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Wenn die Großen Kinderkrankheiten kriegen


Funk Uhr - epaper ⋅ Ausgabe 13/2019 vom 22.03.2019

Masern und Windpocken – Erwachsene trifft’s meist schlimmer


Artikelbild für den Artikel "Wenn die Großen Kinderkrankheiten kriegen" aus der Ausgabe 13/2019 von Funk Uhr. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Funk Uhr, Ausgabe 13/2019

Infektionsquelle Eltern sollten bedenken, dass sie sich bei ihren Kindern anstecken können


Nachholen Impflücken können in der Regel in jedem Alter geschlossen werden


Es gibt immer wieder schlimme Masernwellen, zuletzt etwa in Duisburg, Köln – und ganz aktuell in Hildesheim. Oder sogar auf Kreuzfahrtschiffen. Dabei hofften die Gesundheitsbehörden eigentlich, diese Krankheit bis 2020 ausrotten zu können. Doch weltweit ist sie auf dem Vormarsch – und trifft bei uns zu mehr als einem Drittel Erwachsene. Die fragen sich oft verdutzt: „Ist das nicht ...

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... eine Kinderkrankheit?“

Bei Erwachsenen kommt es öfter zu Komplikationen

„Infektionskrankheiten wie Masern, aber auch Windpocken oder Mumps werden nur so bezeichnet, weil viele bereits in der Kindheit daran erkrankten“, weiß Susanne Glasmacher vom Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin. Doch auch Erwachsene können sie bekommen. 2018 zum Beispiel waren 36 Prozent der 543 Masern-Patienten zwischen 20 und 40 Jahre alt. Das Tückische daran sei, dass Kinderkrankheiten bei erwachsenen Patienten meist einen schwereren Verlauf nähmen, so Prof. Bernd Salzberger von der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI). Warum das so ist, wurde noch nicht vollständig geklärt. Man vermutet aber, dass das Immunsystem im Vergleich zum kindlichen stärker auf die Infektion reagiert. Deshalb drohen auch viel häufiger Komplikationen, bei Windpocken etwa eine Lungenentzündung, die Varizellen-Pneumonie. Bei 20 bis 30 Prozent der jungen Männer mit Mumps kommt es zu einer Hodenentzündung.

Den Impfschutz vom Hausarzt prüfen lassen

Was vielen nicht bewusst ist: Kinderkrankheiten sind durch Schutzimpfungen vermeidbar, die es schon seit Jahrzehnten gibt. Gerade aber gegen Masern, die durch Tröpfcheninfektion übertragen werden, hat jeder zweite nach 1970 geborene Erwachsene gar keine oder nur eine der beiden empfohlenen Impfungen. Solange dies der Fall ist, kann das hochansteckende Virus sich weiterhin immer wieder wellenartig verbreiten. Doch den Impfschutz nachzuholen, ist möglich und wichtig. Bei über 50-Jährigen geht man davon aus, dass die meisten als Kind Masern hatten. Doch das gelbe Impfbüchlein lieber einmal mehr checken zu lassen, schadet nicht. „Nicht jeder Hausarzt erinnert einen automatisch ans Impfen“, so Susanne Glasmacher. „Deshalb sollten Sie selbst aktiv werden und ihn darauf ansprechen.“

Keuchhusten nicht mit Reizhusten verwechseln

Oft ähnliche Symptome

70 Prozent der Keuchhusten-Patienten sind über 20 Jahre alt. Bei Erwachsenen kommt es aber nicht unbedingt zu keuchenden Hustenanfällen. Es ist eher ein kontinuierlicher Reizhusten, daher wird der Keuchhusten auch nicht immer sofort erkannt.

Viele verschiedene Auslöser

Auch bei einer Erkältung kann Reizhusten auftreten, wenn Viren die Bronchien befallen haben, aber sich noch nicht ausreichend Sekret gebildet hat, um sie wieder loszuwerden. Daneben gibt es weitere Auslöser: trockene Raumluft oder aber Magensäure, die zurückfließt und einen Nerv reizt. Hält der Husten drei bis vier Wochen an, die Ursache besser vom Hausarzt abklären lassen.

Brauchen wir bald alle eine Brille?

Digitaler Seh-Stress und Diabetes fordern ihren Tribut

Immer mehr Deutsche sehen schlecht!

Heutzutage bieten so viele TV-Serien, PC-Spiele und soziale Netzwerke Unterhaltung – da kommen Aufenthalte im Freien leider oft zu kurz. Das tut den Augen gar nicht gut. Häufig stellt der Arzt dann Kurzsichtigkeit fest. Und schließlich geht es nicht mehr ohne Brille.

Zu wenig im Freien: Das schadet dem Augapfel

Um das zu vermeiden, sollten wir viel öfter raus gehen, den Blick in die Ferne schweifen lassen. Die Augen brauchen Tageslicht. Durch die Stubenhockerei und das Starren auf Monitore verlängert sich nämlich der Augapfel, was kurzsichtig macht. Die Folgen des modernen Lebens sind bereits sichtbar, denn mittlerweile ist schon jeder vierte Deutsche kurzsichtig. Dadurch verschlechtert sich aber nicht nur die Sicht, auch die Netzhaut kann darunter leiden. Obendrein erhöht sich das Risiko für grünen Star. Auch der mittlerweile weit verbreitete Diabetes kann der Netzhaut schaden, weil ihre Gefäße durch erhöhte Blutzuckerwerte geschädigt werden. Zudem erhöht sich auch hier das Risiko für grünen Star. Stark Kurzsichtige (ab minus 5 Dioptrien) und Diabetiker sollten mindestens einmal jährlich zum Augen-Check gehen.

Was zahlt die Kasse?

Bei Gesunden wird die Vorsorge-Untersuchung beim Augenarzt nicht automatisch von den gesetzlichen Kassen bezahlt, z. B. die Grüner-Star-Vorsorge. Augenärzte empfehlen diese ab 40 – sie kostet ab 20 Euro. Hat ein Patient allerdings ein erhöhtes Risiko für ein Augenleiden, etwa bei Diabetes, und ist der Check medizinisch notwendig, dann kommen die Kassen in der Regel dafür auf.