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WESTFALEN IM FRÜHLING


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Westfalium - epaper ⋅ Ausgabe 1/2022 vom 17.03.2022

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Bildquelle: Westfalium, Ausgabe 1/2022

Die kultige Kneipe „Hölt‘ne Schluse“ am Max-Klemens-Kanal in Münster erwacht im März zu neuem Leben. Nach dem Tod des letzten Betreibers war sie für mehr als zwei Jahren dicht. Jetzt treten Dietmar Renfert-Deitermann und Yannic Rossmann die Nachfolge an. Die historische Gaststätte ist liebevoll renoviert worden: Der ursprüngliche Charme und die historische Patina sind geblieben. Auf der Karte stehen die beliebten Klassiker: Speckpfannekuchen und Schinkenschnittchen mit Kartoffelsalat und Gürkchen. Zusätzlich gibt es wechselnde Tagesgerichte wie Rinderrouladen, mit Rotkohl und Kartoffeln. Wie gewohnt prasselt in der Deele das Kaminfeuer. Mehr Westfalen gibt es nicht. jb Höltene Schluse, Am Max-Klemens-Kanal 303, 48159 Münster , Öffnungszeiten Mi-So 11:30-22:00 Uhr, Tel. 0151/42435430, www.hoelteneschluse.de

Wisentflüsterer im Ruhestand

Nach mehr als 30 Jahren Fürsorge für seine massigen Schützlinge ...

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... geht Wisentförster Rainer Glunz vom Wisentgehege Hardehausen bei Warburg-Scherfede in den Ruhestand. Den Respekt vor seinen bulligen Wildrindern hat der nun 63-Jährige nie verloren. Als er 1990 nach Hardehausen kam, gab es hier eine renommierte, aber kleine Zuchtlinie mit elf Tieren. Später wurde Hardehausen zum Zentrum der Wisentzucht in Deutschland, eng vernetzt mit dem polnischen Nationalpark Bialowieza, wo das internationale Zuchtbuch für die bedrohte Tierart geführt wird. Das Wisentgehege Hardehausen wurde 1958 eingerichtet. In den 1920er Jahren war international damit begonnen worden, aus einem Restbestand von knapp 20 verbliebenen Tieren der nahezu ausgestorbenen Wildrinder eine Erhaltungszucht aufzubauen. International gibt es derzeit wieder, auch dank der unermüdlichen Arbeit in Hardehausen, mehr als 9000 Tiere. Während der Dienstzeit von Rainer Glunz kamen in Hardehausen 222 Kälber zur Welt. Als dramatisch bewertet er heute die bedrohliche Infektion seiner Herde mit der gefürchteten afrikanischen Blauzungenkrankheit im Jahr 2007. Damals verlor Hardehausen an die Seuche zehn Tiere. Den grundsätzlichen Erfolg der Wisentzucht stellte aber auch dieser Einschnitt nicht in Frage. Die Erhaltung des größten in Europa heimischen Landsäugetiers gilt als Pardebeispiel für die Bedeutung von zoologischen Gärten und Wildgehegen bei der Erhaltung bedrohter Arten. Inzwischen leben knapp 7.000 Tiere wieder in Freiheit, die meisten davon in Polen und im Kaukasus.

hfg

Bequem in die Hauptstadt

Berlin ist Münster ein Stückchen näher gerückt. Für viele Reisenden ist das eine wirklich gute Nachricht – vor allem für Geschäftsreisende, die Termine in der Hauptstadt absolvieren wollen. Morgens hin und abends zurück. Brauchte man bislang mit der Deutschen Bundesbahn für diese Strecke – freilich nur wenn alle Verbindungen pünktlich waren – zwischen vier Stunden und 17 Minuten und drei Stunden und 36 Minuten mit einem Umstieg in Hamm, so kann man inzwischen zweimal pro Tag diese Verbindung bequemer und ganz ohne einen Umstieg bewältigen. Das würde man niemals mit dem Auto und selbst mit dem Flieger nicht schaffen. Die Bahn ist konkurrenzlos. Die schnellste Verbindung mit dem Zug von Münster nach Berlin beträgt dreiStunden und 25 Minuten. Pro Tag kann man aus bis zu zwei direkten Verbindungen wählen. Die Anzahl der Direktzüge können sich an Wochenenden und Feiertagen freilich ändern. Die Bahn bietet insgesamt etwa 25 Verbindungen pro Tag zwischen Münster und der Hauptstadt an. Der früheste Zug von Berlin nach Münster fährt schon um 00:21 Uhr ab. Der letzte Zug von Berlin nach Münster startet um 21:20 Uhr. Die erste direkte Verbindung von Münster nach Berlin startet morgens um 5:33 Uhr, die zweite nachmittags um 16:30 Uhr. Das geht schnell und vor allem bequem, denn die Verbindungen werden mit dem IC und mit dem ICE befahren. Besser geht’s nicht. Die Rückfahrt von Berlin startet um 7:59 Uhr mit einem ICE oder gegen Abend um 18:34 Uhr mit einem IC. Wer sich frühzeitig entscheidet und sein Ticket bucht, der kommt in den Genuss günstiger Sparpreise. Dann kann man bereits ab 29,90 Euro pro Strecke reisen.

jb

Westfalium bekommt zum Jubiläum einen neuen Look

Corona ist auch an Westfalium nicht spurlos vorbeigegangen. Eigentlich wollte das westfälische Magazin für Gesellschaft, Kultur und Lebensart in diesem Frühjahr sein 20-jähriges Bestehen feiern, denn im März 2002 erschien die erste Westfalium-Ausgabe. Aber Mitte vergangenen Jahres, als der Beginn der Vorbereitungen für die Jubelfeier anstand, setzten sich die Corona-Pessimisten im Verlag durch – und behielten Recht. Obwohl es im vergangenen Sommer durchaus Hoffnung gab, dass der tückische Stachelvirus seinen Schrecken verliert, lähmt er heute noch immer das gesellschaftliche Leben und wir hätten eine Jubiläumsfeier in diesem Frühjahr wahrscheinlich absagen müssen. Damit nicht genug: Wegen der allgegenwärtigen Lieferengpässe müssen wir die verhinderte Jubiläumsausgabe auf Papier drucken, das nicht der von unseren Lesern gewohnten Qualität entspricht. So gibt es für Westfalium zum 20. Geburtstag nur eine kleine Verjüngungskur: Mit dieser Ausgabe erscheint die Zeitschrift in einem behutsam aufgefrischten Look, neue Schriften und mehr Illustrationen sollen den Twen auch in den kommenden Jahren gut aussehen lassen. Die große Jubiläums-Sause ist jetzt zum 25. Geburtstag geplant.

wg

Soziales Jahr: Berufswelt kennenlernen

Ein Freiwilliges soziales Jahr (FSJ) ist eine Möglichkeit, nach der Schule Berufswelt-Einblicke zu bekommen und gemeinnützig aktiv zu sein. Das geht unter anderem in Krankenhäusern, Altenheimen, Kindergärten, Schulen, Sportvereinen und kulturellen Einrichtungen. Zum Beispiel beim Kulturbüro Münsterland: Dort werden aktuell junge Erwachsenen bis 27 Jahre gesucht, die ein FSJ machen möchten. „Bei uns können FSJlerinnen und FSJler nicht nur in einen Bereich reinschauen, sondern Kunst-und Kulturschaffende aus vielen Sparten kennenlernen“, sagt Simone Schiffer, Projektmanagerin beim Kulturbüro des Münsterland e.V. Jolie Draht (Bild, 2.v.l.) hat 2021 ihr Soziales Jahr im Kulturbüro beendet. Ein ausführliches Interview gibt es online auf www.muensterland.com/fsj-kultur. Bewerben können sich Interessierte bis zum 15. März auf www.freiwilligendienste-kultur-bildung.de. Möglichkeiten für ein Freiwilliges Soziales oder Ökologisches Jahr – oder auch halbes Jahr – gibt es in ganz Westfalen. Die Angebote richten sich in der Regel an junge Menschen bis 26 Jahre. Mindestvoraussetzung ist, dass die Schulpflicht absolviert ist. Für die Freiwilligenarbeit gibt es Taschengeld, zum Teil Unterkunft und Verpflegung, eine beitragsfreie Kranken-und Sozialversicherung. Weitere Informationen zum Thema Freiwilliges Jahr gibt es online: www.pro-fsj.de, www.ich-will-fsj.de, www.foej.de.

tt

Kollektive Freude in Schmallenberg

Als Hannah Neise in Peking auf dem Skeleton mit Bahnrekord den Sieg holt, hat sie Historisches geschafft, auch lokalhistorisch: Schmallenbergs erste Olympiateilnehmerin ist auch Schmallenbergs erste Goldmedaillengewinnerin. „Das ist das absolut sensationellste, überraschendste Gold in Yanqing“, jubelt auf Europsport der Live-Kommentator: „Alle wollen solche Nerven haben wie die 21-Jährige.“ In Sachen Nerven hat offensichtlich Mama Kerstin aktive Beiträge geleistet, verrät der Sauerland-Reporter des WDR: Hannah Neise „wendet die Entspannungstechniken an, die sie von ihrer Mutter gelernt hat.“ Das hat offensichtlich hervorragend funktioniert. Nach Platz sieben im ersten Lauf und Platz eins in den Läufen zwei und drei ist die Juniorenweltmeisterin am 12. Februar auf einmal die Topkandidatin auf Gold. Da kommen Erwartungshaltungen auf. Die bringen die Sauerländerin sprichwörtlich nicht aus der Bahn. Auch in Lauf vier legt sie eine Bestzeit hin, Sieg mit über sechs Zehntel Sekunden Vorsprung. Wer nachempfinden möchte, welche Spannung beim Public-Viewing auf dem Schmallenberger Schützenplatz herrschte, sollte sich an die Public-Viewing-Erlebnisse des Fußball-Sommers 2006 erinnern. Mit dem Unterschied, dass Skeleton-Gucken noch eine Kategorie spannender ist. Bei jedem Lauf kann Entscheidendes passieren. Und Hannah war als Führende ganz zum Schluss dran. Entsprechend befreiend der Schmallenberger Jubel. Und Freude in der Heimat. Hannah Neise und ihre Teamkolleginnen und -kollegen haben sich herausragende sportliche Ergebnisse erarbeitet. Damit machen sie auch auf die gemeinschaftliche Leistung im Sauerland und in NRW aufmerksam. Vier Medaillen, zwei Gold, eine Silber und eine Bronze, zudem zwei vierte und zwei achte Plätze lautet die regionale Bilanz im Eiskanal von Yanqing. So erfolgreich waren Athletinnen und Athleten des Nordrhein-Westfälischen Bob-und Schlittensportverbandes (NWBSV) noch nie bei Olympischen Winterspielen.

tt

www.hannah-neise.de

Ab an die Nordsee

Diese Challenge hat es in sich: Langstrecken-Paddeln ist nix für jedermann. Dafür braucht man Ehrgeiz und Durchhaltewillen. Prof. Dr. Dr. Birgit Burkhardt aus Münster will sich dieser Herausforderung stellen. Die Professorin ist Kinderonkologin und arbeitet am Universitätsklinikum Münster. „Ab an die Nordsee“ heißt ihre SUP-Challenge 2022. Sie will mit ihrem Paddel-Marathon etwas Gutes tun. Auf ihrer rund 250 Kilometer langen Route von Münster bis nach Greetsiel will sie mit jedem zurückgelegten Kilometer Spenden sammeln. Pro Kilometer Strecke können zwei Cent, fünf Cent, zehn Cent oder natürlich höhere Beträge gesetzt werden. Gestartet wird am 14. Mai 2022 im Stadthafen von Münster, dann geht es in neun Etappen über den Dortmund-Ems-Kanal bis nach Greetsiel. Das Ziel soll am 22. Mai erreicht werden. Unterwegs gilt es für sie, zwölf Schleusen und sieben Wehre zu überwinden. Beim Tragen an Land erweist sich das Board als unhandliche Last. Die 13,8 Kilo Gewicht müssen über schmale Wege und Pfade zur nächsten Einstiegsstelle geschleppt werden. Die Spenden werden zu 100 Prozent weitergegeben – zu gleichen Teilen an den Verein Herzenswünsche e.V. in Münster und die Stiftung Bürger für Münster, die damit Kinder-und Jugendprojekte umsetzen kann.

jb

www.supchallenge2022.de

750 JAHRE BURG VISCHERING: Ein großes Jubiläumsprogramm wartet auf Besucherinnen und Besucher der Burg Vischering in Lüdinghausen. Seit 1972 dient die eindrucksvolle Wasserburg als Museum, Ausstellungs-und Veranstaltungsort des Kreises Coesfeld unter dem Motto: „Museum. Kunst. Kultur.“

Noch bis zum 29. Mai zeigen renommierte Künstlerinnen und Künstler in der Ausstellung „Making History“ ihre Sicht auf die Burg Vischering, auf ihre Geschichte und Motivik. Durch die Arbeiten ist sozusagen eine neue „Kunst-Geschichte“ der Burg entstanden. Im Rahmen von 750 Jahre Musikgeschichte lädt das Duo Andromeda am 1. Mai zu einem interaktiven Kinderkonzert auf Burg Vischering ein, bei dem die jungen Konzertbesucherinnen und -besucher aktiv in das Geschehen eingebunden werden. Mit KnightNight am 13. Mai präsentiert die Burg Vischering ein neues Open Air-Konzertformat, dass sich gezielt an jüngere Erwachsene richtet. Zur Premiere kann sich das Publikum auf die Waveland Gang freuen. Als zweiter Act liefern Die Lieferanten aus Münster auf der Bühne ab.

Der Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten wird das Internationale BurgJazz-Festival Lüdinghausen, das vom 17. bis zum19. Juni zwischen den Burgen Vischering und Lüdinghausen stattfindet. Dabei sind u. a. die deutsche Jazzband Triosence, das Emil Brandqvist Trio aus Schweden, Jean-Marie Machado Quartett mit Keyvan Chemirani und dem Album „Majakka“, Vincent Segal und Jean-Charles Richard aus Frankreich, Kit Downes aus Großbritannien sowie Aki Rissanen aus Finnland.

Ein facettenreiches Programm sorgt auf mehreren Bühnen für wahren Musikgenuss. Kulinarische Angebote runden das Programm ab.

pit

Burg Vischering, Berenbrock 1, 59348 Lüdinghausen, Öffnungszeiten: Di-So 10:00-18:00 Uhr, Tel. 02591/79900, www.burg-vischering.de

Neuer Blick aufs alte Schloss

In der Sennegemeinde Hövelhof tun sich mitten im Ortskern seit dem Abriss der ehemaligen Gaststätte „Zur Alten Post“ neue Perspektiven auf. Das auch als „Gasthaus Möller“ bekannte Gebäude verstellte bislang die Blicke auf das ehemalige Jagdschloss. Dieses war erst in den vergangenen Jahren aufwändig saniert und zusammen mit seinem Schlosspark neu hergerichtet worden. Der imposante Fachwerkbau leuchtet jetzt auffällig zwischen den Bäumen hindurch. Gab es noch vor dem Abriss des alten Gasthofs Petitionen gegen einen Abriss, so plädieren inzwischen viele dafür, das Grundstück nicht wieder neu zu bebauen. Die derzeitigen Pläne sehen nämlich eine Neubebauung mit einer gleichzeitigen Nutzung des umliegenden Bereichs als Biergarten vor. Der Neubau würde dann allerdings erheblich schmaler ausfallen als das Vorgängergebäude, dass durch den Anbau einer Kegelbahn eine große Sichtbarriere darstellte. hfg

Veltins legt um 5,1 Prozent zu

Mit einem Ausstoß von 3.095 Millionen Hektolitern hat die Brauerei C. & A. Veltins (Meschede-Grevenstein) im zurückliegenden Geschäftsjahr ihren Wachstumskurs fortgesetzt und damit 5,1 Prozent zugelegt. Nach einer leichten, aber immer noch unzureichenden Erholung der gastronomischen Fassbierabsätze (+9,9 Prozent) konnte das Handelsgeschäft das Traditionsunternehmen kraftvoll nach vorn bringen, hieß es jetzt bei der Video-Bilanzpressekonfererenz der Sauerländer Bierbrauer. Sehr zufrieden waren die Grevensteiner mit der Entwicklung des hellen „Pülleken“. Das ausschließlich in der 0,33-Liter-Mehrwegflasche erhältliche Bier trug immerhin 204.000 Hektoliter zum Gesamtausstoß bei und ist damit die erfolgreichste Einführung in der Brauereigeschichte. pit Brauerei C.& A. VELTINS GmbH & Co. KG, Tel. 02934/9590, www.veltins.de

Femeiche ist Nationalerbe-Baum

Einer der ältesten Bäume Deutschlands, die 800 bis 1000 Jahre alte Femeiche in Raesfeld-Erle ist offiziell Deutschlands 12. Nationalerbe-Baum und damit der erste in dieser Kategorie ausgezeichnete Baum in Westfalen. Im Projekt „Nationalerbe-Bäume“ sollen letztlich die 100 beeindruckendsten Altbaum-Exemplare Deutschlands erfasst und für die Zukunft gesichert werden. Notwendige Pflegemaßnahmen werden durch einen speziell dafür eingerichteten Fond gewährleistet. Leiter des Kuratoriums Nationalerbe-Bäume ist der Dresdener Forstbotaniker Prof. Andreas Roloff, in Kooperation mit der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft (DDG). Wie bei anderen Uraltbäumen auch, bleibt das tatsächliche Alter der Femeiche, die früher auch Ravenseiche hieß, spekulativ. Viele Wissenschaftler gehen jedoch davon aus, dass es sich um Deutschlands ältesten Baum handelt. Schon vor 250 Jahren hat der mächtige Titan damit begonnen, seine Krone zurückzuziehen. Mit einem Stammumfang von 12,45 Metern – um die noch lebenden Stammteile herumgemessen – ist die Femeiche jedoch immer noch Deutschlands dickste Eiche. Ihre ehemalige Bedeutung als Feme-Gerichtsbaum ist nachgewiesen. So mancher Schwerverbrecher hat hier sein Leben beenden müssen. hfg Kuratorium Nationalerbe-Bäume, Tel. 0351/46331202, www.nationalerbe-baeume.de

Seit 75 Jahren gehört Lippe zu NRW

Durch die britische Militärverordnung verlor nach dem 2. Weltkrieg der damalige Freistaat Lippe, hervorgegangen aus dem ehemaligen Fürstentum, seine Souveränität. Doch während das Fürstentum Schaumburg-Lippe zu Niedersachsen kam, entschloss man sich in Detmold für Nordrhein-Westfalen. Wäre es zu einer ursprünglich geplanten Volksabstimmung gekommen, wäre die Sache womöglich anders entschieden worden. Der Präsident der letzten lippischen Landesregierung, Heinrich Drake, konnte jedoch den Westfalen und Rheinländern bessere Konditionen abringen. Und er erkannte die stärkere Wirtschaftskraft des neuen Bundeslandes NRW. In den sogenannten Lippischen Punktationen wurde vereinbart, dass das ehemalige lippische Vermögen unangetastet blieb und wichtige Kultureinrichtungen wie Landestheater und Musikhochschule gesichert wurden. Im März 1953 wurde schließlich über die neue Landesflagge und die neuen Landesfarben von NRW entschieden. Seitdem ist die Lippische Rose Teil des NRW-Wappens. Die Eingliederung Lippes in das Bundesland Nordrhein-Westfalen erfolgte durch die britische Militärverordnung Nr. 77 am 21. Januar 1947. Bedingt durch Corona wurde dieses 75-jährige Jubiläum in Detmold mit einem stillen Festakt gefeiert. hfg

Finaler Ausverkauf bei Sensá

Über Jahrzehnte stand Sensá in Münster für hochwertiges Wohnen und ganzheitliche Einrichtungen. 2020 haben Jutta und Rudolf Keuthen den Standort an der Weseler Straße aufgegeben. Nach 38 Jahren schließt Sensá nun auch sein Einrichtungs-Outlet an der Harkortstraße 5 in Münster mit einem Räumungsverkauf. Bis zum Frühsommer 2022 werden bei Sensá an der Harkortstraße noch hochwertige Premium-Möbel, Polstermöbel, Einzelmöbel, Ohrensessel, Esstischsofas, Einrichtungsteppiche, Leuchten, Kissen, Bilder, Spiegel, Möbelstoffe, Gardinen, Rollenstoffe und Wohnaccessoires angeboten. „Beim finalen Ausverkauf unseres stark reduzierten Einrichtungssortimentes können wir besonders gute Preise machen“, betont Rudolf Keuthen. „Für unsere Kunden ist das ganz sicher eine Einladung zum Sparen bei Premium-Möbeln mit Qualität.“

wg

Sensá Einrichtungshaus, Harkortstr. 5, 48163 Münster, Öffnungszeiten Mo-Fr 10:00-18:00 Uhr, Sa 10:00-17:00 Uhr, Tel. 0251/975000, www.sensa-ausstellungsstuecke.eu, www.ohrensessel.eu, www.esstischsofa.eu

Tipps fürs Eigenheim

Nach einer Pause im Vorjahr findet die Baumesse Bauen & Wohnen wieder als Präsenzveranstaltung in den Messe-Hallen der MCC Halle Münsterland satt. Vom 18. bis zum 20. März stehen die Themen Neubau, Umbau, Sanierung, Renovierung, Finanzierung und Inneneinrichtung im Fokus. Im persönlichen Gespräch beantworten Aussteller Fragen rund ums Handwerk sowie um neue Baumaterialien und -techniken. „Wir empfehlen, bestehende Planungsunterlagen oder Fotos mitzubringen, um konkret auf das Projekt eingehen oder ein Angebot erstellen zu können“, erklärt Dietrich Rengstorf, Veranstalter und Geschäftsführer der Messegesellschaft Bauen & Wohnen. „Wir sind froh über den Neustart“, sagt Rengstorf mit Blick auf 25 Jahre Bauen & Wohnen in Münster. Die Baubranche boome, der Fokus auf das Eigenheim sei seit der Pandemie größer geworden und so auch die Aufgaben, die bei Wohneigentum anfallen. Auf der Bauen & Wohnen treffen Bauherren auf alle Gewerke an nur einem Ort. Zusätzlich zum Messegeschehen finden Vorträge in der Experten-Lounge in Halle Mitte statt.

rio

Messe Bauen & Wohnen, MCC Halle Münsterland, Halle Mitte und Nord, Albersloher Weg 32, 48155 Münster, Tel. 0251/2373532, Öffnungszeiten 10:00-18:00 Uhr, www.bau-messen.de