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WHOLIGANS! THE WHO


musikexpress - epaper ⋅ Ausgabe 7/2021 vom 10.06.2021

ME-HELDEN

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N° 119 HELDEN

Man kann diese Heldensaga mit Rock’n’Roll-tauglichen Impressionen beginnen. Etwa damit, dass das Konzertpublikum der Sechziger- und Siebzigerjahre früher oder später Blut sah. Konkret jenes, das von Gitarrist Pete Townshends geschundenen Fingern tropfte. Ebenfalls erhellend: Dass diese Band mit einem Schlagzeuger namens Keith Moon gesegnet war, der mit dem Adjektiv „verhaltensoriginell“ nur unzureichend charakterisiert werden konnte. „Durchgeknallt“ trifft es vermutlich besser. Man kann erwähnen, dass Bassist John Entwistle, ganz klischeemäßig‚ mit einer Hure im Bett und zu viel Kokain im Blut, tatsächlich im „Hard Rock Hotel & Casino“ der Stadt Paradise in selbiges eincheckte, während Sänger Roger Daltrey, gelernter Blechschlosser, im Studio einst gerne mal die Fäuste fliegen ließ, wenn er sich vom sarkastischen Kunststudenten Townshend oder dem vorlauten Lästermaul Moon ...

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... allzu sehr provoziert fühlte. Zwar wären damit auch die wichtigsten Protagonisten vorgestellt, nur lagen zwischen diesen Ereignissen mitunter einige Jahrzehnte. Gerecht wird man ihnen damit also nicht.

Gegründet 1964, liegt eigentlich liegt alles auf dem Tisch, was The Who seither ausmacht: zwölf Studioalben, drei Kinofilme, jede Menge Konzertmitschnitte, allerlei Dokumentationen und reichlich Literatur. Nur liegt es eben – mehr noch als bei anderen Säulenheiligen britischer Rock-Kultur, deren Schaffen zeitlich begrenzter war (The Beatles) oder stilistisch homogener ausfiel (The Rolling Stones) – im Auge und Ohr des Betrachters, wofür man die Band bewundert oder geringschätzt. Die Auswahl ist groß, beginnend bei den grimmigen, elegant gekleideten Mods der Jahre 64/65, die einerseits beseelt waren von amerikanischem R’n’B, andererseits die Pop-Harmonien der Beach Boys schätzten, was sich dann auch genau so auf ihrem Debütalbum MY GENERATION widerspiegelte. Als laut, anzüglich und moralisch zweifelhaft galten der Erwachsenenwelt des Jahres 1965 auch andere Bands, allen voran die Rolling Stones, nur war es eben jene Textzeile aus dem Titelsong des Albums, die am bevorstehenden Clash der Generationen keinen Zweifel mehr lassen konnte: „Hope I die before I get old“. Lieber sterben, als so zu werden wie ihr – drastischer konnte man die Verachtung für die als autoritär und selbstgerecht empfundene, durch und durch materialistisch geprägte Wirtschaftswunderwelt kaum ausdrücken. In wie vielen Interviews Pete Townshend seitdem bekunden musste, eigentlich ganz froh darüber zu sein, dass er noch am Leben ist, lässt sich nur erahnen.

Was die offen zur Schau gestellte Wut authentisch erscheinen ließ, waren einerseits die als Konzerte getarnten Happenings, in denen Moon und Townshend, Letzterer inspiriert von der „Auto- Destructive Art“ Gustav Metzgers, ihr Instrumentarium zerlegten, andererseits Interviews, in denen sich ein blasiert näselnder Townshend über die offenkundige Blödheit einer abgestumpften Öffentlichkeit ausließ, die man eben nur noch mittels voll aufgedrehter Verstärker und ritueller Zerstörungsorgien erreichen könne. Er war ja auch einer der Ersten, der Marshalls 100-Watt-Verstärker konsequent missbrauchte. Wer nicht hören wollte, musste fühlen.

Dass sich The Who auch optisch vom Gros uniformer Beatles- Klone abhoben, polarisierte zusätzlich. Den sakrosankten, patriotisch aufgeladenen Union Jack oder die Kokarde der Royal Air Force zu modischen Pop-Art-Accessoires zu degradieren, kam für brave Bürger Britanniens einer Entweihung nationaler Symbole gleich. Böse Provokation! Erst recht, wenn sie auch noch mit prunkvoll billigen Feuerwehrorden, profanen Vereinsabzeichen und albernen Werbe-Buttons kombiniert wurden. Im „swingenden“ Großraum London, wo The Who als lokale Größen galten, mochte diese Art von Humor, modischem Statement oder offensiver Exzentrik gut funktionieren, in der Provinz drohten Lederjackentypen auch mal mit Prügel. (Roger, tu doch was!) Die Heldenverehrung für diese zynischen Bühnen-Vandalen und aggressiven Nonkonformisten nahm außerhalb des Mainstreams jedenfalls schon früh Gestalt an. Warum? The Who waren einfach die Krassesten. Das genügte.

Wie bei den meisten Kollegen spielten anfangs auch in ihrem Schaffen Single-Veröffentlichungen die entscheidende Rolle. Aber immerhin boten sie Texte, die sich vom trivialen Boy-Meets- Girl-Konzept abhoben, was sich in griffigen Babyboomer-Zeilen wie „I was born with a plastic spoon in my mouth“ (aus „Substitute“) oder unerhörten Themen wie Gender-Identität („I’m A Boy“) und Masturbation („Pictures Of Lily“) manifestierte. Pete Townshend, aufmerksamer Beobachter der Konkurrenz, verstand jedoch, wohin die Reise gehen würde. Den Song „Music Must Change“ schrieb er zwar erst 1978 im Angesicht der Punk-Ära, doch schon 1966 suchte er neue Inspirationen, zumal die Animositäten innerhalb der Band bedenklich zunahmen – The Who waren eben eine Ansammlung launischer Individualisten, keine eingeschworene Gemeinschaft. Um den Laden zusammenzuhalten, musste Townshend liefern, denn Gastspiele im Folkparken des schwedischen Halmstads, im Pavilion Ballroom zu Worthing oder dem Jaguar-Club in Herford mochten aller Ehren wert sein, die finanzielle Lage war dennoch desaströs. Wer nahezu allabendlich sündteure Instrumente zu Brennholz verarbeitete, die Boutiquen der Carnaby Street leer kaufte, in Londoner Edel-Clubs eine Lokalrunde nach der anderen schmiss und stolz vor neuen Sportwagen posierte, musste das als Kollektiv irgendwie gegenfinanzieren. The Who waren chronisch pleite. Andererseits: Diese hedonistische, zutiefst antibürgerliche Scheißegal-Attitüde, von der Presse mal bewundernd, mal moralinsauer, aber immer genüsslich seziert, faszinierte die Fans. Yolo!

WHO ARE YOU?

(v.l.) John Entwistle bei Waldhorn-Aufnahmen zu „Don't Look Away“ in den Londoner CBS-Studios 1973, Roger Daltrey in seiner He- Man-Phase 1976, Keith Moon im Studio 1973 und Pete Townshend bei einem der vielen verlustreichen Duelle E-Gitarre vs. Verstärker, hier im März 1976 in Leicester.

EINE PERFEKTE MISCHUNG AUS GRÖSSENWAHN UND INNERER VERZWEIFLUNG.

The Who liefen um 1967 dennoch Gefahr, als gestrig wahrgenommen zu werden. Mit PET SOUNDS, SGT. PEPPER’S LONELY HEARTS CLUB BAND und kalifornischen Jam-Bands wurden neue Kapitel aufgeschlagen, The Who konkurrierten jetzt mit Cream und Jimi Hendrix. Lautmalerisch unterfüttert und mit ausladenden Gesten beschrieb Townshend 1994 dem Musik-express seinen Besuch im Londoner UFO-Club des Jahres 1967, bei dem Pink Floyd vor flackernder Lightshow und mit pulsierendem Echogerät den Pop dekonstruierten. Er war damals 22 Jahre jung – und fühlte sich alt, zumal ihm gewahr wurde, dass die Zukunft der Rockmusik wohl doch jenseits auf Singles gepresster Dreiminuten-Radiosongs liegen würde. THE WHO SELL OUT, eine wilde Kollage aus Psychedelic, Radio-Jingles, Werbeeinblendungen und Beach-Boys-Harmonien, war zweifellos ein großartiges Werk, das – ebenso wie Velvet Undergrounds Debüt, wenn auch musikalisch völlig anders gelagert – den Schulterschluss von Rockmusik und zeitgenössischer Pop-Kunst suchte. Wirklich erfolgreich war es dennoch nicht, forcierte aber immerhin die Neuerfindung der Band. An der Schwelle zu den Siebzigerjahren musste sich allerhand ändern. Tat es dann auch.

Nennen wir es Phase 2: Townshend hatte mit TOMMY zum großen Schlag ausgeholt, das Doppelalbum – bisweilen ein wenig prätentiös als „Rock-Oper“ tituliert – katapultierte The Who 1969 in die erste Liga. Das Konzeptalbum über den traumatisierten Titelhelden drehte sich um Spiritualität, Drogen, Selbstverwirklichung, Religion, Sexualität und Freiheit, traf den Zeitgeist also perfekt – und machte The Who zu wohlhabenden Männern, die durch die Opernhäuser und Konzertpaläste der westlichen Welt reisten. Ein Fest für Feuilletonisten, eine Steilvorlage für die Propagandisten der angeblich neuen Innerlichkeit, die aber eines nicht verstanden oder verstehen wollten: Mit hippieseligem Blumenkinderkram hatten diese vier Engländer nichts am Hut. Wer das nicht glauben wollte, musste nur LIVE AT LEEDS hören, mit dem The Who den nächsten Schritt vollzogen. Rockmusik, laut, hart – und weit entfernt vom schöngeistigen TOMMY.

Der einst so ruppige Working-Class-Hero Roger Daltrey mutierte jedenfalls zum blondgelockten Posterboy, Entwistle und Moon kultivierten ihren ausschweifenden Rock’n’Roll-Lifestyle und Pete Townshend, spirituell erwacht, hoch ambitioniert und seit TOMMY ohnehin unter Intellektualismus-Verdacht, laborierte am interaktiven Multimedia-Spektakel „Lifehouse“ – und scheiterte. Aus den Trümmern konstruierte die Band 1971 immerhin das gelungene WHO’S NEXT. Auf der Bühne, und dort verbrachten The Who in den kommenden Jahren viel Zeit, bot die Band ein stets riskantes, in seinen besten Momenten magisches Hardrock-Spektakel am Rande des Abgrunds, einerseits intellektuell herausfordernd, andererseits voll prolliger Aggressivität; eine perfekte Mischung aus Größenwahn und innerer Verzweiflung, (Selbst)zerstörung und Exzess, aus bodenständiger, ehrlicher Nahbarkeit und dekadenter Abgehobenheit. Phase 3 repräsentierte letztlich alles, wirklich alles, was der große Rock’n’Roll-Zirkus der Siebzigerjahre zu bieten hatte. Im Guten wie im Schlechten.

Was an dieser Stelle einen Exkurs nötig macht, denn der ganze Wahnsinn hatte einen Namen: Keith Moon. Über den künstlerischen Wert seiner Aktionen – abseits der Bühne, wohlgemerkt – konnte man als halbwegs vernunftbegabter Mensch geteilter Meinung sein, als antiautoritäres Rollenmodell, das einfach tat, wonach ihm der Sinn stand, war er eine Ikone. Als Protest gegen lahmen Zimmerservice die Kloschüssel sprengen oder lebende Piranhas in der Badewanne hinterlassen? Ja, warum denn nicht? Einen Lincoln Continental im Swimmingpool versenken, Fernseher durchs Fenster entsorgen und, verkleidet als Generalfeldmarschall Rommel im offenen Dreißigerjahre-Benz durch London paradieren und dabei die Passanten huldvoll grüßen?

Spitzenidee! Das fand natürlich nicht jeder lustig, aber „guter Geschmack“ war für den hyperaktiven Moon kein ernsthaftes Kriterium. Was auch deutlich wurde, als er bei Kurzzeit-Nachbar Steve McQueen an der Haustür klingelte und ausgerechnet dessen halbwüchsige Tochter danach fragte, ob sie zufällig etwas Speed, Koks oder wenigstens noch was zu Saufen im Haus hätte. Eine Situation, die beinahe in Handgreiflichkeiten zum Nachteil eines englischen Schlagzeugers ausgeufert wäre.

Warum er 1973 in der TV-Talk-Show von Russell Harty erst Sitznachbar Pete Townshends Ärmel unvermittelt aus dessen Hemd riss (zu bezeugen in der Kino-Doku „The Kids Are Alright“ von 1979) und anschließend begann, sich vor laufender Kamera zu entkleiden, muss man auch nicht unbedingt verstehen. Im selben Jahr trat er solo – als Katze geschminkt – im US-Fernsehen auf, im Stand-Tom seines durchsichtigen Acryl-Schlagzeugs schwammen Goldfische. Auf die Frage einer Zuschauerin, was mit den armen Tieren passieren werde, antwortete er: „Auch die besten Schlagzeuger kriegen irgendwann Hunger“. Amerikas Tierschützer waren nicht amüsiert. Während einer Show in Daly City verlor er zweimal das Bewusstsein, weil er einen Tranquilizer überdosiert hatte – einen für Pferde, wohlgemerkt. Ein junger Mann aus dem Publikum spielte den Gig dann zu Ende. Doch 1978 war endgültig Schluss mit lustig, Moon starb mit 32 Jahren an einer Überdosis jenes Medikaments, das die Folgen seines Alkoholentzugs lindern sollte. „Unser Leben mit Keith Moon“, so Roger Daltrey Jahre später, „war ‚Spinal Tap‘ mal tausend.“

Ein Blick auf die Rock-Ikonen der Siebziger offenbart allerdings auch einen erstaunlichen Mangel: Selbstzweifel schienen bei all den Jaggers, Eagles, Led Zeppelins und Fleetwood Macs dieser Welt offenbar kein Thema zu sein. Vielleicht lag’s am vielen Kokain, dass man sich selbst für unglaublich großartig und unbesiegbar hielt. Pete Townshend tickte völlig anders, was sich in selbstreflexiven Songs wie „However Much I Booze“ oder „Dreaming From The Waist“ ausdrückte, in fundamentaler Kritik an Business und Politik („Won’t Get Fooled Again“) und dem Eingeständnis der eigenen Orientierungslosigkeit („The Seeker“). Das war, ganz ohne Frage, wesentlich sympathischer als die schwanzschwingende Eitelkeit oder neunmalkluge Welterklärer-Pose mancher Kollegen. Und es sorgte auch dafür, dass die meisten Punks der späten Siebziger, zumindest in Großbritannien und deshalb der englischen Sprache mächtig, recht klug zu differenzieren wussten. Bands, die über Einhörner im Zauberwald sangen, sich in der karibischen Steueroase ein protziges Anwesen nach Kolonialherrenart hinstellen ließen oder sich als superpotente Damenbeglücker stilisierten, konnten weg. Über The Who und The Kinks, zweifellos ebenso Relikte aus den Sechzigern, wurde berechtigterweise milder geurteilt. Das damalige Mod-Revival, befeuert von jungen Bands wie The Jam, Purple Hearts oder The Lambrettas, orientierte sich sogar am Look der frühen Sechziger, der Kinofilm „Quadrophenia“, inspiriert vom gleichnamigen Album der Who, sorgte für weitere Respektsbekundungen.

Über eines konnte all das jedoch auch nicht hinwegtäuschen: The Who hatten an zeitgenössischer Relevanz eingebüßt, nach zwei mäßigen Alben mit Schlagzeuger Kenney Jones löste sich die Band 1983 folgerichtig auf. Spätere Wiedervereinigungen, teils für Tourneen, zuletzt mit dem Album WHO im Jahr 2019, mochten künstlerisch weit überzeugender ausfallen, doch die wahren Großtaten lagen Jahre, eher Jahrzehnte zurück. Dass Townshend und Daltrey, die beiden Überlebenden, überhaupt noch einmal aktiv wurden, ist erfreulich. Aber die Zeiten, in denen ein neues Album der Who die Musikwelt erschütterte, sind eben vorbei.