose, in der Altersgruppe ab 85 ist es sogar jeder Zweite.

Europaweit ist der Impfstoff Zostavax gegen Gürtelrose erhältlich. Er verringert das Erkrankungsrisiko um 51 Prozent. Impfprogramme gegen Gürtelrose gibt es in Europa teils mit, teils – wie in Österreich – ohne staatliche Finanzierung.

Im vergangenen Jahr wurde von der European Medical Association der neue Impfstoff Shingrix zur Anwendung in Europa lizensiert. Er reduziert das Erkrankungsrisiko um mehr als 90 Prozent.

Behandlung: Haben Sie den Verdacht, Gürtelrose zu haben und sind nicht geimpft, gehen Sie sofort zum Arzt. „Wenn Sie innerhalb 72 Stunden nach Auftreten der ersten Symptome antivirale Medikamente erhalten, fühlen Sie sich schnell besser“, sagt Dr. Cohen. Darüber hinaus erhalten Patienten häufig Schmerz- oder lokale Betäubungsmittel.

Mögliche Warnzeichen: Erfolgt die Behandlung nicht rechtzeitig, kann dies in 10–20 Prozent der Fälle zu einer postzosterischen Neuralgie führen. Das ist eine Nervenentzündung, die bis zu drei Monate, gelegentlich auch ein Jahr oder länger dauert und starke Schmerzen verursacht. Tritt der Ausschlag im Gesicht auf, kommt es schlimmstenfalls zur Erblindung.

Antworten

Heilung ist eine Frage der Zeit. Manchmal ist es aber auch eine Frage der günstigen Gelegenheit.

HIPPOKRATES, GRIECH. ARZT U. BEGRÜNDER D. MODERNEN MEDIZIN (460–370 V. CHR.)


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