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WELTMEISTER! JA, ABER …


St.GEORG - epaper ⋅ Ausgabe 90/2018 vom 27.08.2018

Überragende Qualität der Pferde bei derWM JUNGEDRESSURPFERDE 2018, gemischte Bilanz bei Reitern und Richtern


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Am schönsten, wenn er losgelassen wurde: Revolution unter Andreas Helgstrand, Weltmeister der fünfjährigen Dressurpferde 2018.


Foto: von Korff

Fünfjährige

2015 erwarb Andreas Helgstrand bei der Hannoveraner Körung den WestfalenREVOLUTION v. Rocky Lee (Z.: Yasemin Yanik) für 1,2 Millionen Euro. Der dänische Pferdehändler sagt: „Er war jeden Cent wert!“ Nicht nur, weil er so ein herausragendes Talent ist, sondern auch, weil er „nie Nein sagt“. Das hat man gesehen. Der Hengst gab sich größte Mühe – ...

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2015 erwarb Andreas Helgstrand bei der Hannoveraner Körung den WestfalenREVOLUTION v. Rocky Lee (Z.: Yasemin Yanik) für 1,2 Millionen Euro. Der dänische Pferdehändler sagt: „Er war jeden Cent wert!“ Nicht nur, weil er so ein herausragendes Talent ist, sondern auch, weil er „nie Nein sagt“. Das hat man gesehen. Der Hengst gab sich größte Mühe – trotz seines Reiters, der ihn immer wieder aus der Balance zog, jeden Übergang auf der Vorhand ritt und Stellung und Biegung bestenfalls erahnen ließ. Nichtsdestotrotz: Wie Revolution mit seinem Körper umgeht, seine Bewegungen klein macht und wieder entfaltet, ist beeindruckend. Perspektive 10,0, Endnote 9,62, Weltmeister der fünfjährigen Dressurpferde 2018, das geborene Grand Prix-Pferd. Ob er dort jemals ankommt, ist allerdings fraglich, siehe S. 82.

Silber für eine mustergültige Vorstellung von Matthias Rath und Destacado.


Foto: Toffi

Poesie in Bewegung“ nannte die kommentierende Richterin Mariette Sanders die Vorstellung von Matthias Alexander Rath auf dem neuen WM-Silbermedaillengewinner, dem HannoveranerDESTACADO V. DESPERADOS (Z.: Heinrich Gießelmann, Barver). Und sie hatte Recht. Rath präsentierte den ehemaligen Bundeschampion (dreijährig unter Pascal Kandziora) so, wie man sich das für ein fünfjähriges Pferd wünscht – altersgemäß ausbalanciert und aufgerichtet, durchlässig, nicht spannig-spektakulär, dafür rundum harmonisch. Sicherlich verfügt der Fuchs nicht über das überragende Bewegungspotenzial eines Revolution, aber er ist ein Pferd auf dem richtigen Weg – „ein zukünftiges Grand Prix-Pferd“, wie die Richter sagten. Gesamtnote 9,48.

Noch eine Bundeschampionesse auf dem Bronzeplatz: die Oldenburger StuteCANDY , Schwester von Cindy und Sir Heinrich, die in Warendorf ebenfalls mit der Schärpe vom Platz trabten, alle vom Ehepaar Wendeln v. Sir Donnerhall aus der C’est Bon v. Fürst Heinrich gezogen. Inzwischen ist Candy zur weiteren Ausbildung in den Stall Langehanenberg gewechselt, wurde in Ermelo aber aufgrund Helen Langehanenbergs Schwangerschaft von Eva Möller präsentiert. Herausragend bei der Stute ist das aktive Hinterbein, das freilich in Zukunft noch mehr zum Tragen kommen muss. Aber die „Ballerina“ hat alle Anlagen, um eine Große zu werden, 9,38.

Letzter Ritt für Eva Möller auf Candy. Nun übernimmt Helen Langehanenberg wieder.


Foto: von Korff

STATISTIK

Fünfjährige: Von den 16 Finalisten vertraten sechs das Königlich Niederländische Warmblut KWPN. Hinzu kamen vier Dänische Warmblüter, je zwei Hannoveraner und zwei Oldenburger sowie ein Westfale und ein Selle Français. Von den fünf deutschen Pferden nahmen vier die ersten Plätze ein.
Am prominentesten mit ihren Nachkommen vertreten waren Krack C (einmal über United, dreimal über Vivaldi) und Jazz mit je vier Pferden. Drei waren es bei Ferro, zwei bei Donnerhall und jeweils einer bei Ramiro, Gribaldi und Sandro Hit.

In die Kategorie „Pferde, die uns auffielen“ fällt der FuchsDORIAN GREY DE HUS , fünftplatziert mit 9,16, ein würdiger Stammhalter seines viel zu früh verstorbenen Vaters Don Juan de Hus. Xavier Marie hat den Fuchs aus einem Klon der unvergessenen Poetin gezogen. Der Selle Français-Hengst ist nicht nur genetisch eine Ausnahmeerscheinung. Er begeisterte mit überragenden Grundgangarten und großer Versammlungsbereitschaft, sehr gefühlvoll in Szene gesetzt von seiner Ausbilderin Jessica Michel-Botton. Das Schönste war aber der Ausdruck des Hengstes: zufrieden, dabei aber aufmerksam und eifrig – eben ein Happy Athlete.

Dorian Grey de Hus, der Stolz des Haras de Hus und würdiger Erbe seiner Eltern.


Foto: von Korff

KOMMENTAR: FESTGEZURRT & ZUGEKNALLT

DOMINIQUE WEHRMANN


Das erste , was mir dieses Jahr in Ermelo auffiel, waren die vielen zugeschnürten Mäuler. Die gab es vereinzelt auch in den Vorjahren. Aber diese Häufung war neu. Die Richtlinien der FN verlangen, dass man bei einem aufgetrensten Pferd zwei Finger nebeneinander zwischen Nasenrücken und Nasen-/Sperrriemen schieben können soll. Hätte man das bei so manchem Pferd in Ermelo probiert, hätte das wohl die Amputation von Zeige- und Mittelfinger bedeutet. So weit wollte es Chefsteward Har van de Venne offenbar nicht kommen lassen. Jedenfalls teilte er mir eifrig mit, er habe jedes Pferd kontrolliert und deutete mit Gesten an, wie er seine Finger rechts und links des Nasenrückens ins Reithalfter gesteckt hat. Das mag aus deutscher Sicht verkehrt sein, aber bei der WM gelten FEI-Regeln. Die besagen lediglich, ein Nasenriemen „dürfe nie so fest verschnallt sein, dass er einem Pferd schadet“. Har van de Venne sah ungeachtet hervorquellender Hautwülste rund ums Leder und trompetengleich geblähter Nüstern offensichtlich keinen Schaden fürs Pferd. Jedenfalls versicherte er, er habe bei keinem einzigen Pferd etwas zu beanstanden gehabt. Nur um wenige Minuten nach meiner Anfrage einer schreibenden Kollegin zu erklären, er habe mehrere Reiter aufgefordert, die Nasenriemen lockerer zu schnallen. Erst einen schlechten Job machen und dann auch noch dreist lügen – ein Armutszeugnis!

Übrigens hatten die Stewards auch Andreas Helgstrand versichert, es sei kein Problem, dass sein Zhaplin Langholt sich beim Abreiten vor dem Finale „auf die Lippe gebissen“ hatte und blutete. Sie könnten ihm nicht mehr Zeit geben, aber er solle ruhig einreiten. Die Richter sahen sehr wohl ein Problem, läuteten den Wallach direkt nach der Grußaufstellung ab. Das fiel aus Sicht der Stewards wohl auch in die Kategorie „schadet dem Pferd nicht“ …

Das zweite, was mich sehr nachdenklich gemacht hat, war der Kommentar von Richterin Mariette Sanders (NED) nach dem Finale der Fünfjährigen: Das Reiten würde immer besser. Es ginge nicht mehr nur um Verstärkungen, sondern auch um die Phasen dazwischen. Zum Weltmeister gemacht haben sie und Kollegen ein Paar, bei dem sich in der Trabarbeit „dazwischen“ immer wieder ungleiche Tritte durch Störungen der Reiterhand einschlichen und jede einzelne Parade auf der Vorhand war. Unabhängigkeit von der Hand? Biegung? Stehen bleiben beim Halten? War nicht. Dabei sind das Durchlässigkeitskriterien, die auch fünfjährig schon vorhanden sein sollten. Erst recht bei einem Weltmeister. Wobei die herausragende Qualität des Pferdes völlig außer Frage steht. Aber ob er das jemals im wirklich großen Viereck wird zeigen können? Es wäre an den Richtern, den Ausbildern aufzuzeigen, ob sie auf dem richtigen Weg sind. Die eigentliche Weltmeisterschaft ist noch sehr weit weg. Obwohl sicherlich so viele Pferde wie nie zuvor das Potenzial hätten, dort zu landen. Aber so mancher Weg, den man in Ermelo zu sehen bekam, ist eine Sackgasse. Was tags darauf bei den Sechs- und Siebenjährigen von den Richtern allerdings auch deutlich angeprangert wurde. Geht doch!

Foto: von Korff

Foto: von Korff

Foto: von Korff

Foto: von Korff

Foto: von Korff

Foto: von Korff

Foto: Toffi

Foto: von Korff

Typ Traumpferd: d‘Avie, Weltmeister der sechsjährigen Dressurpferde.


Foto: Toffi

Sechsjährige

Noch ein Weltmeister aus dem Stall Helgstrand: der HannoveranerD’AVIE v. Don Juan de Hus (Z.: Dorothee Heitmüller) unter Severo Jurado Lopez. Im Gegensatz zu seinen Bereiterkollegen gelang es dem Spanier, die natürlichen Qualitäten des Pferdes in Szene zu setzen. Immer wieder ging die Hand vor, der Hengst zeigte sich aufmerksam und willig, ein Bild der Harmonie – im Gegensatz zum Vorjahr, als der Fuchs und Jurado Lopez erst einige Monate ein Team waren und man die Talente des völlig überdrehten Pferdes nur erahnen konnte. Dabei hat d’Avie davon zuhauf. Jetzt konnte er sie ausspielen. Besonders der Galopp ist ein Highlight. Die fliegenden Wechsel, die er daraus entwickelte, geben Anlass zu größten Hoffnungen. Verdienter Weltmeister mit einer 9,26 insgesamt und der einzigen 10 der Prüfung im Galopp.

Silber für Villeneuve v. Vitalis unter Laura Strobel.


Foto: Lafrentz

Knapp geschlagen landete mit 9,24 der rheinische Vitalis-SohnVILLENEUVE (Z.: Edeltraud Hähn) unter Laura Strobel auf dem Silberrang. Die Qualifikation hatte der schicke Fuchs aus dem Besitz von Sissy Max-Theurer (die in Ermelo übrigens gleich vier Pferde in Ermelo am Start hatte, zwei davon unter Laura Strobels Chefin Dorothee Schneider) souverän gewonnen. Im Finale selbst war er müde, wie seine Reiterin hinterher sagte. Er kippte immer wieder hinter die Senkrechte und war hinten nicht aktiv genug. Zumindest im Trab. Glänzen konnte er wieder in der Galopptour mit schon recht sicheren fliegenden Wechseln. Für Laura Strobel war es der erste Auftritt bei der WM auf einem Pferd, das sie ausbildet, seit es dreijährig ist.

STATISTIK

Sechsjährige: 15 Finalisten , von denen fünf den Oldenburger Verband vertraten, drei das KWPN, jeweils zwei das Schwedische und das Dänische Warmblut sowie je einer Hannover, das Rheinland und Westfalen.
Jazz und Gribaldi führen die Ahnenstatistik mit jeweils drei Nachfahren an. Jeweils zwei Nachkommen hatten Florestan und Sandro Hit im Rennen. Donnerhall war ebenso mit einem Pferd vertreten wie Krack C, Bolero, Ferro und der Holsteiner Amor, der segensreich in der niederländischen Zucht wirkte.

Bronze bei den Sechsjährigen: Dinja van Liere und Hermes.


Foto: Toffi

Über das kleine Finale hatte sich der KWPN-HengstHERMES v. Easy Game (Z.: G. Gijsbers) für das Finale am Sonntag qualifiziert. Seine Reiterin Dinja van Liere (NED) kommentierte: „Ich bin in der Qualifikation wohl etwas zu sehr auf Sicherheit geritten. Heute dachte ich mir, jetzt ist Finale, jetzt zeigen wir, was wir können!“ Und das reichte zu Bronze mit 8,78. Für Dinja van Liere ist es die zweite Bronzemedaille bei der WM. Die erste gab es 2012 mit Capri Sonne, der nun unter Laura Tomlinson für Großbritannien geht

Siebenjährige

Zweites WM-Silber für Governor unter Adelinde Cornelissen.


Foto: von Korff

Toll ausgebildeter Weltmeister mit riesengroßem Potenzial: Glamourdale unter Charlotte Fry.


Foto: Toffi

Seine zweite Silbermedaille bei Dressurpferdeweltmeisterschaften ergatterteGOVERNOR v. Totilas aus der Vollschwester zu Championatspferd Parzival unter Adelinde Cornelissen. Dem Paar gelang eine sehr harmonische Runde mit Höhepunkten in den fliegenden Galoppwechseln und Pirouetten, alles äußerst sauber und exakt geritten. Zudem verfügt Governor über einen locker-elastischen Bewegungsablauf mit viel Go. Auch war die Anlehnung zumindest phasenweise weniger stramm als man es sonst bei der Niederländerin häufig sieht. Das kann allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Hengst nicht reell über den Rücken arbeitet, wie man z. B. beim Zügel aus der Hand kauen lassen sah, Ergebnis: 84,143 Prozent.

Zu dritt zu Bronze: Isabel Freese, im sechsten Monat schwanger, und Fürsten-Look.


Foto: von Korff

Isabel Freese (NOR) und der HannoveranerFÜRSTEN-LOOK V. FÜRSTENBALL (Z.: Johannes Sabel), den sie für die Station Schockemöhle ausbildet seitdem er dreijährig ist. Die Qualifikation hatte der bildschöne Rappe gewonnen. Im Finale begann er mit suboptimalem Halten (nachdem er vorher umgesprungen war) und leistete sich dann auch noch Fehler in den Serienwechseln. Freese meinte, ihm sei zum Schluss wohl schon etwas die Kraft ausgegangen. Das mag auch der Grund dafür sein, dass der Hengst hinten etwas matt wirkte. Für seinen Trab gab es dennoch die Idealnote 10. Insgesamt wurden es mit den Fehlern 84,036 Prozent – Bronze. Für Freese wird es übrigens vorerst eines der letzten Turniere gewesen sein, sie ist im sechsten Monat schwanger

Uns wird ja gerne vorgeworfen, wir seien parteiisch in unserer Berichterstattung und immer für die Deutschen. Nein, wir sind einfach dafür, gutes Reiten zu loben. Gerne auch bei anderen Nationen, wie dem neuen Weltmeisterpaar der siebenjährigen Dressurpferde, dem KWPN-HengstGLAMOURDALE v. Lord Leatherdale (Z.: Rodenburg) unter der Britin Charlotte Fry. Die lebt seit vier Jahren in den Niederlanden und reitet für die van Olst Stables, ein Job, den ihr ihr vorheriger Trainer Carl Hester vermittelt hat. Die Vorstellung der beiden war wunderbar! Das Pferd stets vor der Reiterin, die ihn feinfühlig und mit leichter Anlehnung durch alle Klippen der Aufgabe steuerte. So stellt man sich ein reell ausgebildetes Pferd vor, das gleichzeitig unbegrenztes Gangvermögen hat – zumindest in Trab und Galopp. Der Schritt ist eher begrenzt. Aber der Galopp – wie Fliegen, sagt seine Reiterin. 10,0 sagten die Richter. 87,05 Prozent sagte die Anzeigentafel, als die Noten für Potenzial und technische Ausführung der Lektionen zusammengezählt worden waren.

STATISTIK

Siebenjährige: Von den 15 Finalisten stellten das KWPN und Hannover jeweils fünf. Hinzu kamen zwei Westfalen sowie jeweils ein Dänisches und ein Schwedisches Warmblut sowie ein Vertreter des ZfdP. Sowohl Gribaldi als auch Florestan waren dreimal mit ihren Nachfahren vertreten, Gribaldi einmal als direkter Vater und zweimal über Totilas, Florestan jeweils über Fürstenball. Auf Lord Loxley, Sandro Hit und Ferro gingen jeweils zwei Pferde zurück. Je mit einem Pferd vertreten waren Krack C, Jazz und Belissimo M.