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Wellness im Wintergarten


Althaus modernisieren - epaper ⋅ Ausgabe 7/2021 vom 22.05.2021

Hier gehört unbedingt ein Wintergarten hin, das war den Bewohnern schon kurz nach dem Einzug klar - allein schon wegen des herrlichen Blicks über das niederbayrische Rottal. Markus Renaltner vom Fachbetrieb Max Renaltner setzte einen opulenten Glasanbau an das Walmdachhaus. Das Besondere: Eine Lichtkuppel als charmantes architektonisches Bindeglied zum Hauptgebäude. Und ein Whirlpool.


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Bildquelle: Althaus modernisieren, Ausgabe 7/2021

Vom Garten aus gesehen verschwindet das Haus beinahe hinter dem Anbau. Ein Schritt, und schon steht man im Grünen.


Die filigrane Glaskonstruktion des Wintergartens schmiegt sich an das Anwesen in leichter Hanglage. Die ...

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Die filigrane Glaskonstruktion des Wintergartens schmiegt sich an das Anwesen in leichter Hanglage. Die Freiluftterrasse befindet sich oberhalb der Steineinfassung, bei Regen oder wenn es draußen zu kühl wird, geht es einfach eine Etage tiefer in eine mildere Klimazone.


Gerne trifft man sich mit Freunden an der langen Tafel. Das gemütliche Sofa ist eher für die private Lesestunde gedacht - natürliches Licht dafür gibt‘s von Sonnenaufgang bis zur Abenddämmerung. Der Boden erhielt passend zu den großzügigen Räumlichkeiten extra große Keramikfliesen in 80 x 80 cm, der Look ähnelt den Solnhofener Kalksteinplatten.


Die schmalen Rahmen lassen den Anbau transparent und luftig erscheinen. Die dreifach verglasten Scheiben isolieren so gut, dass es keine extremen Temperaturschwankungen gibt


Die Form der Lichtkuppel ist eine Referenz an das Walmdach des Hauses. Auf eine Beschattung haben die Bauherren hier übrigens bislang verzichtet, sie wäre aber nachrüstbar. Die beiden Kronleuchter setzen einen romantischen Kontrast zur modernen Wintergartenarchitektur. Praktisch: Von der Galerie aus geht es über die Wendeltreppe nach unten.


Früher war hier der Balkon, heute dient er als Galerie, man betritt sie über das Esszimmer. Der Sitzplatz auf halber Höhe ist vor allem in der Übergangszeit beliebt, denn hier wird es schnell angenehm warm. Auch die Fenster an der Rückwand saßen früher in der Außenfassade, heute blickt man aus ihnen auf den Whirlpool - in die ganz private Wellnesszone.


Markus Renaltner, Geschäftsführer Max Renaltner GmbH


„Die außergewöhnliche Größe des Wintergartens verstärkt das gute Gefühl, zu jeder Jahreszeit und bei jeder Witterung quasi draußen zu sein und in die Natur zu schauen. Es fasziniert mich immer wieder, wie facettenreich und schön Wohnen mit echtem Tageslicht sein kann.“


Damit es im Wintergarten nicht zu heiß wird, haben alle Glaswände außen Raffstores, die auf Schienen automatisch herunterfahren und ihre Lamellen perfekt ausrichten können.


Ein Sensor sitzt außen an exponierter Stelle. Er misst Temperatur und Windstärke und sendet die Werte an die zentrale Steuerungsanlage. Stürmt es zu sehr, fahren die Raffstores selbstständig hoch.


Im First der Kuppel befinden sich Lüftungsklappen. Im Zusammenspiel mit weiteren Öffnungen in Bodennähe entsteht eine natürliche Thermik, die den Luftaustausch regelt


Der fließende Übergang zwischen drinnen und draußen macht den Reiz aus. Den Pflanzen bekommt das Klima hervorragend.


Dieses Projekt war selbst für den sehr erfahrenen Wintergartenbauer Markus Renaltner ein Highlight: Eine XXL-Glaskonstruktion mit doppelter Raumhöhe, 65 Quadratmetern Fläche und einer großen Glaskuppel. „Es sah richtig majestätisch aus, wie sie, am Kran schwebend, sanft aufs Dach gesetzt wurde“, erinnert sich der 49-jährige Schreinermeister, der seinen Familienbetrieb in vierter Generation führt.

Das Bauherrenpaar hatte vor einiger Zeit seinen Alterssitz bezogen und kam mit der Idee auf ihn zu, einen Winkel zwischen zwei Gebäudeteilen mit einem Wintergarten zu überbauen. Sie wollten mehr Zeit in der Nähe der Natur verbringen - unabhängig von Wind und Wetter. Markus Renaltners Plan war es, den Anbau stilistisch mit dem mediterran inspirierten Hauptgebäude zu verbinden, damit er nicht wie ein Fremdkörper wirken würde. „Ein Flachdach mit einer Lichtkuppel, die die Form des vorhandenen Walmdachs aufgreift, das war die Lösung“, erzählt der Wintergarten-Profi. Aufgrund der Hanglage bot sich eine doppelte Geschosshöhe an. Obwohl die Fassadenkonstruktion recht filigran erscheint, übernimmt sie auch die Statik. Außen besteht sie aus wetterfestem pulverbeschichtetem Aluminium, innen aus wohnlich lasierter Fichte. Über zwei Flügeltüren geht’s ins Freie.

Türen trennen den Wintergarten vom Haus, er hat ein eigenes Klima. Es wird über eine smarte sensorgesteuerte Anlage geregelt, die die Lüftungsschlitze am jeweils höchsten und tiefsten Punkt kontrolliert und beispielsweise verhindert, dass sich Feuchtigkeit niederschlägt. Auch die Raffstores an den Glasflächen schließen sich bei zu starker Sonneneinstrahlung automatisch. Natürlich kann man jederzeit auch selbst das Klima- Kommando übernehmen. Für kühlere Tage gibt es eine Fußbodenheizung.

Die ehemalige Außenfassade des Hauses bildet die Rückwand des Wintergartens, der Balkon wurde zur Galerie mit Logenplatz. Die Einrichtung - langer Esstisch, bequeme Stühle, Sofa, Pflanzen und ein Whirlpool - ist wohldosiert, damit die freie Aussicht und die luftige Atmosphäre erhalten bleiben, für die sich auch Markus Renaltner so sehr begeistern kann.

FAKTEN

Grundfläche: ca. 65 m2

Raumhöhe: 5,60 m

Bauweise: Selbsttragende Pfosten- Riegel-Konstruktion in Holz- Aluminium-Bauweise, Dreifachverglasung, im Giebel Glas mit selbstreinigendem Effekt. Be- und Entlüftung wetterunabhängig, mit Insektenschutz, einbruchsicher. Fußbodenheizung

Whirlpool: www.softub.de

Wintergartenbauer: Markus Renaltner Max Renaltner GmbH Blumenauweg 6 94099 Ruhstorf a. d. Rott Telefon 08531/3051 www.renaltner.de


Fotos: Renaltner;