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Wie baut man heute Haus?


Lebensart - epaper ⋅ Ausgabe 3/2019 vom 13.06.2019

Wenn Sie ein Haus bauen möchten, denken Sie dann an einen Berg schmutziger Wäsche, an drei Schachteln leere Marmeladegläser oder an Ihre Reise- und Sportutensilien? Eher nicht?

Sollten Sie aber, das mit der Energiekennzahl kommt dann später!


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Bildquelle: Lebensart, Ausgabe 3/2019

„Wenn ein Paar zu mir kommt, weil es ein Haus bauen möchte, dann gebe ich ihnen zuerst eine einfache Aufgabe: Setzt euch getrennt voneinander hin und schreibt auf, was der neue Lebensraum für euch erfüllen muss. In dieser Phase geht es nicht um Baustoffe, Dachform oder Energieversorgung, sondern darum, wie man wohnen möchte.“

Es sind vor allem zwei Personengruppen, die ...

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... sich an Ernst Jordan, Architekt aus St. Valentin, wenden. Zum einen junge Paare, die ein Nest für ihre Familie errichten wollen, zum anderen ältere Paare, die sich für ihren Lebensabend den Traum von einem Haus mit Garten erfüllen möchten. Für die einen geht es um die Anzahl der Kinderzimmer oder um einen Raum, wo man ungestört arbeiten kann, die anderen denken schon mehr an Barrierefreiheit oder einen eigenen Bereich für eine mögliche Betreuung im Alter.

„Aus meiner Erfahrung decken sich die ersten persönlichen Wunschlisten der Paare in den meisten Fällen, schließlich haben sie sich vorab schon einiges gemeinsam überlegt.“ Wichtig sei jedoch, dass wirklich alle Wünsche besprochen werden. „Nur so kann aus ‚meinem‘ Haus und ‚deinem‘ Haus ‚unser‘ Haus werden.Beim ersten Planungstreffen dann geht es ins Detail. Wie ist das mit den Fernsehgewohnheiten? Stört man sich gegenseitig? Wo soll die Wäsche gebügelt werden? Wie viele Gäste sollen im Esszimmer Platz finden? Badewanne oder Dusche? Wollen beide einen eigenen Rückzugsort? Wo sollen die Gartenspielsachen der Kinder überwintern? Wo werden die Fahrräder abgestellt? Wie wichtig ist die Abendsonne und woher kommt die eigentlich? Viele Fragen, aus deren Antworten schön langsam ein klareres Bild von Raum und Funktionalität und ein erster Plan entsteht. Jordan: „Diese Phase, bis der Einreichplan steht, ist auch die einzige Chance, die Kosten zu verändern. Da geht es richtig ums Geld. Alle Entscheidungen, die nachher kommen, sind aus finanzieller Sicht maximal kosmetische Korrekturen.“

Apropos Geld: Was kostet eigentlich so die Wunschliste an das Christkind wirklich? „An die 3.000 Euro pro Quadratmeter muss man heute im Schnitt schon rechnen.Bei noch nicht allzu üppigen 130 Quadratmetern Wohnfläche sind das gleich einmal an die 400.000 Euro, für einen Keller kommen noch einmal so 80.000 Euro dazu. Das alles ohne Grundstück und Einrichtung“, rechnet Jordan vor.Der Wiener Architekt Heinrich Schuller kommt auf ähnliche, zum Teil sogar noch höhere Kosten für den Wiener Zentralraum: „Die Preise sind durch die Decke gegangen. Bis vor wenigen Jahren konnte man noch mit rund 2.400 Euro pro Quadratmeter rechnen.“ Preistreiber seien die Hochkonjunktur im Baubereich und ein Mangel an guten Handwerkern, was es immer schwieriger macht, Zeitpläne einzuhalten, die gestiegenen Energieund damit Produktionskosten und nicht zuletzt die höheren Ansprüche. Schuller: „Eine offene Küche braucht halt mehr Platz als eine Einbauküche und statt einem schlichten Badezimmer will man einen großzügigen Wellness- und Spa-Bereich verwirklichen.“

Nach dem ersten Schock beginnt man die Ansprüche zu hinterfragen. Dann wird der Keller weggelassen und man begibt sich auf die Suche nach den unnötigen Quadratmetern (ein guter Architekt mit kreativen Lösungen ist dabei der wichtigste Partner), nach Finanzierungsmöglichkeiten (vom Blick aufs eigene Konto über die Unterstüt zung durch die Familie, die Wohnbauförderung bis hin zum Bankkredit) und nach Zeit für mögliche Eigenleistungen. „Letzteres sollte man sich ganz ehrlich beantworten“, rät Ernst Jordan. „Wieviel Zeit kann und will man wirklich auf der Baustelle arbeiten und was kann man tatsächlich leisten?“

@@Zertifiziertes Passivhaus mit klimaaktiv-Gold Standard: Holzdecken, Lehmputz und Pelletsheizung sorgen für ein natürliches Wohngefühl, eine Smart Home-Installation für Komfort. Planung und Bauaufsicht: ATOS Architekten.


ENERGIEEFFIZIENTES BAUEN

Häuser, die heute gebaut werden, verbrauchen im Betrieb sehr wenig Energie bzw. erzeugen einen Teil der Energie gleich selbst. Dafür gibt es im Wesentlichen zwei Zugänge. Das „Passivhaus“ und das solar beheizte Niedrigenergiehaus, auch „Sonnenhaus“ oder „Solarhaus“ genannt. „Wofür man sich letztendlich entscheidet, ist eine philosophische Frage“, meint Heinrich Schuller. „Beim Passivhaus habe ich sehr wenig Technik, dafür eine perfekte Gebäudehülle, beim Niedrigenergiehaus muss die Gebäudehülle nicht so perfekt sein, dafür brauche ich mehr Technik.“

DICHT UND GUT GEDÄMMT

Beim „Passivhaus“ wird höchstes Augenmerk auf die Qualität der Gebäudehülle gelegt, wie etwa die Luftdichtheit, die Vermeidung von Wärmebrücken und eine optimale Dämmung. „Wir sprechen dabei von 40 Zentimeter im Dach und Außenwänden von rund einem halben Meter, beim Massivbau sind dies 25 Zentimeter Ziegel plus 25 Zentimeter Dämmung, beim Holzbau 40 Zentimeter Dämmung“, rechnet Schuller vor.

Unabdingbar ist im Passivhaus die Komfortlüftung. Sie sorgt für einen geregelten Luftaustausch. Ein CO2- Fühler zeigt an, wenn die Luft verbraucht ist. Dann erst schaltet sich die Lüftung ein. Energetisch gesehen werden damit die Wärmeverluste reduziert, die etwa 30 Prozent der Heizkosten ausmachen. „Diese Wärme hole ich mir zu 80 Prozent wieder zurück, indem die Zuluft mit der Wärme der Abluft auf 16 bis 17 Grad angewärmt wird. So kommt das Passivhaus auf eine Energiekennzahl von unter 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr.“ Das ursprüngliche Konzept des Passivhauses, bei dem die Zuluft über eine Wärmepumpe um ein paar Grad stärker aufgewärmt wurde und damit die Heizung ersetzt hat, hat sich laut Schuller nicht bewährt.

Die benötigte Restwärme im Winter wird zumeist mit einer kleinen Wärmepumpe bereitgestellt und über eine Fußboden-, Wand- oder Deckenheizung in die Räume abgegeben. Die Vorlauftemperaturen sind mit 25 Grad dabei sehr niedrig. „Im Sommer kann ich das System umdrehen und die Decke zum Obergeschoss zur Kühlung verwenden, in Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage ohne zusätzliche Energiekosten. In Summe wird man mit rund 400 Euro pro Jahr für die Heizung auskommen.“

Eine immer wieder vertretene These, man könne ein Haus mit dem Strom einer Photovoltaikanlage heizen, gehört ins Reich der Märchen. Das mag sich vielleicht übers Jahr gerechnet ausgehen, aber im Winter wird man den nötigen Strom aus dieser Quelle nicht bekommen. Man müsste den Strom vom Sommer für den Winter speichern und das ist im Einfamilienhaus wirtschaftlich noch nicht interessant.Noch! „Das könnte in einem Jahrzehnt ganz anders aussehen“, meint Jordan. „Wer eine PV-Anlage installiert, sollte sich überlegen, wo er später einmal den Stromspeicher hinstellt.“

Alternativ zur Wärmepumpe hat Schuller einige seiner Häuser auch schon mit kleinen passivhaustauglichen Wohnraumöfen und thermischen Sonnenkollektoren für das Warmwasser ausgestattet.

ZUR SONNE HIN AUSGERICHTET

Neben dem Passivhaus gibt es weitere Konzepte, bei denen die Nutzung der Sonnenenergie im Mittelpunkt steht.

So werden bei einem „Sonnenhaus“ mehr als 50 Prozent der Wärme für Raumheizung und Warmwasser über eine 30 bis 50 Quadratmeter große thermische Solaranlage erzeugt.Der restliche Wärmebedarf kann mit jedem Heizsystem und jedem Energieträger gedeckt werden, vorzugsweise umweltfreundlich mit einer Stückgutoder Pelletsheizung.

Die Wärme wird in einem 4.000 bis 10.000 Liter fassenden Wassertank oder in Bauteilen – meist in der Geschoßdecke – gespeichert und bei Bedarf über eine Wand- oder Fußbodenheizung in die Räume abgegeben.

„Diese Kombination von innovativer Haustechnik mit massiven Materialien, wie etwa dem Ziegel, führt zu hohem Wohnkomfort bei geringsten Energiekosten“, sagt dazu Hilbert Focke, der Geschäftsführer der Initiative Sonnenhaus Österreich.

Das „Solarhaus“ funktioniert ähnlich. Mindestens 70 Prozent der Wärmeenergie liefert die Sonne, gespeichert wird die Wärme vor allem in massiven Betonbauteilen, wie Bodenplatten oder Decken. „Das hat gleich mehrere Vorteile“, betont Peter Stockreiter, Geschäftsführer der Initiative Solarhaus.

@@So funktioniert’s: Die Sonnenwärme wird über thermische Kollektoren gesammelt und in einem gut gedämmten Wassertank gespeichert. Wenn die Sonne nicht scheint, kommt die Energie von einer Biomasseheizung. Über Fußboden- oder Wandheizung wird die Wärme an die Räume abgegeben. Das System liefert auch das gesamte Warmwasser.


„Wir geben ohnehin notwendigen Betonbauteilen zusätzliche Funktionen und können das gleiche System auch zur Kühlung verwenden.“

Ein wesentliches Kriterium ist der konsequente Klimaschutz. „Das Konzept umfasst eine 100 Prozent CO2- neutrale Gebäudehülle durch Holzrahmenbauweise mit Stroh- oder Zellulosedämmung oder Massivholzbauweise sowie 100 Prozent CO2-freie Energie für Raumwärme, Warmwasser und Strom, denn dieser ist beim Solarhaus mit dem Umweltzeichen für Ökostrom zertifiziert“, so Stockreiter.

Diese solaren Systeme sind vor allem für Niedrigenergiehäuser interessant, deren Energiekennzahl unter 35 Kilowattstunden pro Quadratmeter liegt. Es braucht zwar auch eine sehr gute Wärmedämmung, jedoch nicht in der Dimension wie beim Passivhaus. Die Heizkosten bei diesen Haustypen sind je nach solarem Deckungsgrad in etwa gleich niedrig wie beim Passivhaus. Zu berücksichtigen ist der erhöhte Platzbedarf für die Technik. Ein gut gedämmter Pufferspeicher braucht schon einmal einen eigenen Raum und sollte die Abwärme nicht verloren gehen, ist dieser in die Wohnebene integriert. Dazu kommen noch ein Heizraum und ein Brennstofflager.

95 PROZENT DER ENERGIE KOMMEN VON DER SONNE

Rudi Rattenberger, Solartechnikspezialist aus Kärnten, hat sich die Latte für sein Hauskonzept besonders hoch gelegt. Die Herausforderung: „Wir bauen ein Haus, dessen Energiebedarf inklusive Mobilität zu 95 Prozent von der Sonne gedeckt wird.“ Darüber hinaus sollte das Haus so ökologisch wie möglich gebaut werden und möglichst wenig Grundfläche verbrauchen. Als Nebenerwerbs- Biobauer, der sich für eine ökologische Waldbewirtschaftung engagiert, wollte er auch möglichst viel Holz einsetzen und intelligent mit der Haustechnik verbinden.

Sonnenkollektoren für Wärme und Strom sind ein zentrales Element im Hauskonzept von Rudi Rattenberger. Die Sonne liefert 90 Prozent der Energie für Wohnen und Mobilität.


Die solar gewonnene Wärme wird in der Betonplatte unter dem Haus gespeichert. Diese heizt sich im Herbst auf bis zu 55 Grad auf. Überschüssige Energie geht gleich direkt in die Kellerdecke, die Fußbodenheizung und in den Warmwasserspeicher. Weil es keine Wärmetauscher gibt, gibt es auch keine Tauschverluste. Das System speichert extrem lange. „Wenn drei Wochen lang keine Sonne scheint, bleibt es trotzdem schön warm. Und da rede ich von ‚gendergerechten‘ 24 Grad“, schmunzelt Rattenberger.

Mit welchen Materialien das Haus gebaut wird, kann jeder Bauherr frei entscheiden. Die Gebäudehülle in Rattenbergers Haus ist aus 17 Zentimeter starken, leimfreien Vollholzwänden mit außen 16 Zentimeter Dämmung aus Holzweichfaserplatten. Eine Komfortlüftung sorgt für gute Raumluft und eine Reduktion der Wärmeverluste. So kommt er auf eine Energiekennzahl von 18 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr und damit schon fast an den Passivhaus-Standard heran. Im Technikraum findet man einen 1.300-Liter-Tank für das Warmwasser und die Heizungsunterstützung. Zur Abdeckung des minimalen Restwärmebedarfes sind dort Elektro- Patronen installiert. Man kann diese Energie aber auch mit einem einfachen Wohnraumofen erzeugen.

Was auffällt, sind die vielen Sonnenkollektoren, die sich schön in das Gebäude einfügen. „Wir haben rund 120 Quadratmeter Photovoltaikpaneele installiert, was einer Leistung von 20 Kilowatt- Peak entspricht, vor allem am Dach und als Beschattungselemente über Terrasse und Carport. Dazu kommen 38 Quadratmeter thermische Kollektoren, die in die Südfassade integriert sind. Durch die Steilheit der thermischen Kollektoren gibt es keine Überschüsse im Sommer.“

Zwei Musterhäuser hat Rattenberger am Längssee gebaut und ein Jahr lang jede Kilowattstunde aufgezeichnet. Im April wurden die Ergebnisse ausgewertet. „Wir haben mit dieser Bauweise einen solaren Deckungsgrad von 90 Prozent erzielt und wir wissen auch, wo die restlichen fünf Prozent noch zu holen sind.“ Dann will Rattenberger das Haustechniksystem standardisiert auf den Markt bringen.

Finanziell ist diese Bauweise vor allem bei großvolumigeren Bauten wie

Wohnhäusern und Gewerbebetrieben interessant. Für Normalverbraucher im Einfamilienhaus ist die großzügige

Ausstattung mit Kollektoren dann letztlich auch eine Preisfrage. „Unter

120 Quadratmeter Wohnfläche wird es zu aufwändig“, meint auch Rattenberger.

„Das Regelsystem kostet annähernd gleich viel, egal ob ich jetzt

1.000 oder nur 100 Quadratmeter verbaue.“

VEREINIGUNGEN

Rund um die einzelnen Hauskonzepte gibt es Vereinigungen, in denen sich Architekten, Baufirmen, Baustoffhersteller, Heizungs- und Solartechniker und Installateure mit entsprechendem Know-how versammelt haben.

PASSIVHAUS AUSTRIA

Die Energieeffizienz eines Gebäudes steht bei der Passivhaus Austria im Zentrum. Ziel der ist es, in Übereinstimmung mit den Vorgaben des „Nearly Zero Energy Buildings“, der Europäischen Gebäuderichtlinie, den Passivhaus-Standard in Österreich als allgemeinen Standard im Neubau zu etablieren.

www.passivhaus-austria.org

INNOVATIVE GEBÄUDE ÖSTERREICH

Die IGÖ ist aus der ehemaligen IG Passivhaus entstanden. Gebäude werden nicht nur energetisch, sondern ganzheitlich unter den Aspekten Technik, Umwelt, Effizienz, Energie, Architektur sowie Komfort und Gesundheit betrachtet, um dem drohenden Klimawandel umfassend entgegenzutreten.

www.innovativegebaeude.at

SONNENHAUS

Das „Sonnenhaus“ ist eine eingetragene Marke für den Massiv- und Ziegelbau, die Initiative wurde 2011 von der Ziegelindustrie ins Leben gerufen. Wesentliche Aspekte sind eine massive Gebäudehülle, eine Architektur, die viel Tageslicht ins Haus bringt, der Einsatz ökologischer Baustoffe und ein gesundes Raumklima.

www.sonnenhaus.co.at

SOLARHAUS

Das Netzwerk „Solarhaus“ wurde 2018 gegründet und hat sich vor allem dem Klimaschutz verschrieben. Wesentliche Kriterium sind eine 100 Prozent CO2-freie Gebäudehülle und eine 100 Prozent CO2-freie Energieversorgung.

www.solarhaus.co.at

HOLZ DIE SONNE INS HAUS

Netzwerk von Installateuren für erneuerbare Energieformen, thermische Solaranlagen, Photovoltaik, Scheitholz, Hackschnitzel, Pellets, Wärmepumpen, kontrollierte Wohnraumlüftungen mit allen Dienstleistungen, die eine umweltschonende und sparsame Energieversorgung zum Inhalt haben.

www.holzdiesonne.net


Fotos: evgenyatamanenko/iStock

Fotos: ATOS/Alfred Arzt

Fotos: ÖkoFEN

Fotos: HSH – Holz die Sonne ins Haus