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Weihnachtsgebäck aus aller Welt


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Lust auf Natur - epaper ⋅ Ausgabe 12/2022 vom 04.11.2022
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A dvent und Weihnachten – das ist die Zeit der Bräuche, vor allem auch, wenn es ums Essen geht. Würde Sie jemand fragen, was in Deutschland traditionell gebacken wird, dann fielen Ihnen bestimmt Vanillekipferl ein, wahrscheinlich auch Zimtsterne und Spritzgebäck, natürlich Lebkuchen und Christstollen. In Europa wurden übrigens bereits im Mittelalter Lebkuchen und Pfeffernüsse gebacken. Vermutlich haben Ordensleute in den damaligen Klöstern zu Christi Geburt Backwaren mit kostbaren Zutaten wie Zucker und besonderen Gewürzen zubereitet und unter den Armen verteilt. Möglicherweise liegt die Tradition des Plätzchenbackens aber auch noch weiter zurück und ist heidnischen Ursprungs. Es gibt Belege, dass zur Wintersonnenwende, vom 21. auf den 22. Dezember, also in der längsten Nacht des Jahres, Kekse in Tierform zubereitet wurden. Vielleicht ist das eine aus dem anderen entstanden. Wo auch immer der ...

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... Ursprung liegt, zum Glück hat sich der schöne Brauch, in der Adventszeit vor Weihnachten Plätzchen zu backen, bis heute erhalten.

Weihnachtliche Backwaren in anderen Ländern

Das skandinavische Weihnachtsfest heißt Jul, und in der Vorweihnachtszeit gibt es traditionell Julkuchen. Was ein Julkuchen ist, da gibt es allerdings regional große Unterschiede. In Schweden sind das Plätzchen aus Mürbeteig, die vor dem Backen mit Zimt und Zucker bestreut werden, in Dänemark wird als Julkuchen ein Hefekuchen mit Rosinen und kandierten Früchten gebacken, und in Norwegen sind es Pfefferkuchen, die auch als Pfeffernüsse bezeichnet werden und in ganz Skandinavien beliebt sind – ähnlich wie bei uns die Lebkuchen. Wenn in Schweden am 13. Dezember das Lucia-Fest begangen wird, gibt es den Lussekatter, das sind köstliche süße mit Safran gewürzte Hefeteilchen.

Wer weiß es nicht: Die Franzosen schlemmen gerne, natürlich auch an Weihnachten. Und da darf Bûche de Noël nicht fehlen, ein Biskuitteig mit Cremefüllung. Galette des Rois, den Dreikönigskuchen, gibt es traditionell am Dreikönigstag. Er besteht aus Blätterteig, Mandelcreme und Marzipan. Gern werden in Frankreich auch Florentiner mit Salzkaramell gebacken und Plätzchen à la française.

Very British ist der Truthahn, der traditionell zu Weihnachten bei unseren englischen Nachbarn von der Insel aufgetischt wird. Als Nachspeise ist der Plumpudding besonders beliebt. Und beim Gebäck? Oft werden Mince Pies gereicht, Pasteten aus getrockneten kandierten Früchten, gehackten Nüssen und Gewürzen. Außerdem sind Cupcakes, Weihnachtskuchen und Biskuitkekse beliebt, die man zum Tee verspeist.

In den USA ist die Bescherung übrigens nicht am Heiligen Abend, sondern am 25. Dezember. Am 24. bekommt Santa Claus die Geschenke in Form von Milch und Keksen. Gebacken wird in den USA natürlich auch, und zwar – wie überall – alles, was der Familie und den Freunden am besten schmeckt. Cookies, von Gingerbread bis Cream Cheese Christmas Cookies, sind wahrscheinlich immer auf dem Plätzchenteller, aber auch Snickerdoodles mit schön viel Zimtzucker dürfen nicht fehlen. Und in Südamerika werden Alfajores gebacken. Das sind eine Art Sandwichkekse, die man aber auch außerhalb der Weihnachtszeit bekommt.

Laden wir die Welt doch einfach in unsere Küche ein. Plätzchenmäßig gibt es da viel zu entdecken.

Text und Rezepte: Christine Weidenweber

Rezepte aus aller Welt

Pfeffernüsse aus Dänemark

ZUTATEN FÜR 40–50 STÜCK:

100 g weiche Butter

80 g Zucker

40 g Honig

1 Ei (Größe L)

3 EL Sahne

200 g Mehl

50 g gemahlene Mandeln

¼ TL Backpulver

1 Prise Salz

1 Msp. Zimt

1 Msp. Kardamom

¼ TL gemahlener Ingwer

1/8 TL weißer Pfeffer

Außerdem:

300 g weiße Kuvertüre rosa Pfefferkörner zum Garnieren

1.Die Butter cremig rühren, nach und nach Zucker, Honig, das Ei und die Sahne zugeben, bis eine luftige Masse entsteht.

2.Mehl, Mandeln, Backpulver, Salz und Gewürze unter die Masse rühren. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und am besten über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

3.Aus dem Teig vier Rollen formen. Diese in etwa 2 cm dicke Stücke schneiden und zu kleinen Kugeln rollen. Auf ein Backblech setzen und bei 200 °C im vorgeheizten Ofen etwa 10 Minuten backen.

4.Die weiße Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und die Pfeffernüsse anschließend hineintauchen. Mit zerstoßenem rosa Pfeffer bestreuen und auf einem Kuchenrost trocknen lassen.

Unser Tipp:Alternativ zum Schoko-Überzug können Sie Puderzucker mit etwas Wasser anrühren, sodass eine dickflüssige Masse entsteht, und die ausgekühlten Pfeffernüsse damit bestreichen.

SALAME DI CIOCCOLATO

ZUTATEN FÜR 2–3 SALAMI:

250 g Butter

80 g Puderzucker

2 frische Bio-Eigelb (Größe M)

100 g dunkles Kakaopulver

100 g Löffelbiskuits

80 g gehackte Walnüsse

100 g gemahlene Mandeln

50 ml Portwein

1.Die weiche Butter mit dem Puderzucker schaumig rühren, die Eigelbe mit einer Gabel aufschlagen und zur Buttermasse geben. Nun Kakao in die Buttercreme sieben und alles gut durchmischen. Die Löffelbiskuits grob zerbröseln und zusammen mit den gehackten Walnüssen mit einem Kochlöffel unterziehen.

2.Die gemahlenen Mandeln mit dem Portwein übergießen und sorgfältig verrühren. Einige Minuten ziehen lassen und dann unter die Kakaomasse mischen.

3.Klarsichtfolie auslegen, die Masse der Länge nach daraufgeben, halbieren und zu zwei Rollen mit etwa 4 cm Durchmesser formen. Gut einwickeln und im Kühlschrank mehrere Stunden durchziehen lassen.

Unser Tipp:Wälzen Sie die Schokosalami vor dem Aufschneiden in Puderzucker. Zum Aufschneiden am besten ein großes Messer in heißes Wasser tauchen und die Schokosalami damit in Scheiben schneiden.

MINCE PIES aus England

ZUTATEN FÜR 12 STÜCK:

125 g getrocknete Pflaumen

125 g getrocknete Aprikosen

1 Apfel

1 Bio-Orange

40 g gehackte Mandeln

230 g Butter

125 g Rohrohrzucker

2 TL Lebkuchengewürz

250 g Weizenmehl (Type 405)

1 Prise Salz

1 Ei (Größe M)

Außerdem: Puderzucker zum Bestäuben

1.Pflaumen und Aprikosen sehr fein hacken. Den Apfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden. Die Orange heiß abwaschen, trocken reiben und die Schale fein abreiben. Die Frucht halbieren und auspressen.

2.Das Trockenobst, den Orangenabrieb, die Apfelstücke und die Mandeln mischen. 100 g Butter, 50 g Zucker, Orangensaft und Lebkuchengewürz untermischen. Alles erhitzen und eine halbe Stunde lang simmern lassen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

3.Das Mehl mit dem restlichen Zucker und Salz mischen. Zusammen mit dem Ei und der restlichen, in Flöckchen geschnittenen Butter rasch zu einem glatten Teig verarbeiten, zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

4.Den Mürbeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und 12 kleine Förmchen (z. B. Mini-Tarteletts oder Mini-Muffinförmchen) damit auskleiden. Die Trockenobst-Füllung hineingeben. Aus dem übrig gebliebenem Teig Sternchen ausstechen und darauflegen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C etwa 20 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen, vorsichtig aus den Förmchen lösen und auskühlen lassen. Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

ALFAJORES aus Südamerika

ZUTATEN FÜR ETWA 20 STÜCK:

100 g Butter

100 g Zucker

1 Pck. Bourbon-Vanillezucker

1 Prise Salz 1 Ei (Größe L)

1 Eigelb (Größe M)

200 g Weizenmehl

100 g Maisstärke

1 TL Backpulver

½ TL Natron

Für das Dulce de Leche:

250 ml Kondensmilch

150 ml gezuckerte Kondensmilch

1 Zimtstange (ca. 2 cm lang)

1 TL Vanilleextrakt

Außerdem: Kokosraspeln für den Rand

1.Die Butter mit Zucker, Vanillezucker und Salz cremig aufschlagen. Anschließend Ei und Eigelb unterrühren und weiter aufschlagen. Das Mehl mit Speisestärke, Backpulver und Natron vermischen und ebenfalls unterheben. Die Masse vermengen, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist, und für mindestens 30 Minuten oder auch über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

2.Den Teig nochmals durchkneten, auf einer bemehlten Fläche dünn ausrollen und Kreise von etwa 3 cm Durchmesser ausstechen. Die Teigkreise auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Ober- und Unterhitze etwa 12 bis 14 Minuten backen, bis sie leicht goldbraun werden.

3.Die Kondensmilch mit der Zimtstange und dem Vanilleextrakt zum Köcheln bringen und zu einer zähflüssigen Karamellcreme einkochen lassen. Dabei immer wieder umrühren, denn die Masse brennt leicht an. Die Zimtstange entfernen und die Creme etwas abkühlen lassen.

4.Auf die Hälfte der abgekühlten Kekse einen Klecks Dulce de Leche geben. Einen zweiten Keks darauflegen und vorsichtig festdrücken, sodass die Füllung an den Rändern ein bisschen herausquillt. Die Alfajores abschließend an den Rändern in Kokosraspeln wälzen.

snickerdoodles aus Amerika

ZUTATEN FÜR ETWA 14 STÜCK:

100 g weiche Butter

100 g Zucker

30 g brauner Zucker

1 Ei (Größe M)

180 g Weizenmehl (Type 550)

¼ TL Salz

½ TL gemahlener Zimt

1 TL Backpulver

1 TL Natron Mark einer halben Vanilleschote

Für den Zimtzucker

70 g Zucker

2 gehäufte TL gemahlener Zimt

1.Die weiche Butter mit dem Zucker schaumig rühren, das Ei hinzufügen und gut mit der Buttermasse vermengen.

2.Das Mehl mit Salz, Zimt, Backpulver, Natron und dem Vanillemark vermischen, löffelweise unter die Butter-Ei-Masse ziehen und alles gut verarbeiten, bis ein glatter Teig entsteht.

3.Für den Zimtzucker Zucker und Zimt gut vermischen. Mit zwei Esslöffeln etwas Teig abnehmen, eine Kugel formen und im Zimtzucker wälzen. Den Keks anschließend auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, dabei etwas Abstand lassen, denn der Teig zerläuft beim Backen. Die Cookies bei 190 °C (Umluft) 8 bis 10 Minuten backen.

mantecados aus Spanien

ZUTATEN FÜR ETWA 14 STÜCK:

100 g gemahlene Mandeln

50 g Schweineschmalz

150 g ungehärtetes Kokosfett

190 g Puderzucker

400 g Mehl (Type 405)

1 Prise Salz

½ TL Zimt

1.Die gemahlenen Mandeln bei mittlerer Hitze in einer Pfanne ohne Fett unter ständigem Umrühren rösten, bis sie herrlich duften. Anschließend in eine Schale umfüllen und abkühlen lassen.

2.Schweineschmalz, Kokosfett und Puderzucker schaumig rühren. Das Mehl mit dem Salz und dem Zimt mischen, sieben und zusammen mit den Mandeln zur Schmalz-Kokosfett-Mischung geben. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Richtig ist es, wenn der Teig sehr krümelig ist und leicht auseinanderfällt. Zu einer Kugel formen und in Klarsichtfolie eingewickelt etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

3.Den Teig zwischen Backpapier oder Folie etwa 1 cm dick ausrollen. Mit einem runden Ausstecher Kekse ausstechen und vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C etwa 15 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun werden.

schweizer Brunsli

ZUTATEN FÜR ETWA 80 STÜCK:

Für die dunklen Brunsli:

100 g Zartbitterschokolade

250 g gemahlene Mandeln, z. B. Dr. Oetker

200 g Zucker

30 g Weizenmehl (Type 405)

20 g Kakao

1 Pck. Weihnachts-Aroma, z. B. Dr. Oetker Finesse

2 Eiweiß (Größe M)

2 EL Kirschwasser

Für die weißen Brunsli:

100 g weiße Schokolade

250 g gemahlene Mandeln, z. B. Dr. Oetker

200 g Zucker 50 g Weizenmehl

2 Eiweiß (Größe M)

3 TL flüssiges Bourbon-Vanille-Extrakt, z. B. Dr. Oetker

2 EL Rum

1.Für die dunklen Brunsli die Schokolade grob zerkleinern und im Wasserbad bei schwacher Hitze schmelzen. Mandeln, Zucker, Mehl, Kakao und das Aroma in einer

Rührschüssel mischen. Eiweiß mit einer Gabel etwas aufschlagen, Kirschwasser einrühren und die geschmolzene Schokolade hinzufügen. Alle Zutaten mit einem Rührlöffel zu einem Teig vermengen und in Folie gewickelt 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

2.Für die weißen Brunsli die Schokolade grob zerkleinern und im Wasserbad bei schwacher Hitze schmelzen. Mandeln, Zucker und Mehl in einer Rührschüssel vermischen. Eiweiß mit einer Gabel etwas aufschlagen, Vanille-Extrakt und Rum einrühren. Anschließend die geschmolzene Schokolade hinzufügen. Alles mit einem Rührlöffel zu einem Teig vermengen und in Folie gewickelt etwa 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

3.Beide Teige nacheinander zwischen mit Zucker bestreutem Backpapier etwa 1 cm dick ausrollen und beliebige Motive (Ø etwa 5 cm) ausstechen. Die Brunsli auf die vorbereiteten Backpapierbögen legen und zugedeckt über Nacht bei Zimmertemperatur antrocknen lassen.

4.Die Brunsli mit dem Backpapier auf Bleche ziehen und im vorgeheizten Ofen bei 240 °C Ober-/Unterhitze / 220 °C Heißluft 5 bis 6 Minuten backen. Die Brunsli mit dem Backpapier auf einen Kuchenrost ziehen und erkalten lassen.

lussekatter aus Schweden

ZUTATEN FÜR ETWA 12 STÜCK:

250 ml Milch

80 g Butter

0,1 g gemahlener Safran

500 g Weizenmehl

½ Würfel frische Hefe

1 Eigelb (Größe M)

50 g Zucker

25 g brauner Zucker

½ TL Salz

Zum Bestreichen:

1 Eigelb (Größe M)

1 EL Milch

Außerdem: 2–3 EL Rosinen

1.Die Milch mit der Butter erwärmen, den Safran zugeben und unter Rühren auflösen.

2.Das Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde formen und die Hefe hineinbröckeln.

3.Eigelb, Zucker und die Prise Salz sowie die warme Milch-Butter-Safran-Mischung hinzufügen und alles mit dem Knethaken des Handrührgerätes etwa fünf Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.

4.Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten und in etwa 12 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einer Rolle formen und von beiden Seiten gleichmäßig zu einem S einrollen. Die Teigstücke auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und zugedeckt nochmals gehen lassen, bis sie sich deutlich vergrößert haben.

5.Das Eigelb mit der Milch verrühren und die Teigstücke damit bestreichen. Die Rosinen nach Belieben leicht in den Teig drücken. Im vorgeheizten Ofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze etwa 10 bis 12 Minuten backen.