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WIE KANN MAN IHN NOCH VERSPOTTEN?


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Grazia - epaper ⋅ Ausgabe 45/2021 vom 04.11.2021

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Artikelbild für den Artikel "WIE KANN MAN IHN NOCH VERSPOTTEN?" aus der Ausgabe 45/2021 von Grazia. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Grazia, Ausgabe 45/2021

Die beiden Donalds: Trump Jr. postete vorige Wo che auf Instagram eine has serfüllte Provokation nach der anderen

JEMANDEN TRETEN, DER SCHON AM BODEN LIEGT? Das gehört sich nicht! Und schon gar nicht reißt man Witze und schüttet kübelweise Häme aus, wenn ein Mensch sein Leben, ein Kind seine Mutter und ein Ehemann seine Frau verlor – und zig Leute sich deshalb die schrecklichsten Vorwürfe machen. Doch Donald Trump Jr. (43) ist das alles egal. Mit seiner jüngsten Tirade gegen Hollywoodstar Alec Baldwin (63), ein Erzfeind der Trump-Family, übertrifft er sogar seinen Pöbel- Präsidentenpapa. Und das will was heißen! Denn Donald Seniors ältester Sohn nutzt derzeit die schreckliche ...

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... Tragödie, die sich am 21. Oktober am Set des Westerns „Rust“ ereignete, um Geld zu machen und Hass zu versprühen. Auf Social Media bezeichnet er Baldwin als Anti-Waffen-Spinner, der Menschen mit einer Pistole tötet. In einem Story-Post vergleicht er den Schauspieler, der sich wie viele Hollywoodstars für strengere Waffengesetze in den USA einsetzt, mit einem durchschnitt- lichen Waffenbesitzer und bietet T-Shirts für 27,99 Dollar pro Stück an. Darauf prangt der zynische Spruch: „Nicht Waffen töten Menschen. Alec Baldwin tötet Menschen!“

Zur Erinnerung: „Rust“-Hauptdarsteller Bald- win hantierte bei Drehproben mit einem Revolver, der keine Platzpatronen enthielt, sondern scharf geladen war. Als Baldwin abdrückte, löste sich ein Schuss, der Kamerafrau Halyna Hutchins (42) tödlich traf und den hinter ihr stehenden Regisseur Joel Souza (48) verletzte. Das Unglück löste in Hollywood und bei Fans weltweit tiefes Entsetzen aus. Stars sprachen der Familie des Opfers auf Instagram und Twitter ihr Beileid aus. Und viele haben auch mit Baldwin Mitleid, den höchstwahr- scheinlich nicht die geringste Schuld trifft, der sich aber für immer Vorwürfe machen wird und als Produzent des Films möglicherweise sogar straf- rechtlich zur Rechenschaft gezogen wird. Die US-Staatsanwaltschaft ermittelt weiterhin in alle Richtungen. Gut informierten Quellen zufolge sei Alec Baldwin „zutiefst traumatisiert“. Sein Leben muss sich gerade wie ein schrecklicher Albtraum anfühlen.

Nur Donald Trump Jr. findet das Ganze lustig. Er scheint es zu genießen, gegen Baldwin auszu‐ teilen, der sich in der Comedy-TV-Show „Saturday Night Live“ wiederholt über seinen Daddy im Weißen Haus lustig gemacht hat. Trump hatte seinen Widersacher daraufhin als „Volksfeind“ bezeichnet. Was Baldwin nicht davon abhielt, ihn weiter zu persiflieren.

Vom rechten Lager in den USA gibt’s für die schreckliche Aktion vom Trump-Sprössling zwar Applaus, doch auf Twitter häufen sich empörte Kommentare. So schrieb etwa die Politstrategin Ana Navarro: „Für den Fall, dass jemand vergessen hat, was für ein Haufen geschmackloser, niveau- loser, empathieloser, gieriger Idioten Donald Trump und seine Nachkommen sind, Junior erinnert uns daran…“ Mini-Donalds Antwort: „Ich scheiße auf diese ganze Scheinheiligkeit da draußen!“, twitterte er gegen die Welle der Empörung an, die über ihm zusammenschlug. Nachsicht? Einsicht? Rücksicht? Wo denken Sie hin! Eine Welt, in der ein Trump einräumt, dass er etwas falsch gemacht hat, muss erst noch gebaut werden. Unterdessen reißt der Strom mitfühlender, Kraft spendender Worte für Hutchins’ Witwer und Alec Baldwin auf Social Media nicht ab… ■