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Weitaus mehr als nur „innerer Schenkel gegen äußeren Zügel“


St.GEORG - epaper ⋅ Ausgabe 101/2021 vom 04.10.2021

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Nur ein pferd, das auf grbogenen Linien genauso in die spuren der Vorderhufe fubt, ist geradegerich tet und tragt das reitergewicht gleichmabig

ZUR PERSON

Dorothee Schneider

ist eine der besten Dressurausbilde - r innnen der Welt. Seit 2012 hat sie mit vier verschiedenen, selbst ausgebildeten Pferden bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften insgesamt zehn Medaillen gewonnen. Die Erfolge auf Bundeschampionaten und Weltmeisterschaften junger Dressurpferde aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Mehrfach hat sie den Nürnberger Burg-Pokal und das Finale um den Louisdor-Preis gewonnen. Die Reitmeisterin betreibt ihren Ausbildungsstall Gestüt St. Stephan in Framersheim in Rheinland-Pfalz.

dorothee-schneider.de

Wenn ein Pferd zu arbeiten beginnt, sollte der Reiter dem Geraderichten Aufmerksamkeit schenken: „Sobald wir ein Pferd reiten, muss es nicht nur sich selbst, sondern auch noch das Reitergewicht ausbalancieren“, erläutert Dorothee Schneider. „Deswegen sollten die Pferde von Anfang an dazu aufgefordert werden, in Spur zu gehen. ...

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... Jungen Pferden, die ja gerade erst mit den Reiterhilfen – Gewicht, Schenkel, Zügel – vertraut gemacht werden, fällt es schwer, bereits beispielsweise den Impuls vom inneren Schenkel so zu verstehen, dass dieser nicht nur ,vorwärts‘ bedeutet, sondern auch Einfluss auf die Längsbiegung bzw. die Richtung, in der die Hinterbeine fußen, nehmen soll.“

In dieser frühen Phase der Ausbildung darf dann auch schon mal die Zügelhilfe in den Vordergrund treten, so lange bis das Pferd mit den Schenkelhilfen mehr anfangen kann als nur das Signal „vorwärts!“ „Ich konzentriere mich bei ganz jungen Pferden zunächst auf den Bereich vom Sattel bis zum Maul.

Entscheidend ist, dass ich das Pferd so früh wie möglich gleichmäßig an beiden Zügeln führen kann. Das ist dann die Grundlage für alles weitere.“

Ganz wichtig ist der doppelten Mannschaftsolympiasiegerin dabei die äußere Schulter. „Viele Reiter achten vor allem auf das innere Hinterbein. Ich muss aber auch den Fußungsbogen des äußeren Vorderbeins beachten. Schließlich soll das Pferd (und auch der Reiter) ja frühzeitig lernen, dass der äußere Zügel immer derjenige ist, der führt.

„Viele Reiter achten vor allem auf das innere Hinterbein. Ich muss aber auch den Fußungsbogen des äußeren Vorderbeins beachten.“

Dorothee Schneider

Ihm kommt deswegen auch bei der Geraderichtung eine äußerst wichtige Rolle zu. Ich muss immer bemüht sein, das Pferd gleichmäßig an beiden Zügeln zu führen.“ Soweit die Theorie, in der Praxis können es aber nicht alle um- setzen. Den Halbsatz „innerer Schenkel gegen äußeren Zügel“ kennt jeder – aber für die korrekte Umsetzung dieser Hilfe, die einen bei jedem Pferd egal wie alt und einerlei ob während des Lösens oder in der Arbeitsphase begleitet, ist es wichtig, dass der Reiter einmal gefühlt hat, wie dies korrekt angewendet wird. „Ich habe am äußeren Zügel eine stabile, aber weiche Verbindung zum Pferdemaul, meine Hüften sind parallel zu denen des Pferdes, mit dem inneren Schenkel spreche ich das innere Hinterbein an, damit es nicht innen am Körper vorbeifußt, sondern ,eingespurt‘ ist. Es also unter den Schwerpunkt, unter meine innere Hüfte fußt und mein Reiter gewicht vermehrt trägt.

Gleichzeitig – ,äußerer Zügel‘ – passe ich auf, dass sich das Pferd dieser Lastaufnahme nicht entzieht, indem es am parallelen Vorderbein, also hier dem äußeren, aus der Spur gerät und nach außen ausweicht. Ich spreche gerne davon, dass ich die äußere Schulter ,abfange‘ – gelingt mir das, komme ich in die geraderichtende Arbeit. Dann kann ich fühlen, wie die Energie, der Abdruck des Hinterbeins unterm Sattel über die Wirbelbrücke zunächst ein gleichmäßiges Ausgreifen der Vorderbeine aus der Schulter heraus bewirkt. Letztendlich soll dieses Federn als weiche Verbindung vom Pferdemaul über die Zügel in meiner Hand enden. Und damit fühle ich auch gleich, warum Geraderichten und Anlehnung eigentlich nicht voneinander zu trennen sind.“

TIPP 1

Weg vom Hufschlag!

Dorothee Schneider empfiehlt für jede Trainingseinheit: Weg vom Hufschlag. „Schon bei jedem Abwenden von der kurzen auf die lange Seite bekomme ich eine klare Rückmeldung: Drängt das Pferd über die äußere Schulter Richtung Wand, dann stimmt etwas nicht. Deswegen sagt mir diese oder jede andere Linie, die ich wähle, wie gerade mein Pferd ist. Läuft es über die äußere Schulter? Überholt mich das Hinterbein innen? Hier kann der Reiter sehr gut genau diese Knackpunkte erfühlen. Idealerweise reitet er auf einen Spiegel zu, der ihm Auskunft darüber gibt, wie das Pferd fußt. Aus meiner positiv angespannten Mittelpositur heraus fühle ich, wie ich das Pferd über meine Hüften beeinflussen kann. Wichtig: Der äußere Zügel führt, gibt also die konstante Anlehnung."

TIPP 2

Der Blick auf die Ohren

Am Anfang und Ende einer jeden kurzen Seite kommt eine Ecke, eine Viertel-Volte, ein erster Prüfstein. Dorothee Schneider: „Ich muss beim Herausreiten aus der Ecke darauf achten, dass das Hinterbein nicht zuerst wendet, sondern den Vorderbeinen in Spur folgt. Merke ich jetzt beispielweise auf der linken Seite eines dort hohlen Pferdes, dass das linke Ohr nach unten links abkippt, muss ich über vermehrtes Treiben mit dem linken Schenkel den Fleiß des inneren Hinterbeins verbessern, bis das Ohr wieder auf derselben Höhe wie das rechte ist.

Nicht anders ist es, wenn ich mit Seitengängen beginne: Bevor ich nach der Ecke eine Traversale einleite, muss ich die äußere Schulter sicher in der Spur haben. Erst dann habe ich auch das äußere Hinterbein unter Kontrolle. Das ist enorm wichtig für die Balance im Seitengang. Nur dann kann ich ,vor dem inneren‘ Schenkel traversieren, denn auch in der Innenstellung gilt der Leitsatz vom ,inneren Schenkel gegen den äußeren Zügel‘. Erst dies ermöglicht es dem Pferd, schulterfrei, aufwärts-seitwärts zu fußen.“

Seitengänge sind wichtige gymnastizierende Übungen. Für den Reiter ist der Blick zu den Ohren ein wichtiges Kriterium: Wenn ein Ohr tiefer ist als das andere, ist die Geraderichtung nicht erreicht. Das gilt für Schultervor und Schulterherein, die jeder Reiter bereits auf A-Niveau als Selbstverständlichkeit in sein tägliches Training aufnehmen sollte. Erst recht bei den Lektionen im Verlauf der weiteren Ausbildung, bei Renvers, Travers oder Arbeitspirouetten, sollte dem Reiter der prüfende Blick auf die gleichmäßig hohen Ohren in Fleisch und Blut übergegangen sein. Schließlich gilt: Auch wenn wir seitwärts reiten, richten wir gerade.

Das Gefühl für „gerade“ entwickeln

UM DAS FÜHLEN ZU ER- LERNEN – wo ist das innere Hinterbein, wo die äußere Schulter? – eignet sich der Schritt hervorragend. Aber Dorothee Schneider mahnt eines an: „Der Hals ist die Balancierstange des Pferdes. Ich muss die Nickbewegung des Halses zulassen. Streckt sich die Nase nach vorwärts, und das Pferd zieht an beide Zügel heran, kommt damit auch die Schulter nach vorne: Das Pferd schreitet. Wenn jetzt zu viel mit der Hand, womöglich noch einseitig, eingewirkt wird, geht schnell der Fleiß verloren – auch ein Kriterium, das beim Geraderichten eine Rolle spielt. Dann wird das Pferd eben nicht im Körper gerade, im Gegenteil. Außerdem können bei zu kurzem Zügel Taktfehler entstehen.

Und der Takt steht nicht ohne Grund am Beginn der Skala der Ausbildung.“

TIPP 3

Das „richtige Tempo“!

„Reite dein Pferd vorwärts und richte es gerade“, steht bei Gustav Steinbrecht (s. S. 12). Doch da fragt sich der Grundschüler bei der Lektüre des „Gymnasium des Pferdes“ dann: Wie schnell soll es denn sein? Schon Steinbrecht hielt nichts von „möglichst eiligen und gestreckten Gangarten“, genauso wenig wie die doppelte Mannschaftsolympiasiegerin. „Jedes Pferd hat sein eigenes Tempo. Das kann je nach Arbeitsphase variieren. Ich muss als Reiter fühlen, wo das individuelle Tempo ist, damit vorne im Maul etwas ankommt. Das beginnt schon beim Leichttraben. Wähle ich ein zu niedriges Tempo, gibt es Pferde, die hinter den Zügel kommen. Sie treten nicht an beide Zügel heran, weil der Impuls vom Hinterbein, das unter den Körper spurt, fehlt. Reite ich das Pferd übers Tempo, kann das zu Lasten des Takts gehen und die Pferde legen sich auf die Hand. Dabei muss das Pferd jenseits des Geraderichtens vom Tempo her seiner Persönlichkeit entsprechend gearbeitet werden. Der eher gemütliche Typ bekommt ein klares ,Hallo wach!#, der zum Übereifer neigende Vierbeiner wird dazu angehalten, sich nicht im übereilten Tempo in die Schubkraft zu flüchten, wenn die Tragkraft vermehrt abgefragt wird.“

Das richtige Tempo auf großen gebogenen Linien mit häufigen Richtungswechseln, wobei bei jedem Handwechsel dem neuen äußeren Zügel als führenden besondere Aufmerksamkeit zuteilwerden sollte, hilft bei Problemen. Dabei stets die innere Schulter auf das innere Hinterbein ausrichten. Zu viel Handeinwirkung wäre hier falsch! Reiter, die das Pferd „deutlich abstellen“, vergessen häufig genug, was hinter und unter dem Sattel passiert, während das Pferd im Hals extrem abgestellt wird. „Erst den Körper richten, dann den Hals ausrichten“, lautet Dorothee Schneiders Devise.

Sprich: einrahmen mit Gewicht- und Schenkelhilfen, und nie so viel Zügeleinwirkung, dass das Pferd hinten herumschleudert oder die Hinterbeine kreuzen, anstatt in Spur zu gehen.

TIPP 4

Gerade galoppieren

Im Galopp liegt der Fokus erst recht auf dem äußeren Zügel. „Der Galopp ist immer nur so gut wie das äußere Hinterbein Last aufnimmt“, erläutert die Reitmeisterin. Ist das Pferd im Galopp nicht geradegerichtet, lässt sich das leicht erfühlen: Wenn das Hinterbein nicht in Spur fußt, kann die Energie des Abdrucks nicht in einem bergauf gesprungenen Galoppsprung zum Ausdruck kommen. Über die Geraderichtung verbessert man also stetig die Galoppade.

„Das gilt für das junge Pferd oder Pferde, die in Klasse A unterwegs sind genauso wie für meine Pferde im Grand Prix. Spätestens bei den Pirouetten muss ja das äußere Hinterbein auf kleinem Kreisbogen vor das innere Hinterbein fußen.“

Dorothee Schneider empfiehlt einen Arbeitsgalopp. „Dabei folgt die Mittelpositur des Reiters dem Dreitakt des Pferdes, den es unbedingt zu erhalten gibt.“ Die Führung am äußeren Zügel und die Korrektur des nach innen hohlen Pferdes über den inneren Schenkel funktioniert dann wie im Trab. Weicht das Pferd beispielsweise mit der äußeren Schulter aus, wird schon bald das äußere Hinterbein ausfallen. Der Takt geht verloren, der Galoppsprung auch. „Der Galoppsprung muss unterstützt und gepflegt werden“, schreibt Dorothee Schneider ihren Schülern ins Hausaufgabenheft. „Die Balance ist erreicht, wenn ich als Reiter auf dem äußeren Hinterbein sitzen bleiben kann.“

Und auch im Galopp gilt es, die Zügelhilfen dosiert einzusetzen: „Der Hals spiegelt die Fortführung der Biegung im Körper wieder“, sagt die Pferdewirtschaftsmeisterin.

„Die Balance ist erreicht, wenn ich als Reiter auf dem äußeren Hinterbein sitzen bleiben kann“

Dorothee Schneider

TIPP 5

So kommt das Pferde gerade aus der Ecke auf die lange Seite

Auf seiner strammen Seite wird das Pferd immer versuchen, sich der Längsbiegung zu entziehen. Um es schon in der Ecke geschmeidiger zu bekommen, und mit der inneren Schenkelhilfe auf eine vermehrte Geraderichtung hinzuarbeiten, eine Volte in der Ecke anlegen. „Aber keine zu enge! Sie kann gerne zehn Meter Durchmesser haben, also bis zur Mittellinie reichen. Entscheidend ist, dass das Pferd fleißig weiter trabt und die Ohren parallel bleiben“, so Dorothee Schneider. Auf der gebogenen Linie kann der Reiter nun vermehrt mit dem inneren Schenkel treiben. Wichtig: Der äußere Zügel führt. Beim Abwenden darauf achten, dass die erarbeitete Biegung und Stellung erhalten bleibt und dann gleich ins Schultervor/ Schulterherein gehen. Auch hier: Kontrollblick auf die Ohren – sind sie parallel? Darauf achten, dass das innere Ohr nicht absinkt.

Gegebenenfalls mit vermehrtem Treiben am inneren Schenkel korrigieren. Entscheidend ist außerdem, dass die Hände auf jeden Fall links und rechts des Mähnenkamms bleiben und – gerade auch bei Korrekturen – nicht zu hoch kommen. Das würde das Abknicken des Pferdes im Hals nur unterstützen.

Sie dürfen weder über den Mähnenkamm gedrückt werden, noch darf eine stete Anlehnung und Führung am äußeren Zügel dazu führen, dass die Zügelfäuste starr werden. Zur Geraderichtung und auch zur Balance des Pferdes trägt es bei, wenn der Reiter mit seiner Hüfte parallel zur Hüfte des Pferdes und seinen Zügelfäusten parallel zu den Schultern des Pferdes sitzt.

Ist das Pferd innen hohl, muss man penibel beim Herausreiten aus der Ecke darauf achten, dass man die äußere Schulter unter Kontrolle hat. Dann auf jeden Fall sofort auf den zweiten Hufschlag gehen. Das Pferd soll die Linie halten. Egal was geplant ist, erst einmal zwei Meter konzentriert auf schnurgerader Linie reiten. Dazu gehört auch, dass ich mir sicher bin, auf welcher Linie ich beabsichtige zu reiten und wo genau ich ankommen möchte. Hände tief lassen, das innere Hinterbein muss unter den Körper fußen.

Autor

Jan Tönjes

St.GEORG Chefredakteur, kennt Dorothee Schneider schon lange und ist immer wieder begeistert, wie sie mit perfektem Sitz und immer getreu den klassischen Ausbildungsprinzipien ein Pferd nach dem anderen zu etwas ganz Besonderem formt.