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Was wären wir ohne … Teebeut


Sieben Tage - epaper ⋅ Ausgabe 46/2020 vom 07.11.2020

Wer hat’s erfunden? Thomas Sullivan … und wann? 1904

Artikelbild für den Artikel "Was wären wir ohne … Teebeut" aus der Ausgabe 46/2020 von Sieben Tage. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Sieben Tage, Ausgabe 46/2020

Bei einer echten Teezeremonie gibt man lose Teeblätter in heißes Wasser. Nach der Ziehzeit wird der Tee abgeseiht und umgefüllt. Recht aufwendig!

Der Teebeutel wurde dennoch unbeabsichtigt erfunden: Der amerikanische Teehändler Thomas Sullivan wollte das Gewichtsproblem beim Versand von Proben umgehen. Bisher wurden diese in Blechdosen verschickt. Sullivan füllte seine Ware ab 1904 in Seidenbeutelchen und verschloss sie mit einem Faden. Die Kunden nutzten die Beutel, indem sie sie ins Wasser eintauchten - im Glauben, dass sei so gedacht. ...

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Die Idee fand rasch Nachahmer. Weil manche Händler jedoch minderwertige Zusatzstoffe in die Säckchen stopften, um mehr Gewinn zu machen, hieß es schnell, in Teebeuteln befinde sich Tee minderer Qualität. Der Brite John Horniman verklebte seine Teebeutel daher mit Leim. Den jedoch schmeckte man im Tee heraus, ebenso wie die meist verwendete Baumwolle.

1949 entwickelte Adolf Rambold von der Firma Teekanne eine Maschine, die einen kleinen Filterpapier-Schlauch so faltet, dass zwei Kammern für Tee entstehen, die mit einer Metallklammer zusammen geheftet werden. Dieser Teebeutel-Typ ist bis heute weit verbreitet. Daneben gibt es unzählige Varianten.

URTEILE

Testamentseinsicht auch für Enterbte

Auch enterbte Angehörige haben ein Recht, das Testament zu sehen. Der Grund spielt keine Rolle. Die zuständige Aufsichtsbehörde muss den Notar von seiner Verschwiegenheitspflicht entbinden, wenn der Enterbte das beantragt. Geklagt hatte hier der Sohn eines 2016 gestorbenen Mannes. Bundesgerichtshof, Az.: NotZ(Brfg) 1/19.

Haftung für Anbauten an der Gartenlaube

Ist eine Laube in einer Kleingartenanlage mit unzulässigen Anbauten versehen, haftet der Pächter im Falle eines Brandes. Hier griff ein Feuer auf die benachbarte Gartenlaube über. Der Pächter musste rund 15 000 Euro Schadensersatz zahlen. Oberlandesgericht Hamm, 24 U 111/18.

• EXTRA-TIPPS

Achtung beim Material: Je nach Beutelart (z. B. bei Pyramidenbeuteln aus Nylon, aber auch bei rundum verklebten Beuteln) kann Mikroplastik ins Getränk übergehen! Auch dürfen Nylonbeutel nicht im Biomüll entsorgt werden.

● Achten Sie auch auf die Umverpackung: Verzichten Sie der Umwelt zu liebe auf Einzelhüllen aus Plastik oder gar Metall.