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WESTFALEN IM SOMMER


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Westfalium - epaper ⋅ Ausgabe 2/2022 vom 19.05.2022
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Bildquelle: Westfalium, Ausgabe 2/2022

Mit dem 1669 erschienenen, reich illustrierten Buch „Monumenta Paderbornensia“ setzte der damalige Fürstbischof von Paderborn und Münster, Ferdinand von Fürstenberg, 24 Orten, Landschaften und Ereignissen ein literarisches Denkmal. Jetzt zeigen Ausstellungen im Stadtmuseum Paderborn (1.5.-28.8.), im Kreismuseum Wewelsburg (22.5.-11.9.) und im Forum Jacob Pins in Höxter (29.5.-28.8.) den Wandel der in dem Buch vorgestellten Themen über die vergangenen 350 Jahre. wg Stadtmuseum Paderborn, Am Abdinghof 11, 33098 Paderborn, Öffnungszeiten Di-So 10:00-18:00 Uhr, Tel. 05251/8811247, www.paderborn.de Kreismuseum Wewelsburg, Burgwall 19, 33142 Büren-Wewelsburg, Öffnungszeiten Do-Fr 10:00-17:00 Uhr, Sa, So, feiertags 10:00-18:00 Uhr, Tel. 02955/76220, www.wewelsburg.de Forum Jacob Pins im Adelshof, Westerbachstr. 35-37, 37671 Höxter, Öffnungszeiten Di-So ...

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Prozession und Kirmes in Warendorf

Mariä Himmelfahrt ist das traditionsreiche Warendorfer Heimatfest im Sommer.

Nach zwei Jahren Verzicht wird Mariä Himmelfahrt in diesem Jahr vom 20. bis zum 23. August wieder ausgiebig gefeiert. Weltweit einzigartig finden hier die christliche Tradition der Marienverehrung, die Mariä Himmelfahrt-Kirmes und das Bürgerschützenfest zusammen. Höhepunkte der volksnahen Marienverehrung sind die Prozession und die feierliche Illumination der neun Marienbögen, die Jahr für Jahr von den Bogengemeinschaften errichtet werden. Sie flankieren den Weg tausender Pilger und Besucher, die sich immer wieder auf den Weg in die alte Hansestadt machen. Das alte Fest ist längst in der Gegenwart angekommen. Während rote Bungen die Stadt zu den Klängen der Marienlieder in gedämpftes Licht tauchen, herrscht auf der Kirmes geschäftiges Treiben: Zahlreiche Spiel- und Fahrgeschäfte sowie unzählige Imbissbuden warten auf den Lohwallwiesen mit schillerndem Jahrmarktgeschehen auf.

wg

Warendorf Marketing, Tel 02581/545454, www.warendorf.de

Der beste Jungkoch im Kreis Paderborn

Lennart Schaffer (Bild) vom Gasthof Spieker in Riege ist der beste Jungkoch im Kreis Paderborn. Sechs Nachwuchsköche aus dem Kreis Paderborn haben sich am 1. März im Restaurant Fischteiche einen heißen Wettstreit um den Paderborner Sparkassen-Pokal für Jungköche geliefert. Gekocht wurde ein anspruchsvolles Drei-Gänge-Menü, das nicht nur der strengen Jury, sondern auch den 85 Gästen schmecken musste. Der 21-Jährige aus Delbrück absolviert eine Koch-Ausbildung im Gasthaus Spieker in Riege. Er hat sich mit dem ersten Platz beim Regionalentscheid für die nächste Stufe des Bundesjugendwettbewerbs des DEHOGA qualifiziert.

Küchenmeister Dirk Tschischke, Vorsitzender der Köchevereinigung Paderborner Land, lobte die sehr guten Leistungen des Nachwuchses. „In der Küche hat alles sehr gut funktioniert.

Auch das Feedback der Gäste war hervorragend. Das ist eigentlich das Wichtigste“, bilanzierte er. Neben den Köchen mussten sich beim Sparkassen-Pokal auch die Hotelfachangestellten beweisen. Platz eins ging hier an Leoni Quikstern vom Hotel Arosa in Paderborn. Bei den Restaurant-Fachangestellten belegte Bah Elhadji Bailo den ersten Platz. Ausbildungsbetrieb ist das Welcome Hotel Paderborn.

wg

275 Jahre Porzellanmanufaktur Fürstenberg

Im Jahre 1747 gründete Herzog Carl I. von Braunschweig auf dem Jagdschloss Fürstenberg an der Weser eine Porzellanmanufaktur. Könige und Fürsten sammelten Porzellan und wollten unbedingt ihr eigenes, weißes Gold herstellen, um von den asiatischen Importen unabhängig zu werden. Die Gründung der Porzellanmanufaktur in Fürstenberg ließ in der Region neue Arbeitsplätze entstehen.

Entscheidend war das für Porzellan unverzichtbare Kaolin, das bei Neuhaus im Solling gefunden wurde. Erst als man 1753 bei der Höchster Porzellanmanufaktur den Arkanisten Johann Kilian Benckgraff abwarb, kam der Erfolg nach Schloss Fürstenberg. Heute ist Fürstenberg Deutschlands zweitälteste Porzellanmanufaktur und steht mit ihrem Markenzeichen, dem gekrönten blauen „F“, international für anspruchsvolle Porzellankunst. 1972 zog die Produktion mit Werksverkauf in eigene Gebäude unterhalb des Schlosses um. Porzellanfreunde finden in Fürstenberg das Museum Schloss Fürstenberg, das die Geschichte der Porzellankunst zeigt, als auch die Manufaktur mit ihrem Werksverkauf. Eine Gastronomie ist ebenfalls vor Ort. Höhepunkt des Museumjahres wird der Tag der offenen Manufaktur im August sein. Porzellanfans, Designliebhaber und Familien sind eingeladen, die sogenannte Weißfertigung zu besichtigen und den Porzellinern bei ihrem Handwerk über die Schulter zu schauen. Auf dem Schlosshof gibt es dann ein Sommerfest mit Mitmachaktionen.

hfg

Museum Schloss Fürstenberg und Porzellanmanufaktur Fürstenberg GmbH, Tel. 05271/96677810, www.fuerstenberg-schloss.com, www.fuerstenberg-porzellan.com

Burg Kakesbeck wird zu „Hogwarts“

Burg Kakesbeck bei Lüdinghausen schlummerte bisher friedlich in ihrer Gräfte. Bald kommt Leben in das Gemäuer aus dem 14. Jahrhundert: Kakesbeck soll zum „Hogwarts des Münsterlandes“ werden. Die Stiftung Burg Kakesbeck bekommt einen neuen Mieter, nämlich den „Magischen Zirkel“. Der Dachverband der deutschen Zauberkünstler verlegt sein umfangreiches Archiv von Appelhülsen auf die Burg. Zum Inventar der Magier zählen Tausende Bände Fachliteratur, historische Plakate, Trick-Utensilien, ganze Nachlässe berühmter Illusionisten und Kuriositäten. Zudem richtet der Verein Fachtagungen mit internationalen Gästen aus, die teils sogar aus Las Vegas anreisen. Zukünftig sollen diese Symposien dann im Rittersaal von Kakesbeck stattfinden. Dazu wird die Burg derzeit aufwendig saniert, natürlich unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes. Auch eine neue Zufahrt und ein großer Parkplatz sollen entstehen. Als Eröffnungstermin ist 2024 angepeilt. Der Kreis Coesfeld unterstützt das Projekt mit großem Elan, da die Burg als Zauberer-Zentrum ein Besuchermagnet werden dürfte. Laut Legende sollen in den Kellergewölben von Kakesbeck drei kopflose Kälber herumspuken, bei denen es sich um die verwunschenen Söhne des ehemaligen Burgherren Lambert von Oer handeln soll.

ck

Stiftung Zauberkunst, Tel. 02541/2849, www.stiftung-zauberkunst.de

Umweltschutz im Gewerbegebiet

In der Gemeinde Kirchhundem entstand mitten im Gewerbegebiet auf einem rund 7.000 Quadratmeter großen Areal aus dem begradigten Rahrbach eine natürlich gestaltete Gewässerlandschaft. Die bietet auf einer Länge von 520 Metern neuen Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Sie ist auch Erholungs- und Freizeitfläche für die Öffentlichkeit. Das Projekt wurde inmitten von umfangreichen Neubauten des Unternehmens Mennekes realisiert. Der weltweit aktive Spezialist für Steckvorrichtungen und Elektromobilitäts-Ladelösungen stellte dafür seine Gewerbeflächen entlang des Gewässers zur Verfügung. Christopher Mennekes, geschäftsführender Gesellschafter: „In Welschen Ennest ist es uns gelungen, unsere Betriebsstätten zu erweitern, neue moderne Arbeitsplätze zu schaffen und gleichzeitig der Natur Lebensund Entwicklungsraum zurückzugeben.“ Das ist auch im Sinne der Kommune. Die kommt mit dem Projekt der Pflicht nach, naturferne Gewässer in ökologisch wirksame, lebendige Systeme umzubauen. Das Land NRW fördert die 480.000 Euro Gesamtbaukosten mit 80 Prozent. Auch Mennekes investiert auf seinem Gelände in die Zukunft. Die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge wird von 50 auf bis zu 100 Ladepunkte ausgebaut. Bei der ausschließlichen Grünstrom-Nutzung findet auch auf den eigenen Dächern Solarstrom-Produktion statt. Zur Reduzierung des CO 2-Ausstoßes wird die Dienstwagenflotte auf elektrisch und teilelektrisch umgestellt.

tt

MENNEKES Elektrotechnik GmbH & Co. KG, Tel. 02723/411, www.mennekes.de

Künftig „Speisen to go“ ohne Abfall

Vorbereiten auf die Mehrweg-Pflicht. Das steht aktuell bei der DEHOGA Ostwestfalen auf der Tagesordnung. Ab 2023 müssen in der EU alle gastronomischen Betriebe, die Speisen und Getränke zum Mitnehmen verkaufen, Mehrwegverpackungen anbieten, so die Information aus Bielefeld. Das gelte bei einer Ladenfläche von über 80 Quadratmetern bzw. für Betriebe mit mehr als als fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie für Filialen von gastronomischen Ketten. Um auch für Einzelunternehmer eine einfache Lösung zu finden, hat der DEHOGA Ostwestfalen mit zahlreichen Mitgliedern eine Fachgruppe Umwelt gebildet. Hier werden die Systeme besprochen und geprüft, um überregionale und möglichst einheitliche Lösungen für die Gastronomie in Ostwestfalen zu finden. Unter anderem: Künftige Mehrwegverpackung dürfen nicht teurer sein als ein in Einweg verpacktes Produkt. Mehrwegbecher müssen für alle Angebotsgrößen von To-Go-Getränken zur Verfügung stehen. Auch in kleineren Betrieben ist Verpackungsabfallvermeidung das Ziel. Hier soll den Kundinnen und Kunden angeboten werden, ihre eigenen Behälter zu befüllen.

tt

DEHOGA Ostwestfalen e.V., Deutscher Hotel- und Gaststättenverband, Tel.0521/68574, www.dehogaow.de

Buntes Klassenzimmer in der Natur

Nach Neuenburg am Rhein in diesem Jahr kommt Höxter im nächsten: Von April bis Oktober 2023 ist die Stadt an der Weser Austragungsort der Landesgartenschau NRW (LGS). Ein Bauwagen à la Peter Lustig im Weserbogen soll das Klassenzimmer der LGS werden. „Kein traditionell grünes, aber buntes“, so LGS-Geschäftsführer Jan Sommer. Es wird ein Draußen-Lernort für Kinder und Jugendliche, der über Natur- und Umweltbildung hinausgeht. Themen wie Archäologie und Kultur, Migration und Inklusion werden mit aufgenommen. 42 Vertreter von Bildungseinrichtungen sollen den Garten-Lernort mit Leben füllen und Kurse für Kindergärten, Schulen und Kindergeburtstage anbieten. Geplant ist unter anderem ein Hügel mit Sitzsteinen und Hochbeet in der Nähe. Nah dran sind der Landwirtschaftsbeitrag mit dem Demonstrationsanbau von Feldfrüchten, Nutztierhaltung und Erdbeerfeld, ein Naschgarten unter der Agri-Photovoltaikanlage, naturnahe Gärten, Blühwiese, Remtergarten und Obstplantage. Gestartet werden soll nach Ostern 2023. Wer einen Kurs anbieten oder unterstützen möchte, meldet sich unter a.gruender@hoexter.de oder Tel. 05271/9634050.

rio

Landesgartenschau Höxter 2023 gGmbH, Westerbachstr. 45, 37617 Höxter, Tel. 05271/9634050, www.landesgartenschau-hoexter.de

Jubiläum „1250 Jahre OberMarsberg“

Geschichte erleben, dazu bietet das Jubiläum „1250 Jahre OberMarsberg“ Gelegenheit. Die Eroberung der sächsischen Eresburg durch Karl den Großen und die Christianisierung der Region jährt sich 2022 zum 1250. Mal. Die Obermarsberger haben dazu ein umfangreiches Jahresprogramm realisiert. Mit dem Musicals „Magic Moments aM Mons Martis“ gelang im April ein Gemeinschaftserlebnis, das gleich dreimal in der Obermarsberger Schützenhalle aufgeführt werden musste. Mehr als 100 Mitwirkende waren im Einsatz. „Mit Schwert und Kreuz – Karl der Große -Sachsen und die Eresburg“ lautet der Titel der Ausstellung, die am 19. August im Marsberger Museum eröffnet wird. Heiner Duppelfeld, studierter Historiker und ehrenamtlicher Leiter des Museums, hat sich mit den Ereignissen vor über 1000 Jahren beschäftigt. Auf der Suche nach Exponaten schrieb er über 60 Museen und Bibliotheken im In- und Ausland an.

Ein professionell präsentiertes Ergebnis erwartet die Ausstellungsgäste. Duppelfeld ist es ein Anliegen, eine „verklärte folkloristische Sicht“ auf die Zeit Karls des Großen und die Christianisierung zu korrigieren. Wer im historischen Gewand geschichtliches Ambiente fröhlich erleben will, bekommt am 3. und 4. September in Obermarsberg Gelegenheit, beim 10. historischen Markt.

tt

Förderverein Historisches Obermarsberg e.V., Tel. 02992/1281, www.obermarsberg.com

Benachteiligte Kinder ins Leben führen

„Es gibt eine Menge guter Gründe, Kindern zu helfen“. Das sagen Susanne und Bernd Krispin nicht erst, seitdem Corona den Alltag und die psychische Gesundheit von Kindern stark herausgefordert hat. Das Ehepaar aus Dortmund hat 2019 die Stiftung Kinderglück gegründet. Mit ihr setzen sich die beiden für Kinder und Jugendliche ein, „deren Weg in die Welt mit Stolpern beginnt. Aber auch sie sollen Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe erfahren. Inklusion und Integration zu fördern ist uns ein großes Anliegen“, sagen die Krispins, die jeden Tag dankbar für ihre gesunden Kinder sind. „Das ist nicht selbstverständlich. Kinderarmut, Traumata, Krankheit und problematische familiäre Verhältnisse verhindern oft ein unbeschwertes Aufwachsen.“ 2006 gründeten sie zunächst den Verein zur Gründung und Förderung der Stiftung Kinderglück Dortmund. Der fand mehr und mehr Unterstützer, Spender wie Ehrenamtliche. Die Gründung der Stiftung mit Sitz in Dortmund erfolgte im Oktober 2019. Neun eigene Hilfsprojekte werden dauerhaft geplant und durchgeführt, mit denen mehr als 10.000 Kinder erreicht werden. Die Stiftung arbeitet mit Einrichtungen wie Jugendämtern, Kinderschutzbund, Kliniken oder Jugendhilfezentren zusammen. Kinderglück übernimmt unter anderem Ferienpatenschaften, überwiegend in Deutschland sowie in der Kinderglück-Finca auf Mallorca. Eine Halle in Holzwickede dient als Basis für viele Projekte. Hier läuft unter anderem das in Deutschland mit Abstand größte Schulranzenprojekt (Foto) zusammen, dessen Planungen für dieses Jahr auf Hochtouren laufen. Zum 1. Mai wurde die Marke von 3.200 beantragten Tornistern überschritten. Hinzu kommen benötigte Ranzen für ukrainische Flüchtlingskinder. „Wir haben große Probleme, das Projekt dieses Jahr finanziell zu stemmen“, so Bernd und Susanne Krispin.

rio

Stiftung Kinderglück, Projektbüro Kinderglück-Halle, Gottlieb-Daimler-Str. 33, 59439 Holzwickede, Tel. 0231/99789080, www.stiftung-kinderglueck.de

Nacht der Kunst in Münster

Der Schauraum Münster soll in diesem Jahr endlich wieder im vertrauten Stil stattfinden. Der nächste Schauraum findet vom 1. bis zum 3. September 2022 statt. Höhepunkt soll die Nacht der Museen und Galerien am Samstag, den 3. September 2022 werden. Wegen der Corona-Pandemie hieß es im vergangenen Jahr noch: „Schauraum anders!“ Das sonst übliche Programm war stark eingedampft. Trotzdem: Ganz aufgeben mochte man die Nacht der Museen und Galerien nicht. Jetzt soll die Gemeinschaftsproduktion von Münster Marketing und dem Kulturamt der Stadt Münster in Zusammenarbeit mit den Museen und Galerien und in Kooperation mit der Initiative Starke Innenstadt (ISI) zu alter Strahlkraft finden. Jedes Jahr am ersten Samstag im September öffnen Museen, Galerien und andere Ausstellungsorte von 16 bis 24 Uhr ihre Pforten zur„Nacht der Museen und Galerien“. In diesem Jahr sollen auch wieder viele Sonderprogramme angeboten werden, die in dieser Form und Dichte nur beim traditionellen „Schauraum“ zu erleben sind. Wer nicht auf eigene Faust losziehen möchte, kann einen fachkundig geführten Rundgang oder eine Bustour des Kulturamts buchen. Alle Touren und Rundgänge sind kostenfrei.

jb

Kulturamt der Stadt Münster, Tel. 0251/4924109, www.stadt-muenster.de/kulturamt

Zukunft in Südwestfalen leicht gemacht

Einfach die Südwestfalen machen lassen, wenn man raus will aus der Großstadt. Das bietet die Südwestfalen Agentur an: „Melde Dich – wir erstellen gerne kostenlos einen Steckbrief von Dir und versenden ihn an knapp 400 Unternehmen in der Region. Schreibe dazu einfach kurz an: willkommen@suedwestfalen.com.“ Unter dem Titel „Komm und bleib – Was kann Südwestfalen für Dich tun?“ hat die Regionalagentur weiteres im Angebot. Ihr Ziel: Sich für eine Zukunft zwischen Soest und Siegen, Marsberg und Schalksmühle zu entscheiden soll möglichst einfach sein. In der Region der Weltmarktführer ist der Mittelstand gut aufgestellt und braucht immer gute Leute. Es gibt die Möglichkeit, dem Zufall eine Chance zu geben: Unter www. bewerberpool-suedwestfalen.com die Bewerbungsunterlagen hochladen und sich finden lassen. Zielstrebiger geht es mit einem ausführlichen Gespräch. Terminbuchung unter www.suedwestfalen.com/undbleib. Regelmäßig stellen sich Unternehmen virtuell vor. Aktuelle Termine: www.match-suedwestfalen.com. Für alle, die nach einer Zeit in der Ferne nach Südwestfalen zurückkehren wollen, gibt es das Projekt „Heimvorteil“ unter www.heimvorteil-hsk.de

tt

Südwestfalen Agentur GmbH, Simone Epe, Tel. 02761/8351104, www.suedwestfalen.com

Soester Kultur vielfalt

In Soest gibt es vom 10. bis zum 12. Juni reichlich Kultur zum Mitmachen, Zuschauen und Zuhören. „Die KULTRUExplosion SO ARTig!? 2022“ nennt sich das Kulturwochenende: über 30 Kulturakteure an über 20 Kulturorten mit über 30 Kulturprojekten und über 60 Kulturbeiträgen. Alle zwei Jahre präsentiert sich die Soester Kulturszene. Zum üppigen Programm gehören „Tage der offenen Ateliers“ mit acht Akteuren und Akteur-Gemeinschaften, die sich bei der Arbeit über die Schulter schauen lassen. Führungen bieten unter anderem das Museum Wilhelm Morgner und der Raum Schroth an. Das Kulturparlament Soest lädt zur Glasmalerei-Tour in Soester Kirchen ein. Selbst aktiv werden geht auch. Zum Beispiel mit Johannes Kimmelgroß beim Rakel-Workshop im Hauptbahnhof Welver und beim „Malen aus dem Bauch heraus“ mit Silke Wrede oder beim „Malen nach Modell“ im Atelier Osthofe. Petra Jordan zeigt, was „Urban Sketchings“ ist. Im LiebesLeben Museum gibt es zur Ausstellung „Machtvolle Frauen – Symbole der Weiblichkeit“ einen Workshop zum Thema „erfolgreich investieren“. Live-Musik ist ebenfalls vertreten, auch Tanz, Lesungen, Diskussion und Streetart (Foto).

tt

KulturBüro Soest, Tel. 0176/62566173, www.soestart.de

Die Suche nach den Gastgebern von morgen

Mit Hightech vom Feinsten ist der Hotel- und Gaststättenverband Westfalen (DEHOGA) jetzt auf Jobmessen, Marktplätzen und vor Schulen im ganzen Land auf der Suche nach den Gastgebern von morgen. Das „Gastromobil“ der DEHOGA-Botschafter, ein speziell ausgestatteter Mercedes-Van, ist mit Virtual-Reality-Brillen ausgestattet, über die Besucher einen dreidimensionalen Imagefilm über das Gastgewerbe anschauen können und so einen tiefen Einblick in den Alltag der Gastro-Azubis gewinnen. In dem Film präsentieren Auszubildende des Winterberger Romantik Berghotel Astenkrone und ihr Chef Jörg Templin einige der vielen Facetten ihres Gastgeber-Berufs. Am 4. Mai machte das Gastromobil mit Jane Wagner (Bild, l.), Auszubildenden-Beauftragte des Romantik Berghotel Astenkrone und den Auszubildenden Charlene Kunze (Bild, r.) und Kirsten Luckai bei der Ausbildungsbörse in der Schützenhalle von Medebach Station. „Der Andrang bei unseren Virtual-Reality-Brillen hat unsere Erwartungen übertroffen“, freut sich Jörg Templin über die große Resonanz auf der Ausbildungsmesse. „Es war gar nicht genug Zeit, dass alle Interessenten unseren 3D-Film mit der Brille anschauen konnten.“ Der Astenkrone-Chef hat die Gastromobil-Aktion beim DEHOGA Westfalen mit initiiert und von Anfang an begleitet. „In den nächsten Wochen wollen wir unser Mobil gezielt vor Schulen im Sauerlandkreis einsetzen“, erklärt Templin weiter.

wg

DEHOGA Westfalen, Tel. 02385/93270, www.dehoga-westfalen.de

Gut behütet in den Sommer

Leicht und romantisch: Mit einem luftigen Sommerhut aus der Hutmanufaktur in Osnabrück glänzt die Trägerin an sommerlichen Abenden genauso wie beim nächsten Gartenfestival. „Die italienische Seidenblume kann abgenommen werden“, erklärt Hutmanufaktur-Chefin Stephanie Garbert mit einem Augenzwinkern. Der gekonnte Mix von Stroh und Stoff gibt der handgemachten Kopfbedeckung Eleganz und einen rustikalen Touch. Garbert hat ihr Handwerk in Düsseldorf gelernt.

Nach Stationen am Theater Oberhausen und in Oldenburg leitete sie zehn Jahre lang die Werkstatt des alteingesessenen Geschäfts der Familie Altensell in Osnabrück. Als diese aus gesundheitlichen Gründen das Geschäft aufgaben, eröffnete sie im Herbst 2018 die Hutmanufaktur, in der Damen- und Herrenhüte aus eigener Herstellung und von namhaften anderen Herstellern zu finden sind.

wg

Hutmanufaktur, Kamp 13, 49074 Osnabrück, Öffnungszeiten Di-Fr 11:00-18:00 Uhr, Sa 11:00-16:00 Uhr, Tel. 0541/67370171, www.hutmanufaktur-osnabrueck.de

Paderborn feiert Liborius

Mit der Erhebung der Reliquien des heiligen Liborius und der traditionellen Pontifikalvesper im Paderborner Dom (Bild) beginnt am Freitag, dem 22. Juli in der Domstadt die Libori-Festwoche. Nach zwei Jahren „Libori Light“ soll das wichtigste Paderborner Fest in diesem Jahr wieder wie gewohnt ausgiebig gefeiert werden. Am Sonntag wird der Schrein mit den Gebeinen des heiligen Liborius in einer Prozession durch die Stadt getragen und am übernächsten Dienstag, dem Libori-Dienstag, wieder in der Domkrypta beigesetzt.

Während der Pontifikalvesper zur Aussetzung des Liborischreins und der Festandacht zur Beisetzung des Schreins wird von Bläsern der mit Orgelklängen begleitete „Libori-Tusch“ gespielt, der die Gegenwart des Heiligen ankündigen soll. Zu den religiösen Zeremonien kommen bei Libori viele irdische Vergnügen: Die fast einen Kilometer lange Kirmesmeile auf dem Liboriberg sorgt für abwechslungsreichen Kirmes-Spaß, und auf dem Pottmarkt zwischen Dom- und Marktplatz finden Besucher alle möglichen Gebrauchsgegenstände und Leckereien. Auf dem Rathausplatz gibt es den Bierbrunnen und auf der „Plaza Europa“ finden Besucher internationale kulinarische Spezialitäten. Dazu gibt es Konzerte, Straßenmusik und Kleinkunst.

Zum Abschluss der Festwoche wird am Sonntagabend (31. Juli) ein Höhenfeuerwerk über dem Paderquellgebiet gezündet.

hfg/wg