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WEIHETAG DER LATERANBASILIKA MITTWOCH, 9. NOVEMBER 2022


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MAGNIFICAT - Das Stundenbuch - epaper ⋅ Ausgabe 11/2022 vom 01.10.2022

Kaiser Konstantin ließ die Lateranbasilika (San Giovanni in Laterano) errichten und stellte sie mit dem gesamten Gebiet um den Lateran 324 dem Papst zur Verfügung. Die Kirche wurde ursprünglich von Papst Silvester I. dem Allerheiligsten Erlöser geweiht und später auch Johannes dem Täufer und dem Evangelisten Johannes. Das Gotteshaus wurde zur Bischofskirche für die Päpste, denen bis 1308 der angrenzende Lateranpalast als Residenz diente. Nach der Rückkehr aus dem Exil in Avignon wählten die Päpste den vatikanischen Palast als ihren Hauptsitz, um damit ihre universale Bischofsstellung zu bekunden. Im Laufe der wechselvollen Geschichte wurde die Lateranbasilika – „Mutter und Haupt aller Kirchen der Stadt Rom und des Erdkreises“ – mehrfach durch Plünderungen, Brand oder Erdbeben zerstört und immer wieder aufgebaut. Nach erforderlichen größeren Umbaumaßnahmen weihte Papst Benedikt XIII. die Basilika ...

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... am 28. April 1726 neu ein und bestimmte den 9. November als Weihetag der Kirche, der heute in der gesamten katholischen Kirche als Festtag gefeiert wird. Die Feier des Weihetages einer Kirche erinnert daran, dass das Haus Gottes uns als besonderer Ort des Gebetes und der gottesdienstlichen Versammlung gegeben ist. Zugleich können Kirchen, deren eigener Weihetag nicht mehr bekannt ist, diesen Tag auch für ihr Gotteshaus mitfeiern.

Namenstag: sel. Herfried (Einsiedler in Northumberland, † 747) · hl. Roland von Hasnon (Abt, † 1084) · hl. Erpho (Bischof von Münster, weihte den Paulusdom, † 1097)

Gedenken an die Reichspogromnacht 1938 und den Fall der Berliner Mauer 1989

Morgengebet

Herr, öffne meine Lippen.

Damit mein Mund dein Lob verkünde.

Reicht dem Herrn die Hand

und kommt in sein Heiligtum;

er hat es für immer geheiligt.

Vgl. 2 Chr 30, 8

Ehre sei dem Vater ... Halleluja.

Hymnus

Eine große Stadt ersteht,

die vom Himmel niedergeht

in die Erdenzeit.

Mond und Sonne braucht sie nicht;

Jesus Christus ist ihr Licht,

ihre Herrlichkeit.

Durch dein Tor lass uns herein

und in dir geboren sein,

dass uns Gott erkennt.

Lass herein, die draußen sind;

Gott heißt jeden Sohn und Kind,

der dich Mutter nennt.

Dank dem Vater, der uns zieht

durch den Geist, der in dir glüht;

Dank sei Jesus Christ,

der durch seines Kreuzes Kraft

uns zum Gottesvolk erschafft,

das unsterblich ist. Amen.

Zeitgenössisch (Verfasserin: Silja Walter)

Melodie: GL 479 · GL 1975 642 · KG 505

Psalm 103

Verse 17–22

Die Huld des Herrn währt immer und ewig *

für alle, die ihn fürchten und ehren;

sein Heil erfahren noch Kinder und Enkel; /

alle, die seinen Bund bewahren, *

an seine Gebote denken und danach handeln.

Der Herr hat seinen Thron errichtet im Himmel, *

seine königliche Macht beherrscht das All.

Lobt den Herrn, ihr seine Engel, /

ihr starken Helden, die seine Befehle vollstrecken, *

seinen Worten gehorsam!

Lobt den Herrn, all seine Scharen, *

seine Diener, die seinen Willen vollziehen!

Lobt den Herrn, all seine Werke, /

an jedem Ort seiner Herrschaft! *

Lobe den Herrn, meine Seele!

Ehre sei dem Vater ...

Herrscher aller Welt, wie groß ist deine Güte! Mach uns bereit, dein Wort zu vernehmen, und lass uns einstimmen in dein Lob.

Lesung

Ex 19, 4ac–6a

Ihr habt gesehen, wie ich euch auf Adlerflügeln getragen und hierher zu mir gebracht habe. Jetzt aber, wenn ihr auf meine Stimme hört und meinen Bund haltet, werdet ihr unter allen Völkern mein besonderes Eigentum sein. Mir gehört die ganze Erde, ihr aber sollt mir als ein Reich von Priestern und als ein heiliges Volk gehören.

Benedictus – Lobgesang des Zacharias

Antiphon zum Benedictus:

Zachäus, steige schnell herab, in deinem Hause muss ich heute bleiben. Da stieg er schnell herab und nahm Jesus voll Freude auf.

– Heute ist Gottes Heil in dieses Haus gekommen.

Bitten

Gepriesen sei Gott, der uns zu Boten seiner Güte beruft. Ihn bitten wir:

V: Ewiger Vater,

A: lass deinen Geist in uns atmen.

– Dass wir für alle offen sind, die uns um Rat fragen.

– Dass wir erkennen, was wir zur Einheit der Kirche beitragen können.

– Dass wir tun, was an uns liegt, um unsere Welt zu erneuern.

Vaterunser

Oration

Erhabener Gott, du erbaust dir aus lebendigen und erlesenen Steinen ein ewiges Haus. Mache die Kirche reich an Früchten des Geistes, den du ihr geschenkt hast, und lass alle Gläubigen in der Gnade wachsen, bis das Volk, das dir gehört, im himmlischen Jerusalem vollendet wird. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Gott lasse uns wachsen in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn Jesus Christus, der uns erlöst hat.

Ihm sei Ehre jetzt und in Ewigkeit.

Eucharistiefeier

Liedvorschläge: GL 144, 386, 407, 414, 477, 482 · KG 40, 505, 506, 508, 519

Ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem,

von Gott her aus dem Himmel herabkommen.

Sie war bereit wie eine Braut,

die sich für ihren Mann geschmückt hat.

Offb 21, 2

Gloria

Tagesgebet (Oration des Morgengebetes) Lesung aus dem ersten Korintherbrief 1 Kor 3, 9c–11.16–17

Schwestern und Brüder! Ihr seid Gottes Bau. Der Gnade Gottes entsprechend, die mir geschenkt wurde, habe ich wie ein weiser Baumeister den Grund gelegt; ein anderer baut darauf weiter. Aber jeder soll darauf achten, wie er weiterbaut. Denn einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist: Jesus Christus.

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt? Wer den Tempel Gottes zerstört, den wird Gott zerstören. Denn Gottes Tempel ist heilig und der seid ihr.

Antwortpsalm

Ps 46, 2–3.5–6.8–9

Kehrvers:

Des Stromes Wasser erfreuen die Gottesstadt, des Höchsten heilige Wohnung.

Gott ist uns Zuflucht und Stärke, *

als mächtig erfahren, als Helfer in allen Nöten.

Darum fürchten wir uns nicht, wenn die Erde auch wankt, *

wenn Berge stürzen in die Tiefe des Meeres. Kehrvers

Eines Stromes Arme erfreuen die Gottesstadt, *

des Höchsten heilige Wohnung.

Gott ist in ihrer Mitte, sie wird nicht wanken. *

Gott hilft ihr, wenn der Morgen anbricht. Kehrvers

Mit uns ist der HERR der Heerscharen, *

der Gott Jakobs ist unsre Burg.

Kommt und schaut die Taten des HERRN, *

der Schauder erregt auf der Erde. Kehrvers

Kehrvers vgl. Vers 5, ferner GL 653, 5 oder KG 615 (VII. Ton)

oder GL 1975 645, 2 (VIII. Ton)

Ruf vor dem Evangelium

vgl. 2 Chr 7, 16

Halleluja. Halleluja.

So spricht Gott, der Herr: Ich habe dieses Haus erwählt und geheiligt, damit mein Name hier sei auf ewig.

Halleluja.

Aus dem hl. Evangelium nach Johannes

Joh 2, 13–22

Das Paschafest der Juden war nahe und Jesus zog nach Jerusalem hinauf. Im Tempel fand er die Verkäufer von Rindern, Schafen und Tauben und die Geldwechsler, die dort saßen.

Er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle aus dem Tempel hinaus samt den Schafen und Rindern; das Geld der Wechsler schüttete er aus, ihre Tische stieß er um und zu den Taubenhändlern sagte er: Schafft das hier weg, macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle! Seine Jünger erinnerten sich, dass geschrieben steht: Der Eifer für dein Haus wird mich verzehren.

Da ergriffen die Juden das Wort und sagten zu ihm: Welches Zeichen lässt du uns sehen, dass du dies tun darfst?

Jesus antwortete ihnen: Reißt diesen Tempel nieder und in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten.

Da sagten die Juden: Sechsundvierzig Jahre wurde an diesem Tempel gebaut und du willst ihn in drei Tagen wieder aufrichten? Er aber meinte den Tempel seines Leibes.

Als er von den Toten auferweckt war, erinnerten sich seine Jünger, dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte.

Impuls zum Evangelium

Die Tempelreinigung, die historisch am Ende des Weges Jesu stand und seine Festnahme mit auslöste, stellt das Johannesevangelium bewusst an den Anfang; Kreuz und Auferstehung Jesu sind so von Anbeginn an präsent. Jesus ist um den Tempel besorgt, der von einer Stätte vertrauender Verehrung zu einem Ort der Gier und Gewinnsucht geworden ist. Johannes zeigt uns einen radikalen, ja recht rabiaten Jesus. Auch heute sind Menschen beunruhigt, wenn es um ihre Kirche geht. Alte und neue Missstände, heillos versandete oder blockierte Reformen werden beklagt. Ohne die Lebendigkeit und Unruhe ihrer Mitglieder würde die Kirche erstarren. Worum ist es uns gegangen? Wollten wir die Institution decken, was immer es kostet, oder sahen wir die Opfer vermeintlich heiliger Macht? Kirche lebt aus der Bereitschaft, sich immer wieder neu zu orientieren: an Jesus Christus, dem lebendigen Ort, da Himmel und Erde aufeinandertreffen, an dem, der lieber Gewalt litt, als sie anderen zuzufügen. In Verführung und Gewalt ist kein Heil. Jesus ist der Heiland, er ist Gottes selbstloser, gewaltloser Weg.

Gabengebet

Herr und Gott, nimm unsere Gaben an, schenke uns durch deine Sakramente Kraft und Zuversicht und erhöre alle, die an deiner heiligen Stätte zu dir beten. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Präfation

In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, Vater im Himmel, zu danken und deine Größe zu rühmen. In jedem Haus des Gebetes wohnst du als Spender der Gnade, als Geber alles Guten: Denn du erbaust uns zum Tempel des Heiligen Geistes, dessen Glanz im Leben der Gläubigen aufstrahlt. Im sichtbaren Bau erkennen wir das Bild deiner Kirche, die du zur Braut deines Sohnes erwählt hast. Du heiligst sie Tag für Tag, bis du sie, unsere Mutter, in die Herrlichkeit aufnimmst mit der unzählbaren Schar ihrer Kinder. Darum preisen wir dich in deiner Kirche und vereinen uns mit allen Engeln und Heiligen zum Hochgesang von deiner göttlichen Herrlichkeit.

Kommunionvers

1 Petr 2, 5

Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen, zu einer heiligen Priesterschaft.

Schlussgebet

Allmächtiger Gott, du hast uns in der Kirche auf Erden ein Abbild des himmlischen Jerusalem geschenkt. Mache uns durch diese heilige Kommunion zum Tempel deiner Gnade und lass uns dorthin gelangen, wo deine Herrlichkeit thront. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Schlusssegen

Den Reichtum seines Segens schenke euch der Herr des Himmels und der Erde, der uns versammelt hat zum Weihefest der Lateranbasilika.

Er hat Christus zum Eckstein seiner Kirche gemacht; er füge euch darin ein als lebendige Steine.

Der Heilige Geist wohne in euren Herzen und mache sie zum Tempel Gottes, damit ihr einst wohnen dürft im himmlischen Jerusalem.

Das gewähre euch der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn † und der Heilige Geist.

Abendgebet

O Gott, komm mir zu Hilfe. Herr, eile, mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater ... Halleluja.

Innehalten am Abend

Wie erschreckend wenig getan werden kann unter dem Geist der Angst.

Florence Nightingale (britische Krankenschwester, Statistikerin und Reformerin; 1820–1910)

• Der Geist der Angst – wo nehme ich ihn heute wahr?

• Was hilft mir, falschen Gehorsam und Furcht zu überwinden?

Confiteor (Seite 21) oder Erbarme dich (Seite 35)

Hymnus

Die Kirche steht gegründet allein auf Jesus Christ, sie,

die des großen Gottes erneute Schöpfung ist.

Vom Himmel kam er nieder und wählte sie zur Braut,

hat sich mit seinem Blute ihr ewig angetraut.

Erkorn aus allen Völkern,

doch als ein Volk gezählt, ein Herr ist’s und ein Glaube,

ein Geist, der sie beseelt, und einen heilgen Namen ehrt sie,

ein heilges Mahl, und eine Hoffnung teilt sie kraft seiner Gnadenwahl.

Schon hier ist sie verbunden mit dem, der ist und war,

hat selige Gemeinschaft mit der Erlösten Schar. Mit denen,

die vollendet, zu dir, Herr, rufen wir: Verleih,

dass wir mit ihnen dich preisen für und für.

Anna Thekla von Weling 1898, nach dem englischen

„The Church’s one foundation“ von Samuel John Stone

(1866) – GL 482 · EG 264 · alternative Melodie: GL 1975 640 · KG 508

Psalm 139

Verse 1b–12

Herr, du hast mich erforscht, und du kennst mich. /

Ob ich sitze oder stehe, du weißt von mir. *

Von fern erkennst du meine Gedanken.

Ob ich gehe oder ruhe, es ist dir bekannt; *

du bist vertraut mit all meinen Wegen.

Noch liegt mir das Wort nicht auf der Zunge – *

du, Herr, kennst es bereits.

Du umschließt mich von allen Seiten *

und legst deine Hand auf mich.

Zu wunderbar ist für mich dieses Wissen, *

zu hoch, ich kann es nicht begreifen.

Wohin könnte ich fliehen vor deinem Geist, *

wohin mich vor deinem Angesicht flüchten?

Steige ich hinauf in den Himmel, so bist du dort; *

bette ich mich in der Unterwelt, bist du zugegen.

Nehme ich die Flügel des Morgenrots *

und lasse mich nieder am äußersten Meer,

auch dort wird deine Hand mich ergreifen *

und deine Rechte mich fassen.

Würde ich sagen: „Finsternis soll mich bedecken, /

statt Licht soll Nacht mich umgeben“, *

auch die Finsternis wäre für dich nicht finster,

die Nacht würde leuchten wie der Tag, *

die Finsternis wäre wie Licht.

Ehre sei dem Vater ...

Wohin immer wir kommen, umgibst du uns, Allgegenwärtiger. Doch du engst uns nicht ein. Du wirbst um uns und wartest, dass wir uns dir zuwenden. Öffne uns Augen und Herz, lass uns deine Hand ergreifen.

Lesung

1 Kor 15, 1–2a.3–4

Ich erinnere euch, Brüder, an das Evangelium, das ich euch verkündigt habe. Ihr habt es angenommen; es ist der Grund, auf dem ihr steht. Durch dieses Evangelium werdet ihr gerettet. Vor allem habe ich euch überliefert, was auch ich empfangen habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben, gemäß der Schrift, und ist begraben worden. Er ist am dritten Tag auferweckt worden, gemäß der Schrift.

Magnificat – Lobgesang Mariens

Antiphon zum Magnificat:

Geheiligt hat der Herr sein Zelt; hier ist Gottes Haus, in dem er angerufen wird, wie geschrieben steht: Dort wird mein Name sein – Spruch des Herrn.

Fürbitten

Heute gedenken wir dreier Ereignisse, die im Bild des Hauses miteinander verknüpft sind. Gott, wir bitten dich:

A: Gib uns Freiheit, Frieden und Schutz.

Der Weihetag der Lateranbasilika führt uns zurück zum Durchbruch des Christentums unter Konstantin; – lass die lebendigen Steine deines Hauses weltweit an einer Atmosphäre mitarbeiten, in der alle Menschen leben und atmen können.

Der Ausbruch gegen die Synagogen und jüdischen Häuser während der Pogromnacht 1938 ist uns bleibende Mahnung; – bringe die Mächtigen dazu, die Religionsfreiheit und das Lebensrecht aller Minderheiten zu achten und zu schützen.

Der Aufbruch der friedlichen Revolution von 1989 verdankt sich der Initiative einzelner beherzter Menschen; – gib, dass Glaubende und Nichtglaubende auch in Zukunft Hand in Hand gehen, um Mauern zu beseitigen und Freiräume zu schaffen, in denen alle ihre Begabungen entfalten können.

Vaterunser

Oration

Erhabener Gott, du erbaust dir aus lebendigen und erlesenen Steinen ein ewiges Haus. Mache die Kirche reich an Früchten des Geistes, den du ihr geschenkt hast, und lass alle Gläubigen in der Gnade wachsen, bis das Volk, das dir gehört, im himmlischen Jerusalem vollendet wird. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Christus Jesus, du birgst unsere Vergangenheit

in deinem Herzen und willst uns Zukunft eröffnen.

Segne uns, du unser Friede.

Salve Regina (Seite 362)