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WER MIT DEM WOLF RANZT - ISEGRIM IM WILDEN WESTEN


JÄGER - epaper ⋅ Ausgabe 40/2020 vom 13.03.2020

+++ WOLFSLAND DEUTSCHLAND +++

ÄNDERUNG DES NATURSCHUTZGESETZES

Der Bundesrat hat einer Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes zugestimmt: Durch eine erleichterte Entnahme von auffälligen Tieren sollen Konflikte mit dem Wolf künftig besser gelöst werden. Durch die Gesetzesänderung haben die Bundesländer nun bessere Möglichkeiten, eigene Verordnungen für ein effektiveres Wolfsmanagement zu erlassen. Das Gesetz enthält zudem Regelungen für die Mitwirkung von Jägern bei Entnahmen, die jeweils geprüft und genehmigt werden müssen. Der Bundesrat beschloss zudem ein Fütterungsverbot für Wölfe sowie die ...

Artikelbild für den Artikel "WER MIT DEM WOLF RANZT - ISEGRIM IM WILDEN WESTEN" aus der Ausgabe 40/2020 von JÄGER. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: JÄGER, Ausgabe 40/2020

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... Verpflichtung der Behörden zur Entnahme von Wolfshybriden aus der freien Natur. Der Deutsche Jagdverband (DJV) sieht in der Novellierung lediglich einen ersten Schritt in die richtige Richtung im Sinne von Deichschutz und Schutz von Nutztieren. Angesichts des schnell und dynamisch anwachsenden Bestands von Wölfen in Deutschland müssen laut DJV weitere Schritte folgen. djv

Rudel Wölfe: könnten nun als Ganzes unter der Mitwirkung von Jägern erlegt werden.


FOTO: STEFAN MEYERS

+++ WOLFSLAND THÜRINGEN +++

JÄGER SOLLEN HYBRIDE SCHIESSEN

In Thüringen paart sich eine Wölfin immer wieder mit streunenden Hunden. Daraus ist nun der zweite Wurf von Hybriden entstanden. Ein weibliches Tier wurde Mitte Februar getötet. Behörden gehen noch von vier weiteren Wolf-Hund-Mischlingen im Revier um den Truppenübungsplatz Ohrdruf aus. Um den Abschuss der weiteren Mischlingsnachkommen zu forcieren, ist nun eine Allgemeinverfügung des Thüringer Umweltministeriums in Kraft. Danach dürfen alle im 275 Quadratkilometer großen Gebiet um den Übungsplatz zugelassenen Jäger die schwarz gefärbten Mischlinge bis Ende des Jahres schießen. Bislang waren nur vom Ministerium beauftragte Jäger ermächtigt. Und bis zum 30. April dürfen die „wolfsfarbenen“ Hybride geschossen werden. Mit der Beschränkung auf den 30. April soll der irrtümliche Abschuss von Wolf oder Wölfin im Revier ausgeschlossen werden. ew

+++ WOLFSLAND NIEDERSACHSEN +++

ÜBER EIN JAHR ERFOLGLOSE WOLFSJAGD

„Verrannt“, „gescheitert“, „völlige Erfolglosigkeit“ werfen Niedersachsens Politiker Umweltminister Olaf Lies (SPD) bei der Jagd auf den sogenannten Rodewalder Rüden vor. Am 23. Januar 2019 vor über einem Jahr hatte er den streng geschützten Wolfsrüden zum Abschuss freigegeben. Die Jagd verschlang viel Geld, hatte bisher aber keinen Erfolg. Alleine der aus dem Ausland geholte Experte kostete 150.000 Euro. Für die CDU ist aus Kostensicht der Zustand nicht zufriedenstellend. Das bisherige Verfahren mache mehr als deutlich, dass man bei der Wolfsjagd „auf die Expertise unserer Jäger angewiesen“ sei, was auch Lies so sieht. Wegen nicht eindeutiger Rechtslage verweigern die sich aber der Wolfsjagd. Wird bei der Jagd aus Versehen ein anderes Tier getötet, macht der Schütze sich womöglich strafbar. Durch das geänderte Bundesnaturschutzgesetz, so hofft Lies, könne er die Jäger ins Boot holen. Deren Sach- und Revierkenntnis könnten helfen, „Problemwölfe“ wie den Rodewalder Rüden schneller aufzuspüren und zu erlegen. ew

+++ KURZ NOTIERT +++

Verkehrsopfer: der in Hessen bis dahin unbekannte Wolf.


FOTO: POLIZEIPRÄSIDIUM FRANKFURT

EINWANDERER

Der Ende Januar im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen überfahrene Wolf war bislang nicht in Hessen nachgewiesen worden. Er kam vermutlich aus Niedersachsen oder Sachsen nach Hessen. gvh

MORDDROHUNGEN

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies hat erneut Todesdrohungen wegen seiner Wolfspolitik erhalten, wie das Ministerium in Hannover mitteilte. gvh

NACHWUCHS

In Rheinland-Pfalz wurden im vergangenen Jahr mehrere Wölfe gesichtet, darunter eine Wolfsfamilie im Westerwald. Bei der Auswertung mehrerer Fotos zeigte ein Bild eine Wölfin mit fünf Jungen. ew

WAIDMANNSHEIL

In der Schweiz gaben die Behörden einen offensichtlich kranken Wolf zum Abschuss frei. Er wurde Mitte Februar von der St. Gallener Wildhut geschossen. ew

KOSTENIRRSINN

Für Zäune und DNA-Untersuchungen gab Schleswig-Holstein bis November mehr als 1,6 Millionen Euro aus. ew

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