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WAS MACHEN SIE, WAS ICH NICHT MACHE?


feel good - epaper ⋅ Ausgabe 2/2020 vom 13.05.2020

Warum werden andere nie krank, wenn ich mich schon schniefend und röchelnd im Bett durch den Tag schleppe? Weil sie ihr Immunsystem stärken, vielleicht sogar, ohne es zu ahnen


1.DIESE MENSCHEN WASCHEN SICH ÖFTER DIE HÄNDE

Das Thema Handhygiene predigten Experten schon lange. Corona hat uns die Notwendigkeit noch mal ins Gedächtnis gehämmert. Auf Oberflächen überleben Erreger sehr lange. Bei Berührung bleiben die Erreger an den Händen haften und gelangen zu den ...

Artikelbild für den Artikel "WAS MACHEN SIE, WAS ICH NICHT MACHE?" aus der Ausgabe 2/2020 von feel good. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: feel good, Ausgabe 2/2020

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... Schleimhäuten, sobald wir uns unbewusst ins Gesicht fassen – was im Schnitt zehnmal pro Stunde passiert.

2.SIE SCHLAFEN LÄNGER

Wie viele Stunden sollten es sein? Auf jeden Fall sieben, um Infekte zu vermeiden, sagen Immunitätsforscher der Carnegie Mellon University in Pittsburgh/USA. Sie fragten 153 Erwachsene, wie lange sie normalerweise schlafen, und infizierten sie danach mit Erkältungsviren. Ergebnis: Wer sechs Stunden oder weniger pennte, fing sich eher etwas ein. Aber auch die, die nur sehr schwer einschlafen konnten oder immer wieder aufwachten, wurden häufiger krank. Das Immunsystem nutzt den Schlaf zum Auftanken und bildet dann vermehrt weiße Blutkörperchen, die Erreger abwehren.

3.SIE GEHEN KLÜGER MIT STRESS UM

Auch negative Gefühle können Infekte fördern. Der amerikanische Psychologe Sheldon Cohen wies bei einem Experiment mit Schnupfenviren nach, dass chronisch Gestresste sich leichter anstecken als entspannte Menschen. Das liegt am Hormon Cortisol. Sind wir ständig seelisch belastet, liegt dieser Wert dauerhaft zu hoch – das blockiert das Immunsystem bei seiner Arbeit. In einer Folgestudie fand Cohen heraus, dass ein gutes soziales Netz und die Unterstützung durch andere die negativen Effekte wieder aufhebt. Meditation und Tiefenentspannung kannst du lernen, siehe Gewinnspiel S. 15.

4.SIE HABEN VIEL KONTAKT ZU KINDERN

Kleine Kids sind Virenschleudern, sie erwischt eine Erkältung bis zu zwölfmal im Jahr. Klingt dramatisch, ist aber sinnvoll: Die Infekte sorgen dafür, dass ihr Immunsystem mit vielen Erregern Bekanntschaft macht und später schneller dagegenhält, also nicht gleich bei jedem Kontakt mit Symptomen reagiert. Erwachsene sind nur zwei- bis fünfmal im Jahr erkältet. Eltern sind klar im Vorteil: Wurden sie mit gängigen Erregern konfrontiert, entwickelten sie in einer Studie weit weniger Symptome als Kinderlose – Eine Theorie: Sie kommen durch die Kids mit mehr Virentypen in Kontakt, ihre Abwehr wird also besser trainiert.

5.SIE ESSEN BESSER

Damit alle Funktionen des Körpers einwandfrei ablaufen, brauchen wir ausreichend Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. In Fast Food steckt leider so gar nichts davon. Was richtig gut kommt: sekundäre Pflanzenstoffe. Sie wirken zum Teil direkt antibakteriell und können tatsächlich die Abwehr stärken. Also jeden Tag 500 bis 600 g Gemüse essen. Am besten nur leicht gedämpft oder sogar roh, wenn möglich saisonal und regional. Und mit wenig Salz, denn zu viel davon schwächt das Immunsystem.


Fotos: mauritius images / Caia Image (4), Adobe Stock, iStock. Redaktion: Andrea Berning